Und alles so: segfault … error 4 in libc-2.9.so

*seufz*

Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.364400] sd 9:0:0:1: [sde] 3970048 512-byte hardware sectors: (2.03 GB/1.89 GiB)
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367928] sd 9:0:0:1: [sde] Write Protect is off
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367932] sd 9:0:0:1: [sde] Mode Sense: 03 00 00 00
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367936] sd 9:0:0:1: [sde] Assuming drive cache: write through
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.371055] sd 9:0:0:1: [sde] 3970048 512-byte hardware sectors: (2.03 GB/1.89 GiB)
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372924] sd 9:0:0:1: [sde] Write Protect is off
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372928] sd 9:0:0:1: [sde] Mode Sense: 03 00 00 00
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372931] sd 9:0:0:1: [sde] Assuming drive cache: write through
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372938] sde: sde1
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.596968] hald[3847]: segfault at b7b81008 ip b7c81078 sp bf92e72c error 4 in libc-2.9.so[b7c0a000+15c000]
Mar 23 11:51:00 hdtvdr NetworkManager: <info> HAL disappeared 

SD-Card in den Reader gesteckt, System getötet. Just great. Immerhin, manueller Restart tat:

Mar 23 11:54:24 hdtvdr NetworkManager: <info> HAL re-appeared
Mar 23 11:54:24 hdtvdr NetworkManager: <info> (ttyS0): ignoring due to lack of mobile broadband capabilties

Aber kann ich dem System noch trauen?

Navi-Ausfahrt

Das Wetter wird besser, und nachdem Christian vorlegte, bin ich Montag mal ein bißchen durch Gütersloh gekurvt, mit 3 Navis an der Windschutzscheibe und dem Audi-Festeinbau. Ich mache die Nachbearbeitung solcher Spielchen ja nach wie von unter Linux – dank wiederum Christian Hinweis auf OpenShot vor zwei Wochen –, und das läuft alles andere als rund¹; verglichen mit dem LiVES-Krampf zuvor, ist OpenShot 1.1.0 aber reinstes Zuckerschlecken :-)

