4:0! 'Schlaaaand ist Weltmeister!!!11!!elf!!

Naja, so in etwa muß sich der Zeitgenosse gefühlt haben, der nach dem (Sieg im) ersten WM-Spiel der Nationalmanschaft am Sonntag abend eine Feuerwerksbatterie in Gütersloh zündete …

Frage mich ja, was er/sie/es wohl noch alles seit Sylvester gehortet hat, wenn das nichts-aussagende erste Spiel schon so gefeiert wird … ;)

Nutzerfreundlichkeit a la Musikindustrie

Natürlich ist es ziemlich dämlich, anstatt explizit für die Veröffentlichung freigegebene Musik, einfach welche der notleidenden Musikindustrie zu nehmen. An der Situation (s. Bild) trägt der Ersteller der Videos also klar eine Mitschuld.
Was ich aber nicht begreife: im Prinzip ist doch die rechtliche Situation in den meisten (westlichen?) Ländern gleich, für die »öffentliche Aufführung« fehlen dem Ersteller die Rechte, also sollte meines Erachtens YouTube den illegalen Sony-Sound einfach löschen und das Video tonlos bereitstellen … oder das Video gleich komplett entfernen, getreu dem Motto »löschen statt sperren«. So ist das doch Murks³ :(

Nachtrag: Nur um das mal zu zeigen: es geht – natürlich – auch anders. Surfe ich mit einer US-amerikanischen Adresse das fragliche Video an, kommt da kein »geh’ weg Du stinkst«-Hinweis, daß heiliges Sony-Material hier verwendet wird, nein, im Gegenteil: es kommen Links zum Kauf des fragliches Musikstücks, hier von Amazon & iTunes …
Jetzt mal ernsthaft, Ihr deutschen »Player«, wieso wird anderswo einfach der Song zum (kostenpflichtigen!) Download angeboten, in Deutschland aber ein »Stopp-Schild« gezeigt? Ich kann ja nur für mich sprechen; aber so ein Stinkefinger animiert mich bestimt nicht, bei Sony Music was zu kaufen; so ein »kaufen«-Link unter einem Video hingegen, der könnte schon geklickt werden — was dann natürlich im weltweiten Markt wieder nicht geht, als Deutscher/Europäer im US-Store einkaufen, neinneinnein …

Android app controls Arduino devices via Bluetooth

Ok, it’s settled then: the next hardware I will take a good look at are those Arduino gadgets. They reach from sensoring gadgetery to controlling (quad)copters. For some time, I fancied this Lego stuff, but after I’ve seen so many videos like this …

… I don’t think that I’m willing to be stuck with a slow-motion terrestical vehicle when I could code & command an air vehicle like a quad- or octocopter …

Fundstück: Remastered ST:TOS on CBS action

Wie die echten Trekkies ja wissen, wurde jüngst auch ST:TOS Opfer der Digitalisierungswelle, neben der kultigen Variante der Serie gibt es jetzt eine »60er-Jahre-SciFi-mit-Y2k-Grafik«-Variante; man hat die Low-Cost-Tricks von Planeten und Raumschiffen aus den 60ern durch aufwendig adäquat erstelle CGI-Varianten ersetzt. Ich kann das wirklich nur schlecht in Worten beschreiben, und auch die Wirkung von moderner Grafik und trashiger Kulisse ist etwas, was jeder für sich bewerten muß. Bislang kannte ich keine Sendedaten für Europa, zufällig stolperte ich aber grade darüber auf Astra 28,2 Grad Ost — der dort ansässige Sender »CBS action« sendet derzeit exakt diese ST:TOS-Fassung, natürlich im sprachlichen Orginal. Um zu verstehen, worum es geht, ein kleiner Ausschnitt:

“Ich unterstütze Joachim Gauck”

Daß Ursula von der Leyen meine Zustimmung nicht findet, mich gar zu »not my president«-Materialien brachte, dürfte bekannt sen.
Zwar ist es mir als normalsterblichem Bürger verwehrt, tatsächlich mitzubestimmen, wer denn der neue Bundespräsident wird, nach dem der vormalige Amtsinhaber sein Amt fluchtartig verlassen hat; aber »der Würde des Amtes« nicht abträglich dürfte die Kommunikation der Präferenz sein. Und somit propagiert nun auch http://blogdoch.net Joachim Gauck; ich denke, der amtierende – und wenigstens indirekt vom Volk gewählte – Ministerpräsident Niedersachsens kann besser für Niedersachsen aus jener Position und aus Hannover heraus agieren als aus dem Schloß Bellevue in Berlin …
Ich danke Jens Matheuszik vom Pottblog für seine Initiative. Allerdings überlege ich, die nachzuladenden Dateien lokal zu hosten, externe Abhängigkeiten könne schon ein PITA sein … Na, mal sehen, wie’s sich entwiickelt.

Frau Merkel, mit sowas spaßt man nicht!

