FONIC und die fehlende Gutschrift

Also laut teltarif.de sollte längst die fehlende Gutschrift da sein:

Automatische Gutschrift durch Fonic
Fonic hat sich heute noch einmal bei teltarif.de gemeldet und mitgeteilt, dass man mittlerweile alle betroffenen Kunden herausfiltern konnte. Diese bekämen bis morgen automatisch die fehlenden 10 Euro gutgeschrieben. Falls dies wider Erwarten nicht der Fall sei, könne man sich weiterhin über die oben genannte Mailadresse an Fonic wenden.

 
Soweit die Theorie:

AT+CMGF=1
OK
AT+CMGL="all"
+CMGL: 0,"REC READ","11150115109115",,"08/10/07,08:02:59+08"
Lieber FONIC Kunde, die Tarifoption Internet-Tagesflatrate wurde aktiviert. Internet-Nutzung wird jetzt pro Nutzungstag abgerechnet. Ihr FONIC Team
+CMGL: 1,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:30+08"
070603466F6E6963204D4D5300018708060370696E7465726E65742E696E7465726B6F6D2E64650001870906890101C656018707060364656661756C7400018718060364656661756C74000101C60001550187360603313130000187380603466F6E696320456D66
+CMGL: 2,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:31+08"
[...]

Tja, zumindest keine Info- oder gar Entschuldigungs-SMS bislang. Und im Internet?

ÜBERSICHT
Mobilfunknummer 017678000000
SIM-Karten-Status Aktiv
Guthaben * 12,50 €

Klappt ja großartig …

HP Mini-Note 2133 & Ubuntu 8.10 BETA

Tja. Hätte ich mal gewartet … Aber gut, keines der genannten, nun fast im freien Preisfall befindlich scheinenden, Netbooks bietet mir die Features, weswegen ich das 2133 wollte: eine Auflösung wenigstens in der Größe des Notebook-Standards zur Jahrtausendwende (1024+ mal 768+) in einem Gehäuse nicht größer als der MSI Wind U100 (bzw. Medion akoya Mini), Bluetooth und WLAN an Board, eine echte Festplatte für Parallelbetrieb von Windows und Linux sowie ein Express-Card-Erweiterungsslot. Und das für, vorzugsweise deutlich, unter 1000,– Euro.
Über den Cardslot liesse ich mit mir reden, aber das 1024x600er Display der gängigen Netbooks ist mir persönlich zu wenig; war schon bei den 800x480er-Gucklöchern der ersten Generation keine sinnvolle Webnutzung möglich, so ist diese meiner Meinung nach auch bei den 600 Zeilen der aktuellen Generation mehr eine Scrollorgie denn angenehmes Tun.
Gut, nun ich mein Prachtstück da, samt Spiegeldisplay mit 1280×768 Pixeln, 2 GB RAM, 120er Platte – und Windows Vista Business Basic auf einem VIA C7-M Processor 1600MHz … Das gesehene Windows ist vorinstalliert und voraktiviert — dennoch vergehen bis zur ersten Inbetriebnahme unsäglich viele, lange Minuten. Im Lieferzustand belegt eine NTFS-Partition rd. 32 GB und die Recovery-Partition 9 GB …

Disk /dev/sda: 120.0 GB, 120034123776 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 14593 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0x80d2f3ee
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 4179 33567786 7 HPFS/NTFS
/dev/sda2 13419 14594 9439232 7 HPFS/NTFS

