ntp1.sda.t-online.de annektiert

Auf einen groben Keil gehört ein grober Klotz; nachdem T-Home/-Online wieder einmal über einen halben Tag unfähig war, ihren bekifften NTP-Server »ntp1.sda.t-online.de« zu bändigen – weshalb meine T-Home X301T nach Trennung vom und Rekonnektierung ans Stromnetz nicht booten wollte – habe ich nun die IP auf das Interface meines Routers gebunden, über den die X301T ins Netz geht:

root@gw.uu.org:~ # ifconfig eth1:5 195.145.119.188 netmask 255.255.255.255 up
root@gw.uu.org:~ # ntpq -p 195.145.119.188
remote refid st t when poll reach delay offset jitter
==============================================================================
+ptbtime1.ptb.de .PTB. 1 u 112 256 377 67.908 -20.409 3.001
*zit-net2.uni-pa .DCF. 1 u 43 256 377 71.126 -24.551 1.598
LOCAL(0) LOCAL(0) 10 l 29 64 377 0.000 0.000 0.008

Nun bootet das Schätzchen endlich wieder klaglos, keine unbeantworteten NTP-Anfragen behindern es mehr — und falls dermaleinst doch, kann ich das beheben, wozu T-Offline ja augenscheinlich weder Muße hat noch Überwachung … Narf.

painseeker-Update (HDTV-VDR)

Lalala. Rund ein Monat ist seit meinem ersten Anlauf ins Land gegangen, und wenngleich ich einen HDTV-tauglichen VDR 1.7.0 samt VDPAU-Ausgabe über den nvidia-8200 IGP des Asus-Barebones V3-M3N8200 recht schnell – nach einer stattlichen Anzahl mutiger Beschwörungsformeln (»./configure && make && make install«) – an den Start bekommen habe: da der Wunsch nach mehr besteht als nur einen VDR laufen zu lassen, MythTV, Freevo, XBMC und wie sie alle heißen aber einen Rattenschwanz an Abhängigkeiten grade auf die multimedialen Libraries, die just für VDPAU aus CVS & Co. gezogen werden müssen, haben, war das Ergebnis recht schnell unspaßig. Tat die Mediacenter-Oberfläche, rannte das VDPAU-gepatchte Libraries erwartende VDR-Umfeld nimmer (oder nur ohne VDPAU, d. h. bei HD-Content mit >50% CPU-Last auf dem 2,7 GHz-DualCore K10-Athlon), lief die VDR-Ausgabe (zumindest auf dem 22-“-Test-LCD mit 60 Hz) super flüssig, spuckten Mediacenter-Teile ins Essen. Und dies alles noch ohne auch nur ein »apt-get update && apt-get upgrade« …
Ergo: Ubuntu 8.10 und ein DVB-S2-tauglicher VDR mit HDMI-Ausgabe und VDPAU-Unterstützung »zu Fuß« ist nur als dedizierte Lösung oder als Dauerbaustelle aus meiner Sicht ratsam; sicherlich könnte man ffmpeg und die ganzen sonstigen Libraries von Updates ausschließen, aber mittel- bis langfristig ergeben nur paketierte Lösungen Sinn.
Zum Glück hat sich da in der Zwischenzeit einiges getan:

Dieses Mal – ich habe Ubuntu 8.10 auf einer USB-Disk auf dem Zielrechner neu installiert, was bis auf die Notwendigkeit, jenes als Bootlaufwerk mittels F8 aus dem BIOS heraus auszuwählen (in den Boot-Einstellungen des BIOS läßt sich nur der ingetrierte Cardreader als Bootdevice auswählen, nicht aber gefundene/andere USB-Platten), erstaunlich schmerzfrei und flott klappt – mußte ich allerdings auf einen anderen Thread zurückgreifen, um beide DVB-S2-Karten – TeVii S460 DVB-S/S2 und KNC1 DVB-S2-Clone – eingebunden zu bekommen:

hg clone http://mercurial.intuxication.org/hg/s2-liplianin/
cd s2-liplianin/
make KERNELRELEASE=$(uname -r)
make KERNELRELEASE=$(uname -r) install

Ich bin gespannt, wie vdr-1.7.0 damit zurecht kommt; besagtem Thread zufolge – was ich ohne Übersetzung anhand der Kommandozeilen überreiße –, sollte vdr-1.7.0 auch mit diesem Treiber arbeiten können …

