Rechtsfalle Blog

Herzallerliebst.
Via IM-Hinweis auf einen Artikel erfahre ich heute, daß der Abmahnwahn nun auch die – in meinen Augen sinnvolle – Funktion, sich bei weiteren Kommentaren zu bestimmten Blogeinträgen per eMail benachrichtigen zu lassen, erreicht hat (Full Story).
Nun frage ich mich natürlich, ob meine ins SPHPBLOG gehäkelte Blogkommentarfreischaltungsfunktion denn rechtskonform ist; da ich weder Zeit noch Lust auf das Moderieren von Kommentaren habe, habe ich vor die Veröffentlichung eines hier hinterlassenen Kommentars den Aufruf eines Links gesetzt, welcher dynamisch generiert wird und an die beim Verfassen des Kommentars angegebene eMail-Adresse geschickt. Solange dieser Link nicht aufgerufen wurde, bleibt der fragliche Kommentar nur im Filesystem lesbar, nicht aber im Web.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage was – rechtlich – passiert, wenn ein Honk hergeht und zig Mal einen Kommentar absetzt, mit der Absenderadresse eines berühmt-berüchtigten Anwaltes zum Beispiel. Würde ich eine Opt-Out-Liste anbieten müssen, in der sich jemand in einem Opt-In-Verfahren gegen Mails von diesem System/dieser Domain verwahren kann?
Narf. Irgendwie war das vor 15 Jahren alles noch einfacher. Vielleicht hätte man die Massen nicht ins Netz der Netze lassen, geschweige denn holen, sollen?

FONIC und die Abrechnung …

Ich war etwas unerfreut, statt aus meiner Sicht versprochener 5 »Frei-Surfen-Tage« nur 1 auf dem Guthaben meiner FONIC-SIM vorzufinden; allerdings habe ich derzeit mehr als genug zu tun, als daß ich mich noch groß mit Discountern rumärgern wollen würde — ich bin ein Jünger des »you-get-what-you-pay-for«, und hinsichtlich der Kosten ist FONIC doch eines der günstigeren Angebote. Insofern gäbe ich mich auch nicht der Illusion hin, durch Briefe (kosten Porto), Anrufe (kosten ggf. ebenfalls; je hotter die Line, desto higher der Preis) oder eMails (lesen »die« doch eh’ nicht) diese 10 EUR doch noch zu bekommen; die Kosten-Nutzen-Abwägung stieg mit einer Division durch Null aus.
Aber – vielleicht – habe ich mich getäuscht, wie teltarif.de berichtet:

Kunden, die im September beim Anbieter Fonic das aus Surf-Stick und SIM-Karte bestehende Starter-Paket […] bestellt haben, sollten ihr Kundenkonto genau prüfen. Etlichen Kunden wurde zwar die während des Bestellprozesses obligatorische Erstaufladung durch den Kunden in Höhe von 10 Euro gutgeschrieben, nicht jedoch weitere 10 Euro als Gegenwert für versprochene freie Surftage.
Betroffen sind nach Fonic-Aussage Kunden, die das Paket im September bestellt, aber die SIM nicht mehr vor dem 1. Oktober aktiviert haben – beispielsweise, wenn Ende September bestellt wurde und das Paket erst im Oktober eintraf. Systemseitig sei in diesen Fällen das Surf-Guthaben nicht mehr gebucht worden.

 
Notiz am Rande: ich werde wohl nie begreifen, wieso Mobilfunker sich selbst das Leben so schwer machen und derlei krude Regeln aufstellen. Wenn ich eine stoffliche Ware am letzten Tag des Monats um 23:59 online bestelle, ist es bis auf weiteres (sprich: ohne die Linearität der Zeit an sich anzutasten) unmöglich, diese stoffliche Ware binnen der nächsten Minute in den Händen zu halten — jegliche darauf abstellenden Bedingungen an die Gewährung von Rabatten sind aus meiner Sicht unlauter. Warum nicht einfach – wie in zahllosen anderen Branchen auch – einfach auf das Bestelldatum abstellen und fertig? Das dürfte auch komplizierte Behandlung in der IT bzw. der Abrechnungssoftware unnötig machen — von vergraulten Kunden ganz zu schweigen.

Fonic räumte im Gespräch mit teltarif.de das Problem ein und bittet die betroffenen Kunden, sich unter presse@fonic.de zu melden. Nach Prüfung würden die fehlenden 10 Euro dann unbürokratisch gutgeschrieben. Daneben werde aktuell auch seitens Fonic der Datenbestand geprüft, betroffene Kunden würden kontaktiert.