Nachdem Vista fertig ist, hat es sich auch breit gemacht — sda1 belegte sämtlichen Platz, den sda2 nicht belegte :( Das wird für Otto-Normaluser das sinnvollste Setup sein, für mich bedeutete dies, daß ich erstmal rausfinden mußte, wie man unter Vista – dies war meine erste Vista-Erfahrung, und ich muß sagen, der Aha-Effekt blieb aus, der GUI-Wechsel von NT4 zu XP war ungleich größer – NTFS-Partitionen verkleinert, um Platz für das designierte Haupt-OS zu schaffen: Ubuntu. Dankenswerterweise kann Vista derlei schon von Haus aus, sodaß es danach an die Installation von Ubuntu 8.10 BETA gehen sollte …
Nach einem nicht ganz erfolgreichen Versuch mit Ubuntu 8.10 auf einem USB-Stick, wieder mit UNetbootin wie schon bei meinem akoya Mini, habe ich es dann mit einem Ubuntu 8.04.1-Image per PXE probiert und konnte das Rescue-Image anstarten, um den initialen Platteninhalt zu sichern — man weiß ja nie ;)
Hier zeigte sich die HP2133-Plattform von ihrer flinken Seite, bis etwas über 30 MByte/sec zeigte xnetload auf dem empfangenden Rechner (Athlon X2, 750er SATA-Platte) an — das GBit-Interface und die Platte scheinen nicht ganz langsam zu sein.
Die PXE-Installation von Ubuntu 8.10 BETA lief durch, aber das neu installierte System crashte beim Start des gdm; totaler Hänger, auch auf CAPSLOCK kam keine Reaktion mehr.
Ich habe dann Ubuntu 8.04.1, was auch schon auf dem akoya läuft, installiert — per PXE. Worked like a charm, hinreichend flott dank durchgängig GBit hier zu Hause zu den beteiligten Rechnern (PXE-Server ist ein Dual-P3 1 GHz – kein Rennpferd mehr, aber munterer Ackergaul für bis zu 200 MBit/sec auf dem GBit-Link) ;)
WLAN tat out-of-the-box nicht, wie nicht anders zu erwarten; die ndiswrapper-Lösung läuft aber auch hier, wie auf dem akoya Mini unter 8.04.1, schön mit NetworkManager. Auch habe ich den xforcevesa-Hack angewendet und habe nun X in 1280×768:

When the language menu comes up, select your preferred tongue and hit enter. At the Ubuntu install menu hit F6, which will bring up the Boot Options line. Add the word xforcevesa at the end of the line and hit enter. The installer will then load the kernel and begin the installation process. It is normal for the progress bar to freeze for a short period of time. Have patience.

 
Ok, ich hab’s nachträglich in grubs menu.lst gepackt.
Was derzeit noch nicht funktioniert, trotz – oder wegen? – neuestem ucvcideo-Treiber (scheinbar schon bei Ubuntu 8.10 BETA dabei?), das ist die eingebaute Webcam; Audio hingegen ging schon bei 8.04.1 aus Anhieb …
Soweit erst einmal zum HP 2133 mit Ubuntu; zur Usability kommen im Laufe der nächsten Woche(n) noch Beiträge, bislang bin ich aber sehr vom Keyboad angetan, für mich als 3-bis-4-Tasten-Tipper ist die Tatstatur exterm angenehm zu nutzen, zumal bei der Größe des Gerätes. Erstaunlich finde ich auch, daß ich hier, anders als beim akoya Mini, noch nicht auf das Touchpad beim Surfen oder Tippen (dieser Text wird schon auf dem HP geschrieben) gekommen bin.
Ach so, die neckische Taste zur Deaktivierung des Touchpads ist unter Ubuntu offensichlich ohne Funktion. Lustig ist, daß die LED in der Taste, die eigentlich das Touchpad und die Tasten deaktivieren soll, scheinbar willkürlich gelegentlich sich einschaltet. Ob hier der gleiche Speicherbeschreibungsbug werkelt, der etlichen Intel-Gigabit-Karten das NVRAM zerschrieben hat?

