Eigentlich suchte ich ja nur nach Hinweisen, wie man auf einer embedded Plattform die Last des pppoed senken kann, da bei ca. 4 MBit/sec die nicht mehr ganz taufrische CPU …
root@gw:~ # cat /proc/cpuinfo ![]()
processor : 0
vendor_id : CyrixInstead
cpu family : 5
model : 7
model name : Cyrix MediaGXtm MMXtm Enhanced
stepping : 4
cpu MHz : 233.866
cache size : 16 KB
[...]
flags : fpu tsc msr cx8 cmov mmx cxmmx
bogomips : 444.00
… am Anschlag ist — Resultat: 30% der DSL6000‐Anbindung sind nur bedingt nutzbar.
Dank Google stieß ich dabei auf einen historischen iX‐Artikel vom 1996, damals war grade ISDN »in« und für Linux Neuland. Elf Jahre ist es her, fast vorgestern und doch eine kleine Ewigkeit.
Frohe Ostern!
Mit der Bitte um Beherzigung noch schnell ein paar gute Ratschlaege fuer den Umgang mit Kerzen. Gefunden in einer Packung Osterkerzen‐in‐Echteischalen, leider ohne konkreten Bezug zum gegenstaendlichen Produkt.
Warum auf dem Beipackzettel des angeblich aus (Nord-) Deutschland stammenden Produktes auf die Nutzung von Umlauten verzichtet wurde, erschließt sich mir nicht. Auch finde ich es befremdlich, derlei Anweisungen bei Kerzen vorzufinden — ist das auf neue EU‐Richtlinien zurückzuführen?
Anyway: Frohe Ostern Dir da draußen, was immer Du sein magst!
.6live
Beim Aufbau eines neuen VDR war auch mal ein
Update der Kanallisten fällig (nicht zuletzt aufgrund von diversen Formatunterschieden zwischen der mittlerweile antiken Version 1.2.2 aus 2005 und der nun eingesetzten 1.4.5) – und beim händischen sortieren der gefundenen Kanäle stolperte ich dann über ».6live«.
Ich weiß nicht, was da abends und nachts läuft – am Karfreitag‐Nachmittag jedenfalls kommt nur ein Standbild‐Stream mit ca. 400 kBit/sec, voller Werbung für Hotlines mit 0137er oder 09005er Vorwahl bzw. 118er‐Auskunftsdienste. Daß sich sowas rechnet, irritiert mich schon ein wenig. Aber »Sex sells« heißt es ja nicht umsonst …
Sighseeing in America '07
Ein Hoch auf die moderne Kommunikation. Ralf Heiringhoff berichtet derzeit in seinem Blog, nearly real-time ;), über seinen Trip durch die USA (Bilder gibt’s auch).
Man gewinnt einen Ausblick auf das, was uns in Deutschland bevorstehen könnte, sollte der amtierende Innenminister seine umstrittenen Pläne umsetzen.
Das Ende keiner Freundschaft
Faszinierend. Acht Jahre lang habe ich mit einem IMAP-Server und Netscape 4.x, dann Mozilla und zuletzt FirefoxThunderbird meine gesammelten Mails bearbeiten dürfen, trotz eines Gesamtumfangs von mehreren GByte im Laufe der Zeit für Server und Client unproblematisch. Aufgrund äußerer Umstände bot sich ein Umstieg auf Outlook (nicht Outlook Express) an, um neben IMAP auch ein neues Mailprotokoll bedienen zu können. Nach rd. einem Monat schon kündigte mir Ausguck aber nun die Freundschaft, die nie eine war …
Xing mit XML?
Laut Golem.DE plant OpenXING die Einführung einer Schnittstelle zu den Daten als Web-Service:
Die Schnittstelle soll als Web-Service veröffentlicht werden, so dass eine sichere Nutzung der Xing-Daten in anderen Anwendungen möglich sein soll. Der Anbieter des sozialen Netzwerkes verspricht sich dadurch einen höheren Nutzen der Informationen, indem sich aus verschiedenen vorhandenen Inhalten Mashups erstellen lassen.
Man wird sehen müssen, was und unter welchen Konditionen da möglich wird; in erster Näherung scheint sich aber XING grade in eine Richtung zu öffnen, die die skandalgeschüttelte Gruschelcommunity erst jüngst stark zu reglementieren suchte.
F1 oder CO2?
