uvcvideo suxx :(

May 28 15:50:15 brick kernel: [ 165.525382] usb 1-2: new high speed USB device using ehci_hcd and address 3
May 28 15:50:15 brick kernel: [ 165.834301] usb 1-2: configuration #1 chosen from 1 choice
[...]
May 28 15:50:15 brick kernel: [ 166.101665] Linux video capture interface: v2.00
May 28 15:50:16 brick kernel: [ 167.074777] ALSA /build/buildd/linux-ubuntu-modules-2.6.24-2.6.24/debian/build/build-generic/sound/alsa-driver/usb/usbaudio.c:1289: 3:3:3: cannot set freq 16000 to ep 0x86
May 28 15:50:18 brick kernel: [ 169.071480] usbcore: registered new interface driver snd-usb-audio
May 28 15:50:18 brick kernel: [ 169.071507] uvcvideo: Found UVC 1.00 device <unnamed> (046d:08c1)
May 28 15:50:18 brick kernel: [ 169.109452] uvcvideo: Failed to query (135) UVC control 1 (unit 0) : -32 (exp. 26).
[...]
May 28 15:50:18 brick kernel: [ 169.129430] usbcore: registered new interface driver uvcvideo
May 28 15:50:18 brick kernel: [ 169.129440] USB Video Class driver (v0.1.0)
[...]
May 28 15:50:19 brick pulseaudio[6508]: alsa-util.c: Device hw:1 doesn't support 44100 Hz, changed to 16000 Hz.
May 28 15:50:19 brick pulseaudio[6508]: alsa-util.c: Device hw:1 doesn't support 2 channels, changed to 1.

Ja, ich dachte, ich mache mal einen kleinen Film (mit motion, weil das schnell zu konfigurieren war und sowohl MPEG als auch JPG gleichzeitig liefern kann) der Rückfahrt mit dem Sixt-Mini-Cooper von Ratingen nach Gütersloh … Aber leider streikte der vermaledeite uvcvideo-Treiber mal wieder, nach nur zwei Minuten :(
Und auch der MaemoMapper meines N810s forcierte lieber Reboots des Internet Tablets, anstatt sich über meine o2-SIM im Nokia 6630 auf der Autobahn die jeweils aktuellen Karten zu ziehen … In Ratingen selbst funktionierte dies ja noch einwandfrei (Ratingen war denn auch mein erster Ort, wo ich lecker o2-UMTS hatte, von D2 aber nur gaaaanz schwach noch GSM — erstaunlich), aber kaum auf der Autobahn, mit den wechselnden Feldstärken und IP-Übertragungsleistungen, da brach dann der Download ins Essen und da MaemoMapper diesen nicht mit einem Timeout versieht sondern bis Sankt Nimmerlein die Verbindung offenhält (selbst wenn weit und breit kein IP mehr gesprochen wird … MaemoMapper scheint mir ähnlich braindead gecoded wie das Sony-Erektion K850i, aber jenes wird gelegentlich noch gesondert »gewürdigt« werden.), scheint irgendwann der Watchdog zuzuhauen und das N810 zu rebooten. Doof.
Na, wenigstens war der Termin dort ergiebiger als meine Technik-Spielereien für die Rückfahrt … Ach ja, uvcvideo. Das Problem dort ist, daß – augenscheinlich bei gewissen Bildinhalten, ich habe es bislang primär bei (Himmel-) Blau gesehen – wohl der Decoder aus dem Tritt gerät und nur noch Datenmüll im oberen Bildbereich zurückgegeben wird. Zumindest kommt dieser Datenmüll bei motion an, mit anderen Programmen habe ich noch nicht viel mit uvcvideo-Geräten gemacht. Um zu verstehen, was das praktisch bedeutet, anbei ein Film einer meiner Test-Cams von heute morgen; dort tritt es regelmäßig auf – vorzugsweise morgens oder abends bei gewissen Blautönen des Himmels –, derzeit behelfe ich mir mit einem motion-Neustart bei einem sehr breiten aber sehr flachen Bereich der sich ändernden Pixel, daher ist das folgende – von 1280×960 auf 480×360 skalierte – Video auch recht kurz. Ohne den Restart wäre es unendlich groß geworden (lies: bis Platte voll, so wie der Film von der Rückfahrt) …

