Was soll ich sagen — ich glaube, ich zeige es lieber:
Wet. Wetter. Summer ’07.
»Herzlich Willkommen bei o2.«
Ok, ich habe es nun doch getan. Nach reiflicher Überlegung, dem Wälzen von etlichen – leider teilweise nicht wirklich aktuellen – Tarifvergleichsseiten, habe ich heute einen Genion S-Vertrag abgeschlossen und dazu ein Internet-Pack-L bestellt. Abgerundet wurde die Anschaffung durch den Kauf einer »o[sub]2[/sub] Surf Box mini«, was nichts anderes ist als eine o[sub]2[/sub]-gelabelte Huawai E220:
ati Manufacturer: huawei Model: E220 Revision: 11.110.05.00.00 IMEI: 35508301....... +GCAP: +CGSM,+DS,+ES
Richtig spielen damit darf ich leider erst ab morgen (hmm, das heißt ab in einer Stunde – safe ;)), aber die Vorbereitungen zum Abschluß der »o2 Surf Box mini« aka Huawai E220 an mein Ubuntu-driven Laptop konnte man ja schon mal anstoßen …
Dank gilt der exzellenten Einrichtungsbeschreibung auf frankenberger.at — hiermit war die Erstinbetriebnahme ein Klacks, naja, zumindest fast:
Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.652000] usb 1-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3 Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.812000] usb 1-1: configuration #1 chosen from 1 choice Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.816000] option 1-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.816000] usb 1-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB3
Dies war das allererste Einstecken — noch ohne irgendwas vorbereitet zu haben; die Hoffnung stirbt ja zuletzt, daß ein Windows-Gadget unter Linux mal ohne Zicken läuft ;) (Wobei es schon viiiiel besser geworden ist, etliche Gadgets aus vergangenen Jahren funktionieren mit 2007er Distributionen und Kerneln einfach!)
Gut, dann also doch huaweiAktBb durchkompilieren. Ging – nach Hinzufügen von libusb-dev wie bei frankenberger.at beschrieben – auch, nur leider tat’s nicht mit den udev-Skripten …
Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.808000] usb 1-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 6 Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.968000] usb 1-1: configuration #1 chosen from 1 choice Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.972000] option 1-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.972000] usb 1-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 Aug 9 22:49:50 brick udevd-event[24550]: run_program: '/sbin/huaweiAktBbo' abnormal exit Aug 9 22:49:55 brick udevd-event[24566]: run_program: '/sbin/huaweiAktBbo' abnormal exit
Kommandozeile — ebenso Fehlanzeige:
root@brick:~# /sbin/huaweiAktBbo Hladam HUAWEI E220 a prepnem na modem - bbo 06 4 set feature request returned 0
»Damnit, war ja klar!« schoß es mir durch den Kopf — und ob die freundlichen O2-Shop-Damen mir die Box wohl doch noch gegen die Option GT Max-PC-Card tauschen würden?
Warum ich mir diesen UMTS-USB-Adapter überhaupt geholt habe, wo ich doch schon seit mehreren Jahren mit einer GT Fusion (UMTS+WLAN) oder meinem Nokia 6630 ins Netz gehe und auch ein N95 grade gekauft habe, also eigentlich wirklich kein UMTS-Endgerät bräuchte?
Naja, die Box kann halt HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/sec (statt 384 kBIt/sec bei UMTS), das kann sonst nur mein N95, für 29,– bei Vertragsneuabschluß schien das die sinnvollere Alternative zu sein — zumal das initiale Ansinnen, auf ein subventioniertes Endgerät gänzlich zu verzichten, auf ehrliches Unverständnis bei den O2-Shopperinnnen stieß.
