Spannend. Fahren mit der Bahn – Deutschlands letztes grosses Abenteuer. Alleine vom für eingesparten Porto für die Beschwerden wegen der Unfähigkeit der Bahn, pünktlich Züge mit allen im voraus verkauften Sitzplätzen bereitzustellen, kann man sich fast ein 3-Gänge-Menü leisten. Denn verkaufte Leistung auch erbringen, das muss die Bahn ja nicht, da hält ja die Bundespolitik das sauber gewaschene Händchen drüber …
Trainspotting: #ICE1082 kein Stopp in Göttingen #WTF
Liest sich ja spannend, kein Halt auf ICE-Bahnhof Göttingen; spooky wird’s, wenn man aus dem Zug hört ‘Bahnhof Göttingen wegen Polizeieinsatz gesperrt. Müssen in Kassel warten.’ Und danach: ‘Werden umgeleitet, +105 Hannover. Göttingen bleibt laänger zu.’ Und kein Wort dazu bei Spon bislang :(
Apropros: heute morgen nur knapp ner Dachlawine entgkommen …
Arrived, save and sound
Ein Schelm, der Böses dabei denkt …
Wenn's mal schnell gehen soll …
Berliner Entsorgung
Das perfekte Pad …
… gibt’s, zumindest für mich, derzeit nicht. Während Christian CES-Berichten folgt, warte ich – noch immer – auf ein Pad/Tab/wtf, welches mich erst einmal von den technischen Spezifikationen anspricht – 1024×600 ist schon beim Netbook kacke, und für Netbook-Technik in lahm zahle ich bestimmt nicht Premium oben drauf …
Ja, ich würde Notion Inks ADAM auch ins Herz schließen wollen — wenn da nicht die gesunde Skepsis gegenüber Powerpoint-Geräten wäre, sprich Hardware, die bislang nur als Hochglanzbroschüre existiert. Und natürlich bleibt die Skepsis. inwiefern sich die klar weiterentwickelte ADAM-Oberfläche, »Eden«, mit 08/15-Android-Anwendungen beißt — oder eben auch nicht.
Hardware von Motorola hingegen kommt mir nicht mehr ins Haus — nicht erst mit dem Milestone hat Motorola seine generelle Hackerinakzeptanz belegt. Ich bleibe dabei, wenn ich die Hardware kaufe, halte ich jeglichen Versuch des Verkäufers oder Herstellers, mir die vollumfängliche Nutzung der gekauften Hardware durch digitale Signaturen während des Startvorganges zu erschweren oder zu verunmöglichen, für nicht rechtens. Natürlich muß Motorola mir nicht deren proprietäre Software überlassen; die Hardware hingegen mit anderer Software zu nutzen unterbinden zu wollen, entspricht aus meiner Sicht einem Enteignungsversuch und ist dementsprechend entschieden abzulehnen. Ich hoffe inständig, daß auch Motorola, wie grade erst Sony, die Quittung für den Versuch, den Besitzer von der Hardware auszusperren, bald ausgestellt bekommt. (JFTR: natürlich habe ich willenlos wirre Lizenzvereinbarungen abgenickt — für die, oft stark fehlerbehaftete, Soft-/Firmware. Nirgends im Kaufprozeß allerdings wurde mir angedient, die Rechte an der teuer bezahlten Hardware aufzugeben …)
Aber zurück zu Android-Einlagen/-Tabletten: um einen Mehrwert zu bieten, erwarte ich in der Klasse ab 300,– EUR definitiv mindestens HD-ready-Auflösung (1280×720), mehr dürfte erst jenseits 9 Zoll praktikabel sein. Diese Auflösung hat mit de-facto-Standard-Medien ruckelfrei bedient werden zu können, also auch mit dem, zu Recht, verhaßten, Flash …
Ode an meine Fritz!Box(en)
Während ich grade meine Berliner IT ordne, merke ich, wie sträflich meine langjährige Ignoranz bzgl. AVMs Fritz!-Geräten eigentlich war. Denn eigentlich sind das erfreulich kundenfreundliche Tausendsassas, mit denen sich auch ein Geek wie ich anfreunden kann: sie beherrschen Fax-Versand und (imho wichtiger) -Empfang. Und das via analoger oder digitaler Amtsleitung – und wohl sogar direkt per T.38 bei VoIP? Ein direkter Zugang zur Box via telnet ist generell vorgesehen (und einfachsten zu aktivieren). Auch als Anrufbeantworter, samt Fernabfragemöglichkeit und WAV-Versand per eMail, macht so eine 71xx eine gute Figur. Kurzum: eigentlich kann so eine Fritz!Box von Haus aus kaum etwas nicht, was ich vermissen würde; und falls doch, läßt sie sich recht benutzerfreundlich ohne Reflash sogar erweitern … Tja, und so kam es dann, daß, nachdem ich Blut geleckt hatte, ich nun schon 6 Fritz!- bzw. Speed!Boxen (‘gefritze’ Telekom-Speedports 701V oder 900V) betreibe: eine in meinem Elternhaus (mit OpenVPN-Tunnel zwecks Fernwartung), eine im NHZ (hinter einem Alice-IAD; ebenfalls plus OpenVPN), zwei in GT (eine 701V ursprünglich als CapiOverTCP-Gegenstelle für Asterisk und noch als Fax-Empfänger; eine 900V als TK-Anlage inklusive lokalem Asterisk) sowie zwei in Berlin (eine als Ersatz für das Alice-Modem 1111 – in B macht Alice, zumindest hier in Mitte, POTS/ISDN traditionell – sowie eine zweite als WPA2-Repeater statt eines Cat.5-Kabels quer durch den Raum). Wenn schon, denn schon :-)
capifax: Faxen machen mit der Fritz!Box
Ich bin wahrlich kein Freund dieser vorsintflutlichen Datenübermittlungsmethode genannt Fax. Aber wie es so nun einmal ist, dann und wann braucht man es, denn wenngleich heutzutage Fax nur eine grausam schmalbandige Art ist, monochrome Bilder zu übermitteln, bestehen Unternehmen ggf. darauf, etwas, was niemals Papier gesehen hat, auf diesem Wege übermittelt zu bekommen.
Als Fritz!Box-Besitzer folge ich dem Ruf natürlich gerne – denn es gibt ja ffgtk, ein Paket zum Faxversand via Fritz!Box, von Linux aus. Leider war die Installation nicht so »straight forward«, wie man es sich wünschen würde; der Faxversand über den CUPS-Druckertreiber schlug initial fehl. Gut, es gibt ja die Kommandozeile — aber die erwies sich als ziemlich widerspenstig, immer wieder wurde die mühsam geGIMPte TIFF-Dateil abgewiesen. Des Rätsels Lösung:
- Re-scale the image width to 1728 pixels
- Re-sample the XYresolution to 204 DPI per 98 DPI
Dann klappt’s auch mit dem Faxversand per »capifax« ;-)
Mittlerweile habe ich allerdings durch try-and-error auch den Fax-Druckertreiber an den Start gebracht, und nach dem Abschalten des Anrufmonitors klappt’s nun auch mit mehrseitigen Dokumenten. Open Source rulez …