To gPhone or to not gPhone …

Irgendwie juckt es mir ja in den Fingern; so ein »echtes« Telefon, wo ich ohne den Signierungsunsinn z. B. bei Nokias Series 60, 3rd Edition – das sind die interessanten Mobiltelefone vom (Funktions-) Kaliber eines N95, E90 oder E71 mit oftmals Multimegapixel-wegkomprimier-Autofokus-Kamera und GPS – eigene Programme drauf laufen lassen könnte, z. B. einen GSM-Zellen-Logger mit GPS-Anbindung, wie ich ihn für das 6630 (Series 60, 2nd Edition — mit Python, ohne Signaturgedöns) schon zusammengetippt habe, das wäre schon was.
Wobei – das gebietet schon die vermeintliche Hacker-Ehre – natürlich einer der ersten Eingriffe der Entfernung der Fremdkontrolle dienen müßte — schließlich ist es meine Hardware, da bestimme ich, was damit geschieht. Nicht Apple (k. o. für das iBrick) und auch nicht Google.
Mist; eigentlich ist der Gadget-Etat für dieses Jahr aufgebraucht, habe ich mir doch grade erst ein HP Mini-Note 2133 gegönnt (dazu später mehr hier im Blog) … Bleibt mir eigentlich nur zu hoffen, daß es das erste Android-Gerät nicht so bald nach Deutschland schafft. Aber selbst wenn, das hatte bestimmt auch noch kein 3.5G, nicht wahr? *hoff* ;)

FONIC-HSPA-Stick: Cardreader mit Turbo

Da war ich doch mal richtig positiv überrascht, als ich gestern erstmalig den in den SurfStick von FONIC (Huawei E160) eine Micro-SD-Card einlegte und Dateien kopierte: Satte 5 MByte/sec rotzte das Teilchen raus beim kopieren von der Micro-SD auf eine ebenfalls per USB angeschlossene Festplatte.
Respekt. Allerdings läuft der Laptop seit dem Wochenende unter Ubuntu 8.10-PRE (Kernel 2.6.27-7-generic); prinzipiell ist es also möglich, daß einfach das USB-Subsystem so stark verbessert wurde, vormals kam ich selten über 2 MByte/sec hinaus. Aber, wie dem auch sei, das war der bislang flotteste Zugriff auf eine Speicherkarte, dem ich bislang beiwohnen durfte ;)

Subnote – Netbook – Notebook – Laptop – Schlepptop

Der eine oder andere kennt das Bild links aus dem blogdoch.net-Impresseum, meinem openBC-Profil (Anmeldung erforderlich) oder me @ identi.ca.
Für sich genommen sieht es vielleicht gestellt aus, was es aber gar nicht war; ich renne seit ca. 2000 gelegentlich mit einem Schlepptop durch die Lande, damals noch ein Handy per Infrarot als 56k-Modem koppelnd (GPRS oder, worst case, CSD mit 9,6k Bit/sec bzw., HSCSD bei D2, 14,4 kBit/sec). Diese Mobilität — wenn auch eingeschränkt — macht Bereitschaftsdienste — bei gründlicher und guter Vorbereitung der externen Supportleistungen — recht erträglich, tagsüber schon fast angenehm — finde ich jedenfalls nach 10+ Jahren Serverbereitschaft ;)
Heute bindet man »das Internet« ja eleganter an den mobilen Rechner an, entweder per GPRS-, UMTS- oder gar HSPA-BT-Handy, -PC- oder -ExpressCard; auch gibt es Laptops mit eingebautem UMTS-/HSPA-Modul — der größte Vorteil von selbst Blauzahn gegenüber Infrarot ist der Wegfall der Notwendigkeit einer Sichtverbindung.
Mit den seit diesem Jahr aufkommenden Netbooks könnte das Moble Computing wirklich langsam in Gang kommen — attraktive Angebote der Provider vorausgesetzt. Ich persönlich habe eigentlich alle relevanten Daten mindestens gespiegelt auf meinem Server (andere würden dazu vielleicht »Dedi« (für »dedizierter Server in einem Rechenzentrum«) schreiben), ein überall verfügbarer Onlinezugang liegt mir daher durchaus am Herzen.
Für mich muß ein Netbook (oder Subnote oder wie auch immer genannt) …

  • ein tageslicht-taugliches Display ab 1024×768 aufwärts (1024×600 als Notnagel)
  • eine möglichst laaaange Akkulaufzeit (ab 3h)
  • eine ergonomische Tastatur
  • sowie mindestens Bluetooth und WLAN, möglichst auch einen PC-Card oder ExpressCard-Slot, haben — neben USB 2.0, versteht sich.

