Danke, Telekom. Medienbrüche sind immer scheiße; und wie geht’s jetzt weiter? Solltet Ihr den Brief tatsächlich verschickt haben, wo ist er geblieben? Ich glaube nicht, daß ich jemals einen solchen bekommen habe. Aber selbst wenn – vielleicht wurde er auch als Werbemüll, fälschlich, entsorgt? –, ich kenne mein Passwort nicht und wie Ihr selbst sagt, gibt’s noch gar keines. Und jetzt? Auf einen ggf. vor Jahren (evtl. registrierte ich mich schon vor geraumer Zeit mal für Euren ollen Onlineservice? Ihr könnt es vielleicht nachschlagen, ich weiß es nicht.) abgeschicken Brief zu warten, da erscheint einfach nur dumm.
Vorschlage, liebe Telekom? After all, it’s your braindead damned process, not mine …
Nachtrag:
Date: Thu, 04 Mar 2004 02:21:38 +0100 (CET)
From: info@telekom.de
Subject: Ihr persönlicher Benutzername
To: XXXXXXXXXXXXXXX@xxxxxxxxxxxxxx.xxx
Message-id: <6487931.1078363298791.JavaMail.isas1@adonis>
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Sie haben sich heute entschieden, in Zukunft die Daten Ihres Telekom-Anschlusses selbst zu verwalten, wann immer Sie es wollen. Wir werden Sie davon überzeugen, dass Ihre Entscheidung goldrichtig ist:
Herzlich willkommen beim T-Punkt im Internet!
Ihr persönlicher Benutzername lautet: XXXXXXXXXX
In wenigen Tagen erhalten Sie Ihr dazugehöriges Passwort mit der Post. Bis dahin verkürzen Sie sich doch die Wartezeit unter www.telekom.de/shop und stöbern Sie in unserem Angebot. Auch wenn Sie gerade nichts kaufen möchten, informativ ist es allemal.
Mit freundlichen Grüßen aus Bonn
Ihr Internet-Team der Deutschen Telekom
Ich sehe schon Stunden von Spaß mit der Hotline vor mir. Bei der die Überzeugung bestimmt reift, daß es eine gute Idee war, mich der Onlinewillkür auszuliefern …
Ohne Worte
Oh, ich kann mir eine Frage selbst beantworten: Platz 15 der deutschen blogcharts.
WestEins – busy not blogging
Hmm. Wieder nur ein Strohfeuer. Das WestEins Projektblog erstarrte vor einem Monat einmal mehr nach kurzer Betriebsamkeit — zwar kann man der Cheffin beim fluchen flüstern über die Leistungsfähigkeit der Bahn zuhören; dem Projektblog nach ist aber wieder Grabesruhe eingekehrt beim Proket WestEins.
Wann sollte doch gleich Starttermin sein?
Huawei E220 & Ubuntu Feisty
In »Herzlich Willkommen bei o2.« schrieb ich über die Erstinbetriebnahme meiner »Suf Box mini« von o2 (aka Huawei E220). Dieses USB-Kästchen unter Linux (hier: Ubuntu Feisty) an den Start zu bekommen, erweist sich mittlerweile als piece of cake:
Einstecken
Aug 13 02:21:15 brick kernel: [213979.280000] usb 3-2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3 ... kernel: [213979.452000] usb 3-2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [213979.456000] hub 3-2:1.0: USB hub found ... kernel: [213979.460000] hub 3-2:1.0: 4 ports detected ... kernel: [214050.868000] usb 3-2.2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 4 ... kernel: [214050.988000] usb 3-2.2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [214050.992000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214050.992000] option 3-2.2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214050.992000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
root@host:~# rmmod option
... kernel: [214071.784000] usbcore: deregistering interface driver option ... kernel: [214071.784000] option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0 ... kernel: [214071.784000] option 3-2.2:1.0: device disconnected ... kernel: [214071.788000] drivers/usb/serial/usb-serial.c: USB Serial deregistering driver GSM modem (1-port) ... kernel: [214073.824000] usb 3-2.2: USB disconnect, address 4 ... kernel: [214074.120000] usb 3-2.2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 5 ... kernel: [214074.244000] usb 3-2.2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [214074.244000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.352000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.364000] drivers/usb/serial/usb-serial.c: USB Serial support registered for GSM modem (1-port) ... kernel: [214074.372000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.1: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1 ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.2: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB2 ... kernel: [214074.412000] usbcore: registered new interface driver option ... kernel: [214074.412000] drivers/usb/serial/option.c: USB Driver for GSM modems: v0.7.1
Da ich derzeit keine praktische Verwendung für mehr als ein UMTS/HSDPA-Modem habe, soll das erst einmal reichen — wie das nach Suspend und Hibernate sich verhält, wird sich noch zeigen.
