WDS mit WPA

So, nun habe ich – nachdem straight-forward aufsetzen nicht tat –, mal exzessiv gegoogled. Und das Ergebnis ist ernüchternd :(
Worum geht es? Ich möchte die Reichweite meines heimischen WLANs erweitern, jetzt, wo ich so einen coolen Quasi-Communicator habe wie man es vor Jahren bei Star Trek & Co. schon sah. Meine beiden OpenWRT-getriebenen APs hängen an zwei Stellen im LAN und bridgen nur — »Roaming« ist so kein Problem. Der Versuch, das WLAN drahtlos mittels eines Speedport W500V – als Repeater – zu erweitern. schlägt aber leider fehl. Jedenfalls bei WPA auf der Funkschnittstelle, Test mit ohne Verschlüsselung gibt ein funktionierendes WDS-Setup — dann müßte ich die SSID allerdings auf »Scheunentor« ändern …
Bevor ich mir noch den Wolf suche – andere Linux-basierte WLAN-Geräte bieten ja auch lustige Kombimodes an, zum AP Client, zu lokalen Clients AP –, kennt jmd. eine Möglichkeit, hinter einen OpenWRT-AP (WRT54G bzw. Asus) per WPA-gesicherter Funkstrecke einen Speedport W500V als weiteren AP zu hängen, z. B. unter Zuhilfenahme einer alternativen Firmware?

Bewegungsprofil


Obiges entstand mit Hilfe meines (mit internem GPS ausgestatteten) N810, einem krude adaptierten Python-Demo-Skript und der Yahoo-API. Was man erst alles tolles machen kann, wenn man eine Auflösung <1 Minute sowie Positionsdaten z. B. durch Handy-Ortung zur Verfügung hätte …

geourl.org-Alternative?

Hmm. Auf der Suche nach dem Zeitfresser meines super-coolen »wo ist der wusel grade?«-Setups (zu bewundern im »Location«-Kasten auf der rechten Seite) – denn nicht zuletzt dank des eingebauten GPS im N810 möchte ich mehr im Bereich Geo$ANYTHING herumexperimentieren – stieß ich in der Abfrage an GeoURL auf eine nicht mehr antwortende Site. Ein kurzer Gegencheck via Google zeigte mir, daß ich nicht alleine bin.
»Was tun?«, sprach Zeus. Natürlich funktioniert das Map-Kächelchen-Anzeigen auch ohne GeoURL-Hilfe; das charmante an GeoURL ist (war?), daß es zu einer Koordinate meistens sogar für so entlegene Gegenden wie Ostwestfalen einen sinnigen Orts- oder zumindest Regionsnamen zurückgab. Das war insbesondere dann hilfreich, wenn das 200×200-Pixel-Guckloch nur eine Autobahn, bestenfalls mit Nummer anzeigte, aber eben nichts (zur Orientierung taugendes) nebendran. Denn um – gefühlt – sinnvolle Kartenausschnitte zu erstellen, wähle ich Abhängigkeit der Geschwindigkeit einen anderen Maßstab — und 200 Pixel sind nicht viel, wenn man über Land fährt. Eine ungefähre Eingrenzung anhand der Positionen vom GPS, z. B. auf die nächstgelegene Stadt, wäre also schon eine sinnvolle Zusatzinformation,
Frage also: kennt jemand Alternativen zu GeoURL.org?

Angst …

… bekomme ich ja schon, wenn ich nach einem Neustart des N810 mir dmesg ansehe:

[ 2.875000] cx3110x: firmware version 2.13.0.0.a.22.8.
[ 2.898437] cx3110x: driver version 2.0.15 loaded.
[ 8.531250] tahvo: Registering interrupt 7 for device
[ 8.531250] retu: Registering interrupt 8 for device
[ 8.531250] retu: Registering interrupt 1 for device
[ 8.539062] tahvo: Registering interrupt 1 for device
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[ 12.507812] mmcblk0: rw=0, want=4013848, limit=3932160
[ 12.507812] Buffer I/O error on device mmcblk0p1, logical block 501728
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[...]
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[ 12.507812] mmcblk0: rw=0, want=4014080, limit=3932160
[ 12.601562] menelaus 1-0072: Setting voltage 'VMEM' to 1500 mV (reg 0x0a, val 0xf8)
[ 12.617187] menelaus 1-0072: Setting voltage 'VIO' to 2500 mV (reg 0x0a, val 0xf8)

