Es gibt ja kontroverse Diskussionen darüber, ob diese Chip-Manie auf Tintenpatronen (mit oder ohne Tintenpisserdruckkopf) nun in erster Linie den Anwender von Beschädigungen seines teuren (lies: ab ca. 40 EUR auf dem Discounter-Grabbeltisch) Druckers – dies ist bei in den Druckkopf integriertem Tintentank dann wohl regelmäßig zu verneinen; sorry, liebe HP – oder zur Absicherung eines kontinuierlichen Geldflusses durch den Verkauft von Tinte in Milliliter-Häppchen zu rd. ein bis zwei EUR je Milliliter dient.
Für mich stellt sich allerdings grade zwangläufig
die Frage, ob nicht Defekte am intelligenten Tintenvorratstank durch den Hersteller bzw. Verkäufer im Rahmen der Garantie zu tragen sind. Klar, wenn binnen 24 Monaten die Tinte einfach alle wird, ist das Verbrauch (bei Eintrocknung in normaler Endkundenumgebung hingegen …).
Wenn aber binnen 24 Monaten dieser ominöse Chip seinen Geist aufgibt, obwohl noch fett Tinte im Behälter ist — wieso sollte dies das Problem des Endkunden sein? Wieso darf ich nicht erwarten, daß der Hersteller für die zu erwartenden Lebenszeit dieses elektronischen Bauteils die Funktion garantiert?
Eigentlich sollte man ich das mal durchfechten — aber für unter 6 EUR gibt’s die Kartusche als »kompatible«, für rd. 12 EUR als Orginalteil … Ja, ich werde alt, aber0 ich kaufe mir jetzt einfach eine neue; wohl ‘ne kompatible, denn, hey, ein neuer Druckkopf für den Canon Pixma IP4300 kostet fast so viel wie dier gesamte Drucker derzeit bei einschlägigen Versendern, da lohnt sich Rücksichtnehmen irgendwie nicht mehr. (Und wenn die Qualität saugf – wann braucht man schon Cyan? ;))