 
Gut, ich werde es ausprobieren; schaun’ ‘mer mal. (Fragt sich nur, wie ich das mitbekommen sollte; die FONIC-SIM steckt im FONIC-Stick, der gelegentlich im Linux-Net- oder Notebook. Muß ich wohl mich mal auf die Suche nach einem Programm zum auslesen von SMS machen …) Abrechnung scheint generell keine Stärke von FONIC zu sein, schon zur Einführung klappte die geplante Abrechnung nicht so recht und es gab 10% »IT-Rabatt« ;)
Vom »vergessenen« Begrüßungsgeschenk abgesehen, bin ich von FONIC bislang positiv überrascht; nach dem, was über den Mutterkonzern berichtet wurde, hätte ich weder die Guthaben-Rückzahloption, den ausbleibenden Guthabenverfall auch ohne Nachzahlung noch die Auslieferung von Geräten ohne zumindest Net-Lock erwartet …

Karpott

Rattenscharf. Mein X301T, die Homeentertainmentzentrale mit dysfunktionalem USB und DVB-T, Qualitätsware aus dem Dunstkreis von Deutscher Telekom und Microsoft, hat Alzheimer:

Jedenfalls ruckelt und zuckelt das Bild neuerdings oft wie geisteskrank hin- und her, fernsehen alleine fällt da schon schwer, dies mit Genuß umso mehr …
Gut, Hardware kann mal kaputt gehen. Gespannt bin ich ja, wie die Telekom auf die bindende, strafbewehrte Verpflichtung zur Sicherung bzw. Verfügbarmachung der gespeicherten Videodaten reagieren wird, deren Annahme mit der Öffnung der Verpackung des zurückgesendeten X301T erklärt werden wird.
Ich meine, es ist ja relativ einfach; da die Deutsche Telekom entgegen der Produktspezifikation bis heute das Update für die Aktivierung der USB-Ports der X301T nicht geliefert hat und auch sonst keinen Weg vorsieht, wie der Endnutzer die Videodaten von seinem gekauften Videorekorder X301T z. B. bei Wartung oder defekter Platte zwischenspeichert, ist die Deutsche Telekom bei der Reparatur verpflichtet, diese Sicherung und ggf. Wiederherstellung vorzunehmen.
Jedenfalls denke ich mir das so; da wahrscheinlich der konkrete X301T nicht repariert, sondern einfach nur ein Austauschgerät geschickt werden wird, verspricht das Konzept von Microsoft und Telekom wieder einmal Stunden voll Spaß (ohne Videos) … :(

Greeeeeen

Hmm, der letzte Eintrag hatte es dann trotz der Kürze in sich — drei oder vier Fehler in der initialen Fassung (fixed nach Hinweis; Danke, Cord).
Es entspann sich eine Diskussion ob der Vor- und Nachteile automatischer Rechtschreibprüfung — nunja, ich hatte sie aktiviert, aber der FF3 hier unter Ubuntu Hinreichend Humorlos (8.04) kann nur Englisch (dafür aber auch in der südafrikanischen Variante). Nachinstallieren von alter oder alter&neuer deutscher Rechtschreibung … scheitert:

Wortliste von http://tkltrans.sf.net (alte und neue deutsche Rechtschreibung) 20060716 could not be installed because it is not compatible with Firefox 3.0.3.

 
Tja. Ich habe das Spellchecking nun konsequenterweise deaktiviert, spare also die entsprechenden CPU-Zyklen — und liege damit voll im Trend, blogdoch ist nun ein grünes Blog ;)