Leider bauen die Hersteller derlei noch nicht so richtig:

  • Das Display der EeePC 9xx wird allgemein als nicht outdoor-tauglich beschrieben (corona, würde ich die Tage gerne mal mit Deinem testen), dafür rockt das 901 bei der Laufzeit die Hütte
  • Das Medion akoya Mini (MSI U100-Clone) kann man draußen einsetzen, ihm fehlt aber sowohl Blauzahn als auch, mit dem Standard-3-Zellen-Akku, eine Laufzeit jenseits der 3-Stunden-Marke
  • Das HP 2133 Min-Note wird dank seines spiegelnden nicht-spiegel-Display als für draußen unbrauchbar bezeichnet, hat eine lahme CPU (trotz nominell gleichen Takt wie Intels Atome) und verbrät dafür trotzdem ähnlich viel Energie wie die Intel-Konkurrenz, ggf. sogar mehr; dafür hat es einen ExpressCard54-Slot und eine Auflösung von 1280×768, yeah!
  • Gigabytes Convertible hat ebenfalls die 1280er Auflösung, einen ExpressCard-Slot (hier allerdings nur den 36er) — und soll als Schminkspiegel gute Dienste leisten; zur Laufzeit habe ich grade keine Daten zu Hand
  • Acers Aspire One ist der schicke Schminkspiegel, hat einen zweiten Slot für SDs — und wieder eine bescheidene Laufzeit

Irgendwie ist das noch alles doof, trotz der Modellvielfalt. Mal interessehalber: wozu nutzt ein Netbook– oder würdet nutzen wollen?

FONIC Surf Stick

Endlich mal wieder ein Plug-and-Play-Gerät, auch unter Linux:

kernel: [142213.840138] usb 5-2: configuration #1 chosen from 1 choice kernel: [142213.846724] scsi10 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices kernel: [142213.847199] usb 5-2: USB disconnect, address 6 kernel: [142213.848155] usb-storage: device found at 6 kernel: [142213.848159] usb-storage: waiting for device to settle before scanning pulseaudio[6948]: module-hal-detect.c: Error getting capability: org.freedesktop.Hal.NoSuchDevice: No device with id /org/freedesktop/Hal/devices/usb_device_ffffffff_ffffffff_noserial kernel: [142220.494265] usb 5-2: new high speed USB device using ehci_hcd and address 7 kernel: [142220.637438] usb 5-2: configuration #1 chosen from 1 choice kernel: [142220.639018] usb-storage: probe of 5-2:1.0 failed with error -5 kernel: [142220.639042] airprime 5-2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected kernel: [142220.639293] usb 5-2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 kernel: [142220.647020] usb-storage: probe of 5-2:1.1 failed with error -5 kernel: [142220.647051] airprime 5-2:1.1: GSM modem (1-port) converter detected kernel: [142220.647250] usb 5-2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1 kernel: [142224.642297] scsi13 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices kernel: [142224.642847] usb-storage: device found at 7 kernel: [142224.642854] usb-storage: waiting for device to settle before scanning kernel: [142228.635528] scsi14 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices kernel: [142228.637441] usb-storage: device found at 7 kernel: [142228.637449] usb-storage: waiting for device to settle before scanning kernel: [142229.637724] usb-storage: device scan complete kernel: [142229.639076] scsi 13:0:0:0: CD-ROM HUAWEI Mass Storage 2.31 PQ: 0 ANSI: 2 kernel: [142229.676150] sr1: scsi-1 drive kernel: [142229.676234] sr 13:0:0:0: Attached scsi CD-ROM sr1 kernel: [142229.676290] sr 13:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 5 kernel: [142233.629241] usb-storage: device scan complete kernel: [142233.631347] scsi 14:0:0:0: Direct-Access HUAWEI MMC Storage 2.31 PQ: 0 ANSI: 2 kernel: [142233.636258] sd 14:0:0:0: [sdb] Attached SCSI removable disk kernel: [142233.636330] sd 14:0:0:0: Attached scsi generic sg3 type 0

Odd allerdings: obwohl auf dem Stick »E160« steht, sieht Linux auch in diesem Stick ein Huawei E220, wie ich es schon länger erfolgreich an diesem Laptop nutze — zumindest behauptet dies lsusb:

Bus 005 Device 005: ID 12d1:1003 Huawei Technologies Co., Ltd. E220 HSDPA Modem

Der erste Versuch, das E160 anzusprechen, schlug sowohl auf diesem (E220-verbereiteten) als auch auf einem anderen Laptop (ebenfalls mit Ubuntu 8.04 bzw. 8.04.1 bestückt) fehl. Ab dem zweiten Verbindung mit dem Rechner wurden nicht mehr 2×3 sondern »nur« noch 2×1 USB-Serial-Port gefunden und konfiguriert … Lt. eines anderen Blogs ist das E160 technisch ein E220 plus SD-Cardreader in anderer Gehäuseform.
Wie auch immer … Durchsatz des FONIC-Sticks mit einer Genion-SIM lag beim Download des Linux-Kernels 2.6.25.4 bei 239,99 KByte/sec, Peak lt. xnetload 292,8 kByte/sec — und je näher ans Fenster der Stick mit Hilfe der Verlängerung gelegt wird, desto besser der Durchsatz im o2-Netz.
Mit meiner ICQ-SIM war die Verbindungsaufnahme (über das D2-Netz) ebenfalls unproblematisch möglich, nach 4,5 MB (zu 1,20 EUR/MB *seufz*) standen über 200 KByte/sec auf der Uhr; augenscheinlich wirklich Net- und SIM-Lock-Free.
Ziemlich pfriemelig ist allerdings diese Blechklappe für die SIM des Huawai E160; zeitweise steckte meine ICQ-SIM dort so fest, daß ich keinen Tauch vornehmen konnte :( Ein nettes Feature ist der MicroSD-Slot, nicht dokumentiert ist allerdings, ob er auch SDHC-Typen schluckt.

Noble Geste?

Ich habe zu meiner Zeit ja auch viel sonderbare Dinge getan (u. a. schweizer Entwicklern als Versuchskaninchen gedient bei der Entwicklung von ISDN-Software für den Amiga — damas, d. h. so um 1994 herum, kostete ein Telefonat Hamburg-München mitten in der Nacht rd. 20 DM pro Stunde, in die Schweiz war’s nochmals deutlich teurer …), aber gut, ich habe auch dazugelernt.
Unter anderem habe ich gelernt, daß ein Betatester neuer Hardware dies sicherlich nicht für umsonst tun sollte; und auch 50 EUR Nachlaß, Geschenk, wasauchimmer rangiert unter »umsonst« — jedenfalls bei über 800 EUR auch vom Betatester zu entrichtenden Gerätepreis:

Unter diesen hatte sich zuvor Unmut breitgemacht, nachdem sie trotz Vorkasse in Höhe von jeweils 899 Euro wochenlang auf Ihr Gerät hatten warten müssen. […]
In den kommenden Tagen erhält jeder Betatester […] Darüber hinaus legt Dream Multimedia nach eigenen Angaben jeder verschickten DM8000 noch 50 Euro in bar bei.

 
Da muß man meines Erachtens schon ziemlich hardcore sein, bei den Rahmenbedingungen. Es bleibt zu hoffen, daß ein massenmarkttaugliches Gerät für den Preis denn auch herauskommt …

Suckers

Ich hab’s doch geahnt:

 Abrechnungs- Menge/Volumen/ Nettoeinzel- Nettogesamt- USt.
Die Leistungen im Einzelnen zeitraum tarifierte Zeit betrag (Euro) betrag (Euro) (%)
................................................................................................................................................................................................
Monatliche Beträge
Verrechnungsnummer 524 100 223 372 01.09.08 - 30.09.08
Hauptrufnummer 524100223372
[...]
2. BuLi auf PREMIERE pw.by T-Home 8,39 19
Monatlicher Grundpreis
vom 01.09. bis 30.09.08

Na, dann mal schriftlich widersprechen … Obwohl:

 Menge/Volumen/ Nettoeinzel- Nettogesamt- USt.
Die Leistungen im Einzelnen tarifierte Zeit betrag (Euro) betrag (Euro) (%)
................................................................................................................................................................................................
Sonstige Leistungen des Konzerns Deutsche Telekom
10. BuLi auf PREMIERE pw. by T-Home -8,39 19
Gutschrift Grundpreis
Summe Sonstige Leistungen des Konzerns Deutsche Telekom -8,39

