Nachdem ich dankenswerterweise @_refugee_ beim Zusammenschneiden des B-Day-Videos für @ifranz über Tastatur und Maus schauen durfte, weiß ich nun, wie weit OpenShot wirklich noch entfernt ist von auch nur ansatzweisem professionellem Videoschnitt … *seufz*
Aber es sind gar nicht die Goodies, die fehlen, wie die Einsetzung eines externen Objektes basierend auf der Bewegung des darunterliegenden Motivs (s. El Burros schwarzer Balken im B-Day-Video). Mit meinen Quelldateien scheitert OpenShot leider schon an den Basics; das folgende Video zeigt leider zu deutlich, was ich meine:
Die Videodatei wurde erstellt mit meiner Kodak Zi8 (leider habe ich erst beim Schnitt feststellen könne, daß es nicht ganz scharf ist). Für diverse Effekte mußte ich natürlich Schnitte setzen, leider kotzen ffmpeg als Backend bzw. OpenShot als Editing Suite ins Essen dabei: (fast) jeder Schnitt beginnt mit einem weißen Frame, im Video als helles Aufblitzen zu sehen. Das will man natürlich nicht; gut, ich bin nicht auf den Kopf gefallen und nachdem »die Großen« ja auch munter nach »Apple Intermediate« (MJPEG?) wandeln, habe auch ich das Quellvideo vom h264-aac-.MOV in ein mjpeg-mp3-.AVI gewandelt. Alles noch mal auf Start und neuen Schnitt probiert — aber halt, was ist das? Das Video läuft nicht mit, nur die Tonspur wird abgespielt, Video hingegen eher gar nicht denn überhaupt außer direkt vom Start auch nur halbwegs tonsynchron abgespielt :( Videoschnitt ohne zu sehen, bei welchem Bild man tatsächlich ist, ist zu optimistisch für mein Alter :(
Ähnliche Probleme habe ich mit den MTS-Files (AVCHD lite) meiner Panasonic TZ7 gehabt — und schlimmere: teilweise – ich weiß nicht, ob das an dem Mixing von 29,97 fps-Clips (Zi8) und 25 fps-Schnipseln (TZ7) lag –, liefen Ton und Bild bei den MTS-Dateien auseinander :(
Ich weiß nicht, ob meine Probleme an den HD-Dateien liegen; in Screencasts finde ich in der Regel nur Beispiele von toll laufendem OpenShots mit SD-Dateien … Aber auch in dem Bereich ist nicht alles Gold, was glänzt :( Denn als ich heute eine Doctor-Who-Folge archivieren wollte (Mitschnitt von BBC HD per VDR dank meiner Schüssel auf Astra 28 Grad Ost im Garten), sperrte sich OpenShot auch gleich mehrfach:
- Die orginale Datei in OpenShot zu bearbeiten war unmöglich, mit …
Input #0, mpeg, from '../Doctor_Who_S05E01/all.vdr':
Duration: 01:15:00.44, start: 30259.218122, bitrate: 10174 kb/s
Stream #0.0[0x1e0]: Video: h264, yuv420p, 1440x1080 [PAR 4:3 DAR 16:9], 50 tbr, 90k tbn, 50 tbc
Stream #0.1[0x1c0]: Audio: mp2, 48000 Hz, stereo, s16, 256 kb/s
Stream #0.2[0x80]: Audio: ac3, 48000 Hz, stereo, s16, 192 kb/s
Stream #0.3[0x20]: Subtitle: dvdsub
… mochte OpenShot nicht arbeiten bzw. ich nicht, denn ich benötige die Tonspur 0.2; 0.1 enthält Ton + Bildbeschreibung für Blinde, das möchte man als Sehender nicht als primäre Tonspur. Leider bietet OpenShot keine Möglichkeit, eine Tonspur zu selektieren. (HINT!)
(Das 1440×1080 ein recht eigenwilliges Format ist – ich kannte bei HDTV bislang nur 1280x720p50 und 1920x1080i50 –, seit mal dahingestellt.) - Die mittels …
ffmpeg -i ../Doctor_Who_S05E01/all.vdr -ab 128k -ar 44100 -vcodec libx264 -acodec libmp3lame -aspect 16:9 -s 720x406 -b 2500k -map 0:0 -map 0:2 -y Doctor_Who_S05E01-SD.avi
… erstellte SD-Datei (an HD rechnet der eine benutzte Kern des Quadcores noch immer …) wollte ich dann in OpenShot kürzen (6,5 Minunten am Anfang raus, 5 Minuten am Ende) — aber beim Schnitt begann OpenShot mit dem Video immer von 00:00:00, nur der Ton wurde entsprechend der Schnitte positioniert.
Letzteres war – leider – denn auch konsequent dem WYSIWYG-Prinzip folgend das, was OpenShot kodierte:
Ich weiß leider nicht, an welcher Stelle da was versagt; ich habe mal ganz stark ffmepg im Verdacht, aber habe mich zu wenig um OpenShot-Interna gekümmert für auch nur einen educated guess; Fakt ist, daß Videoschnitt mit OpenShot ein Abenteuer bleibt :( Es mag mit vielen Ausgangsdateien schon super laufen — mit so ziemlich nichts, was ich OpenShot vorwarf, wurden OpenShot oder ich glücklich :(
