Der eine oder andere kennt das Bild links aus dem blogdoch.net-Impresseum, meinem openBC-Profil (Anmeldung erforderlich) oder me @ identi.ca.
Für sich genommen sieht es vielleicht gestellt aus, was es aber gar nicht war; ich renne seit ca. 2000 gelegentlich mit einem Schlepptop durch die Lande, damals noch ein Handy per Infrarot als 56k-Modem koppelnd (GPRS oder, worst case, CSD mit 9,6k Bit/sec bzw., HSCSD bei D2, 14,4 kBit/sec). Diese Mobilität — wenn auch eingeschränkt — macht Bereitschaftsdienste — bei gründlicher und guter Vorbereitung der externen Supportleistungen — recht erträglich, tagsüber schon fast angenehm — finde ich jedenfalls nach 10+ Jahren Serverbereitschaft ;)
Heute bindet man »das Internet« ja eleganter an den mobilen Rechner an, entweder per GPRS-, UMTS- oder gar HSPA-BT-Handy, -PC- oder -ExpressCard; auch gibt es Laptops mit eingebautem UMTS-/HSPA-Modul — der größte Vorteil von selbst Blauzahn gegenüber Infrarot ist der Wegfall der Notwendigkeit einer Sichtverbindung. ![]()
Mit den seit diesem Jahr aufkommenden Netbooks könnte das Moble Computing wirklich langsam in Gang kommen — attraktive Angebote der Provider vorausgesetzt. Ich persönlich habe eigentlich alle relevanten Daten mindestens gespiegelt auf meinem Server (andere würden dazu vielleicht »Dedi« (für »dedizierter Server in einem Rechenzentrum«) schreiben), ein überall verfügbarer Onlinezugang liegt mir daher durchaus am Herzen.
Für mich muß ein Netbook (oder Subnote oder wie auch immer genannt) …
- ein tageslicht-taugliches Display ab 1024×768 aufwärts (1024×600 als Notnagel)
- eine möglichst laaaange Akkulaufzeit (ab 3h)
- eine ergonomische Tastatur
- sowie mindestens Bluetooth und WLAN, möglichst auch einen PC-Card oder ExpressCard-Slot, haben — neben USB 2.0, versteht sich.
Leider bauen die Hersteller derlei noch nicht so richtig:
- Das Display der EeePC 9xx wird allgemein als nicht outdoor-tauglich beschrieben (corona, würde ich die Tage gerne mal mit Deinem testen), dafür rockt das 901 bei der Laufzeit die Hütte
- Das Medion akoya Mini (MSI U100-Clone) kann man draußen einsetzen, ihm fehlt aber sowohl Blauzahn als auch, mit dem Standard-3-Zellen-Akku, eine Laufzeit jenseits der 3-Stunden-Marke
- Das HP 2133 Min-Note wird dank seines spiegelnden nicht-spiegel-Display als für draußen unbrauchbar bezeichnet, hat eine lahme CPU (trotz nominell gleichen Takt wie Intels Atome) und verbrät dafür trotzdem ähnlich viel Energie wie die Intel-Konkurrenz, ggf. sogar mehr; dafür hat es einen ExpressCard54-Slot und eine Auflösung von 1280×768, yeah!
- Gigabytes Convertible hat ebenfalls die 1280er Auflösung, einen ExpressCard-Slot (hier allerdings nur den 36er) — und soll als Schminkspiegel gute Dienste leisten; zur Laufzeit habe ich grade keine Daten zu Hand
- Acers Aspire One ist der schicke Schminkspiegel, hat einen zweiten Slot für SDs — und wieder eine bescheidene Laufzeit
Irgendwie ist das noch alles doof, trotz der Modellvielfalt. Mal interessehalber: wozu nutzt ein Netbook– oder würdet nutzen wollen?

Du suchst einen Business Notebook (nur nicht zu dem Preis). Mein nächster wird (wieder) aus dieser Kategorie stammen: HP Elitebook 2530p oder HP Elitebook 2730p.
Es sei denn es gibt dann vergleichbare Thinkpads (mit Option auf ein optisches Laufwerk und 8 GB RAM).
Oh, die liegen bei ca. 1.500,00 EUR aufwärts; ja, das 2530p mit rd. 1,3 kg ginge so in die Richtung, mit 12″ und 1,2 kg war ich seinerzeit (2000/2002 und 2006/20007) recht zufrieden. Andererseits, warum bekommt man nicht hohe Auflösung und sinnvoll (Platten-)Platz in ein <= 10″-Gerät? Auf der Fläche von EeePC 901 oder MSI U100/akoya Mini ein paar Pixel mehr sollten kein Problem mehr sein heute; ein Medium benötige ich für meinen primären Einsatzzweck nicht – oder hätte es ggf. separat dabei (so war’s seinerzeit auch beim Vaio Z600: USB-Floppy und PCMCIA-CD-ROM separat, das Subnotebook war mit Deckel nur ca. 2 cm hoch). Core 2 Duo brauche ich eigentlich auch nicht unterwegs; die 1,6 GHz-Atomuhr des akoya Mini hat bislang für alles, was wir damit machen wollten, ausgereicht.
Hmm; ich muß mir das 2530p und das 2730p unbedingt irgendwo mal ansehen (»begreifen kommt von anfassen«, pflegte ein Pauker zu sagen); allerdings kosten die Geräte nach Liste rd. das Doppelte eines 2133, von herkömmlichen Netbooks ganz zu schweigen :( Aber danke für den Tip!
My HP 2133 has landed; die Bestellung war schon länger draußen, und jetzt ist es endlich da. Mehr Details dazu dann demnächst ;)