Nachdem deutsche wie europäische Politiker[sub] [/sub]sich ja darüber wortreich verlieren,[sub] [/sub]ob und falls ja in welchem Maße ein[sub] [/sub]generelles Tempolimit auf bundesdeutschen Autobahnen[sub] [/sub]Emission von CO[sub]2[/sub] reduzierte,[sub] [/sub]mal ‘ne Frage:[sub] [/sub]Welche Menge an CO[sub]2[/sub]-Ausstoß liesse sich vermeiden,[sub] [/sub]gerne prozentual an dem,[sub] [/sub]was besagtes Tempolimit brächte,[sub] [/sub]würde es keine Formel-1-Rennen inkl.[sub] [/sub]des damit verbundenenen Wanderzirkus geben?[sub] [/sub]Just[sub] [/sub]curious …
Neues vom SchnüffelVZ
Nicht nur Studivzs neue AGBs werfen Fragen, auch der Zulässigkeit, auf, auch die Datenschutzerklärung wird im Law Blog als schwerlich mit geltendem Recht in Einklang zu bringen angesehen:
Schnüffelt StudiVZ also zum Beispiel wegen einer vermeintlichen Doppelanmeldung in den Mails oder geht man der Frage nach, ob der Nutzer überhaupt mal an einer Uni eingeschrieben war, verstieße das gegen das Fernmeldegeheimnis. Gleiches gilt für die weitaus meisten Punkte in den AGB, denn diese haben überhaupt keinen direkten Bezug zum “Nachrichtendienst”.
Sollte StudiVZ tatsächlich von der Datenschutz-Erklärung Gebrauch machen und im dort dargelegten Sinne schnüffeln, wäre das ein Fall für den Staatsanwalt. Auf die Verletzung des Fernmeldegeheimnisses stehen bis zu fünf Jahre Gefängnis.
Nun bin ich kein Rechtsgelehrter (IANAL), aber fast glaube ich, juristische Termini besser zu verstehen als zumindest die Unternehmenssprecher lt. heise online:
[Update: Der StudiVZ-Sprecher entgegnet: „Die Klauseln sind im Übrigen nicht überraschend, weil ausdrücklich in Fettdruck und gesondert auf sie hingewiesen wird und weil das Wort Vertragsstrafenregelung selbst auch gleich am Anfang der gesonderten Klausel hierzu durch Fettdruck deutlich hervorgehoben wird.“]
»Überraschend« dürften Nutzer wie Juristen es eher finden, daß man bei der Nutzung eines kostenlosen Dienstes nun mit empfindlichen Vertragsstrafen von z. T. über 6000,– bedroht wird …
Aber auch dazu hat Udo Vetter in seinem Law Blog dankeswerterweise aus berufenenm Mund schon was geschrieben:
Nun gut, vielleicht ist gerade kein Geld da für juristische Beratung. Oder der Hausanwalt spielt gerade Golf. Dann sollte man wenigstens erwarten, dass die eigenen Behauptungen darauf überprüft werden, ob sie stimmen. Mir haben jetzt schon einige StudiVZ-Nutzer die Mail mit den neuen AGB weitergeleitet. Mit dem übereinstimmenden Befund:
Dort ist gar nichts fett gedruckt.
Dies gilt spannenderweise auch für die Versionen im Web (gestrige Screenshots diesbezüglich liegen vor) — insofern stellt sich die Frage, auf welche Veröffentlichung der (neuen) AGBs jener unbenannte »StudiVZ-Sprecher« wohl Bezug nahm.
Schon merkwürdig.
Nahrung 2.007
Lecker, aus Schweinefleisch und Weizenfaser besteht nun Salami? Was das ist, diese ominöse »Weizenfaser« (insbesondere irritiert der Singular), ist dank Google schnell erklärt — und auch eine »Stellungnahme zu Weizenhalmfaser (“Weizenfaser”“)« gefunden.
Na dann: Guten Appetit.
Bye, Bye, Vodafone …
Soso. Liebe D2 privat Vodafone Deutschland, ihr wollt mich also nicht mehr als Kunden, ja? Zehn Jahre Post-Paid (mit mehr als einem Vertrag), und das ist der Dank?
Erstaunlich, hätte ja doch erwartet, daß der heutigen Nummer Zwei im deutschen Markt etwas daran läge, langfristige Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten. Aber alles, was Ihr mir bietet, sind belästigende Anrufe, daß ich doch so ein geiles Partenerkartenangebot ohne monatliche Kosten bei nur 5,– EUR Mindestumsatz als langjähriger Kunde nicht ausschlagen könne … Daß ich das für einen der anderen Verträge einige Zeit vorher schon in Anspruch genommen habe, ist Euch wohl entfallen, was? Tücken der EDV, hmm?
Naja, was soll’s; Rufnummernmittnahme ist ja heute kein Thema mehr, dann gehe ich halt zum anderen D-Netz-Betreiber ein Deutschland, der T-Com. Damals, von e+ und seinen Wanderwellen die Schnauze voll habend, dachte ich, man müßte den Wettbewerb unterstützen und habe mich bewußt gegen D1 für D2 entschieden. Und anders als in so manchem kleineren Netz habe ich die Entscheidung abdeckungstechnisch bis heute nicht bereut.
Aber ich verstehe natürlich, daß Ihr Eure Site mit Flash aufpeppen müßt. Daß Euch die flashy experience dabei wichtiger ist als die Funktionalität (nach der geilen Flash-Flugshow bei der Handy-Suche tat sich bei “Jetzt bestellen” leider nix).
Ja, ich habe verstanden, Ihr wollt mir kein neues Handy verkaufen und seit an einer Verlängerung nicht interessiert. Ok, kein Thema – woanders zahle ich nicht zwingend mehr …
