Es ist da!

Jedenfalls ein bißchen. Die Suche findet das N810 im Onlineshop mittlerweile, bestellen ging lange Zeit aber nicht; seit ca. 17 Uhr klappt das in-den-Warenkorb-legen aber auch …
… allerdings kostet es dann 532,29€; 73,29€ kostet demnach der Versand? »459,00€ inkl. MwSt. zzgl. Versand« soll es kosten bei Nokia. Ob das eine besondere Zustellung für Erstbesteller ist? So mit reitendem Boten im Adams- oder Eva-Kostüm (je nach Vorlieben des Bestellers)?
Zwischenzeitlich kommt man sogar über die Produktauswahl »Internet-Tablets« zum N810 — aber so ganz fertig scheint das noch nicht zu sein; ich muß sowieso warten, da mein Gutscheincode noch nicht akzeptiert wird. *sniff* Dabei wäre eine Lieferung bis Freitag schon praktisch, ein langes Experimentalwochende, mit Großeltern- support für die Kids … ;)

Nachtrag: R. I. P., Microsoft IPTV

Im Nachgang zum letzten Eintrag zu diesem Thema ist zu berichten, daß die komische T-Home-Box am nächsten Morgen anstandslos bootete. Keine Spur mehr von dem ich-mag-nicht-mehr-Verhalten des Vorabends, auch die NTP-Synchronisation funktionierte also klaglos.
Auch scheine ich keine neue Version der lustigen Microsoftware bekommen zu haben, jedenfalls werden weiterhin 0 DVB-T-Receiver und max. 2 bzw. 1 (SD/HD) Streams gleichzeitig[/url] angezeigt — »Mediaroom« ist das wohl nicht.
Komisch – und recht nervig – war allerdings, daß meine geänderte Kanalliste (den ganzen Kram mit »diesen Kanal können Sie zubuchen« hatte ich rausgeschmissen und die Reihenfolge den lokalen Gewohnheuten angepaßt) futsch war. Wird die nicht in nichtflüchtigem Speicher gehalten?
Ein sehr angenehmes Feature der Box ist aber imho die Fähigkeit, eine Sendung auf dem Kanal, der grade läuft, vom Anfang an aufzeichnen zu können, auch wenn man erst später einschaltet. Sowas wäre imho noch ein nettes Feature für VDR. Leider geht dies nicht, wenn man auf einen anderen Channel zappt und die dortige Sendung gerne vom Anfang an sehen wollen würde. (Technisch wäre das »nur« eine Mehrleistung im IPTV-Headend, jede Sendung jeweils mitschneiden und nach dem Ende sofort aus dem Zugriff nehmen. Will ein Receiver eine laufende Sendung aufnehmen, muß diese dorthin per Unicast geschickt werden, was dann ja durchaus mit Wirespeed minus IPTV-Bandbreite erfogen könnte. Unicast wird ja auch beim Zappen verwendet, der logische Aufwand müßte gering sein.)
Wie auch immer, T-Home Entertain VDSL läuft, derzeit, wieder. Aber wie heißt es so schön? Nach dem Ausfall ist vor dem Ausfall ;)

Wireless, again

Nachtrag: Pünktlich am Montag vormittag ist dann der für Samstag sehnsüchtig, doch vergeblich, erwartete NetGear Smart Switch GS108T angekommen.
Er ersetzte den kleinen dummen Belkin im Erdgeschoß, der das GBit-LAN in Richtung Wohnzimmer und Arbeitszimmer im 1. OG verteilte. Da dieser neue Switch IGMP–Snooping unterstützt und ich einen direkten Anschluß des T-Entertain-Receivers an den neuen Switch realisieren konnte (3x Ethernet ins Wohnzimmer war eben doch eine gute Idee), werden nun meine guten alten, mit OpenWRT geflashten, Linksys WRT54G-Accesspoints nicht mehr mit Multicastpaketen behelligt und funktionieren einfach wieder.
Und ich könnte jetzt sogar VLANs einziehen, denn auch deren ist der GS108T mächtig; dank IGMP Snooping allerdings kann ich mir den Umbau des Netzes, einstweilen, nochmal schenken.
BTW, mit dem als Ersatz-AP aufgebauten W701V gab’s unter Windows XP extrem häufig Verbindungsabrisse bis hin zum Nichtwiederfinden des APs (neue SSID) in der Übersicht der verfügbaren Funknetze. Kann es sein, daß das Teil nicht wirklich taugt, oder ist meines vielleicht einfach nur defekt?

iNstweilige Verfügung

Vodafone klagt gegen das Geschäftsmodell des iPhone-Verkaufs, so rattert es heute abend aus den Tickern.
Laut einem über die dpa-Meldungen hinausgehenden Bericht der Süddeutschen Zeitung geht es Vodafone um die Exklusivvermarktung über T-Mobile:

Das iPhone von Apple wird in Deutschland exklusiv von der Telekom-Tochter T-Mobile vertrieben. Vodafone stört sich daran, dass die Geräte für die Karten anderer Mobilfunkunternehmen gesperrt sind und nur einschließlich eines zweijährigen Vertrags erworben werden können.