Bundesliga via T-Entertain (bei VDSL) scheint nach wie vor kostenfrei zu sein? Gut, das entspricht dem Gegenwert, dem ich dieser Leistung beimesse — schließlich zahlen meine Steuern ja auch schon die Einsätze der staatlichen Ordnungskräfte …

Auf der Jagd nach dem letzten Bit/sec …

Was soll ich sagen? Ganz glücklich bin ich mit meinem VDSL2-Anschluß der T-Com nicht, da trotz der doch eigentlich geringen Entfernung von ca. 900m (lt. Google Maps; Straßenentfernung dürfte nicht wesentlich unterschiedlich sein, da mein Indoor-Anschluß in der Vermittlungsstelle an der gleichen Straße liegt) ich »nur« – jaja, ein Luxusproblem aus Sicht derer, die bei oder unter 1 MBit/sec darben – 25/2,5 MBit/sec Down- bzw. Upstream bekomme statt, wie eigentlich erwartet/erhofft, 25000/5000 bekomme. Sprich: rund die Hälfte der theoretischen Upstream-Bandbreite fehlt mir.
Nachdem ich im Mammut-Thread zum Speedport 300HS gelesen hatte, daß die herstellerseitig mit Zugangserschwernissen (unbekanntes Passwort beim Debugmodus) gespickte Firmwareversion 1.07 »behandelt« worden und ein – leider nur für Windows verfügbarer – Firmwareupdater von den fleißigen Freaks ebenfalls bereitgestellt worden war, gab es natürlich kein Halten mehr. Als erfahrener Bastler allerdings habe ich mir vorab zwei Austausch-300-HS aus der Bucht gefischt, mit rd. 18,–/Stück sind sie einfach zu billig, als daß ich mein Einziges Gerät in Mitleidenschaft ziehen wollen würde.
Gut, heute abend habe ich dann a) einen »Datensammler« für ein offenes SP 300HS geschrieben und b) einen der beiden zusätzlichen Speedport 300HS auf die modifizierte Firmware geflasht und nun staune ich stolz über die Graphen — leider ist der Upstream nach wie vor nicht breiter ;( Als klarer Vorteil der neuen Firmware ist zu werten, daß nun auch die Meßwerte für den Upstream auslesbar sind. Leider muß ich mich mot folgenden Werten wohl ersteinmal zufrieden geben:

/ # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997csg 0 0 0 nReturn=0 nLine=0 nChannel=0 nDirection=0 ActualDataRate=2780000 PreviousDataRate=0 ActualInterleaveDelay=800 ActualImpulseNoiseProtection=4 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997csg 0 0 1 nReturn=0 nLine=0 nChannel=0 nDirection=1 ActualDataRate=25088000 PreviousDataRate=0 ActualInterleaveDelay=800 ActualImpulseNoiseProtection=4 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997lsg 0 0 nReturn=0 nLine=0 nDirection=0 LATN[0]=87 LATN[1]=454 LATN[2]=-32768 LATN[3]=-32768 LATN[4]=-32768 SATN[0]=87 SATN[1]=451 SATN[2]=-32768 SATN[3]=-32768 SATN[4]=-32768 SNR[0]=66 SNR[1]=69 SNR[2]=-32768 SNR[3]=-32768 SNR[4]=-32768 ATTNDR=3200000 ACTPS=0 ACTATP=59 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997lsg 0 1 nReturn=0 nLine=0 nDirection=1 LATN[0]=205 LATN[1]=577 LATN[2]=-32768 LATN[3]=-32768 LATN[4]=-32768 SATN[0]=205 SATN[1]=571 SATN[2]=-32768 SATN[3]=-32768 SATN[4]=-32768 SNR[0]=69 SNR[1]=61 SNR[2]=-32768 SNR[3]=-32768 SNR[4]=-32768 ATTNDR=32212000 ACTPS=0 ACTATP=118