The Power of Open Source …

Der Umsteig auf einen LCD-TV brachte ja zwangsläufig einige Änderungen mit sich, unter anderem mußte die alte Wohnzimmereinrichtung einer solchen weichen, die Platz für den LG 47LG7000 lies. Die 47″ in der Diagonalen ergeben knapp unter 1,20m Außenbreite des Geräts, das ist dann doch schon groß, irgendwie ;)
Bei diesen Umbauten mußte auch jene Wohnzimmerecke, in der traditionell noch der VDR-Rechner und ein Server für die von motion gesteuerten Kameras für den Gartenbereich stehen, »überarbeitet« werden — beziehungsweise, sie muß noch. Das ist ein »ongoing project« ;)
Überflüssige Kabelage, Ergebnis der Verlegung der Kabel der Zusatzschüssel für BBC in den Keller, konnte schon entsorgt werden; jetzt harrt die Ecke des Technologieupgrades in Form eines HDTV-tauglichen VDRs …
Wie das so ist, bei der Suche nach einer preiswerten Master-Slave-Steckdose, um eine hinter dem TV positionierte LED-Leiste (»IKEA Dioder« — was rauchen die alten Schweden eigentlich bei der Namensfindung?) mit dem Einschalten des TVs auch automatisch zu erleuchten, bin ich wieder über das Thema Heimautomation gestolpert, konkret über die FS20-Steuerung mit Linux.
Mit den billigen Master-Slave-Steckdosen aus dem Baumarkt hat das jetzt nicht mehr soooo viel zu tun, aber … l33t wird’s, da bin ich mir sicher ;)
Also, das Ziel ist es, daß, gesteuert über den ohnehin laufenden VDR-PC, bei Einschalten des TVs sich – tageszeit- und/oder beleuchtungsabhängig – das Licht hinter dem Fernseher mit einschaltet, ferner sollen über das Funksystem zusätzliche Temperatur- und Luftfeuchtesensoren (Terrarium, Eßzimmer, ggf. »Außen II«) sowie potentiell der Stromverbrauch verschiedener Verbraucher (über das EM-Funksystem von ELV/Conrad) erfaßt werden. Danach wird die, das DCF-Signal dort nicht empfangende, automatische Zeitschaltuhr für die Terrarienbeleuchtung ebenfalls durch eine FS20-Funksteckdose ersetzt, damit dann, statt des bisherigen Verlaufes (06:30 bis 19:30) eine Steuerung anhand des Sonnenauf- und -unterganges erfolgen kann (insbesondere unabhängig von der Sommerzeit, die den Tieren mehr so egal ist).
Angefixt durch »myHCE« und durch das sowieso laufende Projekt »VDR-HDTV-PC zum MediaCenter machen«, möchte ich einen Schritt weiter gehen und neben der Integration von VDR in ein Linux-Media-Center-Setup auch diese Steuerungsaufgaben, möglichst von der Couch aus bedienbar, dort unterbringen. Was daraus werden wird: schaun’ ‘mer mal.
Ein »building block« dazu wird der »CUL« werden, ein kleiner 868-MHz-Tranceiver mit USB-Schnittstelle und einer offenen Firmware. Zwar habe ich auch eine FHZ 1xx0 PC mir gekauft – ich wußte initial leider nicht genug über den CUL – und sie wird mir im Zweifel auch bei einigen Sachen gute Dienste leisten, denn die CUL-Firmware kann noch nicht alles steuern, was auch die FHZ kann. Aber den weiteren Ausbau werde ich auf CUL fokussieren, z. B. für Satelliten-/Repeater-Module, denn die 100m Reichweite »im Freilfeld« schrumpfen in modernen Stahlbeton-Bauten auf deutliche kürzere Luftliniendistanzen.
Schlußendlich möchte ich auch noch eine – dank RS-232-Interface des LGs trivial mögliche – Eingangssteuerung des TVs basierend auf dem aktuell benutzten Zuspieler realisieren; der LCD-TV hat 4 HDMI-, 1 VGA-, 1 Komponenten- sowie drei oder vier SCART-Eingänge (vom mangels Signal nicht nutzbaren DVB-T-Empfänger abgesehen), alle sind per RS-323 entsprechend selektierbar. Die Kunst wird es sein festzustellen, welches Gerät grade genutzt werden soll (abgeleitet durch Fernbedienungssignale für jenes Gerät), um dann den entsprechenden Eingang zu aktivieren, ggf. nach dem Einschalten des TVs (auch dies ist lt. Handbuch per RS-232 möglich, man soll sogar den Status abfragen können). Und auch die »verpaßte Anrufe«- und »verbinden mit«-Optionen von »myHCE« wären cool, allerdings habe ich »nur« eine Gigaset-ISDN-Anlage und keine davor oder dahinter geschaltete Fritz!-Box. (Eigentlich habe ich gar keine Fritz!-Box; mit Speedports der Reihen W500V, W501V oder W701V allerdings könnte ich Handel treiben …) Das wäre wohl der Zeitpunkt, wieder einen Asterisk für das heimische ISDN einzusetzen; aber das wird eine andere Geschichte …

