Warten auf Godot^WFroyo

Und es kommt doch noch nicht:

Allem Anschein nach wird es das erwartete Android 2.2 Update für das Motorola Milestone doch erst Anfang 2011 geben. Jetzt hat der Mobilfunkanbieter O2 bei Twitter seine Zweifel an dem Release noch in 2010 angemeldet.

 
Narf.

Auf dem Android-2.2-Trip …

… und wieder mal ausgebremst von Googles fehlendem Masterplan und der unsäglichen Abhängigkeit von den Hardwareherstellern — Android 2010 is as bad as Windows Mobile 2002 in terms of OS upgradebility :( Ich zitere mal aus Motorolas Übersichtsseite:

Phone Model*
Timeline
DROID by Motorola (USA) Upgrade to Android 2.2 is complete**
DROID X by Motorola (USA) Upgrade to Android 2.2 is rolling out in stages
Canada
MILESTONE (Canada) Initial rollout of upgrade to Android 2.2 planned for Q1 2011
Europe, Middle East and Africa
MILESTONE (EMEA) Initial rollout of upgrade to Android 2.2 planned for Q4
Asia-Pacific
MILESTONE (Greater China) Initial rollout of upgrade to Android 2.2 planned for Q1 2011
MILESTONE (Asia-Pacific) Initial rollout of upgrade to Android 2.2 planned for Q1 2011
Latin America and Mexico
MILESTONE (Latin America)
Initial rollout of upgrade to Android 2.2 planned for Q1 2011

Q4 ist, jedenfalls für das Kalenderjahr 2010, quasi auf der Zielgeraden, und wenn Motorola bzw. die Mobilfunker auch nur einen Hauch von Ahnung von Softwareveröffentlichungen haben, werden sie den Teufel tun und das noch in der mitarbeiterarmen Zeit ab Mitte Dezember raushauen … Jedes dann auftretende Problem schmerzte jedenfalls dann doppelt bis dreifach; und vor massiven Inkompatoibilitäten muß man ja schließlich Angst haben, warum sonst sollten die Milestone-Nutzer seit Mitte Mai 2010 auf dieses Update warten müssen? Ein minor Release, welches >6 Monate benötigt, um für ein aktuelles Telefon freigegeben zu werden, muß bahnbrechende und umwälzenden Änderungen mit sich bringen — oder, dieser Therorie neige ich ja eher zu, diese Verzögerung liegt einfach an schlechtem Management und/oder mangelndem Willen zur Produktpflege …
Was auch immer der Grund, das Ergebnis ist unbefriedigend.

Tablets allerorten?

Spaßig; mein Billig-Androide taucht mehr so nicht – wie zu erwarten –, Golem warnt vor dem Kauf des Toshiba Folio 100 und die Ex-WeTab-Partner Neofonie und 4tiitoo gehen getrennte Wege.
An das iPad kommt in Tests nur das Samsung Galaxy Pad heran — und dies leider auch beim Preis.
Fünf Wochen vor Weihnachten — und noch immer Ebbe statt Tablet-Flut. Ok, von lustigen xPads mit simulierten Android-Tasten in der Menüzeile von den Freunden aus Shenzhen mal abgesehen … Schade :(

Putzige kleine Ami-Spielzeuge

Auf sowas können eigentlich nur Amis kommen — man beachte, recht früh im Video, die »wandbrechende« Wirkung … Try that in countries that do build houses instead of something Potemkin would be proud of :)

Fundstelle: engadget via Tipp.

Wer viel mißt mißt Mist :->

As a colleague of mine happily published the speedtest.net-data of his new Kabel Deutschland internet connection, I really needed to do the same for my connection via Alice … which is tunneled into the Gütersloh Datacenter of Telefónica, as I’d like to use my IPv4 PI address space.

whow, it turns out that I actually have an uplink of 2,66 MBit/sec — even if my Fritzbox only reports an uplink speed of roughly 1 MBit/sec …
Even more cool is that I get rocking 4.2/1.2 MBit/sec from T-D1 over my N900 — or, well … Maybe this Speedtest is just flawed (relying in Flash IMHO is a sign in that direction anyhow)? :)

Walking Chumby

Ich bin, unter anderem, derzeit verstärkt auf der Suche nach einem günstigen Ein- und Ausgabemedium für diverse Dinge, unter anderem würde ich gerne meine Hausautomation auf FHEM-Basis WAF-tauglicher machen. Auf der Suche also nach günstigen, hackable Gadgets, stolpert man eigentlich immer wieder über den Chumby, ein nicht ganz taufrisches Gadget, linux-driven. Mit deutlich jenseits der 100,– EUR finde ich ihn aber overprized, 320x240er Touchscreen mit WLAN und nicht wirklich flinker ARM-Hardware, da müßte 2010 mehr drin sein …
Dennoch neckisch, was manche Leute damit anstellen (Fundstelle: bunnie:studios):

