No VoIP today?

(Testing.) Entwarnung: Mein (IAX2- und SIP-basiertes-) VoIP tut, wie erwartet, wie geschnitten Brot, sogar vom N95 aus ;)
Aber Skype scheint’s zerlegt zu haben — und als Seiteneffekt, wohl bedingt durch die »neuartige«, auf P2P-Ideen fußende, Verbindungstechnik, auch kleinere Firmennetze.
Wobei ich zu letzteren schon etwas irritiert bin: »So when it fails to connect, it will try contacting these 200 peers instead. Now if you have multiple users sharing your connection, let’s say 10 and a cheap router with limited memory, 2000 connections is a lot to keep track of. It might start losing other connections. Such as your mail an web connections.«
Ich dachte bis jetzt wirklich, einen WRT als Internetgateway (inkl. NAT und Connection Tracking) würde man heute nicht mehr wirklich einsetzen, schon gar nicht im »corporate environment with a large number of users«. So kann man sich irren.
Aber zurück zum einst schwer gehypten Skype; mangels a) aktueller Linux-Versionen seinerzeit (und die, die ich letztes Jahr mal ausprobierte, kam mit meiner A/V-Umgebung nicht klar) und b) fehlender Möglichkeiten zur Integration in Asterisk (Stand 2006) war Skype für mich nie ein Thema.
Interessant finde ich allerdings, daß Skype scheinbar Opfer einer DOS-Attacke wurde:

Valery Marchuk of SecurityLab.ru may have an explanation for this world wide outage for Skype. Marchuk posted the following message on the full disclosure mailing list:

Valery Marchuk: On SecurityLab.ru forum an exploit code was published by an anonymous user. Reportedly it must have caused Skype massive disconnections today.
The PoC uses standard Skype client to call to a specific number. This call causes denial of service of current Skype server and forces Skype to reconnect to another server. The new server also “freezes” and so on … the entire network.

 

Quelle: ZDNet-Blog

 
Klingt stark nach einem Domino-Effekt; und auch wenn Skype einen Angriff dementiert (»The Skype system has not […] been victim of a cyber attack.«), die Beschreibungen des Exploits passen schon zu dem, was Skype verlautbaren läßt:

Apologies for the delay, but we can now update you on the Skype sign-on issue. […] The Skype system has not crashed or been victim of a cyber attack. We love our customers too much to let that happen. This problem occurred because of a deficiency in an algorithm within Skype networking software. This controls the interaction between the user’s own Skype client and the rest of the Skype network.

 
Nun, eine »deficiency in an algorithm within Skype networking software« alleine macht ja nun noch keinen Blackout, eigentlich. Dennoch, auch um 11:00 GMT verneint man »any form of attack«:

We’re on the road to recovery. Skype is stabilizing, but this process may continue throughout the day. […]
Finally, we’d like to dispel a couple of theories that we are still hearing. Neither Wednesday’s planned maintenance of our web-based payment services nor any form of attack was related to the current sign-on issues in any way.
We’ll update you again as soon as we can. Thanks for hanging tight.

 
Ich bin gespannt — und telefoniere weiter über’s Intenet, mit SIP und IAX2 ;) Eine Migration zu Gizmo und SIPphone scheint für nicht wenige ausgesperrte Skyper plötzlich eine Alternative darzustellen — als Freund offener Standards finde ich das begrüßenswert. Allerdings hoffe ich auch, das Skype sein Problem RSN in den Griff bekommt, und sei es nur, damit man die neuen Kommunikations-Koordinaten austauschen kann …

Bye, bye, Twitter …

Kurze Info — längerer Eintrag folgt später ;)
Ab sofort ist das »Gezwitscher« erst einmal Geschichte (to be replaced by an offline solution) — die Wartezeiten auf den Content von Twitter.com waren einfach zu lang.
Suckzessive werden auch andere Bereiche, die derzeit life vom entsprechenden verma[t]sc[h]ten Service geholt werden, durch statische, offline aktualisierte Schnipsel ersetzte. Vorbild sei die für sietland.net realisierte Overlay-Grafik …
Ich hoffe, daß macht blogdoch.net wieder etwas besser lesbar — wen’s tröstet: auch ich durchlief beim Posten und jeder Vorschau dieses twitter-Jammertal ;)

Inhaltslöschung?

