Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder eine DVD gekauft, Iron Sky, da ich’s nicht ins Kino geschafft habe; die Premiere hier in Berlin war schneller ausverkauft als mein Broswer die Seite laden konnte und im Sommer zu ‘ner Open Air-Aufführung hat’s Wetter dann nicht gepaßt. Continue reading “Heimkino mit Hindernissen”
DRM, die digitale Entrechtung — Amazon Edition
Aktuell wird die Geschichte einer Frau kolportiert, der Amazon den Account aus nicht wirklich erklärten Gründen schloß, wodurch sie den Zugriff auf alle ihre — augenscheinlich — legal erworbenen Kindle-Käufe (i. e. digitalen Bücher) verlor.
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Autozug?
Nach einem neunstündigen Trip (inkl. Besuch des »Haus steht Kopf« und div. Pinkel- und Eßpausen) aus Österreich heimgekehrt und wieder ausgeschlafen, fiel mir ein, daß es zum Auto fahren in den Urlaub ja auch den Autozug als Alternative gibt.
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yesss sagt »Nöööö!«
Narf. Glaube, Österreich mag mich nicht … Dachte, biste mal vorbereitet und guckst mal, ob’s nicht gleich hinter der Grenze ‘nen 3-Shop gibt, um eine deutsche österreichische Prepaid-SIM zu ergattern, denn die italienische Nutzerführung meiner tre.it-SIM ist auf Dauer doch anstrengend, zumal die 3 GB nur in 100 MB-Häppchen pro Tag gewährt werden. Bei drei.at las sich das anders, ergo: gesagt, getan, geloost.
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Aussätzige Bestandskunden
Christian hat vorgelegt, ich möchte das Thema gerne aufgreifen: die teils doch schäbige Behandlung von Bestandskunden.
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Drecksbürokratie, damische

Ich wollte es ja schon letzte Woche thematisieren, als ich das jüngste Beispiel sah, das mich in meiner Überzeugung bestärkte, daß Politiker an sich den Nutz- als auch Brennwert von Telefondesinfizierern haben …
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Der asiatische Millionär
Cool.
This is a personal email directed to you.
I am Dave Dawes, I and my fiance won a Jackpot Lottery of 101 million pounds ($156 million), and have voluntarily decided to donate the sum of 1 million pounds ($1.56 million)to you as part of our own charity project to improve the lot of 15 unknown lucky individuals all over the world plus 15 close friends and family. If you have received this email then you are one of the lucky recipients and all you have to do is get back with us sothat we can send your details to the payout bank.You can verify this by visiting the web pages below.http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/8820740/101m-lottery-jackpot-winners-Dave-and-Angela-Dawes-to-give-millions-to-friends-and-family.html
Geilomat, oder? Nur, warum kommt diese Mail aus Südostasien? Und warum mit Reply-To nach China?
Received: from dns.homemax.com.tw (59-125-75-235.HINET-IP.hinet.net [59.125.75.235]) by famine.uu.org (8.14.3/8.14.3) with ESMTP id q3O468fb012951 for <my@addr.es>; Tue, 24 Apr 2012 06:06:14 +0200 Received: from dns.homemax.com.tw (localhost [127.0.0.1]) by dns.homemax.com.tw (Postfix) with ESMTP id 7B018677042; Mon, 23 Apr 2012 19:37:54 +0800 (CST) Received: from dns.homemax.com.tw (localhost [127.0.0.1]) by dns.homemax.com.tw (Postfix) with ESMTP id 68CE9677F72; Mon, 23 Apr 2012 18:33:38 +0800 (CST) From: "Dave Dawes" <davve_angela.dawes@ymail.com> Reply-To: davedawes101@Yahoo.cn
Alice bei o2: Nepper, Schlepper, ..?
Vorgeschichte: für meine Zweitwohnung in Berlin habe ich mir DSL von Alice legen lassen, aus falschem Geiz nur DSL mit Analog (naja; bin a) eh’ nie da und b) wenn, dann im einzigen Zimmer alleine – und für Selbstgespräche reicht VoIP :)). Allerdings, das wußte ich vorher nicht, schaltet Alice dort in Berlin-Mitte echte Telefonie wie die Telekom; und so habe ich auch bei Alice einen Splitter und ‘nur’ ein DSL-Modem bekommen, keinen IAD wie in der Praxis in GT … Und diese analoge Leitung rauscht. Richtig dolle, aber nur in meine Richtug (was doof ist für den Supportanruf; verstünde man mich nicht, wären wir ggf. schon weiter).