Was mich wundert ist, daß ich von derlei Problemen, die bei mir sowohl unter Debian Etch als auch Ubuntu 7.10 und 8.04 und an verschiedenster Hardware auftreten, ich im Netz nichts lese. Nutz außer mir mal wieder niemand USB-Kameras mit Auflösungen jenseits VGA?

Ubuntu 8.04 & iwl3945

[ ] Toll. Slow motion mit Ubuntu 8.04 und Intels WLAN-Hardware.

05:00.0 Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 3945ABG Network Connection (rev 02)

Ich weiß ja nicht, was sie da verbrochen haben, aber die Nettorate liegt meilenweit unter der Bruttorate:

wusel@brick:~$ wget http://cam-serv2.uu.org/.../cam-20080524-11-timelapse.mpg
--09:37:48-- http://cam-serv2.uu.org/.../cam-20080524-11-timelapse.mpg
=> `cam-20080524-11-timelapse.mpg'
Resolving cam-serv2.uu.org... 193.26.120.50
Connecting to cam-serv2.uu.org|193.26.120.50|:80... connected.
HTTP request sent, awaiting response... 200 OK
Length: 103,014,400 (98M) 
7% [=> ] 7,598,616 102.72K/s ETA 14:30
^C
wusel@brick:~$ traceroute cam-serv2.uu.org
traceroute to cam-serv2.uu.org (193.26.120.50), 64 hops max, 40 byte packets
1 cam-serv2.uu.org (193.26.120.50) 14 ms 21 ms 2 ms

Gaaaanz anders mit ‘ner Atheros-PC-Card:

09:00.0 Ethernet controller: Atheros Communications Inc. AR5212/AR5213 Multiprotocol MAC/baseband processor (rev 01)

Da geht’s über 802.11g ab mit den zu erwartenden gut 20 MBit/sec:

wusel@brick:~$ wget http://cam-serv2.uu.org/.../cam-20080524-11-timelapse.mpg
--09:45:39-- http://cam-serv2.uu.org/.../cam-20080524-11-timelapse.mpg
=> `cam-20080524-11-timelapse.mpg.1'
Resolving cam-serv2.uu.org... 193.26.120.50
Connecting to cam-serv2.uu.org|193.26.120.50|:80... connected.
HTTP request sent, awaiting response... 200 OK
Length: 103,014,400 (98M) 
100%[====================================>] 103,014,400 2.38M/s ETA 00:00
09:46:22 (2.32 MB/s) - `cam-20080524-11-timelapse.mpg.1' saved [103014400/103014400]
traceroute to cam-serv2.uu.org (193.26.120.50), 64 hops max, 40 byte packets
1 cam-serv2.uu.org (193.26.120.50) 1 ms 19 ms 18 ms

Es gibt da offensichtlich noch eine Menge zu tun …
Und die Moral von der Geschicht’? Upgrade Deinen funktionierenden Rechner nicht!

