Theater vs. Kultur – 1:0

So, nun ist es eröffnet, das Theater Gütersloh (Bild © @ifranz »Das Volk« wollte es nicht, aber die Kassen waren noch nicht leer genug; ein Bericht in der WDR Lokalzeit bringt es auf den Punkt (kein Embedding möglich; TV1.0 halt): »Gütersloh hat ein neues Theater, und das ist heute offiziell eröffnet worden. Eine schwere Geburt, es gab ein Bürgerbegehren gegen einen Neubau und Diskussionen in Rat und Verwaltung. In Zeiten knapper Kassen ein Theater zu bauen und zu eröffnen, ist mutig, meinte auch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute bei der Eröffnungsfeier. Trotz roter Zahlen am Haushaltshimmel wurde aber heute im Theater gefeiert.«

Sicher, schick sieht es aus, keine Frage — insbesondere Innen. Ich teile nicht ganz die Euphorie der Brüder Hensdiek von kulturgueter.info, aber ich habe auch seinerzeit gegen einen Neubau gestimmt. Denn 20km bis zum Stadttheater Bielefeld zu fahren, das dürfte weder einen rostigen Golf noch einen Mercedes SLK überfordern — die von der Stadt für den Neubau aufzubringenden Millionen sowie die langfristigen Betriebszuschüsse – denn daß ein Theater für Gütersloh eine Cashcow werden würde, hat m. W. bislang niemand zu behaupten gewagt – hingegen schon …
Und so entspann sich am gestrigen Abend auch schon eine kleine Diskussion auf twitter:

@kulturgueter Eine kleine Linksammlung zur Theatereröffnung:#Gütersloh kann #Kultur und nun auch #Theater – Darf gerne erweitert werden http://is.gd/ax67S

 

@wusel Und für’s Theater wird die Bücherei dichtgemacht? #epic RT @kulturgueter “Gütersloh kann Kultur – und spätestens seit Samstag auch Theater”

 

@kulturgueter Ich sehe das ebenfalls sehr kritisch,aber es ist da und muss nunGelder einbringenRT @wusel Und für’s Theater wird die Bücherei dichtgemacht?

 

@NormCast @wusel …unter dem Strich und inoffiziell (!) nicht “nur” die Stadtbibliothek… #theater

 
Man darf gespannt sein, wie es mit dem Millionengrab Theaterneubau weitergeht und welche kulturellen Einrichtungen Güterslohs noch, zumindest indirekt, diesem Gigantismus zum Opfer fallen.

Unser Star für Oslo …

… hat noch keine Homepage. Die ist erst in der Mache, © BRAINPOOL — siehe Screenshot.
Zwischenzeitlich scheint BRAINPOOL allerdings erst einmal woanders beschäftigt; sollte »unsere« Oslo-Sängerin mit dem Hang nach Finnlannd unte ihrem Namen bei Facebook aktiv werden wollen, wird sie feststellen müssen, daß wohlmeinende Fans schneller waren …
Nun gut. Als »Internet-Addict« der Nullten Stunde (soll heißen, ich war schon süchtig, bevor »always-on« oder mobiler Zugang erfunden waren) hätte ich dies Problem nicht und ich denke auch nicht, daß »Lena« unter ihrem Klarnamen, sofern überhaupt, facebooken wollen würde, nicht jedenfalls seit dem Finale von USFO, aber daß eine »Fan-Page« so unbehelligt bei FB abhängen kann, doch, das irritiert mich.
Nein, es wundert mich nicht, daß diese Seite existiert – facebook ist es recht egal, unter welchem Namen sich wer anmelde –t; daß es auf ihr nach wie vor heißt, »*Dies ist eine “Fan-Seite”, nicht Lena Meyer-Landruts Profil- oder offizielle Management-Seite*, das wundert mich; ich hätte schon erwartet, daß BRAINPOOL direkt auch dort das Ruder an sich reißt/Trittbrettfahrern ihre Hühneraugen zeigt …

'Get the gold' – 'Wie denn, Du Witzkeks‽'

(Blogged via flickr)

