Zehn Millionen für blogdoch.net!

Also, ich habe mir das mal durchgerechnet, und im Prinzip ist blogdoch.net ja doch mehr so ein Zuschußgeschäft. Leider habe ich es versäumt, beim eBay-Poker um »basicthinking« mitzumachen; hätte ich nämlich jene Domain – völlig sinnfrei und wirtschaftlich kaum vorteilhaft für blogdoch.net – ersteigert, könnte ich jetzt auch, wie die Schaeffler-Zocker bei Herrn von-und-zu Wieauchimmer, also, dem frischen Wirtschaftminister halt, anklopfen und sagen: »Hey, mach’ mal ‘n paar Millionen locker, ich hab’ mich da verzockt.«
Ernsthaft, wenn ich derlei lese – erst auf Dicke Hose machen und mit der Brechstange einen größeren Konkurrenten übernehmen und dann nicht mehr ein noch aus wissen; den Schaeffler-Angestellten schon an den Lohn wollen (etwas, was denen bei Conti wohl auch bevorstehen wird, kurz vor dem finalen Aus), und was macht die Unternehmerfamillie als ihren Beitrag zur Thema »Gürtel enger schnallen«r? –, dann kommt’s mir richtig hoch.
Ich denke, die Konzernfehllenkerin Maria-Elisabeth Schaeffler sollte die Konsequenzen ziehen und dem Beispiel Merckles folgen, hernach sollte das traurige Häufchen Elend an Konglomerat verstaatlicht werden. Klingt das, als rufe ich nach dem Haupte von Unternehmern (und Unternehmerinnen), die vor lauter Zocken tausende Abhängige drohen, um Lohn und Brot zu bringen, so könnte da was wahres dran sein. Wer den Hals nicht voll genug bekommen kann in der Position, der darf meines Erachtens auch gerne dran verrecken …
Vielleicht wäre ein Wirtschaftführerschein samt Punktekonto eine gute Idee für nach der Krise?