Nun bietet o2 allerdings in der Region Ostwestfalen HSDPA nicht an und nennt auch keine Roadmap, daher werde ich wohl statt der USB-Surfbox mein treues 6630 via BT als Modem für meine Pseudo-Flat verwenden. Für 384 kBit/sec reichen die knapp 800 kBit/sec der BT-Strecke dann doch aus – wie, nebenbei, im Urlaub extensiv eruiert ;)
Da ist was faul im Staate …
Ein wahres Wort, gelassen niedergeschrieben:
Aber ein Ermittlungsverfahren eröffnen, Anhörungsbögen verschicken – das geht heute ja fast automatisch. Würde ich nicht davon leben, könnte ich mich über so unnötige Ermittlungsverfahren ein wenig aufregen.
Quelle: lawblog
Womit wir wieder bei den Krähen wären.
HSDPA entblättert
Da ich wissen wollte, warum HSDPA so unglaublich viel besser bei der RTT abschneidet als UMTS (was selbst schon deutlich besser performt als GRPS/GSM) und mich die Erklärung bei o2 nicht vollends befriedigte, suchte ich weiter und fand einen lesenswerten Artikel zu HSDPA bei UMTSlink. Eine kürzere Zusammenfassung liefert das elektronik-kompendium.de.
Quintessenz: die Antwortzeiten (RTT) auf IP-Ebene sind deutlich besser mit HSDPA als ohne, HSDPA bringt neben der höheren Datenrate (die sich insbesondere bei zunehmender Auslastung der Funkzellen wiederum deutlich positiv bemerkbar machen sollte – 384 kBit/sec durch 10 Teilnehmer mach grade mal noch Uralt-Modem-Niveau, 1800/3600 kBit/sec bei 10 Nutzern ergibt rd. doppelte ISDN- oder gar einfache UMTS-Geschwindigkeit, die jedem Nutzer bliebe) also insbesondere eine deutlich bessere Nutzbarkeit bei interaktiven Diensten!
| UMTS+HSDPA | 60 – 70 ms | |
|---|---|---|
| UMTS | 170 – 200 ms | |
| EDGE (EGPRS) | 300 – 400 ms | |
| GPRS | >= 500 ms |
GNU Nacht der Fledermäuse?
Samstag abend am Parkbad: Ankündigung der »Nacht der Fledermäuse« — per se erst einmal nicht sooo spannend vielleicht, stünde da nicht mehrfach »GNU«.
»GNU Public License«, ok. »GNU’s Not Unix«, might be. »GNU/Hurd« tut nicht weh. Aber »GNU Nacht der Fledermäuse«?
As usual hat Google dann die Lösung parat: Dieses GNU steht für »Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V.«. Und veranstaltet wurde dort:
Zur Gütersloher Nacht der Fledermäuse lädt die GNU am Samstag, den 11. August in den Gütersloher Stadtpark ein.Treffpunkt dieser für jeden offenen und kostenlosen Veranstaltung ist der Eingang des Parkbades (Parkbadstraße) um 20 Uhr (nicht 19 Uhr wie im Veranstaltungskalender gennant!).
Zunächst zeigt der Fledermausfreund Thomas Bierbaum einen Fledermausfilm und eine lebende Fledermaus (Pflegetier). Danach sollen die nächtlichen Insektenjäger während eines Spazierganges im Stadtpark beobachtet werden. Wer hat, sollte einen Fledermausdetektor oder eine Taschenlampe mitbringen.
Die Veranstaltung ist besonders für Kinder geeignet, die an diesem Abend Fledermausdetektiv spielen können. Schließlich ist jede Fledermaus, die an diesem Abend festgestellt wird sehr viel wert, weil viele dieser nützlichen Flattertiere witterungsbedingt in diesem Jahr gestorben sind.
Ein Hoch den wenigbuchstabigen Abkürzungen ;)
Das Ende der »unendlichen Geschichte«?
Neat.
»SCO vs. Linux: Die unendliche Geschichte« nähert sich scheinbar doch einem Ende — und mit ein bißchen Glück markiert jenes Ende auch gleich das der klagefreudigen umtriebigen neuen SCO. Ich jedenfalls hätte nichts dagegen, für den Linux-Markt ist TCFKAC (The Company Formerly Known As Caldera) meines Erachtens mehr als flüssig, die Umsätze sind denn auch seit Jahren eher rückläufig.
Fare well, SCO, and do give my greetings to CBM.
Flash considered harmful
HUAWEI E220 Statistics [q]uit Uptime : 1826s SpeedUp : 2kB/s SpeedDn : 45kB/s || Trnsfd : 3.0MB |||| Recvd : 37.2MB STRENGTH Mode: (?)
Hmm, heftig, ein bißchen blogdoch-surfen und schon sind 40 MB futsch. Und das noch relativ langsam, in Gütersloh verfügt o2 offensichtlich nicht über HSDPA — 45 kByte/sec entspricht UMTS’ 384 kBit/sec, in etwa.