Apropros GT Fusion — jene steckte natürlich noch im Laptop, daher auch ttyUSB3 ganz am Anfang. Samt usbserial-Modul … Also raus mit der Option und …
root@brick:~# rmmod usbserial ERROR: Module usbserial is in use by option root@brick:~# rmmod option root@brick:~# rmmod usbserial (Huawei-Box anklemmen, warten) root@brick:~# /sbin/huaweiAktBbo Hladam HUAWEI E220 a prepnem na modem - bbo 06 4 set feature request returned 0 Prepnute-OK, Mas ttyUSB0 ttyUSB1 (cez usbserial vendor=0x12d1 product=0x1003) pozri /proc/bus/usb/devices
Mit dem udev-Skript von frankenberger.at gibt’s hier noch Probleme (»udevd-event[28242]: run_program: ‘/sbin/huaweiAktBbo’ abnormal exit«), aber das sind Details. Vielleicht ist’s nur ein Timingproblem bei den Hardware-Initialisierungsskripten.
Wichtig ist, daß nach der korrekten Einrichtung der »Surf Box mini« auch die Option wieder funktioniert:
Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.028000] usb 6-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 2 Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.212000] usb 6-1: device descriptor read/64, error -62 Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.500000] usb 6-1: device descriptor read/64, error -62 Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.780000] usb 6-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 3 Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102442.996000] usb 6-1: configuration #1 chosen from 1 choice Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.000000] option 6-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.000000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB3 Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] option 6-1:1.1: GSM modem (1-port) converter detected Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB4 Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] option 6-1:1.2: GSM modem (1-port) converter detected Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB5
Warum ausgerechnet o2?
Tja, gute Frage; wer mich kennt weiß, daß ich nach sehr schlechten Erfahrungen mit (der Netzabdeckung von als auch dem Kundenhandling durch) E+ vor über zehn Jahren einerseits jenes Netz meide wie der Teufel das Weihwasser und andererseits auch für die E-Netze per se nicht so aufgeschlossen bin: Die Netzabdeckung in jenem Frequenzband ist nun einmal aufwendiger herzustellen und Marktspäteintreter tendieren zur initialen Fokussierung auf lukrative Gebiete — eine günstige SIM nützt mir nichts, wenn die einzigen Gespräche, die ich an von mir aufgesuchten Orten führen kann die mit dem einhetlichen GSM-Notruf sind, sprich: »mein« Netz meinen Aufenthaltsort nicht abdeckt.
Echte UMTS-Flat für 25,– im Monat (BASE), ja, gerne. Doch wenn ich diese nur in Ballungsgebieten nutzen kann und auch dort ggf. nur mit einem Bruchteil der aktuellen Bandbreiten, lohnt sich das Angebot dann?
Kurz: das günstigste Angebot, umgerechnet auf €/MB, gibt es sicherlich – auf den ersten Blick – bei der E+-Marke BASE: 25,00 €/Monat für Datenkommunikation flat, IIRC. Dafür könnte man mit Netz-Höchstgeschwindigkeit (384 kBit/sec theoretisch) maximal ca. 119 GB im Monat aus dem Netz ziehen, falls ich mich nicht verrechnet habe.
o2 hat einen preislich ähnlichen Tarif mit 5-GB-Inklusivvolumen, D2 mit MoobiCent einen um 50% teureren als echt Flatrate — in beiden Netzen wären unter optimalen Bedingungen (UMTS-HSDPA mit 1,8 oder bei D2 gar bis zu 7,2 MBit/sec) wenigstens rd. 5mal soviele Daten in der gleichen Zeit zu ziehen — insofern erscheint mir das o2-Angebot trotz der Limitierung auf 5 GB als das attraktivere. Als Bonbon gibt es vielerort das sich auch auf die Datenkommunikation beziehende nationale Roaming mit D1 noch — die Gefahr von Funklöchern sehe ich bei o2 deutlich geringer als bei E+. (Solange o2 jedenfalls nicht vorschnell das Roaming abstellt. Es gibt natürlich auch Orte, wo es mindestens mit D1, D2 und o2 »schwierig« ist, zu telefonieren.)
Abschließend der Verweis auf Details zu den »UMTS-Flatrates«, von Onlinekosten.de zusammengetragen. Ich werde nun die nächsten drei Monate exzessiv dem Onlinesein fröhnen und mal die Trafficentwicklung beobachten. Ob es dann am Ende doch eine MoobiCent-D2-Flat wird oder ich mich mit 10,00 € für 200 MB/Monat bei o2 bescheiden kann — man wird sehen ;) Ich gebe ja die Hoffnung auch massentaugliche Tarife nicht auf — dies »Handy2.0-Flatrate« von Vodafone ist, finde ich, schon ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.