Aus der Kategorie »Frustblogging«: Ich und Conrad

Ich bin seit längerem auch Online-Kunde bei Conrad; an die teils multiplen Newsletter am Tag gewöhnt man sich mit der Zeit, ich nehme sie mehr so als Funktionstest für mein Mailsystem wahr …
Jüngst stolperte ich, auf der Suche nach einer charmanten Master-Slave-Steckdosenlösung, über die Heimautomationsserie FS20 von ELV, die auch Conrad mit eigenem Label vertreibt. Zu diesen, teils autark funktionieren könnenden, Geräten existiert eine Zentrale, die sog. FHZ (»FunkHausZentrale«). Davon wiederum gibt es zwei Ausführungen, die auch mit einem PC-Anschluß glänzen und hierfür gibt es dann auch Anwendungen für Linux.
So wollte ich denn das Pärchen lastabhängiger Signalgeber und funkschaltbare Steckdose – dieses System soll, anders als die ähnlichen Dinger aus dem Baumarkt, in einem dafür dedizierten Funkbereich arbeiten, ferner ein Adresschema verwenden, sodaß nicht der Nachbar meine Steckdosen schalten kann; oder eine RC-Fernbedienung für $SPIELZEUG … – samt des Einstiegsmodells »FHZ 1000 PC« bei Conrad bestellen, insgesamt wäre es eine günstige Quelle gewesen.
Nur leider, trotz der grünen Ampel im Webshop sowohl bei conrad.de als auch cxtreme.de, welche Verfügbarkeit anzeigt, kommt beim Klick auf »in den Warenkorb« eine Fehlermeldung:

Leider ist dieser Artikel ausverkauft.
Wir können Ihnen folgenden Ersatzartikel anbieten.

 
Dieser verlinkte »Ersatzartikel« ist die »Funk-Haus-Zentrale FHZ 1300 PC« für rd. 60 EUR Aufpreis (FHZ 1000 PC bei Conrad: 99 EUR) — ein Schelm, wer Methode dahinter vermutet. Unter Linux dürfte die 1300er zur 1000er keinen Vorteil bringen; etwaige Software für kleinweichgespülte Systeme landeten ja eh’ im Shredder.
Danke, Conrad, für dieses Lockvogelangebot, auf dessen Annahme ich dann doch verzichte.

Introducing painseeker.de

Kurzzeitig war ich wirklich am überlegen, ob ich nicht ein separates Blog unter painseeker.de für die kommenden Schmerzen mit Linux, DVB-S(2) und HDTV starten sollte …