Linux-diskriminierende Produktpolitik bei UMPCs

Schade. Das One A110, linux-getriebenes Schwesternotebook des A120 ist leider – anders als von heise online suggeriert – zusätzlich zu den 2 GB weniger Flashspeicher auch um die Webcam erleichtert worden (A120 entspricht also A110 + Webcam + 2 GB Flash + Windows XP Home u. Open Office – Linux). Ich hatte den Bestellknopf schon selektiert, als mir das Fehlen der Webcam in den heise-online-Kommentaren auffiel – One, was soll das‽ Baut ‘ne rottige VGA-UVC-Kamera ein (die werden für 1,95 USD mittlerweile verhökert — zzgl. Versand aus Fernost ;)), und ihr müßt Eich nicht einmal um (Linux-)Treiber kümmern …
Leider ist One mit dieser blöden Produktpolitik nicht alleine — blöd finde ich diese, weil die Käufer dadurch meiner Meinung nach dazu getrieben werden, die hardwareseitig besser ausgestattete Windows-Variante zu nehmen, denn integriertes Bluetooth oder integrierte Webcams kann man nun einmal als Endverbraucher nicht so eben nachrüsten. Siehe z. B. MSIs WIND-Plattform (lokate Hervorhebung):

Nachdem nun also geklärt ist daß es zwei verschiedene Akkus gibt, verrät Tung auch direkt wieso. Es ist ja bereits vermutet worden daß das MSI Wind sowohl mit Windows XP Home als auch mit Linux angeboten wird:
Die Linux Version wird lediglich mit dem 3-Cell Akku ausgeliefert, die 6-Cell Akkus scheinen den Käufern der Windows Version vorbehalten zu sein. Aufgrund des 6-Cell Akkus ist das Windows Modell (2.6 lbs, 1.180 Gramm) ein bißchen schwerer als die Linux Variante (2.2 lbs, 999 Gramm).
Gleiches gilt übrigens für die Bluetooth Schnittstelle, auch diese wird es nur in Geräten mit vorinstalliertem Windows geben.
Außerdem wird das Linux Modell nur mit 512MB RAM statt 1GB ausgeliefert, diese sollen sich aufrüsten lassen (ein freier Steckplatz). Ob in dem Windows Modell lediglich bereits 512MB in dem Erweiterungssteckplatz eingesetzt sind oder dieser noch frei ist, also 1GB onboard sind, bleibt leider ein Geheimnis.

 
Liebe MSI, aus welchem – dringend neu zu justierendem – Automaten klauen sich Eure Produktmanager eigentlich diese unsäglichen Ausstattungsvarianten in Abhängigkeit des OS? (Also, ich hoffe zumindest, daß dafür niemand etwas bezahlt hat …) Wieso hat ein Eurer kranken beschränkten kleinen Welt ein Linux-Anwender keinen Bedarf für Bluetooth? Oder angenehm lange Akkulaufzeiten?
Warum darf den Luxus der mobilen Kommunikation – mit Hilfe von BT und einem aktuellen (UMTS-) Mobiltelefon – ein Anwender von Linux bei Euch nicht genießen?
Das Fehlen von BT ist für mich ein Hauptmanko der aktuellen Eee-PC-Klasse — BT ist nicht nur unheimlich praktisch zum drahtlosen Dateiaustausch, z. B. von mit dem 5 MPix-Telefon geschossenen Bildern, sondern auch unerläßlich für einen ortsunabhängigen Internetzugang. Denn der nächste Hotspot ist erfahrungsgemäß weit weg — anders als wenigstens GPRS-fähige Mubilfunknetze, die fast flächendeckend verfügbar sind in Mitteleuropa.
Natürlich kann ich über USB mir einen wirklich mobilen Internetzugang nachrüsten — aber dies geht, neben den Zusatzkosten für eine zweite SIM, ganz klar zu Lasten der Mobilität, denn ein USB-UMTS-Stick oder -Kästchen wie das Huawei E220 bieten am USB-Stecker grandiose Hebel, um die doch fragilen Schnittstellen beim Transport des Ultra Mobile PCs nachhaltig zu zerstören.
Daß ich Dank der raubritterischen EULA von Microsoft dann die, aufgrund der kranken Produktpolitik der Hardwarehersteller zwangsweise mitgekaufte, Windows-Lizenz natürlich nicht auf einem anderen meiner PCs einsetzen darf oder diesen Haufen Binärmüll mangels Nutzungsintention wenigstens weiterveräußern. ist dann noch einmal ein ganz anderes Thema …
Darum: bitte, MSI, überdenkt Eure Produktpolitik noch mal – bietet die HW mit Linux für X und mit Windows für X+MS-Obulus an. Zumal BT-Hardware nun wirklich kein Kostenfaktor mehr sein kann …