Aber in diesem Artikel wollte ich den Fokus auf Navigationssoftware für Android, in Konkurrenz zu klassischen Navigationsgeräten, legen. Und nein, Unterschiede lassen sich beim Rumzuckeln im verkehrsberihigten Bereich nicht wirklich herausarbeiten. Spannend wäre sowas auf einer längeren Strecke – vorzugsweise mit Staus –, aber mal eben Gütersloh-München nur für Navi-Spielereien? (Ok, wer derlei wirklich möchte, für den kann gerneauf Anforderung einen Paypal-Sponsoring-Button bereitstellen :-)) Gut, was kann man denn auf die Schnelle testen? Innerorts ist sicherlich die Rechtzeitigkeit und Genauigkeit von Anweisungen ein Thema; ein anderes ist das Verhalten, wenn der Fahrer dem Vorschlag nicht folgt. Und wenn man es ernsthaft betrachten wollte, wären auch Bewertungen der vorgeschlagenen Routen ein Muß …
Ich gedenke, etwas anders vorzugehen. Ich habe durch Zufall eine nette Route gefunden, wo von einem Startpunkt aus der Weg zu einem lokalen Einkaufszentrum schnell durch ein verwinkeltes Wohngebiet führen kann. Dies werde ich dieser Tage noch mal separat anfahren, und wenn mir jemand eine Befestigungsmöglichkeit der Zi8 im Wageninneren aufzeigt, wird das ggf. auch etwas spannender durch verschiedene Kameraperspektiven …
Was mich allerdings schon bei ersten Versuchen mit Navigon Navigator 7 on Android erschreckt hat: das neueste Produkt hat ganz offensichtlich die ältesten Karten, siehe Video ab 03:30 Minuten. Hier möchte Navigon Mobile Navigator 7 noch in die Straße reinfahren, die seit Abschluß des Baus des 2. Kreisels der Neuenkirchener Straße – seit etlichen Jahren also – eine Einbahnstraße in die entgegengesetzte Richtung ist. Medion (2007) und Audi (Kartenmaterial noch aus 2006) haben relativ altes Kartenmaterial. Jenes für CoPilot (2009) und Navigator 7 (2010) wurde deutlich später heruntergeladen — umso unverständlicher ist mir ein solcher Schnitzer. (Und wenn das schon in der provinziellen Medienhauptstadt Gütersloh ungenau ist, was darf man dann für andere Gegenden erwarten?)
Was mir im direkten Vergleich auffiel: Kartendarstellung und Anweisungen des Medion-Gerätes ähneln sehr dem Audi-Navi (Bedienung ist natürlich grundlegend anders, Audi: Drehknopf in Mittelkonsole, Medion: Touchscreen), ob es da gemeinsame Wurzeln gibt? Für PDAs war um 2003 herum die Medion-Version des »Navigator« ein leicht modifizierter »Mobile Navigator« von Navigon.
Von der Bedienung (Audi ausgenommen, da kein Touchscreen) finde ich das Navigonsystem am praktischsten, wo die Auswahl, wie man es aus dem Web kennt, mit zunehmender Länge der Eingabe immer kleiner wird, man kann also i. d. R. nach »Gütersl« etwas weiter unten auf »Gütersloh« tippen. Die physische Tastatur des Motorola Milestone verstärkt dieses gute Gefühl noch, muß man sich nicht am Treffen von winzigen Kästchen auf dem Bildschirm versuchen. Medion hingegen hat seinerzeit eine alphabetische Anordnung der Tasten auf seiner Bildschirmtastatur gewählt, das ist fast so bescheiden wie die Zehnertastatur in Wählscheibenanordnung seinerzeit beim Nokia 3650 …
Einen Sonderweg in der Bedienung geht klar CoPilot; wenn man nur dieses Anwendung nutzt, mag man sich in der eigenwilligen Bedienung vielleicht zurechtfinden, ich mag die CoPilot-GUI nicht, finde sie unnötig anders und kompliziert, unintuitiv.
CoPilot ist es auch, welches verschiedenen Stimmen anbietet und auch einen deutlich anderen Satzbau verwendet als da Gros des Navigationssysteme; für Navigons Mobile Navigator 7 habe ich leider keine Option gefunden, eine andere als die ewig-gleiche Frauenstimme auszuwählen.
Auch bei Zusatzdiensten zeigt sich CoPilot 8 fortschrittlicher, zumidnest kann man dort welche auswählen — leider werden (mir zumindest) keine Verkehrsinformationen angeboten; auch bei Navigon vermisse ich einen solche Option. Überhaupt sind die Einstelloptionen beim Navigon Mobile Navigator sehr übersichtlich — dem Anschein nach ist es als reines Onboardsystem konzipiert, ohne die Vorteile des always-on nutzen zu wollen oder zu können.
Zur Routenfindungsqualität kann man, wie gesagt, so auf die Schnelle nicht viel sagen. Was gelegentlich auffält, auch im Video oben, ist, daß beim Verlassen des Weges ein System eher den Fahrer »zurück auf die Planstrecke« lotsen will, das andere hingegen eher die Änderung hinnimmt und eine konvergierende Route vorschlägt. Und die Grenze, ab wann so oder so verfahren wird, scheint bei jedem System anders zu sein.
Kurzum, als Zwischenfazit: Navigon Mobile Navigator 7 scheint ein solides Produkt zu sein, wie man es vom »alten Hasen« auf diesem Gebiet auch erwarten durfte. Das Fehlen jedweder Onlineoptionen, insbesondere die Nutzung von Verkehrsinformationen via Internet, finde ich allerdings weder zeitgemäß noch der Plattform Android angemessen. TMC mag nicht der Hit sein; aber daß ich trotz always-on-Navigationsgerät noch dem Verkehrsfunkt lauschen müssen soll, finde ich doof. Auch vermisse ich Anzeigen von Reststrecke und voraussichtlicher Ankunftszeit am (nächsten Zwischen- sowie dem End-) Ziel. In den spärlichen Einstellungen habe ich, denke ich, wohl nichts übersehen …
____

