TomTom LIVE

Mein Medion Navi (P4410 / MDPNA 470T) hat augenscheinlich mit rd. 1,5 Jahren die Halbwertzeit überschritten; seit rd. einem Monat terminiert die Navigationssoftware mitten während des Routings kommentarlos – der Neustart per Klick auf das Icon für »Navigation« bringt dann zwei sinnfreie Hnweisbildschirme (»Bedienen Sie das Navigationsgerät nicht während der Fahrt«, »Ihre Kartendaten sind älzter als 12 Monate …«) — auch bei Tempo 180 … Am 29.12. nun begann das Navi, die Route zum Ziel neu zu berechnen, um nach ca. 2 Sekunden wieder zu terminieren, sang- und klanglos, wie es sich für Windows-Mobile-Crap gehört.
Ich habe daher gestern von der SD-Card ein Backup gemacht und durch das blockweise Lesen verifiziert, daß kein Defekt vorliegt. Auf der Testfahrt gestern lief das Navi auch wieder anstandslos.
Dennoch habe ich mich schon einmal umgesehen, was der Markt denn noch so hergibt; bislang war ich vom Medion-Gerät bzw. der Navigationssoftware drauf recht angetan — einizges nerviges Manko ist die Bildschirmkalibrierung, die nach wenigen Tagen/Starts mit der Anzeige auf dem Schirm nicht mehr viel gemein hat.
Reizvoll erscheinen mir – nach durchweg negativen Effekten mit Windows-getriebener Navi-Hardware über nun rd. 4, 5 Jahre – die TomTom-Geräte. Und TomTom hat grade was Neues auf den Markt geworfen, nämlich ein Navi mit Verkehrsinfoupdate per GSM-Netz.
Aber, leider, natürlich habe ich da die Rechnung ohne die Abzockerriege der Hersteller und Netzbetreiber gemacht:

Kompatiblen LIVE-Geräte
Sie können TomTom LIVE-Services mit den Modellen GO 940 LIVE und GO 740 LIVE kaufen.
Testen Sie die LIVE-Services die ersten drei Monate lang kostenlos! Wenn Sie die LIVE-Services danach weiternutzen möchten, können Sie sie für nur 9,95 € pro Monat über die Computersoftware TomTom HOME abonnieren.

 
Also gibt es diesen Service nur für die brandneuen, mit GSM ausgestatteten, »LIVE«-Geräte. Mitsamt einer SIM (von Vodafone), die mir diesen Dienst in Deutschland ermöglicht — in andern europäischen Ländern hingegen müßte ich drauf verzichten, selbst wenn es den Dienst dort gäbe (Schweiz) und ich die Traffickosten zu tragen bereit wäre (z. B. via ICQ-/United Mobile-SIM).
Boah. Das geht ja mal gar nicht. Technisch scheinen sich die TomTom GO 740 LIVE/940 LIVE nicht von ihren non-GSM-Geschwistern 730 Traffic/930 Traffic zu unterscheiden — bis auf das GSM-Modul eben. Gehe ich von mir aus, liegt die Datenfunktion meines/meiner Handies im Auto i. d. R. brach; aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, zumindest im 3G-Netz sind mindestens 2 gleichzeitige Daten-Verbindungen (zum gleichen APN) möglich, parallel kann sogar noch telefoniert werden. (In 2G-Gebieten würde die telefonische Erreichbarkeit bei aktivem Datentransfer leiden — oder jener Zugunsten des Telefonates abgebrochen? Beides valide Optionen, zumindest für mich.)
Mit anderen Worten: technisch gibt es meines Erachtens keinen Grund, warum nicht auch andere TomTom-GO-Geräte, die eh’ schon auf TomTom-Onlinedienste via Mobiltelefon zuzugreifen in der Lage sind, nicht auch wahlweise LIVE-fähig gemacht werden könnten. Der einzige Pluspunkt bei der Vodafone-SIM-im-TomTom-Lösung ist aus meiner Sicht, daß für einen defnierten Pauschalbetrag jegliche Nutzung des Dienstes abgegolten ist (über die dedizierte SIM) — das gibt Planungssicherheit und mindert die Kundenbeschwerden.
Dennoch, eine solche Produktpolitik schmeckt mir nicht; MapShare, EPT (Bewegungssensoren in den 9×0-Geräten für eingeschränkte Navigation auch im Tunnel), IQ Routes — all das spricht eigentlich für TomTom. (Linux setzen sie leider offensichtlich nicht mehr als OS-Basis ein, jedenfalls fehlte jeglicher Hinweis auf Linux auf der Copyrights-Seite im 740 LIVE …) Aber das Zwangsbundle mit Vodafone, nee, ich werde doch nicht das iPhone verbal bekämpfen und dann einen zum iPhone analogen Schritt bei TomTom sanktionieren … Zumal die 9,95 rausgeschmissenes Geld wären; ich zahle schon genau diese Summe für meine unbegrenzte Internetnutzung mit meinem N95 – darüber könnte dann also auch das TomTom laufen – als auch – einen höheen Betrag – für eine 5 GB-»Flat-Rate« bei o2. Und keinen der Verträge konnte ich bislang auch nur annähernd ausreizen — weitere Datenverträge brauche ich schlechterdings nicht.
*sigh* Dann installiere ich halt mal Navigon 7 auf meinem E71 …

