Neues vom Ex-WePad …

Nach neuem Namen und um einen Monat verschobenem Launch, nach Wechsel des Unterbaus von Ubuntu auf MeeGo, steht nun doch der Termin an, zu dem die breite Masse das holprig, ehemals noch als WePad gestartete, Tablet der Firma Neofonie bestaunen können soll. Allerdings gibt es ein paar Neuigkeiten, die zwar niemanden überraschen werden, der sich mit der Materie auseinandergesetzt hat, aber dennoch zumindest nicht in dieser Klarheit initial angekündigt wurden:

Das Berliner Unternehmen WeTab zeigt eine Woche vor dem offiziellen Marktstart ein fast fertiges Gerät, das mit Softwareupdates im Laufe der Zeit um neue Funktionen erweitert werden soll. […]
Auf dem Vorführgerät reagierte das Touchscreen bisweilen träge, manche Engaben musste wir mehrmals wiederholen. […]
Laut WeTab verbietet Google das Einbinden seines Android Market Place, da das WeTab keine Telefonfunktionen bietet. […]
Wetab will sein Tablet-PC unter allen Umständen zum 21. September 2010 liefern. Dafür nimmt es in Kauf, später Updates für WeTabOS nachzuliefern […]

 
Mit anderen Worten: Kein Android-Market auf dem WeTab; technisch mögen Android-Anwendungen laufen, praktisch allerdings wird es schwierig, überhaupt solche, die man dort gerne laufen lassen möchte, zu bekommen …
Daß die Betriebssoftware noch (immer) nicht fertig ist, nunja, ich find’s peinlich, nachdem man den Launch schon um einen Monat nach hinten geschoben hat; ist einfach ein weiterer Punkt, wo man dem Hersteller vertrauen muß, das zu liefern, was mal versprochen wurde …
Daß der Touchscreen auch in der Golem vorliegenden »vorerst endgültige Version« nicht sauber funktioniert, das stimmt mich allerdings mehr als nachdenklich; denn der Touchscreen ist nun einmal das wichtigste Element des Gerätes, was ohne Touchsreen ein ziemlich überteuerter Pictureframe ist …