Kleiner Glitch im ‘Cops and Robbers’-Modus bei Burnout Paradise; nach meinem erfogreichen Takedown gegen meinen Counterpart hatte sich das Gold auf der falschen Ebene materialisiert (rechts unten im Wasser guckt die Spitze noch aus dem Wasser). Manchmal ist auch virtuelle Dreidimensionalität nicht so einfach :)

Endlich bei Tempo 190 twittern …

… in diese Richtung deute ich mal folgende Passage aus einem heise-online-Artikel:

Das Auto 2.0 soll Fahrt aufnehmen. […] Das Auto sei der “letzte weiße Flecken” des Internets, sagte Conti-Manager Ralf Lenninger. […] Das Ziel: Das Internet und spezielle Anwendungen für Autofahrer sollen als Serienausstattung in alle Fahrzeugklassen gebracht werden, bisher gebe es Infotainment-Dienste ausschließlich in Oberklassewagen.
Für die Miniprogramme – im Branchenjargon “Apps” – wurde ein “Cockpit-Computer” entwickelt, der das Google-Betriebssystem Android nutzt. So gibt es Apps für Musiksuche und Nachrichten, die dem Fahrer unterwegs vorgelesen werden, wie auch neu angekommene E-Mails. Diese könne der Autofahrer per Sprachaufnahme auch gleich beantworten – ohne dafür die Hände vom Steuer und den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

 
Nun erinnere ich mich daran, daß Studien (zu denen es bestimmt auch Gegenstudien gibt) besagen, daß telefonieren beim Fahren ablenke — gleich, ob nun mit Strahletalkman am Ohr, Höhrer des (altmodischen) Festeinbaus oder per Freisprecheinrichtung. Wie mag das wohl bei eMails erst sein?
Bordcomputer: »… mit freundlichen Grüßen ACHTUNG, NAVIGATIONSHINWEIS: IN EINEM KILOMETER RECHTS ABFAHREN UND DANN DEN LINKEN SPUREN FOLGEN WEITER EMAIL Heribert Mustergeschäftspartner. Stern Stern Stern Stern Stern Stern Stern Stern Stern Stern Heribert Mustergeschäftspartner. Tel.: Plus vier neun d…«
Fahrer: STOP!
BC: Wiedergabe angehalten. Jetzt: antworten, löschen, nächste?
F: Antworten.
BC: Orginal wird angehängt, Antwort über Orginal. Sprechen Sie jetzt, Ende mit »ENDE ENDE«
F: Lieber Herbert, nein, LÖSCHEN. NEU Lieber Heribert danke für die sch…
BC: BITTE JETZT RECHTS ABFAHREN UND DANN DEN LINKEN SPUREN FOLGEN
F: … AntwMensch nun fahr doch Du Idiot und laß mich rein! Vollhonk! Äh, wo war ich?
So oder ähnlich stelle ich mir das vor. Nun habe ich zugegebenermaßen schon länger keine Spracheingabeerlebnisse mehr gehabt, und während Frage-Antwort-Spielchen ich mir durchaus vorstellen kann als funktional, wie das mit Freitext in einer eMail, zumal im nicht ganz studiomäßigen Aufbau »fahrendes Kfz«, funktioniert, würde ich wirklich gerne mal selbst ausprobieren. Als Fax-im-ICE-empfangen-Pionier (Ende der Neunziger; Zugtelefonie war noch C-Netz, IIRC) stelle ich mir das durchaus lustig vor ;)
Sinnvoll wäre allerdings in der Tat eine Kopplung der On-Board-Navigationssysteme an Telematikserver, die intelligentere Routen ermöglichen als das, was z. B. Audi im grade mal zwei Jahre alten A6 verbaut: Abfahrt (die einen gar nicht interessiert) gesperrt => runter von der Autobahn auf Landstraße, um die Sperrung zu umfahren; grade Montag wieder gehabt. Wenn die, technologisch heute schon einer Handylösung unterlegenen, Herstellernavis im Zuge von »Auto 2.0« hinfällig würden und der Endkunde sich seine Wunschnavigationslösung mit den Wunschfeatures aussuchen könnte, wäre das in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung; Android als Basis dafür zu wählen finde ich … mutig, aber auch konsequent. Ich hadere schon länger mit der Frage, neue DVD für’s Audi-Navi kaufen oder für, hmm, die Hälfte(?) des Geldes ein »Live«-Navi holen? Was mich an TomTom & Co. stört ist die fehlende Integration in’s Audi-MMI – gut, dafür gibt’s Touchscreen statt old-school Drehknopfbuchstabiertafel – als auch der Verlust der Fahrzeugsensordaten (Geschwindigkeit (auch ohne GPS-Empfang in der Tiefgarage), Kompass, …). Ich wünschte, ich könnte beim »Bordcomputer« einfach Komponenten austauschen, z. B. die Navisoftware durch eine ersetzen, die per BT-gekoppeltem Handy Verkehrsfluß- und weitere Informationen für die Strecke erhält sowie kleinere Kartenupdates (»Community-Karten«) — und das über den IP-Carrier und zum Tarif meiner Wahl, anstelle der Koppelangebote für die n-te SIM für’s m-te Endgerät … Insofern werde ich »Auto 2.0« mal auf dem Radar behalten; vielleicht werden meine Wünsche ja doch mal erhört.