Mehr als 32.212.000/3.200.000 ist angeblich nicht drin, also rd. 30 MBit/sec im Down- und gut 3 MBit/sec im Upstream.
Was ich aber nun nicht verstehe: warum synct das Modem nur auf 2,5 MBit/sec statt auf die möglichen 3 MBit/sec? Das hat sich leider auch mit der neuen Firmware nicht geändert; neu ist nur, daß ich nun auslesen kann, was die obere Grenze wohl sein wird.
Schade, daß man nicht genauer die Bandbreite verteilen kann; ich würde ja auch zwei bis fünf MBit/sec weniger Downstream für entsprechend mehr Upstream eintauschen …

Zeitreise

Auf den Hinweis eines Kollegen hin, habe ich mir grade mal ein paar Werte erstellen lassen von der »gzip«-Performance verschiedener, angestaubter und als auch aktueller, Rechner.
Getreu dem Motto »traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast«, habe also auch ich mal ein paar Werte aufgeschrieben; mit dabei bei der munteren Meßfahrt waren:

  • ein 12-Zoll-Laptop von ca. der jahrtausendwende mit einem topaktuellen 650-MHz-Pentium III-Rennpferd
  • ein aktuelles »Medion akoya Mini« mit Intels Atom CPU
  • eine nicht mehr ganz taufrische alte Dame: eine 14-CPU-E6500
  • eine knackig-junge T5121
  • zwei AMD-Rechner (1x Athlon XP, 1x Athlon X2)

Um es gleich vorweg zu nehmen — prozentual ist das Feld relativ geschlossen, s. Grafik rechts; der Großteil der Zeit geht für das komprimieren der Testdatei, drauf.
Aber wie so oft, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Die Rohdaten sprechen schon eine ziemlich deutliche Sprache:




































































































Host # CPU # Cores/CPU # Cores Takt (MHz) Speicher gzip -d gzip -9 md5sum Systemtext
P3 650 MHz 1 1 1 650 384 9.29 83.16 0.55 Pentium III (Coppermine)
T5121 1 8 8 1165 8064 4.59 66.37 0.75 SPARC Enterprise T5120′ @ 1165.3 MHz 8064 Megabytes
E6500 14 1 14 400 12288 8.78 73.25 1.47 Sun Enterprise E6500 @ 400.0 MHz 12288 Megabytes
AMD X2 4000+ 1 2 2 2100 1024 1.41 9.90 0.16 AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 4000+
AMD XP 3000+ 1 1 1 2100 768 1.96 11.88 0.20 AMD Athlon(tm) XP 3000+
P3 1,4 GHz 1 1 1 1400 512 2.46 24.25 0.41 Intel(R) Pentium(R) III CPU – S 1400MHz
Atom N270 1,6 GHz 1 1 1 1600 1024 2.24 22.40 0.28 Intel(R) Atom(TM) CPU N270 @ 1.60GHz


Allerdings ist dies keine neue Erkenntnis; daß die »Niagara«-CPU hinsichtlich der sog. Single-Thread-Performance substandard ist, ist wohlbekannt. Aber dennoch, es ist schon bemerkenswert, wie langsam, im Vergleich zu selbst lange nicht mehr taufrischer Intel-Hardware, ein einsamer Thread dort doch ist. Und falls dies die nakten Zahlen nicht zu vermitteln mögen, hilft dabei hoffentlich die nebenstehende Grafik …
Wie gesagt, die ist kein offizieller Benchmark oder dergleichen; ich weiß aus eigener Erfahrung, daß bis zur Anzahl der Cores die Niagara-CPU stabil (langsam) ist. Sicher wäre es mal spannend, 1, 8, 16 und 64 (8 Cores zu je 8 möglichen Threads) zu vergleichen, grade die Single-CPU/-Core-Systeme dürften dort deutlich einbrechen.
Aber als Administrator muß man auch mal auf dem System arbeiten, man schreibt auch schon einmal cron-Jobs. Und wenn man dann auf ein simples »gzip -9« auf eine 63 MB große Datei (39 MB komprimiert) über eine Minute warten muß, wo man heute selbst auf einem Netbook nach gut 20 Sekunden den Prompt wieder bekommt, tja, dann fragt mich sich schon, wo man da grade gelandet ist …