¹ Weder das Material meiner Kodak Zi8 noch das meiner Panasonic TZ7 mag OpenShot so richtig; bei Schnitten – die für Effekte nun einmal notwendig sind – kommen noch immer weiße oder Teilframes zustande, wie man auch hier wieder sehen kann :(

Mittägliche Gedanken mit knurrendem Magen

Während ich auf die Speisung warte, schweifen meine Gedanken; grade ging wieder die Geschichte mit der Netzneutralität rum, also das, wo die Tränendrüse stimuliert wird und erzählt, wie doch Telefónica, Telekom und Telcos allgemein unter den Datenmengen leiden, die andere verursachen …
Also, ernsthaft Leute: die Datenströme in Eure Netze verursachen Eure Kunden (vom gelegentlichen DDOS vielleicht abgesehen), die entweder als Endkunden saugen, bis die Leitung glüht oder aber als Geschäftskunden Anbieter sind. Datenströme aus Euren Netzen dürften insbes. Uploads zu YouTube, Vimeo sowie SevenClipBlowFish oder wie die alle heißen sein, sowie eben Traffic, den Eure Kunden auf Anfrage externer Surfer generieren. Komischerweise zahlen schon alle Kunden in Euren Netzen an Euch für den Verkehr, kommend wie gehend …
Niemand zwingt z. B. die deutsche Telekom, mir meinen VDSL-25-Zugang flat für 80,– EUR im Monat zu überlassen; zwar würde ich keine 100,– EUR zahlen und heute auch keinen Tarif mit Volumenberechnung mehr wählen, aber wenn VDSL-25 für die Deutsche Telekom für 80,– EUR nicht kostendeckend zu erbringen ist, dann muß sie in der Marktwirtschaft die Preise eben erhöhen — oder leise vor sich hin weinen, daß andere Anbieter das günstiger können … Durch die technische Begrenzung des Upstream – bei VDSL2, eigentlich einem symetrischen Protokoll, mehr so willkürlich – sowie die »Zwangstrennung« nach 24h – die technisch, insbesondere abrechnungstechnisch, bei den Flat-Angeboten meines Erachtens nicht mehr begründet ist –, trennst doch grade Du, liebe Telekom, die Sauger von den Anbietern. Jetzt zusätzlich zu den Einnahmen aus dem Zugangs- bzw. Anbietergeschäft auch noch Mauthäuschen aufstellen zu wollen, ist nicht innovativ, es ist unverschämt, finde ich.
Ah, das Essen kommt …

Politik in 140 Zeichen

@DerWesten Es bleibt die Frage: Wer vertritt Politikern gegenüber die Interessen der Netzgemeinde? Von wem fühlt ihr euch vertreten? #pc10 #lobbyarbeit ×

 

@wusel @DerWesten Mal kein Lobbyismus wäre mal ein Anfang; Politik soll online gehen, hernach dürfen sie ins Netz reinregieren: Ausdrucker go home. ×

 

@DerWesten @wusel Also einfach warten und Politiker kommen lassen? #geduldsfaden #pc10 ×

 

@wusel @DerWesten Was sonst? Sie hören generell nicht auf geladene Experten mit anderer als der schon vorgefaßten eigenen Meinung, s. #zensursula ×

 

@wusel @DerWesten Korrektiv ist offensichtlich nur das BVerfG => Strafbarkeit für verfassungswidrige Gesetzgebung muß her. ×

 

@DerWesten @Wohli @wusel @frederics Wir sollten ein Panel aufmachen :o) #pc10 ×

 

@wusel @DerWesten ” @Wohli @wusel @frederics Wir sollten ein Panel aufmachen :o) #pc10″ – Ack, Diskussion via Twitter ist mehr so no-go ;) ×

 