Un-focusing MacOS X

Schade, aber offensichtlich wird’s für mich wohl auf absehbare Zeit bei einer Mac-freien Arbeitsumgebung bleiben.
Gar nicht so sehr, weil ich ohne focus-follows-mouse nicht arbeiten könnte (beim Monopolisten-OS in der Standardeinstellung komme ich die durchschnittlich 5 Minuten am Tag, in denen ich damit arbeiten muß, ja auch klar), sondern mehr so weil ich mir nicht vorschreiben lassen mag, wie ich an meinem Rechner arbeite — und, ok, weil ich ohne focus-follows-mouse nicht arbeiten kann. Geht nicht. Macht mich wahnsinnig, wenn Gnome mal wieder – vermutlich durch synergy-Seiteneffekte – auf click-to-focus besteht, obwohl focus-follows-mouse (sowie raise-after-focus-not-until-hell-freezes-over)[sup]*[/sup] eingestellt ist. Gnaaaa! (Müßte ich das Monopolisten-OS mehr als durchschnittlich 5 Minuten am Tag nutzen – insbesondere mit mehr als der unsäglichen Office-Suite –, hätte ich dort wohl auch ein drängenderes Verlangen nach focus-follows-mouse. Mit so einem Fullsize-Office-Fenster im rdesktop stört das sonstige Windows-UI mich zum Glück nicht.)
Für mich sind noch immer die ersten Berührungen mit Macs prägend: vom Amiga kommend, hatte ich zur Uni-Zeit mal einen Mac als Terminal. Und irgendwie hatte ich es geschafft, daß der gute elegante 68k-Mac eine Floppy wollte.
»Multitasking rulez« dachte ich mir, also versucht, die eigentliche Applikation anzuklicken (eine Floppy hatte ich grade nicht parat) — no fscking way. Außer Abbruch oder Einlegen einer Floppy war jetzt offensichtlich nichts mehr möglich.
Nach diesem Erlebnis war der Wunsch, einen Mac zu besitzen, … nicht mehr so existent — dann doch lieber den guten alten PAL-Monitor meines Amigas, das Bild ist nicht so scharf, der Desktop nicht so groß, aber dafür gab’s echtes Multitasking. Und focus-follows-mouse — wobei ich nicht mehr weiß, ob das einer der unzähligen installieren UI-Hacks war oder schon nativ funktionierte.
Mal sehen. Vielleicht kommt ja in ein, zwei Jahren mal eine VM mit <insert-funny-MacOS-X-codename-here> zum Schnuppern auf 08/15-PCs auf den Markt; bis dahin aber bleibe ich dann doch eher bei Gnome, wo ich weitgehend entscheide, wie ich meine Oberfläche bedienen möchte, nicht irgendwelche vermeintliche Usabilityexperten in $SONSTWO. Freedom — of choice, too.

[sup]*[/sup] Tja, Browser, die bei »-« die Zeile umbrechen, sollten hier klar im Vorteil sein. Firefox2–