jaitwiounca

Was für mich als Anwender auf den ersten Blick richtig cool erscheint, dürfte für alle anderen, die meinem Microbloggings im einen oder anderen System folgen, zunehmend nervig werden – so, wie es das jetzt schon für mich als Follower ist.
Mit den diversen Problemen von twitter hatte ich mich ja hier schon auseinandergesetzt und auch den »Umzug« auf eine andere Plattform verkündet; nur, was nützt das, wenn Leute, denen ich gerne »folge«, noch bei twitter, oder jetzt neu bei Jaiku, oder Pownce oder Identi.ca oder …, sind und bleiben?
Die programmierte »Lösung« sind Multiformatclients wie Mauku für’s N810 oder eben gwibber. Einerseit rockt es natürlich, allen möglichen Leuten in einem Client zu folgen, andererseits spammt man, je nach Einstellung, mit seinen Texten andere Netze (und damit teilweise ein anderes Publikum) voll — siehe Screenshot.
gwibber scheint immerhin intelligent genug zu sein, Antworten nur in dem Protokoll zu versenden, in dem der initiale Beitrag kam — andere Mutiprotokollclients scheinen das anders zu handhaben, in die Hose geht’s natürich auch, wenn man Senden in allen Protokollen aktiviert hat und statt über die in gwibber integrerte Antwortfunktion einfach direkt lostippt mit »@c00ldud3: klar ist das so«.
Ganz selten passiert dies wohl nicht, ich bekomme jedenfalls per SMS von Jaiku teils Texte, die sich definitiv auf Personen/Posts in twitter beziehen. Und das kann irgendwie nicht Sinn der Übung sein :(

Abgründe

»Wir haben noch nie in einen so tiefen Abgrund geschaut« — so »ein Banker« lt. Spiegel Online. Das ist ja mal ein Ding.
Da winseln sie nun um staatliche Stütze, die werten Bänker. Und das blöde daran ist, daß nichteinmal zwingend jene, die diesen Mist eingebrockt haben, ihn nun ausbaden müssen. Und neu sind die Probleme mit sich verzockenden Bankmanagern nicht. Nur die Summen, für die nun auch in Deutschland lautstark nach der schützenden öffentlichen Hand gerufen wird, die doch gefälligst bitte nun schnell mal die paar Milliarden Stütze locker machen soll, die werden immer abenteuerlicher.
Ich will hier eigentlich nicht den Lafontaine geben, aber: was genau an materiellen Gütern erhält die Bundesrepublik Deutschland im Austausch für die Bürgschaft? Warum übernimmt nicht dieser Staat anteilig soviel Bank, wie er sichern muß, um das fragile Gebilde der Phantasiegelder im internationalen Bankengewerbe nicht noch weiter zu belasten, als unvermeidbar es durch die Spekulanten in ihrer geplatzen Blase schon belastet ist?
Und welche Lehren werden gezogen, welche notwendigen Einschnitte wird man weltweit beschließen, damit »investoren« nicht wieder enttäuscht sein müssen?

Euro schmiert weiter ab
Der Euro hat am Montagmorgen erneut nachgegeben. Gegenüber dem US-Dollar näherte sich die Gemeinschaftswährung der Marke von 1,36. Investoren seien enttäuscht, dass es in Europa nicht zu einem Rettungspaket für die Finanzbranche wie in den USA komme, sagten Händler.

 
Ich bin übrigens von den Investoren wie unfähigen Bänkern enttäuscht, aber das nur am Rande. Nun verstehe ich nicht wirklich, was »sie« da »auf dem Parkett« da treiben, Ein Artikel der Wirtschaftswoche bringt da für mich Erstaunliches zu Tage:

Leerverkäufer – an der Wall Street Shortseller genannt – stoßen Aktien ab, die sie sich zuvor geliehen haben, und kaufen sie später möglichst billig an der Börse zurück, bezahlen mit den günstiger erworbenen Papieren ihre Aktienschuld und kassieren den Rest als Gewinn. „Man konnte mit Leerverkäufen eine Bank kaputt schießen“, sagt Franz Waas, Chef der DekaBank in Frankfurt. „Das musste unbedingt gestoppt werden.“

 
Hmm, wie muß Klein Fritzchen sich das in der realen Welt wohl vorstellen? Er leiht sich ein Auto bei [insert-AviSixHerz-here] und verkauft dies beim Barankäufer um die Ecke. Abends ist dies Auto dort nur noch für 90% der Summe erhältlich, die er kassiert hat und er kauft mit dem vorher vom Barankäufer erhaltenen Geld die Karre zurück, gibt sie abends beim Vermieter ab, zahlt den Mietpreis und freut sich über rd. 5% Nettogewinn — so in etwa läuft das doch ab, oder?
Nur: in der feststofflichen Welt geht das nicht. Ein vermietetes Auto kann man (zumindest in Deutschland) nicht legal von einem Dritten erwerben, eine vermietete Wohnung schon mal gar nicht; mal ganz davon abgesehen, daß ein gebrauchtes Gut von jedem halbwegs das dritte Schuljahr überstanden habenden Menschen für weniger eingekauft werden dürfte als das, was der unterste wahrscheinlich erzielbare Verkaufspreis sein soll. Wenn ich mir nun ausmale, was man, genügend liquide Mittel vorausgesetzt – die bekommt man ja ggf. aber auf Pump – mit diesem reinen Wettgeschäft an Schindluder treiben kann – zumal Aktienkurse, so habe ich das jedenfalls mal gelernt, sich an Angebot und Nachfrage am Markt orientieren –, so muß eine Lehre aus der »Bankenkrise« doch sein, daß man derlei Spekulationen wetweit untersagt, oder?
Ein anderer WiWo-Artikel macht mir aber ob der enthaltenen Zahlen Angst:

Und wie sieht es im Kern der Krise – am US-Immobilenmarkt – aus? 14.000 Milliarden Dollar machen die Hypothekenkredite der privaten US-Haushalte aus. Nach offiziellen Daten zum 30. Juni sind mehr als zehn Prozent der Kreditnehmer in Verzug oder bereits in der Zwangsversteigerung.

 
14.000.000.000.000.000 Dollars, davon 10% – eine Null weg –, das sind noch immer 1.400 Milliarden oder 1,4 Billionen Dollars, wenn ich mich nicht mit den Vorkommastellen jetzt vertue … R-e-s-p-e-k-t.

Leicht absehbar also, dass selbst 700 Milliarden Dollar nicht reichen würden, um die halbtote Finanzwelt wieder lebendig zu machen. Um die Banken wenigstens von der Intensivstation wegzubekommen, werden weitere Infusionen notwendig sein. Und bis der Patient geheilt sein wird, werden ihm auch danach noch langjährige Kuren verschrieben werden müssen.

 
Und wieder will ich dem geflüchteten Ex-Bundesminister nicht das Wort reden, aber, mal ernsthaft: wer hat denn da was kontrolliert/reguliert?

Bye-bye, einundzwanzig dreidrei?

Menno. Ich hatte ja schon befürchtet, daß eine angestaubte VIA-CPU mit 1,6 GHz gegen Intels Spaltprodukt bei gleicher Taktrate nicht wirklich viel ausrichten kann; aber daß der Verriß so deutlich ausfällt, ist jetzt eher … doof.

Unser Testgerät von HP kam mit 2 GByte Arbeitsspeicher, einem 6-Zellen-Akku und vorinstalliertem Windows Vista Business auf einer 120-GByte-Festplatte (5.400 U/min) in der Redaktion an. […] Kurios ist das 8,9-Zoll-Display. HP verbaut in dem Mini-Notebook ein mattes Display, mit einer für die kleine Bildschirmdiagonale sehr hohen Auflösung [1.280 x 768 Pixel]. […] Obwohl das Display matt ist, spiegelt es besonders stark – stärker als so manches echtes Spiegeldisplay. Das liegt an der zusätzlichen Plastikscheibe, die auf dem Display sitzt. […] Leider ist sie überhaupt nicht entspiegelt und das Display nicht hell genug, um Spiegelungen oder Fingerabdrücke zu überdecken.[…] So bekommt der Anwender des Mini-Note nur die schlechten Seiten beider Displaytechniken. Es fehlt an den kräftigen Farben, die Spiegeldisplays normalerweise bieten und die Spiegelungen sind so stark, dass an einen Außeneinsatz kaum zu denken ist. […] Erweitern lässt sich das Mini-Note durch einen ExpressCard/54-Steckplatz, der natürlich auch ExpressCard/34-Erweiterungen aufnimmt. […] Die Verbindung mit der Außenwelt stellt das Notebook nicht nur mit der Fast-Ethernet-Netzwerkkarte her, sondern alternativ auch per Bluetooth oder WLAN. Letzteres funkt auch nach dem 802.11n-Entwurf und erkennt WLAN-Access-Points, die im 5-GHz-Band senden und empfangen. […] Die Benchmarks dürften den an Intels Atom gewöhnten Nutzer erschrecken. Wer dachte, Atom-CPUs seien langsam, der hat Vias C7 noch nicht gesehen. Bei derselben Taktfrequenz schaffte das Mini-Note teils nur ein Drittel der Leistung eines typischen Atom-Netbooks. Auch die Chipsatzgrafik ist sehr langsam. […] Fazit: Würde in dem HP Mini-Note nicht die sehr langsame C7-M-CPU von Via stecken, wäre das Notebook eine tolle Anschaffung. […]