@Wohli @DerWesten @wusel @frederics Das stimmt. #netzgemeinde #pc10 ×

 
#pc10 war übrigens das Politcamp 2010 …

Angetestet: Navigon Mobile Navigator

Was Navis angeht, bin ich auch mehr so in Richtung »redundante Redundanz hält besser« unterwegs: was vielleicht der Erfahrung geschuldet ist, daß insbesondere PocketPC-basierte Systeme tendentiell broken by design sind und mich im Zweifel zur falschen Zeit im Stich lassen. So geschehen z. B. 2003 in Italien, als mein Acer n20 als Navi (mit Mobile Navigator 2 in der Navigon-Fassung) mitten in Italien zu spinnen anfing und nicht mehr navigieren wollte. Auftritt: FSC PocketLoox 600 mit Mobile Navigator 2 in der Medion-Version (aus der Bucht), damit wurde der Urlaub dann erfolgreich beendet — und die versprochene feierliche Abfackelung des Navigon-Firmensitzes in Würzburg fiel aus. (Ja, ich war reichlich stinkig über diesen, später reproduzierten, Bug der Software. Aber dank meiner Vorsorge (Navi-Redundanz) blieb es bei Flüchen ;))
Über die Jahre updatete ich die Software, auch wenn das nicht upgradebare Windows Mobile 2003 als OS-Basis dem irgendwann eine natürliche Grenze setzte.
Zwischenzeitlich kam – einbruchsdiebstahlbedingt – ein »echtes« Navi ins Haus Auto, wobei ich glücklich damit nur gut ein Jahr war.
Vor Jahresfrist kam Navigon mit einem Navigon Mobile Navigator 7 auch für Symbian-Handies auf den Markt — ich habe es mir natürlich angesehen (s. Link), war aber nicht wirklich überzeugt. Eigentlich würde ich ja gerne in Richtung Tomtom Live gehen, aber ich habe immer mind. ein Telefon mit Internetverbindung im Auto dabei, da sehe ich es nicht ein, für diesen Onlineservice noch eine weitere, 99% der Zeit sinn- und nutzlose SIM samt Vertrag anzuschaffen.
Später im Jahr, mittlerweile sattelte ich von Symbian auf Android um, kam Navigon zu spät – für mich – mit einer »Navigator«-Fassung (offboard, d. h. nur mit dauernder Internetverbindung lauffähig) für Android. Allerdings lud ich mir eine Test-/Evaluationsversion dennoch runter — mankannjaniewissen.
Und vor rd. 10 Tagen kam nun eine Offboard-Version des »Mobile Navigator« in den Android Market. Ich hab’ sie auf meinem htc Magic und meinem Motorola Milestone installiert und bislang nur kurz angetestet; mein A6 hat ein integriertes Navi, ein zus. Navi mitzuführen, erübrigt sich daher. Eigentlich. Denn das Kartenmaterial ist nun zwei Jahre alt und IIRC bekommt man für den Preis eines Updates des Kartenmaterials bei VAG einen bunten Strauß an externen Navis, aktuellstes Kartenmaterial inklusive :(
Aber zurück zum Navigon Mobile Navigator für Android: Einen ersten Test hat Christian auf ifranznation.de hinterlegt; as time permits werde ich mal Audi-Einbaunavi, die schon gekaufte CoPilot-App sowie eben den Navigon Mobile Navigator gegeneinander navigieren lassen (sofern ich dann noch durch die Scheibe gucken kann) … Mich interessieren insbesondere »intenlligente Routen« (tageszeitabhängige Routenvorschläge) sowie bessere/intelligentere Stauumfahrung als mit TMC. Als reine Navigationslösung war schon Navigons Offboard-Version ganz ok, ich habe mich mit ihr mal nach Hamburg lotsen lassen — aber flotter/intelligenter als das Audi-Navi umlotste mich jene Lösung leider auch nicht um die tageszeittypischen Staus vor Hamburg …
In einem Punkt möchte ich Christians Beitrag aber korrigieren: Mobile Navigator benötigt zum Start eine Onlineverbindung, jedenfalls während der Evaluationsphase:

Flash auf dem WePad? Ich bin gespannt …

Ich habe mal eben ‘nen kleinen Film gedreht, wie unser (Atom-) Netbook aus der ersten Generation (2007) unter Windows XP und Firefox denn ein YouTube-Video abspielt. Nix gefakt, es war direkt der erste Aufruf dieses Videos von jenem Rechner, über das Standbildfestival allerdings war ich doch erschrocken. Nun liegt das Quellvideo in HD 720p vor, vielleicht liegt es daran; ältere YouTube-Filmchen (diese berühmten matschigen QVGA-Dinger) spielt es i. d. R. besser ab. Aber ich denke, da ich mir mal ein Bild davon machen wollte, was denn so an Flash-Videos auf einem modernen Netbook wie dem angekündigten WePad laufen könnte bzw. wie heute eingestellte Videos dort wohl aussähen (zur Technik des WePads habe ich mich ja schon ausgelassen) – ohne Hardwarebeschleunigung, die unser altes Netbook ja nicht bietet –, war die Quellenwahl schon OK.