Plasma? LCD? Röhre behalten?

2009 wird das Jahr, in dem wir aufrüsten. Weg von der 100-Hz-PAL-Sony-Röhre hin zu … 100+ Hz und Full-HD. Das steht zumindest – ziemlich – fest.
Was nicht fest steht sind mehr so die Details. Diagonale? Die 16:9-Röhre hat eine Diagonale von 80 cm (sichtbar); initial wollte ich ein 37″-Gerät kaufen, denke aber mittlerweile, daß sich doch eher die 40er bis 42er besser eigneten — Entfernung Couch zum TV über 3m, bis zum Eßzimmertisch so ca. 5m.
Feststellen mußte ich, daß es das TV-Möbel – zumindest für unsere Wohnung – nicht zu geben scheint; einerseits geben Standard-Schränke bei Größen jenseits der 37″ schnell auf, andererseits haben wir zwischen Terrarium und Sicherheitsabstand zum Kaminofen nur 2,4m.
Somit diktiert das Maß des HD-Fernsehers denn auch etwas die Wahl der Möbel — ich dachte ja früher, man suchte sich seine Möbel aus und packte da seinen Hifi-Kram rein, aber in Zeiten von Flachbildschirmen bis über 60″ (und das ergäbe schon eine Diagonale von ca. 1,5m), dem Trend zur Zweit-Konsole und Dritt-Receiver sowie sonstigem Hifi-Equipment ist das wohl anders.
Ich schwanke derzeit zwischen dem LCD-TV LG 47LG7000 (ggf. auch »nur« der 42″-Variante) und dem Plasma-Gerät LG 50PG7000 — wobei die üppigen 520 W Leistungsaugnahme (»typisch«) des 50PG7000 doch etwas abschrecken, das nur 8 cm in der Diagonalen kleinere LCD-Gerät 47LG7000 ist da mit »nur« 286 Watt schon fast sparsam …
Ehrlich gesagt bin ich ziemlich unschlüssig, ob nun doch Plasma- statt eigentlich fest geplantem LC-Display; der vorweihnachtliche Besuch im planetoiden Konsumtempelkeller in Bielefeld (Saturn unten im Kaufhof) hat eine Entscheidung nur in einer Hinsicht gebracht: 100 Hz ist Pflicht bei DVB-S-Zuspielung. (Der Verkäufer hat an zwei nebeneinander stehenden Geräten einer Marke, eines mit, eines etwas größer aber ohne 100-Hz-Technik, DVB-S per Komponenteneingang zugespielt; vielleicht liegt’s an rd. 8 Jahren 100-Hz-Technik bei der Röhre, aber das Gezittere und Geflimmere bei Kamerafahrten in der ARD-Seifenoper, die grade lief, war für mich unerträglich. AnixeHD hingegen sah auf beiden Geräten wie geleckt aus …)
Was die angeblichen Seitensichtnachteile bei LCDs angeht — so richtig feststellen konnte ich sie nicht. Was mir aber auffiel war eine größere Unschärfe bei Full-HD-Plasmas, die Displays mit nur 720 Pixeln vertikaler Auflösung brachten ein schärferes Bild als die Full-HDs mit 1080 Pixel; derlei war mit bei den vorher angesehenen LCDs nicht aufgefallen‽
Klar wurde aber wieder einmal, daß DVB-T als Zuspielung für Handy-TV und In-Car-TV ja nett sein mag, vielleicht auch noch für die Hitparade am Strand taugt — auf einem HD-Display hat der Pixelsalat, den DVB-T bringt, definitiv nichts zu suchen (Tipp: einfach mal in den Saturn in Bielefeld gehen und darum bitten, mal DVB-T und DVB-S vergleichen zu können; nicht erst aber explizit auch bei Fußball sollte man die Kotztüte dabei haben, sofern man nicht Briefmarken- Vodafone-MobileTV als Maßstab hat). Umso unverständlicher aus meiner Sicht, daß kaum ein Gerät auf den DVB-T-Empfänger verzichtet (und somit GEZ-Plicht begründet); Sony packt meist noch ‘n analogen und digitalen Kabel-Tuner bei, aber DVB-S2 … hatte keiner dabei :( Naja, aber das löse ich eh’ per VDR-Infrastruktur und ggf. Telekom-IPTV.
Aber zurück zur Systemfrage: Plasma oder LCD? Für Plasma soll die schnellere Reaktionszeit (<0,x ms, 5-7 ms bei LCD lese ich meistens) sprechen, ein tieferes Schwarz (da kommen die LCDs wohl seit der IFA mit den RGB-Backlights hin; entsprechend teuer ist diese Lösung noch) bei höherem Kontrast sollen sie bieten — und, lt. dem Verkäufer vom Saturn, auch nur dann exorbitant viel Strom fressen, wenn sie viel weiß anzeigen. Würde mich ein Besuch in einem gut bestückten Fachgeschäft (Vorschläge für OWL bitte per Kommentar/eMail) weiterbringen? Der Saturn-Verkäufer meinte ja, daß binnen Jahresfrist kaum noch Plasmas auf dem Markt sein würden; den Eindruck hatte ich die letzten Jahre ja auch bekommen, die LCD-Technik hat soweit nachgezogen, daß es für Plasma keinen Grund mehr gäbe — aber ich habe schon erst einmal auf das technisch Bessere gesetzt (Video 2000), ich möchte mich jetzt ungerne mit Auslauftechnik bekaufen … Das 50er-Plasma-Gerät von LG ist denn auch nur marginal teurer zu erstehen als das LCD-Pendant in 47 Zoll; dafür wirbt LG beim Plasma mit satten 600 Hz … ich konnte im direkten Vergleich schon zwischen einem 100-Hz- und einem 200-Hz-Sony-LCD keine Unterschiede feststellen.
Kann mir jemand darlegen, wie wichtig die folgenden Werte wohl sein mögen? Richtig auffallend finde ich die 10 Bit vs. 16 Bit; ich würde schon gerne einen Sonnenuntergang als sanften Farbverlauf sehen und nicht als abstraktes Farbflächenmuster in gelb, hellgelb, gelblichweiß und weiß …

Wert 50PG7000 47LG7000
Farben/Farbtiefe 16 Bit 10 bit (Modul)
Spitzenhelligkeit (cd/m²) 1.500 500
Kontrastverhältnis 30.000 : 1 / 1.000.000:1 dynamisch 50.000:1
Reaktionszeit 0,001 ms 5 ms (GtG)
Max. Panellebenserwartung (Stunden) 100.000 60.000
Eingangssignal VGA-SXGA, PAL / SECAM / NTSC, SDTV & HDTV (480i, 480p,
576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p mit 30fps, 60fps, 24fps und 50fps
VGA-SXGA, PAL / SECAM / NTSC, SDTV & HDTV (480i, 480p, 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p mit 30fps, 60fps, 24fps und 50fps
Film Mode (3:2 / 2:2 Pull Down) Ja Nein
24p Real Cinema (24p 5:5 Pull Down) Ja Ja