 
Man lese den kompletten Artikel drüben bei Golem.de; ich kopiere hier nur die Kernaussagen für den Fall, daß dem Orginal zukünftig was zustoßen sollte …
Tja. Wie gesagt, liest sich voll doof :( Ich schiebe optimistisch einen Teil der angeblich lausigen Performance momentan noch auf das zum Testen verwendete Vista — wobei ich schon nicht verstehe, wie ein Hersteller überhaupt ein Netbook mit Vista auf dem Markt bringen kann; der Vistadreck gehört auf eine (kurzlebige) Recovery-CD und auf das Netbook, wenn schon MS-Crap, dann XP installiert. YMMV, aber die lebensverlängernde Spritze aus Redmond für Windows XP für den Netbook-Einsatz dürfte kein Kniefall vor den Hersteller- oder Kundenwünschen gewesen sein, sondern dem Hardwarehunger des aktuellen Windows’ geschuldet.
Ok, Windows wäre so oder so nicht die präferierte OS-Umgebung für mein ((privates) Arbeits-)Netbook; etwas mehr Lin und noch ein bißchen ux sollte da schon drin sein — wo die Plattformwahl VIA den nächsten Stolperstein parat hält: »natürlich« gibt’s bei dieser Hardware wieder mal sone und solche Treiber. Dinge die die Welt nicht braucht für 100 bitte :( (Für Ubuntu sieht’s nicht wirklich besser aus, was die Hardwareunterstützung angeht.)
Spannend ist eigentlich, daß trotz der unterirdischen Benchmarks andere Nutzer das 2133 weniger verrissen haben:

Obwohl die Ergebnisse der beiden VIA CPUs “erschreckend” hoch sind, merkt man im Alltäglichen Gebrauch überhaupt nichts davon. Die Programme starten zügig und laufen auch alle ohne Probleme. […] Mein Fazit nach 10 Tagen intensiver HP 2133 Benutzung fällt positiv aus. Es ist allen Alltagsaufgaben gewachsen und sieht dabei auch noch Klasse aus. Was abschreckend wirkt ist der Preis von ca. 600 EUR. Ich würde ihn mir auf jedenfall wieder kaufen! Man wird mich also ab jetzt öfter mit einem HP 2133 antreffen als mit meinem EEE-PC 901.

 
Sorgen allerdings machen mir sämtliche Berichte zum Display:

Leider muss man mit dem HP 2133 Spiegeldisplay leben, aber ich habe mich in den zehn Tagen nicht nach einem matten Display gesehnt. Das Spiegeldisplay hat nicht so sehr gestört wie man es beim ersten Anblick vermutet. Im Zug habe ich mich ein wenig von der Sonne weggedreht und im Biergarten einfach ein paar Zentimeter weiter zum Sonnenschirm. Es ist also durchaus machbar auch mit einem Spiegeldisplay entspannt arbeiten zu können. Wer dem Spiegeln etwas entgegensetzen möchte kann auf Entspiegelungsfolien zurückgreifen.

 
Rhytmische Sportgymnastik ist nicht so meins, mit arhytmischer Surfgymnastik je nach Sonneneinfall wollte ich konsequenterweise nicht anfangen, Ich habe im Urlaub ja schon das MSI U100 Medion akoya Mini meiner besseren Hälfte auskosten dürfen; Surfing in der Sonne macht selbst damit nicht »happy«, und alle Berichte konstatieren dem akoya/U100 mit das beste außentaugliche Display derzeit am Markt. Das läßt wenig Raum für Hoffnung für die Außentauglichkeit des HP 2133 *seufz*
Ach so, warum ich so fixiert auf das 2133 bin? Es hat eine spannende Auflösung – mit 768 Pixeln in der Vertikalen immerhin das, was mein gutes altes Gebraucht-VAIO (12″, 1,2 kg, P3 650, 384 MB) schon bei seiner Entwicklung vor rd. 8 Jahren leistete –, einen Express-Card-Slot (sogar die breite Version) für Erweiterungen – der eine PC-Card-Slot meines VAIOs nimmt z. B. gerne entweder eine WLAN- oder eine 3.5G- oder eine kombinierte WLAN-und-3G-Karte auf, da es außer Ethernet und IRDA nichts bietet – sowie eine angeblich erstklassige Tastatur in etwa auf dem Niveau des akoya Mini (welche mir sehr zusagt). Da ich auf ein Mehr an Platz auf dem Desktop Wert lege, sind derzeit nur HPs 2133 und Gigabytes M912X valide Optionen — und die Waage schlägt leider grade gen atomarem Convertible statt in Richtung meines initialen Favoriten HP 2133.
Hrmpft.