Spartenkanäle
Toll, was man so alles beim Durchzappen findet. Unter den mehr als 1000(!) TV- und Radiosendern, die ich mittlerweile über die Astra 1- sowie den Astra 2B-Satelliten empfange, gibt’s offensichtlich auch sehr spezielle Spartenkanäle:
Obigen Zusammenschnitt mag man auf den ersten Blick nicht begreifen — es lief heute Nacht dort erst ein Bericht (»leicht« fokussiert auf Audi) über Le Mans 2007, direkt danach kam ein Werbespot, der Audi-Fahrern das Angebot machte, sollten sie zum diesjährigen(!) Rennen kommen, gäb’s Verköstigung an der Audi-Box: »If your making your way to this year’s Le Mans, you can take advantage of the Audi pit stop, […]« Daß viele Audi-Fahrer zu Audi kamen und dort verköstigt wurden, war zuvor im Bericht natürlich auch zu sehen …
Gretchenfrage: ist in den 2008er Modellen eine Zeitmaschine eingebaut oder wie soll das funktionieren?
Wenn Cola-Automaten träumen …
… dann ist das immer ein erhabener Moment. Unser treuer, die D-Mark noch erlebt habender, bedarf wohl einer gründlichen Gehirnwäsche, denn er hält sich für Onkel Dagobert und zählt seine Fastilliarden.
(Wobei, ein Realitätbezug ist ja vorhanden, satte 90 Cent verlangt der Dienstleister für einen halben Liter Coke, kredenzt seit Monaten in klebriger Flasche … Hrmpft.)
Das bittere Ende, primär derzeit für den Dienstleister, ist, daß unser verträumter Automat vor lauter Zähleifer wohl das Durchzählen der herauszugebenden Flaschen vergißt und sich hier schon mal um ein, drei, bis-Schacht-leer-Flaschen vertut. Mit leerenden Folgen …
(Das rote Licht sollte eigentlich anzeigen, daß der Schacht leer ist und nicht gewählt werden sollte — auf dem recht Foto kann man aber nun auch automatsich erahnen, was besser, und was nun gar nicht geht …)
Eine neue Geldprüfeinheit bräuchte der betagte Eckensteher dann auch einmal. Drei Minuten Spaß wegen der zufälligen Nichtannahme des Geldes? Nein, das ist keine Seltenheit — und bei weitem nicht lusitg …
Drained
Heute habe ich mein, morgens um 9 Uhr vom Netzgerät getrenntes, N95 mich 2x 45 Minuten »beinahe lotsen« lassen — also mit Nokias »Karten« genannter Anwendung eine Route planen lassen und die aktuelle Position lt. N95-GPS auf der Karte anzeigen. (Echte Navigation kostet für ganz Europa € 89,00 für ein Jahr, € 99,00 für drei Jahre. Auch kürzere Abozeiten sind möglich …)
Außerdem habe ich noch vielleicht ‘ne halbe Stunde einen IM-Client ausprobiert, sagen wir also 2h Dauereinsatz für’s N95. (»Karten« hält eine IP-Verbindung offen, was es damit macht, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht Nokias Antwort auf Plazes beschicken?)
Ok, wie soll ich’s nun sagen? Am besten – ein Film sagt mehr als tausend Worte – mit einem Filmausschnitt:
Mit anderen Worten: nach dieser »Tortur« – fast hätte ich’s vergessen, drei Telefonate nuckelten auch noch an der Batterie, wobei … es bestand jeweils eine Datenverbindung schon, deutlich mehr Stromverbrauch dürften die Telefonate nicht gebracht haben –, wieder im Büro angekommen, weinte das N95 auch schon bitterlich nach seinem Bettchen Netzteil.
Das war um 16 Uhr. Oder, mit Captain Jacks Worten: »Damnit! It’s the special features! They really drain the battery!«
N95-Überzieher?
Sagt mal, gibt es denn wirklich keine sinnvolle, d. h. einerseits das Gerät schützende und gleichzeitig die Nutzbarkeit nicht massiv einschränkende, Tasche für’s N95?
Nokias CP-191 ist schick, robust, paßgenau und innovativ — nur leider stört mich zumindest der dicke Lederdeckel massiv in der Nutzung des Telefons ein: ich kann das Telefon in dieser Tasche geöffnet nicht mehr sicher in einer Hand halten — und schon zum telefonieren muß man es öffnen (oder als Bluetooth-von-Borg rumlaufen). Schön ist, daß das sliden nach oben und unten in der Tasche funktioniert, aber rechts die Verschlußlasche und insbesondere links der Deckel stören bei der Nutzung in der Tasche enorm. Den stabilen Deckel bekomme ich auch nicht sinnvoll weggeklappt, um das Handy mit einer Hand noch halten oder gar halten und bedienen zu können.
Um es mit den Worten der Kollegen zu sagen: »Sieht schon sehr elegant aus, wie Du Dir das da an den Kopf hälst. Doch, wirklich …«
Die Tasche von Jim Thomson® für das N95 ist ein klassisches Handytäschchen: reinstecken und nutzen. Auch elegant, vor allem nicht so dick auftragend — Aussparungen für die IR-Diode und den SD-Karten-Slot aber gibt’s keine. Und leider läßt sich das N95 nur zu vielleicht 30% nutzen, wenn man den Slider nicht wenigstens nach oben schieben und somit an die Tastatur gelangen kann. Ein Sliding in der Tasche ist aber leider nicht vorgesehen, den Druckknopf-gesicherten Verschluß oben zu öffnen und das Oberteil hochzuschieben ist bestenfalls die halbe Miete, denn an die unten liegenden Tasten muß man dann durch das Sichtfenster und mehrere Zentimenter Luft drücken …
Klar, konstruktionsbedingt ist ein alltagstauglicher Schutz für das N95 eine Herausforderung; komplett ohne irgendwas in die (Hosen-) Tasche geht aber auch nicht, da durch den leisesten Druck nach oben oder nach unten der Slider sich bewegte und damit die Tastensperre aufgehoben würde. Von der Verkratzung des großen Displays gar nicht zu reden …
Darum: Wer Vorschläge, ab besten natürlich basierend auf eigenen Erfahrungen mit dem N95, hat, hinterlasse doch bitte einen Kommentar oder schreibe mir ‘ne Mail. Ich suche eine Tasche zum Schutz des N95 vor Umwelteinflüssen einerseits, die andererseits die Benutzung des Geräts aber nicht groß einschränken soll.
Geht's los?
Von der Niagara I war ich seinerzeit nicht sooo angetan, die Single-Thread-Performance war – wie erwartet – lausig (für heutige Verhältnisse) und die eine Floating-Point-Unit, um die sich alle Threads prügeln mußten, tat ihr übriges, um erste Tests mit Apache gegen die Wand kriechen zu sehen.
Nun steht also Niagara II ante portas, und wieder werden Lobpreisungen gesungen, bevor das Blech käuflich zu erwerben ist. Ich denke, ich werde auch dieses Mal irgendwann Gelegenheit bekommen, mir das Rennpferd genauer anzusehen, wobei (nicht nur) mich weniger die theoretische SPEC-Performance interessiert sondern das, was von der Leistung letztlich bei konkret vorhandener Anwendung auf die Straße gebracht werden kann. 10 GBit/sec-Ethernet ist ja schon mal ein Wort — alleine das zu füllen wird schon spannend werden. (Und natürlich die Frage, ob Linux wieder bessere Benchmarks zeigen wird als das native Solaris? ;))
N95: Klapperkiste
Hmm, wie lange habe ich mein N95 nun? Ich glaube, es ist just eine Woche um … Und schon muß ich sagen, daß – entgegen Christian Klinglers Blog-Eintrag – mein schicker Slider schon merklich klappert.
