»nicht genügen Speicherplatz«

[UPD] [INFO] 'C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Avira\AntiVir Desktop\BACKUP\' benötigt 6150526 Bytes freien Speicherplatz.
[UPD] [INFO] 'C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Avira\AntiVir Desktop\TEMP\UPDATE\' benötigt 58141692 Bytes freien Speicherplatz.
[UPD] [INFO] 'C:\Programme\Avira\AntiVir Desktop\' benötigt 30008542 Bytes freien Speicherplatz.
[UPD] [ERROR] Update kann nicht ausgeführt werden, nicht genügen Speicherplatz.
[UPD] [INFO] Laufwerk: C:\, freie Kapazität: 62439424 Bytes.

Tja.
Vielleicht sind 58 MB für’s Update von ollen Virendefinitionen ja auch etwas oversized?

*klapp* *klapp* *klapp* Wie die Klappspaten …

… kippen die Politiker der Regierungspartein offensichtlich grade ein, unbeleckt von den gravierenden Fehlern in der Nutzung schon vorhandener Daten (lokale Hervorhebung):

In seiner Ansprache räumte Obama jetzt Sicherheitsmängel ein. Der in letzter Minute vereitelte Anschlag auf die Passagiermaschine ist seiner Einschätzung nach nur durch ein “systemisches Versagen” ermöglicht worden. Wenn der Regierung Informationen über einen bekannten Extremisten vorlägen, sie aber nicht weitergegeben würden und die Behörden nicht entsprechend handelten, “so dass dieser Extremist mit gefährlichem Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs gelangen kann”, so Obama, dann sei das inakzeptabel. […]
Vor allem kritisierte Obama, wie mit Hinweisen und Informationen umgegangen worden ist: Die Warnungen des Vaters des festgenommenen Nigerianers […] seien vor Wochen bei den Geheimdienststellen eingegangen, aber nicht weitergereicht worden. Obwohl er in den USA auf einer Liste mit Verdächtigen steht, konnte er ohne spezielle Kontrolle an Bord gelangen.

 
Das sollte man erst einmal sacken lassen. Europas Bürgern wird – im Namen der Terrorbekämpung – ein Datenstriptease aufgenötigt – wohlgemerkt ohne daß EU-Behörden vergleichbare Informationen von US-Bürgern, die beweisbar latent mindestens genauso terroraffin wie EU-Bürger sind, zugänglich gemacht werden (oder EU-seitig diese Bedingung auch nur angedacht worden wäre) –, damit die US-Behörden und -Dienste weiter vor sich hin schlummern können. R-E-S-P-E-K-T. Hätte es noch eines Beweises bedurft, daß der Lissabon-Vertrag, der dem unkontrollierten Brüssler Moloch zuspielt, der falsche Weg ist, da wäre er gewesen. (Come on, EUrocracy, prove me wrong.)
Großartig daher, wie sich die deutschen Berufswendehälse nun in Position pro Nacktscanner bringen:

Nach Informationen der “Rheinischen Post” sind führende Politiker von Union und FDP bereit, ihren Widerstand aufzugeben, […] Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Günter Krings, sagte, er halte es für “durchaus möglich, die Vorkehrungen so zu treffen, dass die Intimsphäre gewahrt bleibt”. Schon seit einem Jahr testet die Bundespolizei die Nacktscan-Technik. Die Anzeige der Geräte könnte so modifiziert werden, dass der Schutz der Intimsphäre stärker berücksichtigt wird.

 
Also, nur mal so am Rande: ich halte es auch durchaus für möglich, daß eine Erschießung aller Bundestagsabgeordneten keinen negativen Einfluß auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung zur Folge hätte. Ich halte es auch durchaus für möglich, daß uns irgendwann der Himmel auf den Kopf fällt … Narf. Wahrscheinlich fliegt auch er mit einem Spezialpaß, der sein Gemächt vor der (halb-) öffentlichen Zurschaustellung schützt; wie sonst kann ein intelligenter Mensch so einen Satz aussprechen?
Leider ist die ehedem freie Partei auch längst befangen:

Auch die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Gisela Piltz betonte gegenüber der RP, dass sich die bisherige Ablehnung ihrer Partei auf die erste Generation der Geräte bezogen habe. “Wenn die Würde des Menschen gewahrt wird, müssen wir zur Sicherheit der Passagiere auch in solche Systeme investieren”, sagte Piltz.

 
Klar. Warum bei der Gelegenheit nicht gleich noch Sperma- Speichelprobe abgeben, kann ja durchaus sein, daß ein Flugreisender später einmal in ein Verbrechen verwickelt wird, und da muß man doch »zum Schutze des deutschen Volkes« Vorkehrungen treffen, oder‽
Dampfplauderer. Ich hasse sie.

Warum ich den Hermes-Versand so liebe …

Eine Tabelle sagt mehr als tausend Worte — und sie hat den Vorteil, nicht nur eine Tatsachenbehauptung, sondern gleich eine Tatsache zu sein:

Empfänger Sendungs-ID Datum der Paketschein-Erfassung Datum der letzten Bearbeitung Letzter
Sendungsstatus
33332 GUETERSLOH 01.351.1.19.IIIII.I 17.12.2009 22.12.2009 Die Sendung wurde sortiert und befindet sich auf dem Weg in die zuständige Hermes Niederlassung.
33332 GUETERSLOH 01.351.1.19.IIIII.I 17.12.2009 21.12.2009 Die Sendung wurde abgeholt und befindet sich zur weiteren Bearbeitung in der Hermes Niederlassung Augsburg

Kalender Dezember 2009:

 December 2009
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Eine Woche. Ich kann nur für mich sprechen; aus meiner Erfahrung ist das – leider – typisch für den Herpmes-Versand :( In der Zeit, in der Hermes nur transportiert, schaffen andere Dienste locker Einsammlung, Auslieferung, Pickup and Return …

painseeker.de – der Name ist Programm

Hach ja, als ich seinerzeit mir nach den »Hänseleien« der Kollegen »painseeker.de« registrierte (mehr oder minder derzeit ungenutzt), war das mehr so ein Scherz. Aber ich fürchte, da ist was dran …
Ich erwähnte ja beiläufig, daß ich mich über das Fehlen des pwc-Treibers in OpenWRT-»Kamikaze« wunderte; nun, es war keine Absicht, sondern nur ein Versehen. Eines, welches offensichtlich lange Zeit niemanden gestört hat – go figure … Naja, ich habe also mit selbst ein Kamikaze-Image für meine 2. Fonera 2.0g gebaut, in der vagen Hoffnung, damit auch prä-UVC-USB-Cams ansteuern zu können …
To make a long, painfull story short: it didn’t work exactly as expected. Ja, mein Image rennt auf meiner Fonera 2.0g; und ja, ich habe mich wieder ausgesperrt als ich »wifi0« ins »WAN« schob, damit die Fonera als WLAN-Client sich per DHCP eine IP holt (das ist im LAN schein’s nicht vorgesehen, ist ja ein fscking Router, weißte? *sigh*) – damit waren die Ethernet-Interfaces »Computer« (gebridged auf wifi0 == WAN) und »Internet« in der Zone »WAN«, und in der Zone »WAN« ist die Default-Policy der OpenWRT-Firewall »dick fir«. No way in, so: let’s do the reflash again …
Okay, erster Schritt diesmal: »WAN« von außen öffnen. Just to be certain ;) (Ich vergesse nämlich gerne, die Bridge zwischen dem »Computer«-Interface und »wifi0« zu zerstören, derlei schaffe ich locker dreimal in Folge am Tag *sigh* Sagte ich schon, daß ich »Firewalls« generell eher für eine Arbeitsverhinderungsmaßnahme halte? Also, zumindest, wenn sie von $Management wegen $Security aufgebaut wird — und genau das scheint auch bei OpenWRT Default zu sein, ja keinen Zugriff auf z. B. den ssh-Port zulassen, könne ja ein Chinese sein … N-a-r-f.)
Naja, wie auch immer: Quintessenz ist: meine Fonera streamt mir gerne bis 920×720 von UVC-USB-Cams, sobald ich aber versuche, mit »palantir« auf pwc-getriebene oder, mit »mjpg-streamer« über »input_gspcav1.so« auf USB-Cams, die den gspca-Treiber nutzen, zuzugreifen, fliegt das Ethernet der Fonera 2.0g weg – und zwar so schnell, daß sie nicht einmal per syslog noch Hinweise geben könnte, mit welchem verfsckten Kernelpanic sie abschmiert :(
Ziemliche Bullenscheiße, die aber wohl – s. pwc-Modul – auch niemanden wirklich tagiert. Ich habe nur einen vagen Hinweis gefunden, daß pwc.ko wohl derzeit gerne OpenWRT crashen würde:

As far as the webcam is concerned, it is best to use a UVC compatible webcam. The Logitech E3500 is cheap (25 euros) and works for me, but it is not a high quality webcam in my opinion. There is lots of motion blur when the light conditions are poor. The early Philips webcams are a lot better, but unfortunately the PWC drivers needed for these webcams crash under OpenWrt. The Philips SPC530NC is UVC compatible and should work, like the Logitech E3500, but I haven’t tested it yet.

 
Ja, großartig; dummerweise habe ich um’s Haus herum vor Jahren schon pwc-Kameras verteilt, weil diese eine recht gute Tages- als auch Nachttauglichkeit aufweisen. Danke, Anke …
Nungut, die spannende Frage ist also, ob ein Fonera 2.0g (Atheros AR2315/MIPS 4KEc V6.4, ca. 180 MHz) via (extern versorgtem) USB2-Hub wenigstens 2 UVC-Cams bedienen kann … Nicht-UVC scheint ja nicht zu funktionieren :(
[Nachtrag: Geht, »natürlich«, nicht; auch die 2. eingestecke Cam bekommt /dev/video0, damit ist die 1. tot und … Nein, ich kommentiere dies nicht weiter.]

Weihnachtszeit = Wartezeit?

Boah, wollen DHL/Amazon mich strafen, daß ich nicht »Expressversand« gewählt habe? Ich meine, wie lange kann es dauern, ein Päckchen von A nach Gütersloh zu transportieren?

Sendungsnummer 0475XXXXXXXX
Details
Produkt / Service: DHL PAKET
Status: Die Sendung wurde im Zustell-Paketzentrum bearbeitet.
Status von: 15.12.09 00:39
Nächster Schritt: Transport zur Zustellbasis
Datum/Uhrzeit Status Beschreibung
13.12.09 00:00 Elektronische Sendungsdaten liegen vor Elektronische Sendungsdaten liegen vor
13.12.09 14:26 Einlieferungs-Paketzentrum Die Sendung wurde im Einlieferungs-Paketzentrum bearbeitet.
15.12.09 00:39 Zustell-Paketzentrum Die Sendung wurde im Zustell-Paketzentrum bearbeitet.

Dakannichjaheutelangewarten :(

Kurzer Shootout #N95 vs. #Milestone

Nachdem ich ja schon mehrfach bitterlich über die ach-so-besch…eidene Kamere im Motorola Milestone gewettert habe, habe ich heute mal Vergleichsphotos gemacht. Einmal morgens aus dem stehenden Auto heraus, und dann abends nochmal, mit Blitz und ohne Blitz (bei eingeschalteter Innebeleuchtung).

(Die Bilder liegen auch bei flickr.) Um es kurz zu machen, so schlecht im Vergleich finde ich die Ergebnisse der Kamera nicht mehr, zumal das N95, wie schon bemängelt, extrem zu Lasten der Qualität die Kompression hochfährt.

DHL macht Überstunden?

So spät habe ich, glaube ich, DHL noch nie hier gehabt:

Sendungsnummer
3470395XXXXX
Produkt / Service: DHL PAKET
Empfänger: XXXX
Status:
Die Sendung wurde ausgeliefert.
Status von: 03.12.09 17:41
Zustellungsart: XXXX

 

London, CCTV central of the world?

Im Zusammenhanb mit der #140conf in London ist nicht nur mir aufgefallen, daß, was die Überwachung des öffentlichen Raumes betrifft, uns die Briten schon lange überholt haben.

PS: am Rande sein noch vermerkt. Ich war lange nicht mehr in England. Wer aber mal am eigenen Leib erfahren möchte, wie der Überwachungsstaat der Zukunft aussieht, sollte unbedingt hinfahren. Ich würde gerne mal meine vom CCTV (http://de.wikipedia.org/wiki/Closed_Circuit_Television) lückenlos aufgezeichnete Videospur von der Ankunft am Flughafen bis in die Stadt und zurück sehen. Und auch mal in die Köpfe der Menschen schauen, die dafür sorgen, dass einem mindestens drei Wachleute auf Schritt und Tritt verfolgen und alles untersagen, was ihnen in irgendeiner Form nicht regelkonform scheint – oder gar gefährlich.

 

CCTV-Schilder finden sich fast überall, wenn man durch London geht. Daß auch in Deutschland, z. B. in Karlsruhe, Hamburg, Berlin, …, der ÖPNV mehr und mehr kameraüberwacht wird, finde ich nur begrenzt beruhigend. Denn ohne sinnvoll platzierte »Eingreiftruppen« schützen diese Kameras nichts, sondern helfen vielleicht bei der Strafverfolgung. Was einem mit zerbreitem Hirn dann auch nichts mehr nützt …