Anyway; da ISDN nur 2 EUR/Monat Aufpreis kosten soll, wollte ich es jetzt zubuchen – in der Hoffnung, das Rauschen loszuwerden (ISDN kann nicht rauschen) und auch CLIP wieder zu bekommen, das klappt am Anschluß nämlich auch nicht (und das ist so richtig Telefonie-Mittelalter für jemanden, der seit ca. 20 Jahren (nur) ISDN nutzt …).
Gedacht, online probiert, no go. Ginge schon, soll aber 10,– statt (lt. Tarif-PDF) 5,– Euro einmalig kosten und statt monatlich 19,99 wieder 29,99 als Basis. Danke, passe; das ist Abzocke, liebe Leute, aber nicht mit mir.
Nachdem ich hier in Gütersloh krankheitsbedingten Zwangsaufenthalt habe, bin ich kurz bei o2 rein, denn: ‘Alice ist jetzt bei o2’. Nach tapferem Abwarten, bis der Kunde vor mir augenscheinlich Altrechnungen mit mehreren grünen Euro-Scheinen bar bezahlt hat, komme ich endlich ran:
Ich: ‘Ich möchte gerne meinen Alice-Anschluß von analog auf ISDN umstellen…’
o2-Shop-Angestellte: ‘Uh. Ja, da schreibe ich Ihnen mal eine Nummer auf… Ah, hier steht eigentlich alles drauf. Rufen Sie diese [01805] Nummer an…’
I: ‘Äh, ja, aber die kostet pro Minute‽’
o2: ‘Ja, aber ich kann von hier leider nicht auf Bestandsdaten zugreifen…’
Mit verächtlichem Schnaufen zog ich, das Schaufenster fotografierend, von dannen.
Dann halt per Einschreiben Reklamation der Leitung in Berlin; auf jene per Webformular hat Alice ja nur mit einer Mail ‘Alice: Ihre Meinung ist uns wichtig! [%DE08154711%]’ geantwortet … Ich finde es un-glaub-lich, was sich die o2-Tochter Alice/Hansenet erdreistet — und es wahrlich bezeichnend, daß es o2 in 10 Monaten, trotz anderslautender Werbung, nicht geschafft hat, Alice-Kunden im o2-Shop zu betreuen. Die anderes suggerierende Werbung empfinde ich als klar irreführend …
Ob Alice auch nach einem Wohnungswechsel ‘mein’ Anbieter bleibt? Wenn sich nichts ändert bei dem Chaosverein, als der Hansenet/Alice sich mir bislang dargeboten hat (siehe auch die Alice-induzierte einmonatige »Kein Anschkuß unter dieser Nummer«-Arie vor gut einem Jahr) wohl eher nicht. Zumal ich dort VDSL50 als Basisgeschwindigkeit voraussetze …
Was nützt der billigste Zugang, wenn er nicht sauber funktioniert und entsprechende Supportfälle, die über eine kostenpflichtige Callcenter-Nummer gemeldet werden müssen, als erfolgreich geschlossen werden, weil Alice nur einen 3-Tage-Horizont für Technikerbuchungen hat (der Kunde aber nicht wiederholt ganze Arbeitstage auf den Telekom-Techniker zu warten in der Lage ist und einzig der Samstag »paßt«)‽
Der Nepp mit Windows 7
Sofern das stimmt, was Golem.de berichtet, nämlich das Amazon.de nur 1.500 Windows-7-Pakete zum vergünstigsten Preis zu verkaufen hatte … kann ich nur beten, daß Google mit ihrem chromblitzenden OS – vor dem MS ja keine Angst hat, denn »laut Microsoft-Chef Steve Ballmer ist kein neues Betriebssystem nötig« – noch dieses Jahr in die Läden kommt. Gut, ich würde als Monopolist wohl ähnlich argumentieren … Und was bei Monokultur 1 vs. Monokultur 2 nun Pest, was Cholera ist — ich weiß es nicht.