RE: Verwirrung DVB-Treiber (DVB-S2)
ich gebe mal die dinge so wieder wie ich sie im gedächtnis habe und die andern korrigieren dann
> V4L ?
v4l alter stand API3. DER klassische dvb trieber der auch im kernel steckt
http://linuxtv.org
> Multiproto ?
da sich die entwickler im bereich dvb (dvb-ml) nicht wegen dvb-s2 implementierung einigen konnten hat einfach einer (eine gruppe) den multiproto treiber gestartet, unterschied zum normalen dvb treiber war u.a. wie man die zusätzlichen informationen bei dvb-s2 über das api zur software bringt, es wurde ein bestimmter stand vom normalen dvb treiber genommen und getrennt weiterentwickelt
> Multiproto Plus ?
entstand weil im normalen dvb treiber immer mehr verbesserungen drin waren die im multiproto fehlten, also hat sein jemand anderes den multiproto abgzweigt und neuen code der seit der abzweigung des multiproto im dvb zweig aufgetaucht war implementiert (vor allem sachen für die ff karte?)
hier sind wir dann schon bei zweig 3 angelabt
-> http://jusst.de/hg/
> Liplianin ?
da die zwei multiproto zweige Igor M. Liplianin zu unschön waren (und vor sich hin dümpelten) hat er einen neuen multiproto zweig angefangen um die beiden wieder in einem zu vereinigen
ABER als letztes jahr im september der s2api entwurf kam wa er auch mit dabei und hat einen s2api-liplianin zweig gehostst (war ja zu dem zeitpunkt noch nix offizielles) und im laufe der folgenden wochen wurde der s2api vorschalg zum neuen APIv5 der jetzt auch “offiziell” auf http://linuxtv.org läuft, so das rein theoretisch der s2liplianin zweig irgendwann obsolet würde
[…]

 
Glücklicherweise bin ich einerseits nicht der Erste, der sich diese Schmerzen antut, andererseits auch geübt im Umgang mit Neuen Technologien bei Linux, sodaß ich mich vorbereitet habe:

  • Dedizierter – neuer – PC für HTDV-Ausgabe über DVI/HDMI[sup]
    1

    [/sup]; Komponenten ausgesucht nach mehrtägiger Recherche bzgl. VDPAU

  • Zweigleisigkeit bei der Anschaffung der DVB-S2-Karten; da das Mainstream-DVB-Schlachtschiff Technotrend Schlagseite hat, habe ich zwei unterschiedliche DVB-S2-Karten[sup]
    2

    [/sup] beim Dealer meines Vertrauens geordert, um notfalls zumindest mit einer Karte am Wochenende erfolgreich zu sein

  • Dediziertes Ausgabemedium für den Testaufbau — statt nur Nachts den FullHD-TV im Wohnzimmer belegen zu können, gönnte ich mir einen 22″-FullHD-LCD[sup]
    3

    [/sup]

Distribution der Wahl wurde letztlich Ubuntu Intrepid Ibex aka 8.10; 9.04 ist noch etwas weg und für Ubuntu gibt es eine erstaunlich große Benutzerbasis im VDR-Umfeld (was wohl an der Aktualität der Ubuntu-Distributionen generell, verglichen mit denen der Basis – Debian – liegen dürfte; denn leider ist grade im Medienbereich selbst das aktuelleste Package von letztem Monat oft zu alt für $FEATURE, was gestern ins CVS eingecheckt wurde).
Alle Investitionen zusammen genommen, hätte es auch für einen Dream 800 HD gereicht; ich möchte aber eigentlich weiterhin Doppel-Tuner (Plan sind 3-4 DVB-S-Karten im LAN, davon mindestens zwei HDTV-fähig) und bin mit VDR mehr als zufrieden, was das die Arbeit als zuverlässigen DVB-Aufzeichner und -Abspieler angeht. Davon abgesehen wird der 22″-LCD ja zum primären Desktop-LCD und der bisherige 1280×1024-19″ bekommt neue Aufgaben.
Ok, wo anfangen für die Erreichung des Ziels – VDR mit H.264+VDPAU-Unterstützung mit Ausgabe per DVI oder HDMI an den Wohnzimmer-47″-LCD –, die Auswahl ist mittlerweile schon groß …
Versuch Nummer 1 nach einem HOWTO bei free-x.de schlug am frühen Samstag morgen Ortszeit schon einmal fehl:

root@hdtvdr:~/# hg clone http://liplianindvb.sourceforge.net/cgi-bin/hgwebdir.cgi/liplianindvb/
destination directory: liplianindvb
abort: 'http://liplianindvb.sourceforge.net/cgi-bin/hgwebdir.cgi/liplianindvb/' does not appear to be an hg repository!