Ist das normal? Ich kenne diese Meldungen eigentlich nur z. B. von 2 GB-Speicherkarten, die leider nur mit 1 GB erkannt wurden u. dgl. …

Versuch' das mal mit 'ner Brombeere …

Ich habe mir das N810 ja nicht nur gekauft, weil’s zufällig günstig war, sondern weil ich ein Arbeitsgerät für unterwegs such(t)e. Zu den Arbeitsmitteln, mit denen ich zu arbeiten genötigt werde, gehört leider auch Lokus Nodes — als Corporate Mailplatform. Wie vieles andere auch habe ich Lokus für mich virtualisiert und greife in der Regel per rdesktop, seltenst wirklich lokal an der Kiste, darauf zu, Für mich funktioniert dies hervorragend — übliche Endgeräte, volgo Desk- oder Laptops, vorausgesetzt jedenfalls.
Auch für das N810 gibt es eine »Portierung« des freien rdesktop-Programms (»Portierung« in Anführungszeichen, weil generell Programme für das Linux- und X-basierte Tablet ja nicht wirklich einer Portierung sondern oftmals primär einer Kompilierung für die armv6l-Architektur hardwareseitig sowie die Maemo-Softwarelandschaft bedürfen; hier allerdings wurden einige Anpassungen hinzugefügt, so N8x0-spezifische Fragen zur Unterstützung z. B. einer BT-Tastatur und ähnliches), und, nunja, ich habe es ausprobiert.
Nun darf man auf 800×480 Pixeln keine Wunder erwarten, holt man sich auf dieses Guckloch einen ausgewachsenen Windows-XP-Bildschirm. Aber auch hier bin ich wieder positiv überrascht – und bin mehr und mehr geneigt, UWP Recht zu geben –, was alles mit dieser doch geringen Auflösung geht.
Sicher, Excel wird damit endgültig keinen Spaß mehr machen und ob rdesktop über UMTS noch Spaß macht (wobei: das habe ich, via Laptop, schon genutzt; mit HSDPA jedenfalls war’s sehr gut nutzbar (Excel-Exkursionen mußte ich da machen)) — nun, ich werde es feststellen.
Kleiner Tipp am Rande: zumindest bei mir funktionierten die Sondertasten auf dem N810-Keyboard im rdesktop anders als nativ; Fn bzw. Shift mußten zusammen mit der Zieltaste gedrück werden, um das Gewünschte zu übermitteln, also FN+W für eine 2, Shift+A gleichzeitig für ein großes A, … Nativ genügt der sequentielle Druck, also Shift und danach Taste A ergibt ein großes A, Shift-Shift schnell nacheinander entspricht Caps Lock, erneut Shift entrigelt wieder (analog Fn für insbesondere die Zahlen).
Für den Eee-PC wünsche ich mir klar ein Display mit zumindest höherer Vertikalauflösung — da ist immerhin auch mehr Platz, den man sinnvoll nutzen kann. Für ein Gerät in der Größe meiner Hand (Modell mittelalter Mitteleuropäer) nehme ich die 480 vertikalen Pixel als gangbaren Kompromiß hin — zumal wenn die Software darauf angepaßt ist. Hilfreich ist sicherlich auch, daß Microsofts RDP-Lösung automatisch die Desktopauflösung an die übergebenen Werte des aufrufenden Clients anpaßt (und die Maemo-Variante von rdesktop arbeitet von Haus aus mit einem Fullscreen-Fenster in 800×480) — also hier alle Fenster auf max. 800×480 Pixel zussammenstaucht und auf dem Bildschirm plaziert. Man muß also, anders als beim vnc-Ansatz, nicht mehr wild sein 800x480er Guckloch über die 1280×1024 Desktop-Pixel des Hosts schieben, um die Programm zu bedienen.
Ok, ich gestehe, ganz reibungslos ging’s nicht: als ich spaßeshalber das »Start«-Menü des XPs öffnete, begrüßte mich eine Meldung, daß zuwenig Platz für alle Elemente vorhanden sei und ich doch bitte die Auflösung vergößern möge — Windows und seine Sicht der Welt eben :-)