Gut, ich werde um Winsuxx nicht vorbeikommen und die Beta von 7 sah recht nett aus. Ich habe mir daher die Professional-Variante bei Amazon.co.uk bestellt, mal sehen, was £93.10 dermaleinst in € sein werden. Außerdem: »Home« ist doch eh’ nur was für Warmduscher ;)
Vodafone und die zielgruppengerechten Tarife
Wie ein einem Kommentar schon angekündigt, hier eine weitergehende Betrachtung des Verhältnisses Vodofone vs. »Generation Upload«, von Anspruch und Realität:
Im Tarif SuperFlat Internet Festnetz, schlappe 44,95 verlangt Vodafone dafür, gibt es – grade für das Always-on-Google-Phone HTC Magic, folgende Leistungen:
- Monatliche Inklusiv-Minuten (ins deutsche Festnetz inkl. Video-Telefonie): unbegrenzt[sup]1[/sup]
Err… Kann mit jemand einen Festnetzgegenstelle nennen, die ich vom Handy aus per Videotelefonie erreichen kann? Also jetzt kein Mobiltelefon in dessen »Home Zone« unter einer Festnetznummer, was echt standortfestes, z. B. einen Asterisk-Server? (Mal abgesehen davon, daß das HTC Magic m. W. der Videotelefonie nicht mächtig ist.) - Monatliche Inklusivleistung: Vodafone HappyLive! UMTS[sup]18[/sup]: Vodafone live!-Flatrate,[sup]14[/sup] Vodafone MobileMail,[sup]15[/sup] ein Music-Download,[sup]12[/sup] Basiskanäle von MobileTV,[sup]13[/sup] 30 Minuten WebSessions[sup]19[/sup] sowie unbegrenzt E-Mails auf dem Handy versenden, empfangen und im mobilen Internet surfen[sup]3[/sup] sowie am Wochenende unendlich viele SMS und MMS ins dt. Vodafone-Netz verschicken
Hammer. Abgesehen davon, daß formal nur die Kommata bei Vodafone Fußnoten bekommen und ich unvermittelt den Eindruck, daß jedes »Guten Tag« eines Mitarbeiters des Vodafone-Callcenters wohl mindestens dreieinschränkendeerklärende Fußangelnnoten hat: MobileTV kann das HTC Magic nicht (na, sagen wir mal, es hat derzeit keine Applikation dafür; letztlich sind das ja nur RealVideo- oder Flash-Streams …) und das »unbegrenzt im mobilen Internet surfen« hat seine Einschränkung schon in Fußnote 1. - Minutenpreis[sup]8[/sup] inkl. Video-Telefonie in alle dt. Mobilfunknetze: 0,29 (0,2437) [EUR (netto/brutto)]
Fußnote 1 regelt u. a. folgendes:
Sie telefonieren mit der Vodafone SuperFlat Internet Festnetz ohne zusätzliche Berechnung unendlich viel aus demdeutschen Vodafone-Netz ins deutsche Festnetz. Ausgenommen sind Konferenz-Verbindungen und Gespräche zuSondernummern. Standardgespräche in alle deutschen Mobilfunknetze führen Sie für nur 0,29 Euro/Minute. NationaleStandard-SMS kosten 0,19 Euro pro SMS. […] Sie schicken ohne weitere Berechnung am Wochenende von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr monatlich 3.000 SMS und1.500 MMS aus dem deutschen Vodafone-Netz ins deutsche Vodafone-Netz. […] Sie können außerdem mit der Vodafone SuperFlat Internet Festnetz unbegrenzt übers deutsche Vodafone-Netz im Internetsurfen. Dafür steht Ihnen bis zu einem Datenvolumen von 300 MB pro Abrechnungszeitraum die jeweils größtmöglicheBandbreite zur Verfügung. Ab 300 MB stehen Ihnen höchstens 64 KBit/s zur Verfügung. Wir behalten uns vor, dieVerbindung nach jeweils 24 Stunden automatisch zu trennen. Zum Abrechnen runden wir am Ende jeder Verbindung,mindestens aber alle 24 Stunden auf den nächsten 100-KB-Block. Sie dürfen die Vodafone SuperFlat Internet Festnetz nurmit Ihrem Handy nutzen. Mit einem Computer, einem ans Handy angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computersdürfen Sie den Tarif. nicht nutzen. Für diese Nutzung zahlen Sie 0,20 Euro pro 10 KB. Sie dürfen die Vodafone SuperFlatInternet Festnetz nicht für Voice over IP und Peer-to-Peer-Kommunikation nutzen. […]
Nun, es ist nicht gelogen; ich kann »unbegrenzt im Internet surfen«, nur leider wird es nach dem 300. MB im Monat gar keinen Spaß mehr machen, da auf unterirdische Performance gedrosselt. »Generation Schleichfuß« ist also das, was Vodafone unter »Generation Upload« versteht‽ Daß mich die Minute in alle deutschen Netze bei FONIC nur 0,09 EUR/Min kostet, bei Tchibo entweder 0,19 EUR/Min oder 0,38 EUR/Gespräch (<= 2 Stunden), von meinem DTAG-ISDN-Anschluß auch unter 0,20 EUR/Min und über VoIP noch weniger … geschenkt. Welcher Freak würde denn diese Kosten vergleichen ,wenn er einen Vertrag bei dem Provider machen kann, der mit dem Roten Irokesen aus Bärlin wirbt? Naja, wenn’s mich nervt, mache ich eben Call-Through durch meinen Asterisk. Über eine Festnetznummer — das ist ja voll erlaubt.