Leider scheint’s grade bei SourceForge Probleme zu geben — oder das Repo ist umgezogen, der Trend lautet ja derzeit eh’, »neues Jahr, neuer CVS-Ahne« … Also Schwenk auf ein Ubuntu-Forum;

hg clone http://jusst.de/hg/multiproto

funktionierte und »erhellte« immerhin eine der beiden DVB-S2-Karten (die »Mystique SaTiX-S2« aka »KNC ONE TV-Station DVB-S2«).
Eine von Zweien ist schon mal nicht schlecht, zumal ich im Arbeitszimmer sowieso nur 1x DVB-S zur Verfügung habe – mentale Notiz für die Zukunft: eingezogene Leerrohre, zumal, wenn von gleichgültigen Handwerkerhänden gerechtwinkelt im Estrich, können niemals einen zu großen Durchmesser besitzen –; aber, hey, ich habe ja nun painseeker.de nicht nur aus einer Laune heraus registriert …
In einem – dank Googles Sprachtools auch für mich grob verständlichen – russischen VDR/DVB-Forum fand sich ein Link auf oben angesprochenen zukunfsweisende »S2-API« des Herrn Liplianin, ein bißchen Browsing brachte dann mittels

hg clone http://mercurial.intuxication.org/hg/liplianindvb/

mich theoretisch »back on track« für das eingeschlagene HOWTO … Und was soll ich sagen?

root@hdtvdr:~# ls -la /dev/dvb/
total 0
drwxr-xr-x 4 root root 80 2009-01-31 02:16 .
drwxr-xr-x 15 root root 14140 2009-01-31 02:16 ..
drwxr-xr-x 2 root root 120 2009-01-31 02:16 adapter0
drwxr-xr-x 2 root root 140 2009-01-31 02:16 adapter1

… spricht wohl für sich ;) Zumindest theoretisch werden mit liplianindvb – Stand Ende Januar 2009 – beide vom DVB Shop als linux-tauglich getaggte DVB-S2-Karten unterstützt … »dmesg« sagt dazu:

[ 16.539396] cx88/0: cx2388x v4l2 driver version 0.0.6 loaded
[ 16.540711] ACPI: PCI Interrupt Link [LNKB] enabled at IRQ 17
[ 16.540722] cx8800 0000:01:07.0: PCI INT A -> Link[LNKB] -> GSI 17 (level, low) -> IRQ 17
[ 16.541143] cx88[0]: subsystem: d460:9022, board: TeVii S460 DVB-S/S2 [card=71,autodetected]
[...]
[ 17.170570] saa7146: register extension 'budget_av'.
[...]
[ 17.386830] DVB: registering frontend 0 (Conexant CX24116/CX24118)...
[...]
[ 17.408045] budget_av 0000:01:06.0: PCI INT A -> Link[LNKA] -> GSI 16 (level, low) -> IRQ 16
[ 17.408073] saa7146: found saa7146 @ mem f8894c00 (revision 1, irq 16) (0x1894,0x0019).
[ 17.408078] saa7146 (0): dma buffer size 192512
[ 17.408081] DVB: registering new adapter (KNC1 DVB-S2)
[ 17.931078] DVB: registering frontend 1 (STB0899 Multistandard)...

Ob diese Treiber auch wirklich funktionieren, sollte sich später herausstellen …
_____

[sup]1[/sup] Asus Vintage3-M3N8200-Barebone, zzgl. 2 GB RAM, vorh. SATA-Platte, Athlon X2 7750
[sup]2[/sup] »Mystique SaTiX-S2« und »TeVii S460 DVB-S2«
[sup]3[/sup] Iiyama ProLite E2208HDS-B1

Kurz vor dem Ziel: HDTV wie?

Ihre Bestellung ist heute eingetroffen. Die Zahlung über Paypal können wir auch bestätigen.
Der Vorgang ist bereits in der Fakturierung. Das heißt die Ware wird morgen versendet.