Gedanken

Mentale Notiz: Ich muß dringend etwas – z. B. Asterisk – gegen Anrufer ohne Rufnummer tun …
Wie gibt man eigentlich jemandem zu verstehen, daß man die Dienste in der dargeboteten Art und Weise nicht möchte und er/sie/es sich gerne wieder melden darf, sobald die monierten Dinge abgestellt und Angefordertes beigelegt wurde?
Nein, ich meine nicht, wie man dies verbal kommuniziert. Dessen bin ich eigentlich fähig.
Oder auch nicht. Denn der Vertreter mag nicht aufhören, mit immer dem gleichen ollen Kram zu behelligen. Hilft da wirklich nur blanke Ruppigkeit? Angebotsannahme, um seine Ruhe wiederzubekommen?
‘Dis all suxx.

Das (G)Phone, Marketingmaterial und die Zeit

Der Hype um das erste »Google-Handy« blieb ja, nimmt man das iBrick als Basis, eher aus, und eine Ausgeburt an Schönheit ist das HTC-G1 meiner Meinung nach nicht grade — klarer (doppelter) Punktsieg für das iBrick.
Dem Video nach, kann man allerdings auch beim G1 so neumodisch-cool mit dem fettigen Finger über’s Display huschen und irgendwelche Aktionen auslösen – da hat wohl die Firma mit dem angebissenen Fallobst (wieder einmal) einen Standard gesetzt.
Doch eines stimmt mich dann – bei aller Euphorie – doch nachdenklich: sowohl in den Pressefotos als auch im besagten Video – hier u. a. schön zu sehen ungefähr zur Mitte der Laufzeit –, das G1 scheint noch größere Probleme zu haben, sowohl in der Statuszeile als auch der Analoguhr die gleiche Zeit anzuzeigen. (Und nein, Zeitzonen mit Abweichungen von etwas anderem als ganzen, halben oder wenigstens Viertelstunden gibt es nicht — oder doch?)
Jetzt kann man spekulieren, daß die Analoguhr-Applikation einfach chronisch abstürzt und das niemand merkt — aber sollte man einer solchen Beta-Klamotte wirkliche seine Telefonate anvertrauen?
Eine Alternativerklärung wäre massives »Shopping«, sprich »künstlerische« Veränderungen an den Bildern — ob diese Erklärung schmeichelhafter wäre?

Mit Dank den den ungenannten Kollegen, der das Topic der zwei Uhrzeiten auf den Fotos heute beim Kaffee aufbrachte.

FCB : Werder Bremen – 2:5 *grins*

Eigentlich nicht so mein Thema, aber als ich beim Zappen durch das T-Home-Entertain-Angebot auf das Spiel FC Bayern München gegen Werder Bremen stieß, mußte ich reinzappen. Und dranbleiben. Das Ergebnis war zwar nicht mehr ganz so desaströs für den FCB – zwei Anstandstore haben sie ja noch geschafft zum Endstand von 2:5 –, aber die Bayern mal gegen Werder zuhause verlieren zu sehen, daß war der Zeitaufwand von ca. 30 Minuten wert ;)
Was mich aber dann zum eigentlichen Thema bringt: wieso bekomme ich die olle Fußball Bundesliga noch immer per T-Home Entertain? Gebucht hatte ich die kostenlose Saison 2007/08, das sollte sich automatisch deaktivieren bzw. nicht verlängern. Ich meine, ok, meine Große freut das sicher – ich kann ja viel besser ohne als mit Fußball leben –, aber warum beschleicht mich das dumme Gefühl, ich sollte mal wieder die verfsckte Rechnung Online prüfen, ob T-Com nicht da zu großzugüg zu sich selbst war und mir ein Abo gebucht hat, was ich nie bestellt habe oder hätte … Vodafone macht sowas ja auch gerne mal, würde das mittlerweile als generelle Telko-Unsitte bezeichnen wollen.
Oder verkauft sich die Bundeslige auf neuen Wegen so schlecht? Immerhin spamt mich Vodafone auch vor und insbesondere während jedes Spieltages mit Dienstmitteilungen voll, die Links enthalten, womit ich, via Handy-TV, live dabei sein könnte.
Hmm. Das N95 hat ja ‘nen Videoausgang; ich sollte die Tage mal probieren, das Handy-TV auf den »großen Bildschirm« zu bringen. Sollte schon in PAL-Auflösung scheiße zum abgewöhnen aussehen ;)