Der Display-Slider steht links schon deutlich (mm-Bruchteile, aber sichtbar) höher als rechts, bei Bedienung der oberen Tasten merkt man deutlich die Bewegungen, ich schätze mal auf ein Spiel von rund einem halben Millimeter. Es darf bezweifelt werden, ob dieses Handy die 2jährige Gewährleistungsfrist überhaupt erlebt — ans Überleben mag ich noch nicht denken.
Dreist: Vodafone blockt SMS von Google an VF-UMTS-Kunden? (UPDATED)
Wenn ich eines nun ganz bestimmt nicht mag, dann sind das vertraglich nicht vereinbarte Einschränkungen, mit wem ich und wer mit mit z. B. SMS austauschen darf …
War ich doch auf dem Weg, Vodafone ob der Bewegung hin auf die Klientel der Onliner Respekt zu zollen, frage ich mich mittlerweile, ob’s noch geht, da in Du-esel-dorf oder wo auch immer die deutsche Zentrale mittlerweile beheimatet ist. Denn offensichtlich blockiert Vodafone bei mindestens zwei UMTS-Verträgen die Validierungs-SMS von Google Calendar!
Nachdem Ende vorletzter Woche schon mein 6630 komische Fehlermeldungen auf die SMS von Google abgab – genauer: sie wg. angeblichem Platzmangel nicht annahm (s. Bild links, stammt allerdings vom zweiten 6630) –, setzte ich die Hoffnung
auf das neu erworbene N95. Aber auch sie wurde enttäuscht, siehe Bild rechts …
Nachdem ein Test mit einer O2-SIM im älteren 6630 ![]()
erfolgreich war (SMS wurde sauber empfangen, es sind auch keine Auffälligkeiten erkennbar gewesen), konnte ein hardware- oder firmwareseitiges Problem ausgeschlossen werden — also auf zu einem etwas umfangreicheren Test, bei dem folgendes Equipment zum Einsatz kam:
- 1x Vodafone-branded Nokia N95 (
V 11.0.026 v. 17-04-07
)
- 1x VF Nokia 6630 (
V 2.39.15 v. 11.11.04
),
- 1x VF Nokia 6630 (
V 5.03.08 v. 17.08.05
)
- 1x VF Nokia 3650 (
V 4.14 v. 20.08.2003
)
Benutze SIM-Karten:
- 1x VF-SIM, ca. 10 Jahre alt, mit neuem 240-Minuten-SuperDuper-Tarif inkl. InternetFlat
- 1x VF-SIM, ca. 10 Jahre alt, mit 1,7 Jahre altem VF UMTS-50-Minuten-inklusive-Tarif
- 1x VF-SIM als Partnerkarte zum letztgenannten Vertrag, keine weiteren Optionen
- 1x O2-SIM mit deaktivierter Datenoption
- 1x O2-SIM mit Datenpaket
Die SIMs wanderten munter durch die Telefone; hierbei lies ich mir jeweils von Google Calendar an die jeweilige Rufnummer im jeweiligen Handy (außer N95) die Validierungs-SMS schicken.
Fazit:
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Karte 1 im N95 (Vodafone-UMTS; Einbuchung nur ins Vodafone-GSM-Netz zeigt gleiches Verhalten): No Go, irreführende Fehlermeldung, denn einerseits können SMS von anderen Absendern empfangen werden, andererseits ist der Speicher mitnichten voll, siehe rechte Bilder.
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Es hat fast den Anschein, als lehne das Handy die SMS von Google absichtlich ab, unklar ist nur, ob dies eine Funktion der SIM-Karte oder der Firmware ist. Was ich dann nicht probiert habe ist, die Karte 3 ins N95 zu stecken – aber wie man sehen wird, ist das Phänomen nicht telefonabhängig …
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Karte 1 in Handy 2 (älteres 6630, rechts) und Karte 2 in Handy 3 (neueres 6630, links): Same procedure as last time, James.
Obwohl noch massig Platz ist und SMS-Empfang generell kein Problem darstellt, wird ein Speicherplatzproblem vorgelogen und der Empfang nicht durchgeführt.