»Zensursula« von der Leyen soll Bundespräsidentin werden? Jemand sein, der integriert? Mit großer politischer Erfahrung?
Zum letzten Punkt sei die FAZ zitiert:

Denn während Ursula von der Leyen auf der Höhe ihres Erfolges dem fünfzigsten Geburtstag entgegenstrebt, dauert ihre Karriere gerade mal fünf Jahre [Anmerkung: der Artikel ist von 2007.]. Diese Karriere begann nämlich erst 2001, mit ihrem Einstieg in die Politik. Davor herrschte auch in ihrem Leben die Normalität einer beruflich hochqualifizierten Mutter.

 
Wenn Horst Köhler ein »Quereinsteiger« war, was wäre dann Ursula von der Leyen als Bundespräsidentin, eine Überfliegerin?
»Not my president« — und die Wahl zwischen Pest und Cholera, die die CDU zu offerieren scheint, ist zwischen »Zensursula« von der Leyen und »Stasi 2.0« Schäuble? Ich hätte doch erwartet, daß 2% Piratenpartei-Wähler mehr Denkprozesse auslösen; schade.
Mehr zum Thema bei netzpolitik.org — Stoppschild inklusive.

VDR & T-Entertain (IPTV)

Hrmpft. Seit ich yaVDR einsetze, wollte ich auch T-Entertain mittels des IPTV-Plugins nutzen. Das funktionierte anhand der Kanallisten aber immer nur kurz, dann landete der Kanal als verschlüsselt im virtuellen Nirvana. Gut, richtig gekümmert habe ich mich nicht, bis jetzt, als ich den ersten VDR-Server (FSC Scenic Xs-Pizzabox mit 2x DVB-S2-Karten) für den Keller fertig machte — nicht mit yaVDR (da das ein Headless-System wird und ich insbesondere dort VDPAU nicht brauche mangels nVidia-Grafik), aber immerhin mit den Paketen aus dem yaVDR-Repository.
Jetzt wollte ich es doch wissen, zumal ich mangels multipler Sat-Anschlüsse im Arbeitszimmer (die Idee war immer schon, das notfalls per IP »nachzurüsten«, Stichwort streamdev-server) keine Testmöglichkeit jenes VDRs hatte. Und, da schau her, kaum Google mit den richtigen Stichwörtern gefüttert, schon ploppt die Lösung auf:

Die Lösung für den Empfang der ÖR Streams für Eigner von T-Home Entertain@VDSL war doch recht einfach:
– Menu / Einstellungen / Plugins / iptv / Benutze Abschnittsfilterung “nein”
– setup.conf: iptv.SectionFiltering = 0

 
Dies löst dann genau dieses Problem: »Der Punkt ist bei mir, die Sender werden kurz angespielt, sind dann schwarz und der Eintrag wird auf verschlüsselt gestellt. Das ist ein Zeichen, das der Player (hier VDR) nicht Multicast-fähig ist bzw. nicht der Multicast-Gruppe beitreten kann. Ausprobiert habe ich das mit den verschiedensten VDR Versionen, von 1.4.7 – 1.7.10.«.
Dies erst einmal als Reminder insbesondere für mich selbst ;) Ein Problem habe ich noch, und zwar gibt es auf dem P3-800 periodisch Störungen, die sich auch in der Aufnahme von der IPTV-Quelle finden, und diese Störungen gibt es schon bei SD. Eine CPU-Überlastung ist bei ~8% CPU nicht zu erkennen; auf dem mit obigen Einstellungen behandelten HD-VDR (AMD K10 DualCore mit 2,7 GHz; eigentlich vollkommen oversized, aber seinerzeit war nichts »kleineres« zu bekommen) hingegen funktioniert T-Entertain IPTV mit den unverschlüsseltern Programmen der öffentlich-rechtlichen Anstalten problemlos …

Ankündigungen, aber keine Produkte

Lustig, jetzt soll’s doch möglich sein, ein Android-Tablet für deutlich unter 200 USD herzustellen, welches von der technischen Leistung dem Obst-Pad Paroli bieten könnte? (In Tradition der OLPC-Geschichte habe ich mal den avisierten Zielpreis verdoppelt …)
Ganz so abwegig finde ich das ja nicht, zumal Marvell mit dem PlugComputing durchaus Erfahrungen hat, was kleine, stromsparende und dennoch relativ leistungsfähige Geräte angeht; mein GuruPlug Server Plus hat mit Steuern und Versand 120 UKP gekostet, nicht gebrauchten Schnickschnack wieder rausrechnen, vernünftiges Display (95 USD soll das des iPads kosten, so als Anhaltspunkt) drauf (wünschenswert meiner Meinung nach ein ähnliches Multimode-Display wie beim ersten OLPC, also schwarz-weiß für die Verwendung als »Buch«, farbig für Webbrowsing, Videos, … Wahrscheinlich wäre das aber bißchen teurer, zumal in 16:9-HD-Auflösung, also ab 1280×720 ;)).
Sicher, die 10W des Sheeva-/GuruPlugs wären für ein Mobilgerät noch Lichtjahre vom Markterfolg entfernt, aber auch dafür hat Marvell ‘ne ARM-CPU in Petto … Jedenfalls, siehe auch die Berechnungen für’s iPad, ein VK auf Netbook-Niveau müßte durchaus drin sein (zumal, wenn man sich bei der UI erst einmal auf Android bescheidet, also nicht Mannjahre in die Entwicklung stecken muß).
Jetzt müßten derlei Produkte nur noch endlich auch mal kaufbar sein …