Nicht lustig.
Nachdem ich ja schon über die Säuberung von Webseiten mich wunderte, habe nun auch ich in dem Kontext eine direkte Aufforderung zur Entfernung von Inhalten bekommen. Meine Zweite insgesamt.
Nun will ich niemanden – trotz des latent agressiven Blogtitels – »fertigmachen«, insofern berührt mich ja die Story vom Neubeginn und der Unvorteilhaftigkeit von Berichten über die Vergangenheit natürlich …
Wenn’s denn stimmt, ist’s sicher tragisch; aber darf man unbestrittene und -bestreitbare Tatsachen – für die man Zeugen und Zeugnisse hat –, die mit »ungewöhnlichem« Geschäftsgebaren zu tun haben, einfach so löschen oder auch nur unkenntlich machen? Muß man an eine Konvertierung vom Saulus zum Paulus glauben, die vielleicht bislang nur angekündigt ist? Muß man – erneut – Vorschußlorbeeren verteilen oder darf man nicht beim zweiten Anlauf erst das Ergebnis abwarten, bevor man in dessen Lichte die Vergangenheit ggf. relativiert?
Ich tendiere hinsichtlich der Lösung/Unkenntlichmachung von Inhalten hier zu einem entschiedenen »Nein«; die berichteten Dinge haben stattgefunden, ich habe weitgehend objektiv berichtet, persönliche Interessen waren nicht berührt (wenn man vom Gerechtigkeitssinn absieht) — nein, ich sehe keinen Grund zur Löschung oder Verschleierung der Namen.
Der Auftritt erfolgte jeweils Namens der Ltd., deren Background durch die Erfolgsstory[sup]*[/sup] mit »Connexion by BOEING« und das Mitwirken des Unternehmers dort, so ist wohl anzunehmen, aufgepeppt werden sollte.
Zwar hoffe ich, nicht ähnliche Probleme wie Stefan Niggemeier zu bekommen (verglichen mit seinem Streß müßte ich wohl nicht mal schwitzen), aber zur guten Nachtruhe trägt sowas nicht bei. Jedenfalls noch nicht, vielleicht ändert sich das ja über die Zeit noch …
____

[sup]*[/sup] Die Domain(s) waren zum Zeitpunkt des Erstellens dieses Artikels zwar noch im DNS vorhanden, eine Erreichbarkeit der Webserver allerdings war nicht mehr gegeben.

Not helping.

Danke, Telekom. Medienbrüche sind immer scheiße; und wie geht’s jetzt weiter? Solltet Ihr den Brief tatsächlich verschickt haben, wo ist er geblieben? Ich glaube nicht, daß ich jemals einen solchen bekommen habe. Aber selbst wenn – vielleicht wurde er auch als Werbemüll, fälschlich, entsorgt? –, ich kenne mein Passwort nicht und wie Ihr selbst sagt, gibt’s noch gar keines. Und jetzt? Auf einen ggf. vor Jahren (evtl. registrierte ich mich schon vor geraumer Zeit mal für Euren ollen Onlineservice? Ihr könnt es vielleicht nachschlagen, ich weiß es nicht.) abgeschicken Brief zu warten, da erscheint einfach nur dumm.
Vorschlage, liebe Telekom? After all, it’s your braindead damned process, not mine …
Nachtrag:
Date: Thu, 04 Mar 2004 02:21:38 +0100 (CET)
From: info@telekom.de
Subject: Ihr persönlicher Benutzername
To: XXXXXXXXXXXXXXX@xxxxxxxxxxxxxx.xxx
Message-id: <6487931.1078363298791.JavaMail.isas1@adonis>
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Sie haben sich heute entschieden, in Zukunft die Daten Ihres Telekom-Anschlusses selbst zu verwalten, wann immer Sie es wollen. Wir werden Sie davon überzeugen, dass Ihre Entscheidung goldrichtig ist:
Herzlich willkommen beim T-Punkt im Internet!
Ihr persönlicher Benutzername lautet: XXXXXXXXXX
In wenigen Tagen erhalten Sie Ihr dazugehöriges Passwort mit der Post. Bis dahin verkürzen Sie sich doch die Wartezeit unter www.telekom.de/shop und stöbern Sie in unserem Angebot. Auch wenn Sie gerade nichts kaufen möchten, informativ ist es allemal.
Mit freundlichen Grüßen aus Bonn
Ihr Internet-Team der Deutschen Telekom

