Also, ich habe mir das mal durchgerechnet, und im Prinzip ist blogdoch.net ja doch mehr so ein Zuschußgeschäft. Leider habe ich es versäumt, beim eBay-Poker um »basicthinking« mitzumachen; hätte ich nämlich jene Domain – völlig sinnfrei und wirtschaftlich kaum vorteilhaft für blogdoch.net – ersteigert, könnte ich jetzt auch, wie die Schaeffler-Zocker bei Herrn von-und-zu Wieauchimmer, also, dem frischen Wirtschaftminister halt, anklopfen und sagen: »Hey, mach’ mal ‘n paar Millionen locker, ich hab’ mich da verzockt.«
Ernsthaft, wenn ich derlei lese – erst auf Dicke Hose machen und mit der Brechstange einen größeren Konkurrenten übernehmen und dann nicht mehr ein noch aus wissen; den Schaeffler-Angestellten schon an den Lohn wollen (etwas, was denen bei Conti wohl auch bevorstehen wird, kurz vor dem finalen Aus), und was macht die Unternehmerfamillie als ihren Beitrag zur Thema »Gürtel enger schnallen«r? –, dann kommt’s mir richtig hoch.
Ich denke, die Konzernfehllenkerin Maria-Elisabeth Schaeffler sollte die Konsequenzen ziehen und dem Beispiel Merckles folgen, hernach sollte das traurige Häufchen Elend an Konglomerat verstaatlicht werden. Klingt das, als rufe ich nach dem Haupte von Unternehmern (und Unternehmerinnen), die vor lauter Zocken tausende Abhängige drohen, um Lohn und Brot zu bringen, so könnte da was wahres dran sein. Wer den Hals nicht voll genug bekommen kann in der Position, der darf meines Erachtens auch gerne dran verrecken …
Vielleicht wäre ein Wirtschaftführerschein samt Punktekonto eine gute Idee für nach der Krise?
Hardware Error
Es gibt ja kontroverse Diskussionen darüber, ob diese Chip-Manie auf Tintenpatronen (mit oder ohne Tintenpisserdruckkopf) nun in erster Linie den Anwender von Beschädigungen seines teuren (lies: ab ca. 40 EUR auf dem Discounter-Grabbeltisch) Druckers – dies ist bei in den Druckkopf integriertem Tintentank dann wohl regelmäßig zu verneinen; sorry, liebe HP – oder zur Absicherung eines kontinuierlichen Geldflusses durch den Verkauft von Tinte in Milliliter-Häppchen zu rd. ein bis zwei EUR je Milliliter dient.
Für mich stellt sich allerdings grade zwangläufig
die Frage, ob nicht Defekte am intelligenten Tintenvorratstank durch den Hersteller bzw. Verkäufer im Rahmen der Garantie zu tragen sind. Klar, wenn binnen 24 Monaten die Tinte einfach alle wird, ist das Verbrauch (bei Eintrocknung in normaler Endkundenumgebung hingegen …).
Wenn aber binnen 24 Monaten dieser ominöse Chip seinen Geist aufgibt, obwohl noch fett Tinte im Behälter ist — wieso sollte dies das Problem des Endkunden sein? Wieso darf ich nicht erwarten, daß der Hersteller für die zu erwartenden Lebenszeit dieses elektronischen Bauteils die Funktion garantiert?
Eigentlich sollte man ich das mal durchfechten — aber für unter 6 EUR gibt’s die Kartusche als »kompatible«, für rd. 12 EUR als Orginalteil … Ja, ich werde alt, aber0 ich kaufe mir jetzt einfach eine neue; wohl ‘ne kompatible, denn, hey, ein neuer Druckkopf für den Canon Pixma IP4300 kostet fast so viel wie dier gesamte Drucker derzeit bei einschlägigen Versendern, da lohnt sich Rücksichtnehmen irgendwie nicht mehr. (Und wenn die Qualität saugf – wann braucht man schon Cyan? ;))
Diktator Apple
Erwähnte ich schon, daß ich Apple – heute – nichts mehr abgewinnen kann? Ein Bericht auf neuerdings.com setzt meiner Aversion quasi die Krone auf:
TomTom hat seine Software bereits aufs iPhone-OSX portiert – aber ob man diese […] Routenplaner-Software je wird […] auf dem iPhone 3G einsetzen können, steht nicht in den Sternen, sondern in der Lizenz des Entwicklerkits. Darin verbietet Apple ausdrücklich das Design und die Verbreitung von Anwendungen mit Echtzeit-Routenplanung, für Fernsteuerung oder Flottenmanagement:
Nee, is klar.