Zum Vergleich das gleiche ifranznation-Video, abgespielt auf meinem Motorola Milestone, einer ungleich schwächeren mobilen Kiste (ebenfalls mit Android), aber immerhin schon 800x480er Auflösung (und, AFAIK, mit Hilfchips zur Videodekodierung, da der ARM-SoC das sonst auch nicht schaffte):

Anmerkung: zum Veröffentlichungszeitpunkt hat YouTube die »Bearbeitung« noch nicht abgeschlossen; denke, ab ca. 21.15 MET sollte YouTube die Pixelfassung zumindest fertig haben, HD schätze ich gegen 22:00 prozessiert … – mache ja noch nicht so lange YT, war das schon immer sooo lahm?
Nachtrag: YouTube und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr :( Zwar wird das Video (bei mir zumindest) als abspielbereit angezeigt (und in der Übersicht meiner Uploads als »Published: 100%« und »Live!«), aber abspielbar ist es zumidnest hier nicht. Ergo: TubeMyAss — hier selbstgehostet (aber nur in 480×270):


Die schwächere Plattform spielt das gleiche Video deutlich flüssiger ab — da wird es wirklich spannend sein zu sehen, wie das WePad mit Flash und insbesondere Flashvideos umgehen wird …

Vorsicht und die Porzellankiste

Ich las’ grade vom Mißgeschick bei Rivva, und ich will’s ja nicht beschreien, aber meine beiden primären Kisten sind nun deutlich dreistellig up and running und die RAID-Sets (1, 5 bzw. 5) melden glücklicherweise keine Plattenprobleme — neue 3,5″-SCA-36-GB-Platten zu bekommen für Systeme, die seit teils schon Jahren EOL sind, könnte auch eine wenig spaßige Veranstaltung werden.
Dank USB 1.1 ist das Anstöpseln von USB-Platten zwecks Datensicherung auch keine wirkliche Alternative (100 GB über 11 MBit/sec dauert wie viele Eintagsfliegengenerationen?), ich fürchte, ich muß mir da doch mal Gedanken machen. Vielleicht mit NBD und statt VMware auf Xen-Server umsteigen, oder ‘n SheevaPlug als NFS-Server hinstellen? Mentale Notiz jedenfalls: Baustelle ;)

WePad, das Phantom-Pad aus Berlin

Mittlerweile gibt es eine Pressemappe zum »WePad«, aus der auch die folgenden WePad-relevanten Bilder/Grafiken stammen.
Konkrete Aussagen zu Preis und Verfügbarkeit sind zwar nach wie vor Fehlanzeige, aber das mag an der Salamitaktik zur Aufmerksamkeitserhöhung liegen — oder schlicht daran, daß die Umsetzung der Grafiken in Hardware noch nicht vollständig erledigt ist? Immerhin, auch die technischen Daten hat man konkretisiert:

 
Der Hersteller neofonie setzt den technischen Daten nach demnach einerseits auf die Nutzbarkeit vieler Android-Apps, die man ggf. auch schon auf seinem Android-Telefon hat – Parallelen zu iPhone/iPad sicher nicht zufällig –, andererseits auf »Rich Content« via Adobes Flash/Air. Die Rechnung könnte für den Kunden aufgehen, grade Leute mit Android-Telefon dürften eine dankbare Zielgruppe sein für ein Android-Pad, welches aber, eben anders als ggf. andere Nach-Padder, auch den De-facto-Standard Flash unterstützt. Leider fehlen nach wie vor Aussagen zur Grafikfähigkeit, Berichten im Netz zufolge reicht »Pineview« alleine nicht für die Darstellung von HD-Content in 720p — und nach eigenen Erfahrungen mit Linux auf MSI U100 (als akoya Mini E1210, 1. Atom-Netbook-Generation) sowie HP Mininote 2133 (VIA-getrieben) weiß ich auch, was diese Plattform nicht bietet: Rechenleistung. Insofern ist auch die Aussage »Multitasking: ja« sicherlich mit Vorsicht zu genießen. Zur Plattform N450/NM10 schreibt denn auch tomshardware.de:

Die Tatsache, dass Intel einen zusätzlichen HD-Videodecoderchip empfielt – den optional erhältlichen Broadcom BCM70015 HD – zeigt bereits auf, dass Blu-ray- und H.264-Videowiedergabe nicht zu den Stärken des GMA3150 zählt.

 
Golem.de bestätigt ebenfalls die mageren Rechen- und Grafikkünste:

Im Vordergrund steht für die neue Plattform eine höhere Integration mit sinkenden Kosten für die Chip- und Gerätehersteller, der CPU-Kern basiert weiterhin auf der ersten Atom-Architektur, so dass hier keine Sprünge in der Rechenleistung zu erwarten sind. […] Wenig Innovation gibt es dagegen bei der Grafik: Der neue Kern heißt GMA3150 und soll DirectX-9-Funktionen beherrschen, womit Intel bei den Netbooks nun schon zwei Generationen hinterherhinkt. Wie das Unternehmen im Rahmen einer Telefonkonferenz angab, ist auch der neue Grafikkern nicht schnell genug, um Full-HD-Videos mit Blu-ray-Codecs wiederzugeben. Kleinere HD-Formate soll er jedoch beherrschen.

 
Fragt sich nur, ob auch Flash dann von dieser HW-Beschleunigung Nutzen ziehen kann, denn sonst werden die immer häufigeren 720p-Videos bei YouTube, Vimeo und Co. auf dem WePad vollformatig eher keinen Spaß verbreiten :(
Schön finde ich, daß WLAN & BT von Haus aus an Bord sind — was aber, aufgrund des Android-Überbaus und des eher gekapselten Linux’, nicht automatisch bedeutet, daß man z. B. Kopfhörer/Headsets per BT anbinden kann. Hier wird sich dann zeigen, wie »offen« die WePad-Plattform wirklich ist — BT und Android ist ja eine lange, traurige Geschichte voller Mißverständnisse, die BT-Implementation in Android 2.0 ist bekanntlich grottig und unvollständig (unter 1.5 gibt’s ‘ne deutlich bessere App, die allerdings ein gerootetes Android benötigt *sigh*).
Warum allerdings GPS nicht generell an Bord ist, erschließt sich mir nicht; sicher, im Haus ist es oftmals Essig mit dem GPS-Empfang (dann trianguliert Android über die SSIDs in der Umgebung), aber so ein Gerät würde ich zumindest nicht nur im Haus verwenden wollen — so wäre es im Urlaub einerseits ein Unterhaltungsmöbel für die Kids auf der Rückbank, welches parallel per MyTracks (Android-App) als GPS-Tracker fungieren könnte …
Daß 3G ebenfalls nur optional erhältlich ist, finde ich eigentlich gut; nicht nur, weil ich mittlerweile 3 USB-3.5G-Dongles (Huawei E160, E220) habe, sondern auch, weil 3G heute nicht zwingend auf die 3.75G/LTE-Netze von morgen passen mag. Fragt sich natürlich, inwiefern das Android/der Linuxunterbau mit einem anstöpselbaren Funkmodul klar kommt; für Netbooks ist das 08/15-Krams, aber ob Android derlei schon kennt? Auch hier steht zu hoffen, daß neofonie kundenfreundlichen Lösungen den Vorzug gibt, die Hardwarevoraussetzungen dafür wären jedenfalls – ganz anders als bei Apple – vorhanden.
Ich würde wirklich gerne mal ein, zwei Wochen dieses Pad auf Herz und Nieren prüfen … *hint, hint* ;)