Ich sehe schon Stunden von Spaß mit der Hotline vor mir. Bei der die Überzeugung bestimmt reift, daß es eine gute Idee war, mich der Onlinewillkür auszuliefern …

Flash considered harmful

 HUAWEI E220 Statistics [q]uit
Uptime : 1826s
SpeedUp : 2kB/s
SpeedDn : 45kB/s
|| Trnsfd : 3.0MB
|||| Recvd : 37.2MB
STRENGTH Mode: (?)

Hmm, heftig, ein bißchen blogdoch-surfen und schon sind 40 MB futsch. Und das noch relativ langsam, in Gütersloh verfügt o2 offensichtlich nicht über HSDPA — 45 kByte/sec entspricht UMTS’ 384 kBit/sec, in etwa.
Gegenversuch mit D2, mit N95 via Bluetooth angebunden. Zuerst fällt die geringe Latenz auf:

traceroute to 192.251.226.30 (192.251.226.30), 64 hops max, 40 byte packets
1 * * *
2 * * *
3 10.210.19.146 104 ms 88 ms 93 ms
4 172.16.5.244 91 ms 172.16.5.243 76 ms 172.16.5.244 102 ms
[...]
9 145.254.16.66 88 ms 88 ms 100 ms
10 62.53.239.117 104 ms 100 ms 96 ms
11 195.71.12.59 112 ms 113 ms 111 ms
12 195.71.109.220 92 ms 105 ms 95 ms
13 192.251.226.30 112 ms 92 ms 104 ms 

76 ms kommt schon fast an ISDN (ca. 60 ms) und ADSL-ohne-FastPath (64 ms) ran! Respekt, da verbessert scheinbar die modernste UMTS-Variante nochmals signifikant die Latenz — wenn man bedenkt, daß CSD/GRPS bei 500 bis 700 ms liegt, UMTS immerhin noch bei 200 bis 400 ms, dann sind unter 100 ms schon eine wirklich gute Leistung.
Ok, wo Licht ist, ist auch Schatten: diese Geschwindigkeit (1050+ kBit/sec — ggf. limitiert durch den Bluetooth-Link zum Modem Telefon?) steht mir leider an meinem Wohnort nicht im o2-Netz zur Verfügung, auch am Arbeitsplatz steht »nur« UMTS von o2 zur Verfügung (kein HSDPA) — aber anders als E+ baut o2 immerhin HSDPA aus …
Da Vodafone dem Vernehmen nach schon ihr gesamtes deutsches Netz mit HSDPA überzogen haben (gleiches soll für T-wieauchimmersiegradeheißen gelten), geht der Punkt für Geschwindigkeit als auch Latenz ganz klar in Richtung der Platzhirsche T-D1 und Vodafone D2 …
Surfen/Arbeiten über die HSDPA-Verbindung machte erstaunlich viel Spaß, selbst für mich als DSL-16000-Junkie war das mehr als nur erträglich; HSDPA-Netze könnte man durchaus als DSL-Ersatz sehen (nur werden sie in der Regel genau dort nicht aufgebaut werden, wo sich schon niemand DSL zu legen traut :() — allerdings dürfte ich auch, zur Testzeit zumindest, in der mit DSL gut versorgten Kleinstadt Gütersloh (DSL-Infrastruktur von, mindestens, Telekom, Arcor, QSC (inkl. SHDSL), Telefónica, BiTel, … vorhanden) der einzige HSDPA-Surfer gewesen sein. Die nächsten Ausbaustufen (3,6 MBIt/sec Downstream, 7,2 MBit/sec Downstream) andererseits stehen ja schon auf der Roadmap.
Das könnte noch richtig spannend werden, ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, klevere Paketpreis-Gestaltung (HSDPA-basierender »DSL-Zugang«, mit 2 UMTS/GSM-Funkmodulen ausgestattete DECT-Basisstation (=> ISDN-Komfort der zwei »Leitungen«) oder eien andere Lösung für »stationäre« Sprachtelefonie in der »Homezone«, Option für zweite SIM für mobile Nutzung, verschiedene Flat-Packages (Sprache wie Daten), …) — für den Gelegenheitssurfer könnte das attraktiv sein. Allerdings geht derzeit ja eher der Trend dahin, daß auch die Mobilfunker ihre Kunden an die (DSL-Leitungs-) Leine nehmen — und die T-Com Telekom bindet, durch massive Aktionen unterstützt, derzeit ihre verbliebenen Kunden möglichst an 24-Monatsverträge.
Wie auch immer: HSDPA r0x0r!