Immerhin, hier darf ich nur kein VoIP und kein P2P machen, Instant Messaging ist erlaubt. Und nach dem 301. MB/Monat fällt der Geschwindigkeitseinbruch dort insbesondere nicht auf.
Der Tarif SuperFlat Internet Wochenende ist mit 24,95 im Monat deutlich günstiger – es ist jeweils ein subventioniertes Handy im Preis enthalten –, bietet aber nur noch 200 MB Datenvolumen, darüberhinaus besagt die dortige Fußnote 1:
Sie haben mit der Vodafone SuperFlat Internet Wochenende außerdem ein Inklusiv-Volumen von 200 MB pro Monat fürs Internet-Surfen im deutschen Vodafone-Netz zur Verfügung. Für Surfen, das darüber hinausgeht, zahlen Sie 0,49 Euro proMB. Pro Verbindung, mindestens aber nach 24 Stunden, runden wir zum Abrechnen auf den nächsten vollen 100-KB-Block auf. Ungenutztes Inklusiv-Volumen verfällt am Ende des Abrechnungszeitraums. Sie dürfen das Inklusiv-Volumen nur mit Ihrem Handy nutzen. Mit einem Computer, einem ans Handy angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computer dürfen Sie das Inklusiv-Volumen nicht nutzen. Für diese Nutzung zahlen Sie 0,20 Euro/10 KB. Sie dürfen das Inklusiv-Volumen nicht für Voice over IP und Peer-to-Peer-Kommunikation nutzen.
Ein echtes Schnäppchen, wenn man mal – aus Versehen? – seinen PDA, Laptop, … über diese Verträge surfen läßt, kostet das MB(!) schlappe 20,00 EUR(!!) statt 0,49 EUR/MB. Was im übrigen zwingend deutlich macht, daß Vodafone eine genaue Inspektion des transferierten Daten vornimmt, wie sonst sollten sie einen tarifierbaren Unterschied ausmachen?
Sorry, Folks. Bei o2 (Germany) kostete vor Jahresfrist schon (oder ist es bald zwei Jahre her?) Genion S nüscht, mit Handy gab’s IIRC einen Aufschlag von 10,00 EUR/Monat. Die 5-GB(!)-Pseudoflat kostet nochmal 25,00 EUR/Monat, Gespräche irgendwas bei 0,20 EUR/Minute, IIRC. Vodafone bietet aus meiner Sicht mehr denn je Tarife an, die man einfach nicht haben will, weil sie a) unsinnige Bestandteile haben, die man mitbezahlen muß (MobileTV beim HTC Magic), b) kundenunfreundliche Limitierungen haben (300 MB sind sicherlich nicht wenig, ich habe meine 5-GB-Flat bei o2 selten zu mehr als 200 MB – Handy und Laptop – ausgenutzt; dennoch stellt sich die Frage, warum man schon dort die Drosselung ansetzen will, ist das Netz sooo schlecht angebunden?) und c) im Vergleich mit dem Mitbewerb gnadenlos überteuert sind. Randnotiz: die Tarifoption »Vodafone!live Internet Flat« (ca. 10,00 EUR/Monat für 5(?) GB Pseudoflat, aber nur mit dem Handy nutzbar) ist nicht zuwählbar; ein Handy im Vodafone-Netz soll nicht mehr als 300 MB/Monat flott transferieren dürfen — warum auch immer.
YMMV; ich werde wohl meine »mannensmann D2privat«-SIM wieder aus dem HTC MAgic prökeln und es mit der Tchibo-Prepaid betreiben. Googles Dienste liegen ja, anders als bei Apples iBrick, im Netz, und den Zugang dorthin vermittelt mir o2 deutlich günstiger – und ich kann auch mal mein Netbook über mein Handy ins Netz gehen lassen, ohne gleich Privatinsolvenz anmelden zu müssen.
An dieser Stelle frage ich mich wirklich, was »Deutschlands bekanntester Blogger« mit dieser Kampagne zu tun hat; solte er auch beraten haben, wäre das kein Aushängeschild für seine Beratungstätigkeit. Sollte er die beworbenen Produkte und Tarife wirklich kennen, so kann es ihm an Geld nicht mehr mangeln, wenn er diese mit seinem Konterfei »hoffähig macht«. Naja, Marketing …