Gegenversuch mit D2, mit N95 via Bluetooth angebunden. Zuerst fällt die geringe Latenz auf:
traceroute to 192.251.226.30 (192.251.226.30), 64 hops max, 40 byte packets 1 * * * 2 * * * 3 10.210.19.146 104 ms 88 ms 93 ms 4 172.16.5.244 91 ms 172.16.5.243 76 ms 172.16.5.244 102 ms [...] 9 145.254.16.66 88 ms 88 ms 100 ms 10 62.53.239.117 104 ms 100 ms 96 ms 11 195.71.12.59 112 ms 113 ms 111 ms 12 195.71.109.220 92 ms 105 ms 95 ms 13 192.251.226.30 112 ms 92 ms 104 ms
76 ms kommt schon fast an ISDN (ca. 60 ms) und ADSL-ohne-FastPath (64 ms) ran! Respekt, da verbessert scheinbar die modernste UMTS-Variante nochmals signifikant die Latenz — wenn man bedenkt, daß CSD/GRPS bei 500 bis 700 ms liegt, UMTS immerhin noch bei 200 bis 400 ms, dann sind unter 100 ms schon eine wirklich gute Leistung.
Ok, wo Licht ist, ist auch Schatten: diese Geschwindigkeit (1050+ kBit/sec — ggf. limitiert durch den Bluetooth-Link zum Modem Telefon?) steht mir leider an meinem Wohnort nicht im o2-Netz zur Verfügung, auch am Arbeitsplatz steht »nur« UMTS von o2 zur Verfügung (kein HSDPA) — aber anders als E+ baut o2 immerhin HSDPA aus …
Da Vodafone dem Vernehmen nach schon ihr gesamtes deutsches Netz mit HSDPA überzogen haben (gleiches soll für T-wieauchimmersiegradeheißen gelten), geht der Punkt für Geschwindigkeit als auch Latenz ganz klar in Richtung der Platzhirsche T-D1 und Vodafone D2 …
Surfen/Arbeiten über die HSDPA-Verbindung machte erstaunlich viel Spaß, selbst für mich als DSL-16000-Junkie war das mehr als nur erträglich; HSDPA-Netze könnte man durchaus als DSL-Ersatz sehen (nur werden sie in der Regel genau dort nicht aufgebaut werden, wo sich schon niemand DSL zu legen traut :() — allerdings dürfte ich auch, zur Testzeit zumindest, in der mit DSL gut versorgten Kleinstadt Gütersloh (DSL-Infrastruktur von, mindestens, Telekom, Arcor, QSC (inkl. SHDSL), Telefónica, BiTel, … vorhanden) der einzige HSDPA-Surfer gewesen sein. Die nächsten Ausbaustufen (3,6 MBIt/sec Downstream, 7,2 MBit/sec Downstream) andererseits stehen ja schon auf der Roadmap.
Das könnte noch richtig spannend werden, ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, klevere Paketpreis-Gestaltung (HSDPA-basierender »DSL-Zugang«, mit 2 UMTS/GSM-Funkmodulen ausgestattete DECT-Basisstation (=> ISDN-Komfort der zwei »Leitungen«) oder eien andere Lösung für »stationäre« Sprachtelefonie in der »Homezone«, Option für zweite SIM für mobile Nutzung, verschiedene Flat-Packages (Sprache wie Daten), …) — für den Gelegenheitssurfer könnte das attraktiv sein. Allerdings geht derzeit ja eher der Trend dahin, daß auch die Mobilfunker ihre Kunden an die (DSL-Leitungs-) Leine nehmen — und die T-Com Telekom bindet, durch massive Aktionen unterstützt, derzeit ihre verbliebenen Kunden möglichst an 24-Monatsverträge.
Wie auch immer: HSDPA r0x0r!
Wetter, das.
In Gütersloh hat’s heute mal wieder richtig geschüttet. Nicht ein schaurig-schöner Sommerregen, nein,
das war schon mehr der Versuch, all das Elend zu ertränken.
Hat nicht geklappt, zumindest nicht dort, wo ich war. Aber die aktuellen Wasserstandsmeldungen gibt man ja gerne an Kollegen weiter, die sich nach Süden zur Sonne abgesetzt haben — gesagt, getan.
Was dann allerdings MMS-wendend zurück kam, hatte einen hohen Neidfaktor — Bilder vom (fast) wolkenlosen Himmel in den Cinque Terre, Strand und Leute und blaues Wasser inklusive!
1:1 für Ralf würde ich mal sagen. Der Wunsch nach einem Lottogewinn wurde unbändig.
Aber jeder Arbeitstag hat einmal ein Ende und am Freitag heißt das auch Wochenende (außer vielleicht für geldgeile Spacken, die am Wochenende Bereitschaft machen …)!
Und, wie sollte es anders sein, pünkltlich zum Feierabend brachen die Wolken abermals. Aber so richtig nochmal, mit stehendem Wasser auf der Straße und allem Drum und Dran.
Und was kommt als Antwort wieder per MMS?
Natürlich ein Foto von der untergehenden Sonne am Mittelmeer, die wenigen Wölkchen von letzten Tageslicht eindruckvoll iluminiert.
2:0, okok, Ralf, ich gebe auf.