Die #vds ist tot — lang lebe die #vds?

Nunja. Nicht ganz, aber doch weitgehend wie erhofft, hat das Bundesverfassungsgericht heute morgen per Urteil die bisherige verdachtsunabhängige und umfassende Vorratsdatenspeicherung (VDS, twitter-Hashtag #vds) beerdigt. Nicht nur verfassungwidrig sind die entsprechenden Regelungen, nein, auch sofort nichtig — auch das ist ja nicht immer so …
Nun denn, erst einmal ist er »unverzüglich« abzutragen der Datenberg, den die vorige Bundesregierung unter Leitung der aktuellen Bundeskanzlerin hat auf Kosten der Provider anhäufen lassen; und erste Provider berichten auch schon vom Start der Löschung. Auch neue vorratsmäßige Aufzeichnungen von Kommunikationsdaten haben derzeit keine Rechtsgrundlage mehr — ich wäre ja gerne mal Mäuschen bei Telekom, Telefónica o2, Vodafone und Hansenet/Alice – meinen Dienstleistern –, ob die denn auch brav alle mit dem Ablauf des heutigen Werktages die entsprechenden Schnüffelschnittstellen deaktiviert haben. Sofern sie es nicht haben, verstoßen sie meinem Verständnis nach gegen geltendes Recht (so, wie sie bis gestern dagegen verstoßen hätten, hätten sie nicht gespeichert); ich fürchte allerdings, Vollzugsmeldungen wie von 1&1 werden die rühmliche Ausnahme bleiben.
Sicherlich für die Anbieter nur bedingt ein Tag der Freude; sie haben für teuer Geld Hard- und Software angeschafft (1&1 spricht von rd. 25 TB zu löschenden Daten – und typischerweise sprechen wir hier nicht von 25 1-TB-USB-Platten zu 69,95 das Stück), die sie jetzt nicht mehr nutzen dürfen (und da auch keine Abfragen mehr zulässig sind, fällt selbst die trinkgeldmäßige Refinanzierung über Auskunftsersuchen weg, die es IIRC gab) aber auch nicht abbauen oder verhökern — denn, und das ist die Kröte für die Bevölkerung: per se ist die Vorratsdatenspeicherung nach Ansicht des BVerfG schon vereinbar mit dem Grundgesetz:

  1. Eine sechsmonatige, vorsorglich anlasslose Speicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten durch private Diensteanbieter, wie sie die Richtlinie 2006/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 (ABl L 105 vom 13. April 2006, S. 54; im Folgenden: Richtlinie 2006/24/EG) vorsieht, ist mit Art. 10 GG nicht schlechthin unvereinbar; auf einen etwaigen Vorrang dieser Richtlinie kommt es daher nicht an.