Ubuntus Haariger Huflattich

Erstes Update auf die Final von Ubuntu 8.04 »Hardy Heron« — keine größeren Ausfälle, sieht man mal vom Übergang von Firefox 2 (stable) auf Firefox (3.0 Beta 5) und dem damit verbundenen Verlust liebgewordener Plugins ab. (Der parallel weiterhin installierte Firefox 2 hat zumindest bei mir keinerlei Plugins mehr, wohl wegen des einmaligen Starts von Firefox (== 3.0 Beta 5). »apt-get remove firefox-3.0« ist übrigens keine Lösung, dann gibt’s kein »firefox«-Binary mehr und mind. der entsprechende Panel-Button läuft dann in die Fehlermeldung. DAS hätte man IMHO deutlich geschickter und weniger eingreifend gestalten sollen. But, as always: you get what you pay for. Sometimes more, sometimes …
Herzallerliebst ist auch der Bug, daß synergy immer mal wieder kurz hängt. Auch bei mir half der Workaround, syngergy via sudo zu starten. Trotzdem doof — weitere Updates an anderen Maschinen mache ich dann besser erst, wenn sich der Staub auf die neueste Release gesetzt hat :-)
Ein wenig bezeichnend ist mal wieder, daß die vorher installierte Beta vom Haarigen Huflattich genau dieses Problem nicht hatte — bis zum Reboot nach dem Upgrade lief auch synergy problemlos. Riecht ziemlich nach hektischer (aufgrund des selbst gemachten Termindruckes), ungeprüfter Last-Minute-Änderung — IMHO kein guter Einstand für ein LTS-Release (LTS steht bei Ubuntu für Long-Term-Support); wenn da schon vom Release Candidate zum Release solche Patzer unentdeckt bleiben, stärkt das der Vertrauen nicht wirklich :-(

Dank an corona für die Pointer auf den Bug samt Workaround.

Need for Speed

Narf. Nach einem 12-Stunden-Bereitschaftstag (so much for recreation) sitze ich nun hier und stelle fest, daß 384 kBit/sec dann doch eigentlich eher wenig Bandbreite ist. Und o2 bietet da, wo ich grade bin, leider nur UMTS. Interessanterweise – ich habe mehrere datenfähige o2-SIMs – war ein paralleler Download über 2 o2-SIMs jeweils mit vollen ca. 45 KByte/sec möglich.
Gut, D2 böte hier laut Karte HSDPA, aber dem attraktiven Netz fehlen ja leider attraktive Preise :( Wenn aber nun o2 zwei parallele UMTS-Sessions mit voller Geschwindigkeit zu bedienen in der Lage ist und ich über zwei SIMs als auch Endgeräte satt verfüge: warum nicht ISDN-Tugenden anwenden und die Zeit halbieren durch Bandbreitendopplung?
Nur: wie macht man sowas mit separaten Dialup-Verbindungen – selbst wenn beide bei einem Provider landeten, über eine SIM hat man i. d. R. nur einen Kanal, Multilink-PPP ist also keine Option.
Technisch bin ich in der Lage, multiple openvpn-Tunnel laufen zu lassen, aber was kommt auf beiden Seiten vor diese Tunnel? ML-PPP sitzt im PPP-Daemon; dieser ganze Bondingkram setzt i. d. R. auf Ethernets auf.
Schnelles Googlen hat nichts wirklich ergeben, sodaß ich mir für dieses Mal mit einer Datenreduktion behelfen muß (geht nicht alles durch die Pipe, muß entweder die Pipe vergrößert werden – diese Option ist grade aus – oder aber der Datenstrom verringert werden – 512 kBit/sec ist ein grade noch akzeptabler Kompromiß hier –, will man nicht ewig warten). Any Tips?

I surrender *sigh*

Kollegen … Zumal, wenn sie auch Geeks sind … Alle auf den Mond schießen, jawoll!
Was ist passiert? Da muß ich etwas ausholen … Seit geraumer Zeit suche ich nach einer Art rundum-sorglos-glücklich-Lösung für’s Heimkino. Allerdings ohne dafür meine Seele an Microsoft oder den Fallobsthersteller verkaufen zu müssen — Linux (um ehrlich zu sein: any free OS would do) ist gesetzt, und Unterstützung von DVB-S mindestens in VDR-Reife ein Muß.

(Hömma, warum sollte ich das Pferd vom robusten Klepper zu etwas wechseln, was ab dem zweiten Satelliten oder der dritten parallelen Aufnahme aus dem gleichen Bouquet die Segel streicht? Oder, wie Windows, DVB-S als Sonderfall terristrischer Übertragung klassifiziert?)

