Ich bin seit längerem auch Online-Kunde bei Conrad; an die teils multiplen Newsletter am Tag gewöhnt man sich mit der Zeit, ich nehme sie mehr so als Funktionstest für mein Mailsystem wahr …
Jüngst stolperte ich, auf der Suche nach einer charmanten Master-Slave-Steckdosenlösung, über die Heimautomationsserie FS20 von ELV, die auch Conrad mit eigenem Label vertreibt. Zu diesen, teils autark funktionieren könnenden, Geräten existiert eine Zentrale, die sog. FHZ (»FunkHausZentrale«). Davon wiederum gibt es zwei Ausführungen, die auch mit einem PC-Anschluß glänzen und hierfür gibt es dann auch Anwendungen für Linux.
So wollte ich denn das Pärchen lastabhängiger Signalgeber und funkschaltbare Steckdose – dieses System soll, anders als die ähnlichen Dinger aus dem Baumarkt, in einem dafür dedizierten Funkbereich arbeiten, ferner ein Adresschema verwenden, sodaß nicht der Nachbar meine Steckdosen schalten kann; oder eine RC-Fernbedienung für $SPIELZEUG … – samt des Einstiegsmodells »FHZ 1000 PC« bei Conrad bestellen, insgesamt wäre es eine günstige Quelle gewesen.
Nur leider, trotz der grünen Ampel im Webshop sowohl bei conrad.de als auch cxtreme.de, welche Verfügbarkeit anzeigt, kommt beim Klick auf »in den Warenkorb« eine Fehlermeldung:
Leider ist dieser Artikel ausverkauft.
Wir können Ihnen folgenden Ersatzartikel anbieten.
Dieser verlinkte »Ersatzartikel« ist die »Funk-Haus-Zentrale FHZ 1300 PC« für rd. 60 EUR Aufpreis (FHZ 1000 PC bei Conrad: 99 EUR) — ein Schelm, wer Methode dahinter vermutet. Unter Linux dürfte die 1300er zur 1000er keinen Vorteil bringen; etwaige Software für kleinweichgespülte Systeme landeten ja eh’ im Shredder.
Danke, Conrad, für dieses Lockvogelangebot, auf dessen Annahme ich dann doch verzichte.