 
Die Verfassungsrichter zeigen vielmehr einen Weg auf, wie diese ungeliebte Datenmüllhalde dennoch wiederaufgebaut werden könnte und sogar, daß bestimmte Daten auch weit weniger restriktiv als bislang bereitgestellt werden könnten — in der Tat »gruslige Aussichten«, wenn, nein, falls diese Bundesregierung, deren Justizministerin zu den Klägern gehört, das Unterfangen Vorratsdatenspeicherung tatsächlich wieder auf die Tagesordnung setzt.
Und damit haben die aktuelle und die vorige Bundesregierung aus Karlsruhe in der Tat eine schallende Ohrfeige bekommen; wieder einmal, und wieder einmal bleibt sie ohne, insbesondere rechtliche, Konsequenzen. Denn während jeder Trunkenheitsfahrtwiederholungstäter sich über die MPU des Führens eines Kraftfahrzeuges würdig fähig erweisen muß, dürfen Abgeordnete grundrechtswidrige Gesetze veranschieden, bis … ja, stimmt, es gibt keine Grenze. Verfassungsbruch per Gesetz ist nicht strafbar — und, wenn man sich die Verfassungsbrecher im Fernsehen kommentierend ansieht, fehlt auch jegliches Unrechtsbewußtsein. Solange die eigene Kasse stimmt, ist alles im Lot, hat es den Anschein …
Tja. Und jetzt? Ich könnte mir vorstellen, in einigen Telekommunikationsunternehmen wird grade heftig gerudert, denn sollte man die nun vom Bundesverfassungsgericht gekippte Vorratsdatenspeicherung und die weiterhin zu erbringenden anlaßabhängige Fernmeldeüberwachung über eine Plattform abwickeln, könnte es mit der Nichtaufzeichung der Vorratsdaten potentiell schwierig werden, sofern der Hersteller diese Trennung nicht vorgesehen hat. (Und genau daher wäre ich gerne mal Mäuschen.) Und, wie gesagt, der Rotz wird sehr wahrscheinlich umgebaut werden müssen und dann erneut starten: VDS Reloaded — oder glaubt hier wirklich jemand, daß die Westerwelle-FDP jetzt Brüssel die Zähne zeigt, mit dem bundesdeutschen wie dem rumänischen Verfassungsgerichtsurteil im Rücken und im Lichte neuer Überlegungen zur EU-Verordnung zur Vorratsdatenspeicherung in Brüssel? Die Hoffnung stirbt zuletzt; ob die FDP wirklich als »Bürgerrechtspartei« bezeichnet werden darf, wird sich auch aus der Zukunft der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland ergeben …

Adobe is not telling the truth …

Ah, yeah, great, so, FlashPlayer 10 ist now available for the Milestone/Droid?

The Palm Pre, Google Nexus One, Motorola Droid, and other devices all run beta versions of Flash Player 10.1 beautifully.

 
Interessting, there’s still no download for the Milestone …

Consumers can try the beta release of Flash Player 10.1 to preview hardware acceleration of video on supported Windows PCs and x86-based netbooks.

 
… only demo videos. So, Still No Flash for those smartphones, go figure …

Kein HTC Sense™ für mein HTC Magic

Da hat Golem leider schlecht recherchiert:

HTC hat eine neue Firmware für das Android-Smartphone Magic veröffentlicht, die nun die Sense-Bedienoberfläche auf das Gerät bringt. Mit dem Hero wurde das neue Bedienkonzept von HTC im Sommer 2009 eingeführt. […] Die neue Firmware für das HTC Magic steht kostenlos als Download zur Verfügung. Erst nach Eingabe der Geräteseriennummer wird der Download freigegeben. […]

 
Rein technisch stimmt das, nur gibt es eben nicht nur ein HTC Magic, sondern derer (mindestens) zwei, und für eines davon, welches in Deutschland von Vodafone vertrieben wird, »with Google« steht hinten drauf, ist dieses Update leider »nicht geeignet« — so zumindest die Aussage nach Eingabe meiner (Vodafone-) Magic-Seriennummer (s. Screenshot).
Also nix mit neuer »Firmware für das Android-Smartphone Magic«, sondern nur für bestimmte Geräte … Locked in, mal wieder :(