Und das Demovideo von Linux MCE hat mich schon 2007 gefesselt — insbesondere die krasse Gyro-Fernbedienung:Gut, außer einem 16:9-Sony-TV ist da noch nicht viel, dies aber primär, weil es bislang keine wirklich umwerfende Hardware für mich gab.
Ich möchte möglichst nicht die … sechste, siebte und achte Fernbedienung – neben TV, IPTV-STB, Sat-Receiver, VDR, DVD – und einen aufeinander unabgestimmten Fuhrpark. Ich suche schon eher eine Steuereinheit für zumindest alles audio-visuelle — schon so nach Art dessen, was Linux MCE bietet. Nur war Ende 2007 die bei Linux MCE im Promovideo gezeigte Gyro-Fernbedienung grade »aus« (und hat auch heute eine »längere Lieferzeit«) und mit deutlich über einhundert Euro auch mit einem heftigen Anschaffungswiderstand versehen. My Personal Linux MCE lag damit auf Eis.
Und dann kamen SIE. Mit dem – nicht ganz jungen – Wiimote-Mißbrauchsvideo:

Die Wiimote kostet deutlich weniger — und ist auch schon von Linux-MCE unterstützt. Und ist ein extrem geekiges Stück Hardware, wie es aussieht …

5 MP Shootout

5 Megapixel, gleiche Auflösung gibt doch unterschiedliche Bildqualitäten …
Mir ist ein Sony Ericsson K850i in die Hände gefallen, und nachdem ich mit meiner betagten Sony Cyber-shot DSC-P10 noch zufrieden bin – ganz im Gegenteil zum Nokia N95 – und das K850i auch den Namen Cyber-shot trägt, brachte ich die Kombattanten … zum Shootout in den Garten.
Von links nach rechts: Sony Ericsson Cyber-shot K850i (5MP-Einstellung), Nokia N95 (»Abzug – 5 Mio.«-Einstellung) und Sony DSC- P10 (»Bildgröße 5.0M«). Während die Pixelzahl identisch ist, 2592×1944, variiert die Bildgröße zwischen 1,0 MB (N95) und 2,2 MB (P10) — und mit dieser auch der Detailgrad, wie man schon bei simpler Vergößerung auf 200% erkennen kann.
Ich denke ja, daß das N95 wenigstens K850i-Niveau erreichen könnte, wenn Nokia nicht zwanghaft die verlustbehaftete Kompression so eingestellt hätte, daß eine gute 2-Megapixel-Kamera locker das N95 abstinken lassen würde :( Generell scheint das K850i bessere Fotos abzuspeichern, sie sind zwar größer, aber eben auch deutlich detailreicher als die Wasserfarbenfotos des N95, wie man am zweiten Testfoto, hier nur K850i (links) vs. N95 (rechts), deutlich sehen kann.
Exorbitant schwach ist das K850i dann allerdings beim Thema Bewegtbilder aka Videos — während hier das N95 schöne, gut aufgelöste VGA-Filme dreht, liefert das K850i mit einer »Auflösung« von 320×240 Pixeln nichts, was man sich in Zeiten von HD-Fernsehern noch wirklich jenseits des Handydisplays angucken mag. Schade. Während also Nokia bei Fotos die Redunktionsschere ansetzt, reduziert Sony Ericsson die Nützlichkeit des Gerätes für Videos — beides eher unverständlich. Okay, es sind letztlich Mobiltelefone, keine Fotoapparate bzw. Videokameras, aber mit Micro-SD-Kartenslots für Multi-GByte-Daumennägel und wohl deutliche besserer optischer Auflösung als das, was JPG-gespeichert übriggelassen wird, erscheint mir da doch mehr Potential in den Geräten zu stecken als die Hersteller derzeit zulassen …