 
Mit anderen Worten: auch trotz des Sperrfeuers seitens discount24 sollte sich binnen der nächsten 7 Tage ein schnuckeliger 47-Zöller bei mir manifestieren.
Die PS3 ist (aus Pfund-Territorium, sprich: UK) auch bestellt, neben meinem IPTV-Receiver von T-Home mithin das zweite Gerät für einen der vier HDMI-Anschlüsse … Doch was mache ich nun mit meiner VDR-Infrastruktur (2x DVB-S, 1x davon Premium, im Wohnzimmer, 1x DVB-S extern, 2-4x DVB-S im LAN zuschaltbar)? Das ist, zwangsläufig, noch alles SDTV, und wenn es dank Anixe-SD auch keinen freien, nicht Demozwecken dienenden, Sender mehr gibt, dessen Programm mir als SD-only-Empfänger verlustig geht: HDTV einzig über die T-Home-IPTV-Plattform mit MS-Unterbau nutzen zu können (singulär mit Arte HD wohl auf absehbare Zeit), erscheint dann ob der IPTV-Rekompression mit ihren Verlusten etwas widersinnig.
Ich tendiere ja zu einer Dreambox DM 800 HD PVR DVB-S2 (Preisvergleich); aber jene Single-Tuner-Box muß zwingend einen zweiten Kanal per IP unterstützen, sonst macht sie bei mir keinen Sinn – sprich: ich möchte den DVB-S2/-S-Tuner in der DM 800 nutzen könnnen für Aufnahmen (vorzugsweise nur in HD), SD soll die Box als DVB-TS von einem VDR ziehen. Hat derlei schon mal wer gemacht?
Mit VDR wäre das baubar, IIRC auch mit verlstfreiem Wechsel während einer Aufnahme zwisshen den Quellen … Nur ist HDTV bei VDR noch immer mehr so Frickelbuden-Country — von der TV-Ausgabe ganz zu schweigen :(
Googlen brachte mich auch nicht weiter, daher: any hints appreciated. Danke ;)

Angetestet: Windows 7

Eigentlich weiß ich ja, daß MS dies nicht macht, um mich zu ärgern. Eigentlich bin ich mir auch voll darüber im Klaren, daß niemand bei MS überhaupt von meiner Existenz weiß. Daß ich unwichtiger bin als Säcke Reis in China für den Weltkonzern.
Trotzdem. Oder dennoch? Microsoft schaffte es immer wieder, mich zu überraschen. Überwiegend im Negativen, aber gut; auch einem kleinen Kind ist die Art der Aufmerksamkeit ja egal, die es provoziert. Hauptsache Aufmerksamkeit.
Nun denn, so reihe ich mich ein in die, die von ihrne Erfahrungen mit der öffentlichen Windows-7-Beta berichten — ‘n NDA gibt’s ja nicht abzunicken, oder?
Nun, der Erste Eindruck ist ja entscheidend, und, ja, ich bin durchaus angetan vom Neuen Look and Feel. Auch der Download war rattenschnell abgeschlossen, und daß Windows 7 komplett im Firefox läuft, ist auch cool – R-E-S-P-E-K-T. Einzig bei der Semantik hapert’s meiner Ansicht nach noch, siehe Bild …

Die Auflösung des Rästels: Microsoft hat sich verschätzt, was die Download-Last angeht. Wie sollte man auch ahnen, daß bei der gegebenen Monokultur mehr als ein paar Verrückte an Vistas Resourcenhunger verwzweifelnde User auf »Download« klicken würden?

N95 vs. E71: Handycam-Shootout

Ich wollte das ja schon länger mal machen, den Twitter-Thread zur (mangelnden) Qualität der Multimegapixel-Cam im E71 möchte ich dann hier aufgreifen:

Blitz E71 N95
Aus
Weitere Auflösungen: resized auf 1024x, orignales JPG (2048×1536)

Weitere Auflösungen: resized auf 1024x, orignales JPG (2592×1944)
An
Weitere Auflösungen: resized auf 1024x, orignales JPG (2048×1536)

Weitere Auflösungen: resized auf 1024x, orignales JPG (2592×1944)
Aufnahmen gemacht am am 2009:01:07 gegen 17:50 MET, Aufnahmeort ca. +51° 53′ 34.48″, +8° 23′ 1.89″, Aufnahmemodus »Landschaft«.