Auf beiden 6630 funktioniert der Empfang von SMS und MMS problemlos — auch während die Falschmeldung wegen Speichermangels angezeigt wird. Sowohl der Hauptspeicher als auch der SMS haltende Kartenspeicher haben ausreichend Kapazitäten, um noch SMS aufzunehmen; siehe dazu rechts den Schnappschuß der Speichersituation, der auf dem Handy 2 beim Eingang der SMS noch frei war … »Speicher voll« scheint die bequemere Fehlermeldung zu sein; »Inhalt blockiert« wäre allerdings ehrlicher.
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Erste Überraschung: Mit Karte 5 in Handy 2 — kein Problem. Die SMS von »Google« – keine Rufnummer – wird glasklar empfangen, alles überhaupt kein Thema.
Wir halten fest: mit einer O2-Karte im (VF-) Handy ist der Empfang der Google-SMS problemlos möglich; dies schließt automatisch sämtliche potentiellen Probleme wie Firmwarestand, Speicherzustannd u. dgl. aus — mit einer Nicht-Vodafone-SIM funktioniert der SMS-Empfang problemlos! Daraus folgt dann auch, daß das Problem auf Vodafone beschränkt sein und damit im Verantwortungsbereich von Vodafone liegen muß — eine absichtliche Behinderung demnach?
(Da es nicht telefon-, sondern SIM-Karten-abhängig ist, dürfte dieses Phänomen auch nicht von Einstellungen im Handy sein; Ablehnung von »anonymen Mitteilungen« scheint aber auch nur bei MMS möglich zu sein, bei den SMS-Einstellungen fand ich keine entspr. Option.)
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Warum aber sollte Vodafone generell den Empfang von SMS von Google sperren? Ein Test mit Karte 3 in Handy 4 offenbart dann Erstaunliches: mit einer Vodafone-SIM ohne expliziten UMTS-Tarif in einem GSM-only-Handy wird die SMS von Google ebenfalls ohne Murren empfangen!
Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde der Test in Handy Nummer 2, in dem Karte Nummer 5 ja funktionierte, mit der Karte Nummer 3, wiederholt. Hierbei zeigt sich dann ebenfalls nicht das bei den Karten 1 und 2, beides Karten mit explizitem UMTS-Tarif in seit rd. 10 Jahren bestehenden Laufzeitverträgen, auftretende »Empfangsproblem«.
Warum aber tritt es nur bei den beiden UMTS-Verträgen auf? Karte 2 hat einen knapp zwei Jahre alten Vertrag, Karte 1 ein aktuelles »KombiPaket« — am Tarif alleine liegt es nicht, auch nicht am benutzten Netz (auch Karte 3 bucht im 6630 sich in Vodafones UMTS-Netz ein und auf GSM-only gezwungen tut es mit Karte 1 dennoch nicht in Handy 1).
Ich bin nun etwas ratlos, was dies bedeuten soll. Bislang hat Vodafone auf mich nicht den Eindruck eines exzessiven Zensors gemacht, aber offensichtlich steckt eine Funktion, gesteuert durch SIM-Karte oder Netz, in der Handy-Firmware, die bestimmte SMSs mit gefälschter Fehlermeldung ablehnt.
Da dies bei mindestens 4 verschiedenen Series-60-Firmwares in 3 verschiedenen Vodafone-branded Handymodellen auftritt, ist ein Zufall eher unwahrscheinlich.
Selbst im Nokia 3650 (branded by Vodafone) mit 2003er Firmware tritt diese Störung auf, siehe links — aber, soweit ich dies ermitteln kann, nur mit Vodefone-SIMs mit UMTS-Tarif; VF-Partnerkarte, O2-SIMs, bei diesen tritt das Problem nicht auf.
Nun könnte ich ja vielleicht noch verknusen, wenn »Empfang einer SMS aus Vertragsgründen blockiert« als Meldung käme — in dem Fall würde ich dann den Vertrag genau lesen müssen und ggf. die Sonderkündigungskarte ziehen. Aber vorzugaukeln, es lege ein Defekt am Endgerät (zu wenig freier Speicher) vor, das grenzt für mich an Betrug — und dem nachzugehen hat mich etliche (Nacht-)Stunden meiner Freizeit gekostet. Ob Vodafone oder Nokia diese zum üblichen Stundensatz wohl ersetzen möchten?