Dreist: Vodafone blockt SMS von Google an VF-UMTS-Kunden? (UPDATED)

[EDIT, 2007-08-14:] Es hat nichts mit dem Netz oder einem konkreten Telefon zu tun — einfach nur mit broken Software … [/EDIT]

Wenn ich eines nun ganz bestimmt nicht mag, dann sind das vertraglich nicht vereinbarte Einschränkungen, mit wem ich und wer mit mit z. B. SMS austauschen darf …
War ich doch auf dem Weg, Vodafone ob der Bewegung hin auf die Klientel der Onliner Respekt zu zollen, frage ich mich mittlerweile, ob’s noch geht, da in Du-esel-dorf oder wo auch immer die deutsche Zentrale mittlerweile beheimatet ist. Denn offensichtlich blockiert Vodafone bei mindestens zwei UMTS-Verträgen die Validierungs-SMS von Google Calendar!
Nachdem Ende vorletzter Woche schon mein 6630 komische Fehlermeldungen auf die SMS von Google abgab – genauer: sie wg. angeblichem Platzmangel nicht annahm (s. Bild links, stammt allerdings vom zweiten 6630) –, setzte ich die Hoffnung auf das neu erworbene N95. Aber auch sie wurde enttäuscht, siehe Bild rechts …
Nachdem ein Test mit einer O2-SIM im älteren 6630 erfolgreich war (SMS wurde sauber empfangen, es sind auch keine Auffälligkeiten erkennbar gewesen), konnte ein hardware- oder firmwareseitiges Problem ausgeschlossen werden — also auf zu einem etwas umfangreicheren Test, bei dem folgendes Equipment zum Einsatz kam:

  1. 1x Vodafone-branded Nokia N95 (
    V 11.0.026 v. 17-04-07

    )

  2. 1x VF Nokia 6630 (
    V 2.39.15 v. 11.11.04

    ),

  3. 1x VF Nokia 6630 (
    V 5.03.08 v. 17.08.05

    )

  4. 1x VF Nokia 3650 (
    V 4.14 v. 20.08.2003

    )

Benutze SIM-Karten:

  1. 1x VF-SIM, ca. 10 Jahre alt, mit neuem 240-Minuten-SuperDuper-Tarif inkl. InternetFlat
  2. 1x VF-SIM, ca. 10 Jahre alt, mit 1,7 Jahre altem VF UMTS-50-Minuten-inklusive-Tarif
  3. 1x VF-SIM als Partnerkarte zum letztgenannten Vertrag, keine weiteren Optionen
  4. 1x O2-SIM mit deaktivierter Datenoption
  5. 1x O2-SIM mit Datenpaket

Die SIMs wanderten munter durch die Telefone; hierbei lies ich mir jeweils von Google Calendar an die jeweilige Rufnummer im jeweiligen Handy (außer N95) die Validierungs-SMS schicken.
Fazit:
Karte 1 im N95 (Vodafone-UMTS; Einbuchung nur ins Vodafone-GSM-Netz zeigt gleiches Verhalten): No Go, irreführende Fehlermeldung, denn einerseits können SMS von anderen Absendern empfangen werden, andererseits ist der Speicher mitnichten voll, siehe rechte Bilder.
Es hat fast den Anschein, als lehne das Handy die SMS von Google absichtlich ab, unklar ist nur, ob dies eine Funktion der SIM-Karte oder der Firmware ist. Was ich dann nicht probiert habe ist, die Karte 3 ins N95 zu stecken – aber wie man sehen wird, ist das Phänomen nicht telefonabhängig …
Karte 1 in Handy 2 (älteres 6630, rechts) und Karte 2 in Handy 3 (neueres 6630, links): Same procedure as last time, James.
Obwohl noch massig Platz ist und SMS-Empfang generell kein Problem darstellt, wird ein Speicherplatzproblem vorgelogen und der Empfang nicht durchgeführt. Auf beiden 6630 funktioniert der Empfang von SMS und MMS problemlos — auch während die Falschmeldung wegen Speichermangels angezeigt wird. Sowohl der Hauptspeicher als auch der SMS haltende Kartenspeicher haben ausreichend Kapazitäten, um noch SMS aufzunehmen; siehe dazu rechts den Schnappschuß der Speichersituation, der auf dem Handy 2 beim Eingang der SMS noch frei war … »Speicher voll« scheint die bequemere Fehlermeldung zu sein; »Inhalt blockiert« wäre allerdings ehrlicher.
Erste Überraschung: Mit Karte 5 in Handy 2 — kein Problem. Die SMS von »Google« – keine Rufnummer – wird glasklar empfangen, alles überhaupt kein Thema.
Wir halten fest: mit einer O2-Karte im (VF-) Handy ist der Empfang der Google-SMS problemlos möglich; dies schließt automatisch sämtliche potentiellen Probleme wie Firmwarestand, Speicherzustannd u. dgl. aus — mit einer Nicht-Vodafone-SIM funktioniert der SMS-Empfang problemlos! Daraus folgt dann auch, daß das Problem auf Vodafone beschränkt sein und damit im Verantwortungsbereich von Vodafone liegen muß — eine absichtliche Behinderung demnach?
(Da es nicht telefon-, sondern SIM-Karten-abhängig ist, dürfte dieses Phänomen auch nicht von Einstellungen im Handy sein; Ablehnung von »anonymen Mitteilungen« scheint aber auch nur bei MMS möglich zu sein, bei den SMS-Einstellungen fand ich keine entspr. Option.)
Warum aber sollte Vodafone generell den Empfang von SMS von Google sperren? Ein Test mit Karte 3 in Handy 4 offenbart dann Erstaunliches: mit einer Vodafone-SIM ohne expliziten UMTS-Tarif in einem GSM-only-Handy wird die SMS von Google ebenfalls ohne Murren empfangen!
Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde der Test in Handy Nummer 2, in dem Karte Nummer 5 ja funktionierte, mit der Karte Nummer 3, wiederholt. Hierbei zeigt sich dann ebenfalls nicht das bei den Karten 1 und 2, beides Karten mit explizitem UMTS-Tarif in seit rd. 10 Jahren bestehenden Laufzeitverträgen, auftretende »Empfangsproblem«.
Warum aber tritt es nur bei den beiden UMTS-Verträgen auf? Karte 2 hat einen knapp zwei Jahre alten Vertrag, Karte 1 ein aktuelles »KombiPaket« — am Tarif alleine liegt es nicht, auch nicht am benutzten Netz (auch Karte 3 bucht im 6630 sich in Vodafones UMTS-Netz ein und auf GSM-only gezwungen tut es mit Karte 1 dennoch nicht in Handy 1).
Ich bin nun etwas ratlos, was dies bedeuten soll. Bislang hat Vodafone auf mich nicht den Eindruck eines exzessiven Zensors gemacht, aber offensichtlich steckt eine Funktion, gesteuert durch SIM-Karte oder Netz, in der Handy-Firmware, die bestimmte SMSs mit gefälschter Fehlermeldung ablehnt. Da dies bei mindestens 4 verschiedenen Series-60-Firmwares in 3 verschiedenen Vodafone-branded Handymodellen auftritt, ist ein Zufall eher unwahrscheinlich.
Selbst im Nokia 3650 (branded by Vodafone) mit 2003er Firmware tritt diese Störung auf, siehe links — aber, soweit ich dies ermitteln kann, nur mit Vodefone-SIMs mit UMTS-Tarif; VF-Partnerkarte, O2-SIMs, bei diesen tritt das Problem nicht auf.
Nun könnte ich ja vielleicht noch verknusen, wenn »Empfang einer SMS aus Vertragsgründen blockiert« als Meldung käme — in dem Fall würde ich dann den Vertrag genau lesen müssen und ggf. die Sonderkündigungskarte ziehen. Aber vorzugaukeln, es lege ein Defekt am Endgerät (zu wenig freier Speicher) vor, das grenzt für mich an Betrug — und dem nachzugehen hat mich etliche (Nacht-)Stunden meiner Freizeit gekostet. Ob Vodafone oder Nokia diese zum üblichen Stundensatz wohl ersetzen möchten?
Ich bin jedenfalls »not amused«. Ideen, anyone?

N95 als SIP-Phone an Asterisk

… wer lesen kann ist klar im Vorteil — oder: kaum macht man’s richtig, funktioniert es auch.
Wichtig ist auch die Einstellung der Codes (s. everflux), dann klappten zumindest bei mir auch die Tarifansagen meines VoIP-Anbieters sauber. Erste Versuche zu meiner Echo-Test-Extension waren sehr zufriedenstellend, ob man das SIP im N95 aber sinnvoll nutzen kann, darf bezweifelt werden; wie vieles im N95 zerrt natürlich auch die (ständige) WLAN-Verbindung an der Laufzeit — auf everflux heitß es dazu:

Achtung: Dadurch schaltet das N95 Handy den wlan-scan Modus dauerhaft ein! Sobald der Accesspoint verfügbar ist, bucht sich das Telefon automatisch am SIP Server ein.Zumindest sollte es das. Tut es das nicht, einfach mal rebooten, wie man es vom Nokia N95 gewohnt ist.Weiterhin hat das enorme Auswirkungen auf die Akkulaufzeit des N95 – ohne Wlan & Internettelefonie hält der Akku länger als einen Tag. Mit macht das N95 ohne aktive Nutzung nach weniger als 24 Stunden die Grätsche.

Quelle: everflux.de

 
Hut ab vor Nokia; die Standzeit des 6630 war schon nicht soooo berauschend – kein Vergleich jedenfalls zum 6110 seinerzeit –, aber im Jahre 2007 ein Mobiltelefon auf den Markt zu bringen, welches bei normaler Nutzung grade mal einen Tag ohne Stromtankstelle durchhält – noch dazu ohne coole wie sinnvolle Goodies wie ein Solarpanel zum (nach)laden unterwegs –, das zeugt schon von Mut.
Auch habe ich dann gleich mal ‘nen frischen Bug in der 11er Firmware (der neuesten lt. Nokia für meine dunkelpflaumiges VF-N95, Productcode 0552003) gefunden: bei einem Fehler beim Internetanruf wird als Gesprächsdauer die des letzten geführten Telefonates zurückgegeben.
Etwas gravierender finde ich den zweiten Bug, der mich grade meine ersten drei Resets des N95 erleben lies: beim editieren einer Rufnummer aus dem Telefonbuch (Kontakte -> Namen suchen -> öffnen -> Eintrag selektieren -> Nummer verwenden -> bearbeiten) rebootet mein N95, wenn ich – auch ohne Änderung der Nummer – dort auf ‘wählen’ gehe.
Klingt nach Zeit für ein Backup und Spaß mit der Thekencrew vom Vodafone-Shop hier in Gütersloh …
Yessss. Nokia hat mich nicht enttäuscht, das Nokia N95 erfüllt meine (schlimmsten) Erwartungen — ein dermaßen mit haarsträubenden Bugs ausgeliefertes Mobiltelefon hatte ich nicht mehr seit dem 7650, wo ich in 2 Jahren immerhin 3 Geräte aufgrund von Produktmängeln bekam (Nummer eins starb den grausamen »Speicher voll«-Tod, da Nokia keine (ausreichende) Reserve vorgesehen hatte, damit das Telefon in jedem Fall noch arbeiten konnte, selbst wenn der Nutzer seinen Speicher bis ans letzte Byte ausnutzt; Nummer zwei, mit neuerer Firmware, war nach ca. 1,5 Jahren fällig, da der Einschaltknopf nicht mehr funktionierte — dabei schalte ich mein Handy nur im Flieger widerwillig aus — und so bekam ich 7650 #3 …). Und, mal ganz ehrlich: der doppelte Schiebemechanismus des N95 — wer gibt dem eine MTBF von mehr als 6 Monaten?