Fazit: die Kamera im E71 saugt zumindest bei wenig Licht nur große Steine :( Wieviele Cent mag der E71-Sensor günstiger im Einkauf gewesen sein im Vergleich zu dem im N95, wieviele Nokia-Produktmanager müßte man mit Pixelbrei bis ans Lebensende füttern? *sigh*
Die bescheide E71-Kamera ist für mich denn auch der Grund, warum ich nicht auf des N95 verzichten mag kann — diese Nicht-Qualität mag jemandem genügen, der vormals die Colaflaschenböden-Optik z. B. eines Treos tapfer verwendet hat; i. d. R. sind die Bilder des E71 aber schlicht unbrauchbar, selbst zum bloggen, von der fehlenden Autofocus-Funktion (Druck auf »2« für Scharfstellen ist für mich nicht Autofocus) mal ganz laut zu schweigen … An sich ist das E71 ein geniales Internet- und Organizer-Handy — leider hat Nokia an relevanten Dingen zu viel gespart :(

Grenzen der Miniaturisierung

Nachdem unsere Netbooks – Medion akoya Mini und HP Mininote 2133 – bekanntermaßen optiosche Laufwerke vermissen lassen, habe ich kürzlich einen externen Brenner, Anschluß per USB, bestellt.
Dieser ist denn nun auch angekommen, und noch vor der ersten Inbetriebnahme fällt eins auf: die Miniaturisierung, wie sie sich bei den Netbooks grade wieder manifestiert hat – und partiell zurückgefahren wird, siehe HPs Anstrengungen, die Atom-Technologie auf Geräte jenseits 10″ zu übertragen –, hat natürliche Grenzen. Teilweise gesetzt durch die Technologie (hier: der Durchmesser der CDs/DVDs), teilweise aber auch durch die Usability (siehe die meisten Netbooks der Sub-10-Zoll-Klasse).
Beindruckend allerdings finde ich, wie riesengroß sich das externe Brennergehäuse gegenüber meinen HP 2133 ausnimmt — und wesentlich größer ist der akona Mini (aka MSI Wind U100) nun auch wieder nicht. Der Brenner hat eine größere Grundgfläche und ein deutlich größeres Volumen als mein schnieker HP — das wird insbesondere bei der Sicht von vorne und der Seite auffällig.
Naja, ich denke, als quasi-stationäres Laufwerk geht das noch klar, aber ich möchte definitiv den Trümmer nicht mitschleppen müssen auf Reisen. Sony hatte seinerzeit für die 12″-Subnotebooks, das war so um 2000 herum, kleine Zusatzgeräte im Zubehörprogramm, ein USB-Floppy-Laufwerk und ein, per PCMCIA anzuschließendes, Slim-Line-CDROM. Aber gut, ich vermute mal, zum Brennen benötigt man mehr Energie als zum Lesen, ferner habe ich mir das Laufwerk nicht nach modischen, sondern strikt nach Kostengesichtspunkten ausgesucht.
Fazit aus meiner Sicht jedenfalls: Netbooks wollen keine CDs mehr, sie wollen die Daten auf (micro-)SD-Karte oder USB-Stick – oder eben gleich Wireless …