Um ehrlich zu sein: die Wii rockt an der alten Röhre, das Bild ist gestochen scharf auch in 16:9 — zumindest in der normalen Spielentfernung. Und von Flimmerkiste ist – dank der 100 Hz – ja schon seit Jahren hier nichts mehr zu sehen. Einzig, als PC-Monitor ist die Auflösung zu gering — ich erhoffe mir durch direkten Anschluß eines PCs an den LCD die Integration von Youtube ud anderen Internet-Quellen im Wohnzimmer, ggf. eMail und Webbrowsing eingeschlossen. Und später in 2009 wird dann wohl die PS3 sich noch zum Gerätepark dazugesellen, sei es als BluRay-Zuspieler, sei es als HD-Game-Maschine … Aber davor haben die Hersteller erst einmal – für mich – die Gretchenfrage gestellt: Plasma? LCD?

Never change a running system

F*ckschwe*nk*cke.
Mit dem – von Firefox nach Crash vorgeschlagenen – Update des SessionManager-Plugins – für mich mehr so unverzichtbar, da jedes Event an Firefox diesen zum Absturz bringen kann, und sei es nur der Klick in ein Browserfenster – habe ich mir wohl grade die Karten gelegt.
Gut, 13 Fenster ist jetzt nicht die Idealanzahl, insbesondere nicht für Abergläubische, jenseits von 100 Tabs ist aber nicht wirklich exotisch in meinen Augen. Für die aktuelle Version von SessionManager allerdings scheinen dies ungeahnte Dimentsionen zu sein — denn schon beim Start frißt der Firefox-Prozeß sich am Hauptspeicher satt und der JavaScript-Dreck in der CPU fest.
Großartig.
Noch großartiger ist, daß das Öffnen eines neuen Fensters das gleiche Verhalten hervorruft; es bleibt nur, nach mehreren minutenlangen Sekunden Wartezeit das sessionmanager.js abzubrechen. Dann klappt’s auch mit neuen Browser-Fenstern; ich bezweifle allerdings, daß diese nun korrekt in der SM-Historie verzeichnet werden :(
Warum mußte das doch jetzt noch kurz vor ToreJahresschluß passieren? *sigh*
Letzte Installation vor dem ein Plugin-Update triggernden Browser-Restart war jene von Moonlight, wohl der unter Linux nutzbar sein sollenden Implementation des nächsten überflüssigen Microsoft-Alleingangs — Silverlight. Und dazu kam es nur, weil ich gerne wissen wollte, ob die propietären lustigen Formate, mit denen meine bessere Hälfte derzeit zugeworfen wird (.docx und Konsorten), denn mit der »Home-and-Student«-Version des Drecks- De-facto-Standard-Offices wohl gnädigerweise ohne Klimmzüge zu bearbeiten sein würden.
»Das Leben kann so einfach sein« titelt der Monopilist aus Redmond denn auch vollmundig, klar, wenn man nicht nach links und rechts zu schauen braucht, weil man Standards nach Gutdünken einfach setzt in seiner homogenen Softwarelandschaft und Alternativen per Marktmacht plättet … Aber egal, in freudiger Erwartung des schon einmal gesehenen Hinweises, daß mein Linux nicht so ganz Vista sei und ich upgraden müsse, um das silberne Licht zu sehen, klickte ich denn auch auf »Installieren« – mit einem Ubuntu mit Firefox auf den MS-Seiten.
Zu meinem ungläubigen Erstaunen allerdings kam diesmal kein Hinweis auf Microsoft-Unterbau-only, sondern ich landete auf einer Seite, die mir Mondlicht als quelloffene Implementation des Silberlichts als Firefox-Plugin anbot. Gelesen, geklickt.
Ob nun das installierte Moonlight-Plugin an meinen aktuellen Problemen mit SessionManager eine Mitschuld trägt, ist schwer zu erahnen. Ich erwähne Moonlight auch nur der Vollständigkeit halber — »ich habe doch nichts geändert« stimmt ja nicht wirklich.
Was mich allerdings an Silver-/Moonlight aufregt, ist einerseits die Dreistigkeit, mit der Microsoft diesen neuen Krams für die Produktinformation über sein olles Office-Paket einsetzt und damit jedermann nötigt, das entsprechenden Plugin zu installieren — vollkommen und absolut überflüssigerweise, denn, wie Wikipedia ausführt:

Es handelt sich um eine stark reduzierte Version der WPF, die der Darstellung und Animation von Oberflächen aus grafischen Elementen und Media-Daten in Browsern dienen soll und ebenfalls auf XAML basiert. Dynamische Aktionen können mit JavaScript implementiert werden. […] Novell und Microsoft arbeiten derzeit an einer Linuxumsetzung mit dem Namen Moonlight. Eine erste lauffähige Version ist bereits fertiggestellt.[1]
Microsoft positioniert Silverlight als Konkurrenzprodukt zu Adobes Flash-Player.
[…] Um die Verbreitung von Silverlight zu beschleunigen, wird es seit Februar 2008 auch als (optionales) Update über das Microsoft-Update-Verfahren angeboten.

 
Leider verschlafen die europäischen Wettbewerbshüter ja das Web auch im Jahre 2008; die einzigen, die sich um Internet kümmern, sind die Schnüffler vom Dienst, die uns auch die unsägliche Vorratsdatenspeicherung gebracht haben. Aber solche – aus meiner Sicht – unlauteren Methoden, nämlich wieder einmal die installierte OS-Basis zu nutzen, um ein eigenes Produkt in den Markt dorthin zu pressen, wo schon ein anderer Hersteller gut platziert steht, nein, da drückt man mal wieder alle Augen zu — oder guckt man gar hoch dotiert weg?

BT-Maus am HP Mininote

Es war wirklich einfach, die Bluetooth-Maus unter Ubuntu 8.10 am HP Mininote 2133 an den Start zu bringen. Einfach wie beschrieben über das Bluetooth-Applet die Maus aktivieren und … tut.
Wenn das jetzt so einfach funktional bleibt – corona deutete da noch Spaß mit Hibernate und Suspend an –, dann: Respekt an Ubuntu und die Linux-Community.

Dec 22 09:09:49 uu2133 bluetoothd[4976]: Discovery session 0xb980bd68 with :1.2435 activated
Dec 22 09:10:13 uu2133 bluetoothd[4976]: Discovery session 0xb980bd68 with :1.2435 deactivated
Dec 22 09:10:15 uu2133 bluetoothd[4976]: Registered interface org.bluez.Input on path /org/bluez/hci0/dev_00_1D_D8_96_86_53
Dec 22 09:10:15 uu2133 kernel: [677178.925551] Bluetooth: HIDP (Human Interface Emulation) ver 1.2
Dec 22 09:10:15 uu2133 kernel: [677179.046794] input: Microsoft Bluetooth Notebook Mouse 5000 as /devices/pci0000:00/0000:00:10.2/usb3/3-1/3-1:1.0/bluetooth/hci0/hci0:11/input13

locr stinkt ab :(

Na supa. Nachdem ich mich nun auf locr als Microbloggindienst eingeschossen habe, streikt er augenscheinlich jetzt. Augenscheinlich keine korrekten RSS-Updates mehr (oder man hat das Format stärker geändert). Bilder, die hochgeladen wurden, tauchen, obwohl sie öffentlich sind, nicht auf — nur ich kann sie sehen, wenn ich eingeloggt bin.
*seufz* Schade, die locr-Applikation für’s S60 ist eigentlich recht komfortabel. Muß ich nun doch zu twitpic greifen? :(

Location-Updating, Java && Series 60

Einmal nur möchte ich ja feststellen, daß Software auch das tut, was sie lt. der Hochglanzverpackung eigentlich tun sollte. Aktuell habe ich es mit lustigen Java-Anwendungen zur Abfrage des ins Series-60-Nokia eingebauten GPS-Empfängers, die dann diese Koordinaten zu Fire Eagle oder BlogLoc oder insert cool localization service here hochladen sollen. Wahlweise pointiert, d. h. auf Benutzerinteraktion wie bei BlogLoc, um Zwischenpunkte einer Reise zu markieren, zeitweise möchte ich aber auch im Minutenintervall die Position aktualisiert wissen — über Sinn, Unsinn und Privacyprobleme eine solchen Vorhabens hier mal hinweggesehen.
Ich habe auf meinem E71 nun die S60-Java-Anwendungen von BlogLoc, locify und ipoki installiert. Der Client von ipoki ist in der Lage, alle einstellbaren n Sekunden ein Positionsupdate hochzuladen — ich habe dieses spaßeshalber am Montag mal ausprobiert, es dauerte ca. 10 Minuten (Updateintervall war auf 60 Sekunden gestellt), bis das E71 sich mal ganz hektisch neu bootete.
Nicht soo viel anders verhält es sich mit den Clients von BlogLoc oder locify; ich kann diese Clients starten, einen handvoll Updates triggern – don’t text and drive, btw – und die Anwendung wieder schließen; irgendwann allerdings binnen Tagesfrist beginnt das E71, komisch sich zu verhalten, einzufrieren bei Taskwechseln oder aber es führt direkt einen Reboot aus.
Dieses Verhalten ist reproduzierbar, insbesondere lange Laufzeiten der Java-Anwendungen mit aktiviertem GPS beschleunigen den »Verfall«; auf dem fraglichen E71, gut einen Monat alt und mit der damals aktuellen Firmware ausgestattet (D2-Branding, o2-SIM), läuft nach dem Neustart automatisch nur Nokias Location Tagger sowie die S60-Anwendung für locr; händisch starte ich i. d. R. noch Screenshot.
Hat sonst noch jemand derlei Effekte bemerkt oder bin ich mal wieder alleine »Erster«, weil Intensivnutzer?

(Auch) Eine Frage der Ehre

Gestern unterhielt ich mich mal wieder mit einem alten Freund. Er berichtete mir von seinem jüngsten Hardware-Zuwachs, ein Mac Mini (oder heißt es iMac Mini? Dieses Halbes-Six-Pack-Päckchen Hardware von Apple halt). Zur Sprache kam, wie rasant das Teil sich schlafen legt und auch wieder aufwacht, wie unerhört leise es trotz eingebauter Platte im Betrieb sei, wie geil und »just works« Fotoverwaltungssoftware da drauf rennt — ich denke, jeder Digi-Knipser hat >>1000 Bilder mittlerweile »irgendwie« abgespeichert, auf diesen Datenbestand sinnvoll zuzugreifen, das erscheint mir derzeit als echte Herausforderung. Im Gespräch fiel dann auch die Information ab, daß der Haushalt mittlerweile über zwei iPods verfügt. Etwas beruhigte mich dann die Aussage, daß auch »ein echtes Unix unten drunter« liefe; vollständig in die Apple-hörigkeit abgedriftet scheint er dann also doch noch nicht zu sein :)
Und so schwer es mir fallen mag — das, was Apple an den Mann/die Frau bringt, hat in aller Regel genau die richtige Anzahl Hände und Füße für den vorgesehenen Einsatz, das muß ich einfach zugeben. Und der Erzählung nach, könnte so ein kleinwürfeliger Mac auch für mich hilfreich sein — siehe das oben angesprochene Thema der Organisation der Trillionen digitaler Schnappschüsse. Denn: Derlei mit offener Software/unter Linux zu machen, erscheint mir nach ersten Versuchen doch eher unbefriedigend. (Any hints are appreciated!)
Allerdings: ich versage doch nicht, wo irgend möglich, dem einen »Evil Empire« die Gefolgschaft, um dann meine Seele einem anderen, weißer getünchten, anzuvertrauen!
Ich bewundere Apple dafür, daß sie – anders als viele andere aus der Ära – überlebt haben; und ich will gar nicht die Assoziation mit dem bekannten »Millionen Fliegen«-Sprichwort nahelegen, wenn ich konstatiere, daß offensichtlich Apple eine signifikante Klientel mit dem versorgt, was diese wünscht.
Allerdings hat die zwingende Kopplung von iTunes und iPhone, der exklusive Vertrieb des iPhones nur durch einen Mobilfunkanbieter je Land inkl. SIM- bzw. Netlock und Apples despotischer und willkürlicher Umgang mit Produkten im einzigen zugelassenen Software-Distributionskanal in letzter Zeit leider jegliche Wertschätzung für die Firma mit dem Fallobst bei mir zunichte gemacht.
Ob Apple »more evil« als Goo-»don’t be evil«-gle ist, das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber als Hersteller von Unterhaltungselektronik für meine vier Wände kommt, aus genannten Gründen, Apple derzeit nicht in Betracht.

Alfred on Fonera 2.0

I put the first RC for the Fonera 2.0 on one of my boxes just this morning and I must say that I’m quite impressed. One of the key advantages of the Fonera 2.0, compared against former Foneras, is it’s USB 2.0 port, which in the 2.2.0.0 release now can be used for e. g. an USB stick for 3G networks and connect to the internet via 3G instead of an wired network.
While I doubt that sharing 3G bandwidth instead of one’s DSL connection makes sense to most users (at least in Germany, most 3G “flatrates” only include a traffic of 5 to 10 GB per month), it is now possible to set up a WLAN access point with a 3G uplink with the Fonera 2.0.
Unfortunately, there is currently no way to drop the 3G connection except by either un-powering the Fonera or unplugging the USB stick; the latter has to be done while the stick is still in use. Based on experience an x86 machines, unplugging an USB device that is still in use usually harms confuses the USB subsystem in one or the other way — I would rather like to see a way to stop the pppd driving the 3G connection before unplugging the USB stick …

ipoki revisited

(Trying my english again, to be able to link to international locations out there.)
Ok; I’ve had the ipoki client running until noon today, that would have been roughly 12 hours. After that time, just as I was trying to get a new GPS fix out there on the streets with my E71, the phone just bootet :( I’d suggest that there’s some memory leak within the E71 client (S30 3rd), maybe especially triggered during long time without an actual GPS fix.
Not nice, but, hey, this happens to my own python scripts as well; on the 6630 much more frequent even when it has a GPS fix (via an external BT GPS device). (For the [censored] S60 3rd, I haven’t found python stuff that my E71 accepts for accessing the GPS. Dreaded signing bullshit I don’t even want to hear about …)
What I’m really missing in the ready-to-use offerings of ipoki is some information about when e. g. the last positional update to Rainer’s map happened — as he later on started his own service, BlogLoc, I strongly assume he stopped using ipoki some time in summer ;)
So, for now, I’m not that fancy anymore about ipoki being what I’m really after; like Rainer I’m mainly looking for a means of publishing my current location to those I whant to inform about it, and I did my own “shell scripting mess” for that reason quite some time ago. I think I’ll take another look at BlogLoc, especially since it’s now featuring GeoRSS …

ipoki

Hmm, elburro hat mal wieder was ausgebuddelt: hipoqih ipoki.
Ich habe aufgehört zu zählen, der wievielte Lokalisierungsdienst – neben locatik, bliiin, twibble, … – das ist, an dem ich mich nun versuche, aber, hey, diesmal sieht’s auf den ersten Blick vernünftig aus:

  1. Es gibt einen nativen Symbian-Client (sogar für mein olles 6630, i. e. S60 Series 2)
  2. Die Updatefunktion, zumindest auf dem E71, scheint sauber implementiert; es läuft zumindest auch nach GPS-Fix-Verlust weiter ohne das Telefon lahm zu legen. (Auch wenn’s trivial klingt, das ist – empirisch ermittelt – keine Selbstverständlichkeit :()
  3. Das Updateintervall ist mit 2 Sekunden voreingestellt (ich habe es mal auf 60 Sekunden erhöht), also auch klein genug möglich für richtig coole Dinge …
  4. Die Website ist, ganz anders als bei bliin, nicht dermaßen überladen, daß selbst gestandene 1,8-GHz-Core-2-Duo-Notebooks ins Schwitzen kommen

Und ein nettes, auf Google Maps basierendes, iframe-basiertes Applet gibt’s auch noch dazu – siehe rechts :)