Ich bin jedenfalls »not amused«. Ideen, anyone?
N95 als SIP-Phone an Asterisk
… wer lesen kann ist klar im Vorteil — oder: kaum macht man’s richtig, funktioniert es auch.
Wichtig ist auch die Einstellung der Codes (s. everflux), dann klappten zumindest bei mir auch die Tarifansagen meines VoIP-Anbieters sauber. Erste Versuche zu meiner Echo-Test-Extension waren sehr zufriedenstellend, ob man das SIP im N95 aber sinnvoll nutzen kann, darf bezweifelt werden; wie vieles im N95 zerrt natürlich auch die (ständige) WLAN-Verbindung an der Laufzeit — auf everflux heitß es dazu:
Achtung: Dadurch schaltet das N95 Handy den wlan-scan Modus dauerhaft ein! Sobald der Accesspoint verfügbar ist, bucht sich das Telefon automatisch am SIP Server ein.Zumindest sollte es das. Tut es das nicht, einfach mal rebooten, wie man es vom Nokia N95 gewohnt ist.Weiterhin hat das enorme Auswirkungen auf die Akkulaufzeit des N95 – ohne Wlan & Internettelefonie hält der Akku länger als einen Tag. Mit macht das N95 ohne aktive Nutzung nach weniger als 24 Stunden die Grätsche.
Quelle: everflux.de
Hut ab vor Nokia; die Standzeit des 6630 war schon nicht soooo berauschend – kein Vergleich jedenfalls zum 6110 seinerzeit –, aber im Jahre 2007 ein Mobiltelefon auf den Markt zu bringen, welches bei normaler Nutzung grade mal einen Tag ohne Stromtankstelle durchhält – noch dazu ohne coole wie sinnvolle Goodies wie ein Solarpanel zum (nach)laden unterwegs –, das zeugt schon von Mut.
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Auch habe ich dann gleich mal ‘nen frischen Bug in der 11er Firmware (der neuesten lt. Nokia für meine dunkelpflaumiges VF-N95, Productcode 0552003) gefunden: bei einem Fehler beim Internetanruf wird als Gesprächsdauer die des letzten geführten Telefonates zurückgegeben.
Etwas gravierender finde ich den zweiten Bug, der mich grade meine ersten drei Resets des N95 erleben lies: beim editieren einer Rufnummer aus dem Telefonbuch (Kontakte -> Namen suchen -> öffnen -> Eintrag selektieren -> Nummer verwenden -> bearbeiten) rebootet mein N95, wenn ich – auch ohne Änderung der Nummer – dort auf ‘wählen’ gehe.
Klingt nach Zeit für ein Backup und Spaß mit der Thekencrew vom Vodafone-Shop hier in Gütersloh …
Yessss. Nokia hat mich nicht enttäuscht, das Nokia N95 erfüllt meine (schlimmsten) Erwartungen — ein dermaßen mit haarsträubenden Bugs ausgeliefertes Mobiltelefon hatte ich nicht mehr seit dem 7650, wo ich in 2 Jahren immerhin 3 Geräte aufgrund von Produktmängeln bekam (Nummer eins starb den grausamen »Speicher voll«-Tod, da Nokia keine (ausreichende) Reserve vorgesehen hatte, damit das Telefon in jedem Fall noch arbeiten konnte, selbst wenn der Nutzer seinen Speicher bis ans letzte Byte ausnutzt; Nummer zwei, mit neuerer Firmware, war nach ca. 1,5 Jahren fällig, da der Einschaltknopf nicht mehr funktionierte — dabei schalte ich mein Handy nur im Flieger widerwillig aus — und so bekam ich 7650 #3 …). Und, mal ganz ehrlich: der doppelte Schiebemechanismus des N95 — wer gibt dem eine MTBF von mehr als 6 Monaten?