Navigon Mobile Navigator 7

Wie schon erwähnt, hat mein vor rd. 1,5 Jahren gekauftes Navigationsgerät von Medion seinen Zenit überschritten und terminiert das eigentliche Navigationsprogramm neuerdings kommentarlos und willkürlich — nicht ohne beim Neustart darauf hinzuweisen, daß man das Gerät nicht während der Fahrt benutzten solle. (Ja, für so manche programmierte Abscheulichkeit wäre ich durchaus für 3 Monate sibirisches Arbeitslager als Strafe für den Koder …) Gut, ich vermute mal, man hat mal wieder mindewertige Teile verbaut für im Auto eingesetzte Hardware; spannenderweise war die Hinfahrt von Würzburg nach München problemlos möglich, ich wünsche Aldi/Medion schon mal viel Spaß bei der Fehlersuche.
Vorgewarnt, hatte ich daher die 30-Tage-Testversion des Navigon Mobile Navigator 7 auf meinem E71 instaliiert und dieses auch parallel mit der Routenführung betraut — man möchte ja nicht bei 180 sich durch ein neues Navi kämpfen … Und anders als bei den Regenschirmen – wo es nie regnet, wenn man sie mitnimmt und immer, wenn man sie zu Hause läßt – trat hier der Ausfall-Fall ein; nach rund einer Stunde terminiert das Navigationsprogramm nachhaltig (Neustart überlebt es keine 5 Sekunden) und es schlug die Stunde des E71 mit Navigon Mobile Navigator 7.
Um es kurz zu machen: ich bin nicht 100%ig überzeugt von Navigon Mobile Navigator 7. Zum einen wollte er mich einmal, ich glaube auf Höhe des Abzweigs zur Autobahn nach Coburg, von den drei Hauptfahrstreifen über die parallel verlaufenden Richtungsfahrstreifen führen — ähnliche Scherze haben schon vor ca. 3-4 Jahren sich die Versionen 2 und 3 des Navigators für Windows-Mobile-PDAs erlaubt, seinerzeit fuhren wir mehrfach über Hotelzufahrten, weil der Navigator dies als schneller empfand als auf der Hauptstraße zu bleiben.
Erklärlich ist ein solches Verhalten für mich in erster Linie, wenn das Kartenmaterial für solche Parallelwege z. B. keine Beschränkung der Geschwindig hinterlegt hat, für die Hauptstrecke allerdings schon — dies zeugt aber von eher schlechter Kartenqualität, imho.
Warum ich allerdings kurz vor dem Hattenbacher Dreieck auf die Bundesstraße gelotst werden sollte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; Verkehrsmeldungen, die eine Vollsperrung des Dreiecks nahelegen und damit das Ausweichen auf Bundesstraßen rechtfertigen könnten, hatte der MN 7 nicht empfangen — dazu später mehr.
Ich wage ferner zu bezweifeln, daß die »schnellste Route« von Paderborn nach Gütersloh ab kurz hinter Paderborn über Land führt — ökonomischer und kürzer mag sei sein, bei freier Strecke auf A33 und A2 aber sicherlich nicht schneller, zumal bis nach Gütersloh Innenstadt.
Routingfehler sollte ein Navigationsprogramm – selbst für’s Mobiltelefon, welches heute ja auch nichts anderes als ein tragbarer Minicomputer ist – schon mal nicht produzieren; daß dann aber meine Heimatadresse (existent seit mindestens fünf Jahren) im Verzeichnis des brandneuen Mobile Navigator 7 nicht vorhanden ist, stimmt mich doch ziemlich nachdenklich. (Zumal die später zum Kreisel umgebaute Kreuzung durchaus als Kreisel hinterlegt ist – generell ist das Kartenmaterial also wohl aktuell, nur nicht wirklich komplett.)
Als prinzipieller Vorteil hätte sich dann der, »NAVIGON Traffic« genannte, Online-Update über die Verkehrslage erweisen können — leider blieb der Speicher dafür während der gesamten Fahrt leer, mangels TMC-Empfänger im E71 war das Routing mithin rd. ein, zwei Jahre schlechter als jenes meines Medion-Gerätes.
Erst heute stellte ich dann fest, daß meiner Mobile Navigator 7-Installation der Zugriff auf Verkehrsinformationen verwehrt ist — das erklärt die dauerhaften 0 Verkehrsnachrichten auf der Rückfahrt gestern, stellt natürlich andererseits aber auch das Konzept des 30-Tage-Try&Buy-Angebotes von Navigion in Frage. Wie soll ich denn mich von den Vorteilen, der Aktualität und Qualität der – wegen mobiler Datennutzung je nach Vertrag – teuren Online-Verkehrsmeldungen (statt TMC [plus], was jedes aktuelle Navigationsgerät bietet) überzeugen, wenn ich dadrauf gar keinen Zugriff habe? Da wäre ein zielführenderes Angebot an die Unentschlossenen Kunden sicher angebracht …
Licht und Schatten liegen daher aus meiner Sicht nah beieinander; wer ein potentes Seris-60-3rd-Release-Smartphone sein Eigen nennt, bekommt für 69,– EUR Deutschland und die Alpen bzw. für 99,– EUR Europa komplett samt einem ausgereiften Routingprogramm — und da man das Handy immer dabei hat, entfallen Diebstahlsproblematik und »Mist, das Navi ist zuhause«.
Ob die Verkehrsmeldungen über Mobilfunk was taugen – und einen echten Mehrwert gegenüber traditionellem TMC, was das Smartphone in der Regel nicht bietet, darstellt –, konnte ich bislang nicht testet; ohne diese ist es ein Navi ohne jegliche Verkehrslageinformation, das ist imho nicht mehr Stand der Technik. Und man muß immer mitdenken bei den Routinganweisungen, ob es grade Sinn macht, was der MN 7 grade vorschlägt :( Grade diesen Fehler hätte ich nicht mehr erwartet in einer Version 7, zumal andere Navis derlei Späße auch sich verkneifen …