Flash considered harmful

Hihihi, an dieser Stelle muß ich Apple mal Respekt zollen und mich in die Reihe der Flash-Kritiker auch offiziell einreihen.
Wie Golem richtig hintergrundberichtet, ist Flash sicherlich aus vielen aktuellen Webseiten kaum wegzudenken, andererseits beobachte ich seit Jahren zunehmend den Trend im eigenen Browser – ich nutze nahezu ausschließlich Firefox, unter Linux und auch unter Windows –, daß mit vielen geöffneten Webseiten zunehmend Firefox die magischen 101% CPU-Leistung zu verbraten beginnt; dies ist augenscheinlich bedingt durch viele Ad-Elemente, die nach Hause telefonieren oder was nachladen, denn kaum habe ich mittels NoScript Flash komplett blockiert, hat sich das Problem in ein Logikwölckchen aufgelöst :(
Das mag bei 2, 3 Fenstern/Tabs nicht auffallen, 5 Fenster á 5-10 Tabs stapeln sich bei mir am Tag aber schon mal. Da geht dann auch Netbooks trotzt 2 GB RAM schnell gar nix mehr, da der einzige Core nur für den Flash-Dreck in nicht im Vordergrund befindlichen Fenstern Energie in Wärme verwandelt. This really sucks!
Insofern, ja, ich vermisse Flash auf meinen Android-Geräten — aber solange man Flash nicht so im Griff hat, daß es passiv wird, sobald es keinen input focus mehr hat, solange darf es gerne woanders Energie verschwenden, im Mobilgerät ist ein derartiger sinnloser Resourcenfresser mehr als flüssig. Und derlei durchzusetzen, dazu ist derzeit – leider – primär nur Apple fähig. Ich hoffe, Adobe kapiert, daß sie da eine Baustelle haben und arbeiten daran, und nicht nur an eigenen Blogeinträgen …

Warum Apples Produkte und ich wohl nie zusammenfinden …

… verdeutlich dieses Bild eigentlich besser als kein anderes.
Mit meinem Firefox unter Linux gehe ich auf einen Link (»Buy OpenRemote KNX Full Version«) aus Interesse, was diese Software denn kosten soll; natürlich poppt bei mir kein iQuatsch auf, denn warum sollte ich mich von einer Firma mit Fallobst-Logo gängeln lassen, wenn ich das aktiv und so weit vertretbar möglich schon von einer Firma mit bunten Flächen nicht zulassen will? Aber gut, gucken wir doch mal auf die »System Requirements« — ok, damit ist das dann draußen.
Nur so als Hinweis an alle App-Coder da draußen: Android ist die offene Plattform. iBricks sind nur schick (und teuer) …

Wie Miss #Daisy uns hängen lies …

Tja.
All den guten Ratschlägen zum Trotz: weder hundert heiße Ladenhüterdecken konnte man gestern an den Mann oder die Frau bringen noch stellte sich der herbeigeredete Stillstand Deutschlands durch Schnee im, Obacht!, Winter ein. Ja, es war frisch; nicht kalt, die Kälte war nur gefühlt. Durch den Wind. Der, zumindest in Mediatown City, eher mehr so spürbar war denn auffällig. Und groß anders war es offensichtlich nicht in Bielefeld (oben links), Detmold (oben rechts) oder Lemgo (unten links); vielen Dank an dieser Stelle an die Stadtverwaltungen und sonstigen Betreiber der öffentlichen Webcams für die Bereitstellung minütlicher Updates (über Mobotix-Standardzugänge)! Trotzdem waren im zu Fuß – auch während einer Eiszeit – erreichbaren LIDL in Steinwurfnähe unter anderem Toastbrot und andere Dinge des täglichen Bedarfs schon seit Freitag ausverkauft — go figure.

Und wer noch immer nicht die Lust an derlei Filmchen verloren hat: die Nacht von Daisy in Gütersloh, mit dem Tag davor und danach, aus anderer Perspektive nochmals im Zeitraffer: