G.vector auf twitter

Meine Kritik am Vorstoß der Deutschen Telekom, sich über den Vorwand, »Vectoring« (nach G.vector aka G.993.5) ginge nur auf dem gesamten Kabelbündel, womit entbündelte Leitungen, die Mitbewerber bislang anmieten können (umstecken der Kupferdoppelader in mein Haus von Telekom-Vermittlungstechnik auf jene von Anbieter X; Telekom bekommt Pauschalbetrag von X für die exklusive Nutzung der Doppelader), nicht mehr möglich wären, hat augenscheinlich jemanden in Pankow auf den Plan gerufen: Continue reading “G.vector auf twitter”

Digitales Quartett und Schule …

Im dieswöchigen Digitalen Quartett zum Thema »Eltern & das Internet« kam ab 51:54 die Sprache auf digitalie Medien und das derzeit noch fast unweigerliche Hersteller-Lock-In (leider klappt das Abspielen ab 51:54 nicht, daher bitte ggf. manuell skippen):

Klare Aussage von mir — als Vater, als Im-Internet-Schaffendem und als Bürger –: Lock-In in gleich welche Infrastruktur ist ein no-go. Es ist schlimm genug, daß meine Kinder mit »PowerPoint« indoktriniert werden, obwohl »Impress« faktisch das Gleiche in nicht einmal einer anderen Farbe bietet — nur ohne Zahlungen an einen US-Konzern. Es ist mir seit langer Zeit ein Dorn im Auge, daß deutsche Lehrer, aus purer Faulheit, statt eines freien Office-Paketes das eines zum OS-Lock-In zwingenden eines US-Konzerns greifen. Es ist nämlich eben nicht wichtiger Lehrinhalt, wie man in MS Office 2002 Win-/Loss-Präsentationen erstellt, sondern wie man dies generell tut, und genau dafür reichen die Möglichkeiten freier Software locker. Es ist wichtig, daß die Schüler lernen, sich generell in einer »Business-Software« zurechtzufinden, nicht aber, auf genau einem kommerziellen Produkt zum Fachidioten zu werden.

Aber ich schweife ab, also weiter im Stream …

Daß Johnny Häusler die — für mich epochale — Änderung von Android 4.2, nämlich den (ja, deutlich spürbar aufgesetzten) Multi-User-Modus (für Tablets), erst jetzt per Tweet erfahren haben will (53:00), finde ich bemerkenswert und bedauerlich zugleich — offensichtlich ist sein Haushalt schon so Fallobst-infiltriert, daß er die Optionen gar nicht mehr wahrnimmt :-(

Die um 53:44 gestellte Frage allerdings, ist genau die, die sich imho heute stellt: die Antwort von Christoph Salzig, daß Format- und Gerätewahl von den Vereinbarungen der Schule mit den Verlagen abhinge, darf nicht so akzeptiert werden. So, wie es »nicht sein kann«, daß das Internet ein rechtsfreier Raum sei, kann es ebenso nicht sein, daß Eltern faktisch gezwungen werden, die Hardware eines bestimmten (US-) Konzerns zu kaufen, damit ihre Kinder in der Schule mitarbeiten können.

Alles in allem, von Fienes Tonproblemen abgesehen, eine gelungene Sendung mit thematisch bewanderten Teilnehmern, leider kam das spannende Thema ‘Neue Medien in der Schule’ etwas kurz, vielleicht kann daß Quartett diesem ja mal eine eigene Stunde widmen ..

Mobil ohne (eigenes) Auto

Vor gut einem Jahr startete ich mit dem Experiment »Carsharing« — mit Flinkster von der Deutschen Bahn in Berlin. Nachdem ich wenige Wochen nun auch Kunde von DriveNow (BMW/Sixt) bin, Flinkster ein standortunabhängiges Modell a la DriveNow/car2go mit Elektrofahrzeugen ankündigte und auch die Telekom auf der IFA 2012 einen solchen Piloten präsentierte, ist es Zeit, mal zu resümieren.
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Demokratie heute in 57 Sekunden

Ich frage mich ja schon länger, wie ich meine Kinder an die Politik heranführen soll; als mündiger Bürger, der von der Politik der letzten rd. 25 Jahre zum überzeugten Anhänger einer hypothetischen »APO: reloaded« gemacht wurde, ist das nicht ganz einfach, und dokumentiertes aktives Regierungshandeln bietet keinen Ansatzpunkt, Politikern zuzutrauen, sie würden sich um das, was sie beschließen, auch nur eine Minute kümmern:
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