 
Spannend, gibt es doch das von Vodafone als iPhone-Konkurrenz ausgesuchte (nicht unkritisierte) Samsung F700, »Qbowl« getauft, exklusiv bei Vodafone; allerdings wohl ohne Netlock. SIM- bzw. Netlock allerdings ist nun keine wirklich neuartige Erfindung, hierüber sichern die Mobilfunker schon seit Jahren ihre Pfründe — z. B. um die Subventionierung des Gerätes durch eine entsprechende Nutzung im eigenen Netz gegenzufinanzieren.
Gut, Providerbindung, veraltete Funktechnik und Apples Verdongelung des Gerätes gegen Drittsoftware sind meine Kritikpunkte, weshalb ein iBrick iPhone für mich sowieso nicht in Frage käme; aber was ist jetzt eigentlich genau Vodafones Angriffspunkt?
Die »Surf@Home II«-UMTS-WLAN-Router von o2 sind z. B. mit einem Netlock versehen (funktionieren nur mit o2-SIM im o2-Netz), welches man während der ersten 24 Monate kostenpflichtig und hernach kostenfrei aufheben lassen kann. Und das ist auch das Standardprocedere bei Prepaid-Telefonen, wenn ich mich nicht täusche? Was ist also am Vertriebsmodell beim iPhone nun so anders, daß es eine Klage rechtfertigt?

Solche Geschäfte seien in der Telekommunikationsbranche in Deutschland bislang nicht umgesetzt worden, sagte Joussen. Er wolle klären lassen, ob dieses Vertriebsmodell in der Telekommunikationsbranche grundsätzlich zulässig sei oder nicht.

 
Irgendwas verpasse ich hier. Aber, hey, wenn das Urteil dazu führt, daß ich die via ebay geschossenen »Surf@Home II« kostenlos ent-lock-en kann: Vodafone++ ;)

Bloggen für den Weltfrieden …

… ist nicht cos’ Intention, aber eine Mission hat er doch:

zum N810 (und dessen Vorgänger) zu bloggen und über Erfahrungen, Tipps & Tricks zu berichten. Plan ist damit die maemo community zu bereichern. Ich hoffe das gelingt mir mit diesem blog und meiner Homepage, wo sich dann auch mit der Zeit nützliche Infos ansammeln sollten.

 
Jetzt fehlt eigentlich nur noch das N810 zum Glücklichsein – wobei cos ja schon mit dem Vorvorläufer 770 arbeiten kann ;)

Wahrnehmungsschwierigkeiten

Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie stark die eigene Wahrnehmung getrübt wird durch ideologische Vorurteile oder simple, aber stark ausgeprägte, Euphorie. Aktuelles Beispiel:

Mittwoch, 14. November 2007
Is there still anybody out there, who believes that Solaris x86 doesn´t matter? As Between the linereports:

[Dell & Schwartz verkünden Solaris 10 vorinstalliert auf Dell Servern]

 
IBM and Dell on our side, HP … do you really be the only one not to support Solaris x86?

 
So sieht das ein Sun-Angestellter in seinem Blog über sein »life at Sun with Sun«. Die HP-Website hingegen informiert über ein Engagement der HP seit 1996 hinsichtlich Solaris x86:

Since 1996, HP has supported and certified ProLiant servers on Sun’s Solaris™ x86 server operating system. During that period HP has developed a close engineering relationship with Sun; receiving and testing weekly builds of future Solaris x86 operating system releases.
Working closely with Sun, HP has brought market leadership, industry standard innovation, and greater manageability to customers running Solaris on ProLiant. You can be confident that HP will provide the greatest flexibility and choice of lower cost, higher performing industry standard ProLiant servers certified and supported on Sun’s Solaris x86 operating system.

 
Manchmal wäre es schon sinnvoll, die rosarote Brille abzusetzen und zu gucken, wie’s da draußen wirklich aussieht. Statt fragwürdige Andeutungen zu machen, wie wär’s mal mit Zahlen? Zahlen, die die Relevanz von Solaris x86 im Markt darlegen? Und bitte nicht reine Verkaufszahlen, denn wie schon an anderer Stelle mal angemerkt wurde: nicht jedes pre-installed OS ist auch das später auf dem Blech genutzte …

Vorfreude

Um uns glückliche Gewinner schon mal auf die neuen Möglichkeiten einzustimmen als auch andere anzufixen über die N810-Möglichkeiten zu informieren, hat cos (Blog in preparation ;)) heute sein N770 – Vorvorläufer des N810 – nochmals vorgeführt. Und weil es sich grade anbot, surfte er mal eben zu Nokia, ob das N810 nicht vielleicht doch schon im Shop zu haben sei (war es nicht).
Das Foto zeigt die Nokia-Seite, geknipst mit eben dem N95, welches als UMTS-Modem via Bluetooth das N770 mit dem Internet verband; ist das eine Rekursion? ;)

An Android to crush them all?

Ich steh’ ja nicht so auf externen Content, aber auch hier muß ich eine Ausnahme machen; und beim Google-Promo-FLV zum nicht-Gphone zur eigenen, »Android« genannten, Handyplattform sollte auch die Gefahr des Content-Verschwindens gering sein:

Telefone mit Touchscreen … Finde ich mutig spannend, so ein Touchscreen bei einem Hosen- oder Jackentaschengerät wie einem Telefon. Ich habe ja – ein bißchen vor Windows Mobile Phone Edition – unter Pocket PC 2002 mit ‘ner GSM/GPRS-CF-Card von Novatel Wireless schon meinen PDA (Pocket Loox 600) als Mobiltelefon benutzt (die Karte taugte als GPRS-Modem als auch als GSM-Telefon, Audio via (Kabel-)Headset) — und obwohl ich den Loox eben nicht ans Ohr halten mußte wie bei den späteren Phone Edition-Teilen Usus, passen Touchscreen und Telefon für mich nicht wirklich zusammen.
Sommer. Sonne. Schweißnasses Ohr. Um ehrlich zu sein, ich fand den Gedanken nie angenehm, nach einem Telefonat dann mit Fingern oder Stylus über den sattsam eingeschweißten Bildschirm … Aber zum Glück gibt’s für den Locutus von heute mittlerweile ja Bluetooth-Headsets ;)
Hinsichtlich des mobilen Internet-Gadgets tendiere ich mittlerweile zur Trennung von Telefon (derzeit: N95) und Internetdevice (demnächst: Nokia N810) — man wird hier lesen können, wie meine speziellen Erfahrungen mit der Kombi aussehen werden.
Aber natürlich finde ich die Android-Plattform auch sehr interessant — vielleicht weniger als Internetzugangsgerät sondern vielmehr als universelles Beacon. Anstatt, wie heute meinen Büro- und Heimarbeitsplatz endlos nach meinem N95 bluetooth-scannen zu lassen, um beim Wechsel von An- zu Abwesenheit und von Ab- zu Anwesenheit automatisch z. B. die Rufumleitungen der jeweiligen VoIP-Anschlüsse zu ändern, könnten N810 + (3G-)Phone oder Android z. B. selbst aktiv scannen und Ortungsinformationen an einen zentralen Dienst senden … Mit dyndns und/oder Tunneln liessen sich ungleich komplexere und komfortablere Szenarien abbilden; und dank kommender HSDPA-Bandbreiten könnte man sogar an Bewegtbilder in zumutbarer Qualität denken.
Aber eins nach dem anderen; erst einmal muß das N810 endlich nach Deutschland kommen – damit ich meinen Resturlaub sinnvoll planen kann ;)

Erste Eindrücke: T-Home Entertain VDSL

VDSL: Nachdem ich meine Multicast-Probleme gelöst habe (noch ohne Lösung für meine mit Mulitcast gefluteten WLAN-Accesspoints), funktioniert T-Home Entertain VDSL bei mir nun im zu erwartenden Geschwindigkeitsrahmen (25 MBit/sec down, 2,7 MBit/sec up) für die gegebene Strecke von rd. 900m vom (Indoor-) (V)DSLAM — wenngleich ich noch am unteren Grenzwert für VDSL 50 liege. Das Modem meint, die Leitung wäre für ca. 36 MBit/sec down gut …
X301T: Interessantes Gerät, leider ist die Kaltstartzeit indiskutabel lang und die Anzeigen in der Zeit mehr so Microsofts Wunschdenken, wie mir scheint.
Die Bedienung ist meistens recht flüssig, manchmal allerdings dauert es doch mehrere Sekunden, bis sich auf dem Schirm was tut; mangels audiovisuellem »ja, Meister, ich habe Dich verstanden und gehorche«-Feedback drückt man dann schon mal »Exit« und nochmal die Menütaste, was dann manchmal ein lustiges Geflimmere bewirkt.
Als VDR-Nutzer finde ich die Benutzerführung fast gelungen, wenngleich mir da zuviel gespielt wird (die Menüs »fahren« rein und raus in/aus dem Bildschirm, nette Animationen also, aber für eine kürzere Bootzeit – in der Zeit könnte ich knapp einen P3-Rechner über’s Netz mit Debian installieren – verzichtete ich da gerne drauf.
Nettes Addon in meinen Augen: die STB kann den HD-Content auf SD runterskalieren, sodaß ich auch mit meiner alten Röhre HD-Content sehen kann — und dabei z. B. feststellen, daß bei Pro7 HD und Sat.1 HD die Werbung augenscheinlich wieder nicht bildschirmfüllend ausgestrahlt wird: Man achte auf den Trauerrand um den Programmhinweis auf »Die Welt ist nicht genug«, der beim HD-Content »Immortal« dann nicht mehr da ist. Wie sieht das denn auf einem echten HD-TV aus, auch mit üppigem Trauerflor oder skalieren jene Teile das wieder hoch?
Programmangebot Entertain: So überwältigend gepflegt erscheint die Programmliste nicht. Dafür darf ich alle Programme im EPG sehen — auch die, die mir nur ein blödes Testbild mit dem Hinweis auf Premiumcontent liefern.
Da hätte ich als immerhin auch für das normale Entertain-Paket ja zahlender Kunde doch eine bessere Differenzierung erwartet — gleichwohl verstehe ich natürlich, daß T-Home auf diese Weise Bedarfsweckung betreiben möchte. Hmm, ich muß mal gucken, ob man da nicht was drehen kann, denn diese zig Sender, die in meinem Paket nicht drin sind, nerven schon beim Hinzappen zu den Premiere T-Home Bundesliga-Kanälen.
Überhaupt, Bundesliga: ja, das Paket ist freigeschaltet — mal sehen, ob’s wirklich kostenlos sein wird. Aber davon, daß das das teuer erkaufte Telekom-IPTV-Paket ist, spüre ich nix; an jeder Ecke prangt mir »PREMIERE!!!11!elf!« entgegen, nur in der Kanalliste steht vielleicht mal was von »powered by T-<insert current name here>«.
Qualitativ bin ich sehr positiv überrascht, entgegen der Pixelarie, die mir der Plasma-Vorführschirm im T-Punkt bot, sieht das Bild auf meinem 100-Hz-4:3-Triniton einfach nur gut aus (nein, daß kommt auf den N95-Bildern hier nicht wirklich rüber ;)). (Fährt T-Com andere IPTV-Bandbreiten bei DSL 16plus und VDSL, weiß das wer?)
Lustig finde ich, mal so am Rande, die Meldung, die auf den Kanälen für spanischen Fußball auftaucht — da wird zwar ein (Premiere-) Programm im EPG ausgewiesen, ob es aber gesendet wird, sei aus »rechtlichen Gründen« derzeit unklar … Konsequenterweise darf man von jenem Kanal (und einigen anderen) auch generell keine Aufnahmen machen: »schöne neue Welt, die vor uns liegt, so schön, daß man davon kalte Füße kriegt« …
Programmangebot VoD: Dazu sage ich mal nichts; das, was gratis angeboten wird, ist ahem, überwiegend nicht unser Geschmack. Wobei: die »Tomatenköpfe«(?) vom Anfang des Jahrtausends(!) sind einmalig lustige 5 Minuten … »Neu im Programm« scheinen zwei religiöse Schinken zu sein — demnach ist wohl grade saure VoD-Gurkenzeit.
Für, unter »Für Kinder« geschaut, »Toy Story« 1 und 2 jeweils was bei 3 Euro zu verlangen, finde ich schon recht dreist — die Teile habe ich mittlerweile sicherlich mehr als einmal von einer VDR-Aufnahme auf DVD gebrannt für spätere Verwendung …
Überhaupt: die Integration einer lokalen Aufnahmemöglichkeit ist ja nett; aber da das alles DRM-verseucht ist (selbst die Free-TV-Kanäle sind, öffentlich-rechtliche Programme immerhin wieder ausgenommen, grundverschlüsselt und eben nicht per vlc o. ä. abzugreifen), gibt der Konsument mit einer solchen Box statt z. B. einem VDR für DVB doch einiges an Rechten und Möglichkeiten aus der Hand. Aber das wird später mal hier thematisiert.
Soweit meine ersten Eindrücke zum Selbstexperiment Eii Pii Tii Vii als Add-On zur dickeren Leitung dank VDSL.