P.S.: Snapshots vom rdesktop zu machen, war gar nicht so trvial, da ich (noch?) keinen der Knöpfe mit einem Snapshot-Kommando belegen konnte und rdesktop, wie gesagt, ein eigenes, bildschirmfüllendes Fenster verwendet, an meinen osso-statusmonitor komme ich also gar nicht ran. Beholfen habe ich mir mit einem »sleep 35« vor dem Aufruf des eigentliches Screenshot-Programms — Shell-Skripte per Icon zu starten rockt einfach! ;)

VFAT für Flash-Medien?

Ein Beitrag in einem anderen Blog brachte mich drauf, doch mal zu gucken, wie beim N810 denn der Flash-Speicher eingebunden wird, so von wegen »noatime« und dergleichen …
Wie man oben sehen kann, nutzt Nokia beim N810 das gute alte VFAT für den internen Flash-Speicher, mit noch einigen weiteren Optionen, die mir ad hoc erst mal nichts sagen. Nutze ich Flash, z. B. in Form von CF-Modulen oder auch bei DoMs (Disk-on-Module), USB-Sticks, nehme ich für den reinen Einsatz unter Linux i. d. R. ext3; vielleicht mounte ich dann mit »noatime«, ein Automatismus ist derlei noch nicht geworden — für mich. Größere Ausfälle hatte ich auch noch nicht zu beklagen, selbst ein IP-Cop auf CF-Basis lief gut ein Jahr, bis er durch wohl ein äußeres Ereignis dahin gerafft wurde (der Thin-Client sagt praktisch gar nichts mehr).
Ist also VFAT die eierlegende Filesystem-Wollmilchsau für Flash-Speichermedien? Oder ist das mittlerweile durch bessere Chips und intelligentere Controller eher so egal? Wer Pointer zu aussagekräftigen Studien hat, bitte in die Kommentare damit, danke!

N810 promotion code finally works in Germany

Heureeee… — I’ll finish that exclamation as soon as my N810 arrives at home, which should be on Thursday.

19:45 <cos> Huh?
19:46 <cos “the german Nokia Online-Shop finally accepted my discount code”
19:46 <cos> Meldung von 18:42
19:47 <cos> Verifying.
19:48 <cos> Discount works.

 
So, two months after being selected I was finally able to use that code at Nokia Germany’s online shop. The N810 was on stock and I selected express delivery, thus, according to that shop’s terms and conditions, it is to be sent tomorrow and therefore to be expected at my place the day after.

High-Tech Matrjoschka

Es gibt je eben doch fast nichts, was es nicht gibt; bei Transcend bin ich auf eine Art Speicher-Matrjoschka gestoßen.
Konkret geht es um eine Micro-SD-Speicherkarte – so groß wie ein Nagel vom kleinen(!) Finger –, diesesmal allerdings nicht mit Adapter auf SD sondern auf Sonys MemoryStick Pro Duo. »Duo« ist die etwas kleinere Variante des klassischen MemoryStick-Formates (Modell halber Kaugimmi-Streifen), die Sony für kleinere Geräte sich ausgedacht hat.
Mittels eines Einschubadapters läßt sich auch MS Duo tauglich für MS-Slots machen, ganz so, wie das mit Micro-SD und Mini-SD oder auch dem kleinen MMC-Format möglich ist. Stecke ich also diese drei übereinander – Micro-SD in MS-Duo-Adapter, MS-Duo-Adapter in MS-Adapter –, habe ich wieder einen halben Kaugummistreifen mit 2 GB, nutzbar in MemoryStick-Pro- als auch SD-Geräten. (Das ursprüngliche MemoryStick-Format liefert nur 128 MB maximal; mit dem vom Layout aber nicht logisch identischem MemoryStick-Pro-Format sind Speichergrößen jenseits der 2 GB möglich. Jenseits ca. 2 GB hingegen ist SD nicht mehr spezifiziert und es sind SDHC-kompatible Module und Geräte notwendig, wie ich mittlerweile weiß …)
2 GB (Micro-)SD ergeben in der guten alten Sony DSC-P10 immerhin Platz für 808 BIlder; ich denke, daß ist für ausgedehnte Touren schon nicht schlecht, als Fallback bleiben mir ja noch der alte 512er Riegel, den ich seinerzeit für die P-10 kaufte sowie ggf. der MS Pro Duo mit 1 GB aus der PSP ;)
Und während ich ihn nicht benötige, kann der Micro-SD-Chip in meinem N95 als Datengrab dienen; der vormals dafür gekaufte Fingernagel hat wohl schon das Zeitliche gesegnet, das N95 stürzt beim Zugriff darauf jedenfalls mittlerweile ab :(
Interessant finde ich – so ganz nebenbei –, daß sich durch offensichtlich nur, wenn überhaupt, minimalste Elektronik aus (Micro-) SD- auch MemoryStrick-Pro-Speicher herstellen läßt bzw. der eine sich in den anderen konvertieren. Unter diesen Umständen werde ich verstärkt auf Micro-SD setzen, zumal dieses Format nicht die blöde Dual-Voltage-Problematik der MMC mobile

[sup]¹[/sup]

aufweist. Und irgendwann wage ich mich dann auch mal an eine 4 GB-Micro-SD-Kärtchen — und werde wahrscheinlich wieder einmal fürchterlich fluchen ;) Aufgrund der SD/SDHC-Problematik setze ich derzeit bei Größen jenseits der 2 GB wieder verstärkt auf CompactFlash — im Auto speichert derzeit ein 4 GB-CF-Chip die mobile Musiksammlung (USB-Anschluß & Kartenlesersupport im Radio sei Dank).
___

[sup]¹[/sup] Die MMC mobile gibt (gab?) es sowohl als »nur« größenreduzierte MMC als auch als eine MMC, die mit unterschiedlicher Spannung betrieben werden kann: reduzierte Spannung in mobilen Geräten und normale beim Einsatz mit Adapter in MMC-/SD-Geräten. Leider war Nokia beim 6630 ganz weit vorne und hat auf die Dual-Voltage-Funktion gesetzt, sodaß im 6630 nur solche MMC mobile liefen; anfänglich gab es aber nur ausgesuchte Modelle mit diesem Feature auf dem Markt – oftmals nicht explizit als Dual- oder Single-Voltage gekennzeichnet –, sodaß ich mind. 512 MB an nicht-6630-tauglichen MMC mobiles hier rumfliegen habe :(

Wohnzimmer-Dino

Endlich mal wieder ein Papa-kompatibles Spielzeug. Zwar nicht ganz so HiTech wie »Pleo«, aber durchaus auch interessant; und mit drei Tagen Zusammenbauzeit nach Anleitung durch überwiegend Kinderhand auch nicht ganz trivial:

»*Roaaaarrrr…* Ouch!« ;)

Uninterruptible ;)

Bei einem Preis von unter 50,– Euro mußte ich einfach zuschlagen und mir USVen für mein heimisches IT-Equipment zulegen.
Die Wahl fiel auf eine »MUSTEK PowerMust 600 USB«, ein leistungsschwächeres Modell als die 1000er APC, die ich im Keller stehen habe – und die pünktlich 3 Tage vor Urlaubsaufbruch im Testlastfall eine defekte Batterie meldete und das eigentlich geschützte Equipment runterriß –, aber ich muß sowieso mehrere USVen dezentral aufbauen, Switches, Accesspoints und (File-)Server, verteilt auf die drei Geschosse, wollen geschützt werden …
Derzeit versorgt die kleine Mustek meinen Arbeitsplatz (der grade mit 3x 500 GB RAID-5 zum neuen Fileserver mutiert und den 5x 250 GB RAID-5 Dual-PIII-Server längerfristig ablösen soll – der Strom wird einfach zu teuer für solche alten Schätzchen) sowie den Fileserver — und ist damit auch gut ausgelastet, die Reserve dürfte zum kontrollierten herunterfahren reichen, mehr nicht.
Installation unter Linux war endlich mal simpel:
[ups1]
driver = powermust
port = /dev/ttyS0
desc = "USV OG"

Und schon lief »nut« — that’s the way I like it ;)