Neues vom Ex-WePad …

Nach neuem Namen und um einen Monat verschobenem Launch, nach Wechsel des Unterbaus von Ubuntu auf MeeGo, steht nun doch der Termin an, zu dem die breite Masse das holprig, ehemals noch als WePad gestartete, Tablet der Firma Neofonie bestaunen können soll. Allerdings gibt es ein paar Neuigkeiten, die zwar niemanden überraschen werden, der sich mit der Materie auseinandergesetzt hat, aber dennoch zumindest nicht in dieser Klarheit initial angekündigt wurden:

Das Berliner Unternehmen WeTab zeigt eine Woche vor dem offiziellen Marktstart ein fast fertiges Gerät, das mit Softwareupdates im Laufe der Zeit um neue Funktionen erweitert werden soll. […]
Auf dem Vorführgerät reagierte das Touchscreen bisweilen träge, manche Engaben musste wir mehrmals wiederholen. […]
Laut WeTab verbietet Google das Einbinden seines Android Market Place, da das WeTab keine Telefonfunktionen bietet. […]
Wetab will sein Tablet-PC unter allen Umständen zum 21. September 2010 liefern. Dafür nimmt es in Kauf, später Updates für WeTabOS nachzuliefern […]

 
Mit anderen Worten: Kein Android-Market auf dem WeTab; technisch mögen Android-Anwendungen laufen, praktisch allerdings wird es schwierig, überhaupt solche, die man dort gerne laufen lassen möchte, zu bekommen …
Daß die Betriebssoftware noch (immer) nicht fertig ist, nunja, ich find’s peinlich, nachdem man den Launch schon um einen Monat nach hinten geschoben hat; ist einfach ein weiterer Punkt, wo man dem Hersteller vertrauen muß, das zu liefern, was mal versprochen wurde …
Daß der Touchscreen auch in der Golem vorliegenden »vorerst endgültige Version« nicht sauber funktioniert, das stimmt mich allerdings mehr als nachdenklich; denn der Touchscreen ist nun einmal das wichtigste Element des Gerätes, was ohne Touchsreen ein ziemlich überteuerter Pictureframe ist …

Write once … install nowhere

Habe ja lange nicht mehr über Java gemeckert, jetzt ist mal wieder Zeit. Dicker #fail jedenfalls, was mir da heute wieder über den Weg lief; ich wollte »SIPFlow Standard version 2.0.0« installieren, um meine Probleme mit dem SIP-Krampf der FritzBoxen mal besser dokumentieren zu können. Ist Java-Krams, aber geschenktem Gaul und so … Aber schon über die Installationsroutine geht’s nicht hinaus, denn »Java 1.5« ist schon jahrelang Geschichte, statt 1.6 kam IIRC gleich 6 und das scheint für den Entwickler von SIPFlow zu viel des Guten(?) zu sein.
Für die eigentlich angezeigten Flüche ist’s mir zu heiß, denkt Euch einfach einen wütend schipfenden Rohrspatz ;)

Quadcopter: 47k EUR vs. 0,3 kUSD

Quadcopter finde ich ja cool und habe – nach wenig erbaulichen Ergebnissen mit einem (gebrauchten) X-Ufo – einem solchen eine sicheren Listenplatz fest auf der next-gadgets-to-buy-Liste gesichert.
Gestern solperte ich über einen Bericht absonderlichen Inhalts zum Thema bei Spiegel Online. In dem leider nicht einbindbaren Video geht es um einen Quadcopter der Polizei Hannover, der eine um 90 Grad schwenkare (VGA-) Kamera beinhaltet und für seine angeblichen Kosten von 47.000 EUR bislang nur Tests absolviert hat.
Und heute stolpere ich über einen Mashable-Beitrag, demnach der Quadcopter AR.Drone von Parrot für 299,– USD im September auf den Markt kommen soll, ausgestattet mit 2 Kameras und gesteuert mit iPhone/iPod touch:

Sieht schon geil aus, oder? Dafür würde ich mir glatt ‘n iPod touch kaufen ;)
Aber, mal abgesehen davon, daß man mit DIY-Quad- oder gar Hexa-Coptern schon Gewichte bis 1 kg locker in die Luft befördern kann und bei dem Gewicht deutlich bessere Optiken möglich sind: auch Ende 2008 war diese Technik doch keine mehrere zehntausend Euro mehr teuer? Hat Spiegel da schlecht recherchiert oder wurden die bisherigen Gesamtprojektkosten genannt (ohne dies so auszuweisen)?