Wir sind Lena! Und Eurovision. Und so …

… mußte natürlich auch mal wieder jemand hinterm Ofen hervorkriechen und Assoziationen wecken mit einem vermeintlich geschickt gewählten Screenshot des Stefan Raab in »Führerpose«. Und vertwittert werden mußte es natürlich auch:

BIG, BIG #fail – http://i50.tinypic.com/2r5qfwn.jpg

@derkirsche Sat May 29 22:29:48 +0000 2010

 
Immerhin, es wurde schnell widersprochen:

Völlig überinterpretiert! So hat er das bestimmt (!!!) nicht gemeint! RT @derkirsche BIG, BIG #fail – http://i50.tinypic.com/2r5qfwn.jpg

@normcast Sat May 29 22:33:17 +0000 2010

 
Und die Aufzeichnung des entsprechenden Ablaufs bestätigt es auch eindeutig:

Warum man Flash eigentlich nicht will

Ich mag Flash, Adobes resourcenfressende Lösung für »rich content« und den aktuellen De-facto-Standard für Videos im Web, nicht besonders. Auf den Netbooks (1. Generation; VIA- als auch Atom-basiert) surfe ich eigentlich nur mit NoScript und Flashblock, da sonst nach wenigen Tabs im Firefox Schicht im Schacht, die CPU ausgelastet, ist.
Zu Flash auf dieser schwachbrüstigen Mobilplattform hatte ich schon mal was geschrieben (mit Video ;)), jetzt stolperte ich über ein erstes Video, welches eine Beta-Version von Flash auf Android 2.2 zeigt. Man beachte den Aufruf der flashlastigen Pro7-Homepage um 0:38 herum im Video und wie die durchaus beachtliche Rechenleistung des 1-GHz-Snapdragon-Prozessors des verwendeten Nexus One sich in Wohlgefallen auflöst … Auch hier wieder: ich bin absolut nicht einverstanden mit einem Großteil der Firmenpolitik des Herstellers mit dem Fall Obst, aber ich freue mich wirklich darauf, daß dessen standhafte, wenn aus meiner Sicht auch eher marktpolitisch motivierte (wie heißt der neue Werbedienst und wo, neben Videos, findet sich beim Browsen gerne Flash-Content?), Weigerung, Adobes Flash-Technik auf die beliebten Geräte zu lassen, den Markt verändern wird. Video-Anbieter beginnen, Alternativen zu Flash zu implementieren, mit Googles »Codec-Geschenk« VP8 steht zudem ein zumindest quelloffener Codec zur Verfügung (wie das mit den Lizenzen ist, wird sich zeigen) und ich schätze, auch die Werbungsanbieter werden sich kurz- bis mittelfristig zumindest für mobile Plattformen von Flash lösen (und da zweigleisig teurer als eingleisig sein dürfte, irgendwann Flash komplett entsorgen).
Nun habe ich das Fehlen von Flash lange als Fehler bei sowohl Apples Geräten als auch bei Android gesehen, dies aber in erster Linie aus dem Grund, daß viele Seiten auf diesen Unsinn zur Navigation setzen und ich nicht ausschließen kann, daß auch ich mal von einer solchen Seite unterwegs Informationen haben möchte — und »unterwegs« mit einem Pad wäre ggf. auch schon »programmbegleitend« auf dem Sofa. Den Effekt, den 20 dumm blinkende und keine Nutzlast nachladende Flash-Applets auf einer Seite auf die nochmals schwachbrüstigeren Prozessoren von Smartphones oder Tabs/Pads haben würden, habe ich dabei allerdings nicht bedacht.
Kurzum: ich bin nach wie vor gespannt auf Flash auf meinen Androiden, aber hoffe auch, daß es sowas wie Flashblock auch für den Android-Browser geben wird, ein aktueller aktueller Artikel auf Golem.DE deutet zumindest eine separate Anschaltbarkeit an. Was Optimierungen durch Adobe angeht, sehe ich nur beim Bereich Video wirklich Luft durch die Nutzung ggf. vorhandener Decoding-Hardware, aber ich bin kein Adode-Entwickler ;)
(Hmm, allerdings lädt ProSieben.de auf meinem 2.0er Milestone grade schon zwei Ewigkeiten (mehrere Minuten nach einem geleerten Cache; so lange, daß der Screenblank kam … WTF?) und legt das Telefon faktisch lahm in der Zeit, insofern müßte man die gleiche Seite zeitgleich auf einem Nexus One ohne Flash zum Vergleich laden, um den Effekt sicher auf Flash schieben zu können.)