Ich las’ grade vom Mißgeschick bei Rivva, und ich will’s ja nicht beschreien, aber meine beiden primären Kisten sind nun deutlich dreistellig up and running und die RAID-Sets (1, 5 bzw. 5) melden glücklicherweise keine Plattenprobleme — neue 3,5″-SCA-36-GB-Platten zu bekommen für Systeme, die seit teils schon Jahren EOL sind, könnte auch eine wenig spaßige Veranstaltung werden.
Dank USB 1.1 ist das Anstöpseln von USB-Platten zwecks Datensicherung auch keine wirkliche Alternative (100 GB über 11 MBit/sec dauert wie viele Eintagsfliegengenerationen?), ich fürchte, ich muß mir da doch mal Gedanken machen. Vielleicht mit NBD und statt VMware auf Xen-Server umsteigen, oder ‘n SheevaPlug als NFS-Server hinstellen? Mentale Notiz jedenfalls: Baustelle ;)
One Reply to “Vorsicht und die Porzellankiste”
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Ich wollte nur anmerken dass USB oder geringe Bandbreite einen nicht von Backups abhalten sollten. Da gibt es gute und ressourcenschonende Methoden – z.B: incrementelle rsync backups.
“rsnapshot” macht das z.B. – d.h. man gibt Verzeichnisbäume an und die werden via inkrementellem rsync auf ne USB Platte oder über Netz auf einen anderen Server geschoben. Platz wird nur soviel benötigt wie das full und die incrementals brauchen, alles andere wird vom rsync verpointert. – die home Platte meines Arbeitsplatzes für tägliche Arbeit macht z.B. alle 15 Minuten ein rsnapshot backup meines homes und behält das 6 Monate als backup-zyklus.
Das ganze gibt es auch für Backups “auf feindliches Gebiet” als “Duplicity”. Dabei werden die inkrementellen Backups gpg verschlüsselt und können auf fremden Storage (inklusive Amazon S3) geschoben werden (ok, auf den key/das Passwort sollte man aufpassen dann).
Der Vorteil von rsnapshot ebenso wie duplicity – nur der erste Lauf tut so richtig weh – der initiale duplicity Lauf mit meinen mission critical Daten auf fremden Storage hat via DSL 48 Stunden gedauert – jeder weitere inkrementelle Lauf dauert aber im Schnitt zwischen einer und fünf Minuten.
Intern fahre ich sogar zweigleisig – rsnapshot (alle 15 Minuten) auf 1TB USB Festplatte, gleichzeitig ein duplicity Lauf auf Fremd-Storage im Internet (einmal täglich). Satellitensysteme sichern ebenfalls via ssh+rsnapshot auf die USB Platte. Die Originaldaten liegen auf nem Raid-1.
Wie gesagt – sofern man in den täglichen Rythmus mal reinkommt wo die Deltas klein sind geht das alles sogar erträglich via DSL