Ich bin wahrlich kein Freund dieser vorsintflutlichen Datenübermittlungsmethode genannt Fax. Aber wie es so nun einmal ist, dann und wann braucht man es, denn wenngleich heutzutage Fax nur eine grausam schmalbandige Art ist, monochrome Bilder zu übermitteln, bestehen Unternehmen ggf. darauf, etwas, was niemals Papier gesehen hat, auf diesem Wege übermittelt zu bekommen.
Als Fritz!Box-Besitzer folge ich dem Ruf natürlich gerne – denn es gibt ja ffgtk, ein Paket zum Faxversand via Fritz!Box, von Linux aus. Leider war die Installation nicht so »straight forward«, wie man es sich wünschen würde; der Faxversand über den CUPS-Druckertreiber schlug initial fehl. Gut, es gibt ja die Kommandozeile — aber die erwies sich als ziemlich widerspenstig, immer wieder wurde die mühsam geGIMPte TIFF-Dateil abgewiesen. Des Rätsels Lösung:
- Re-scale the image width to 1728 pixels
- Re-sample the XYresolution to 204 DPI per 98 DPI
Dann klappt’s auch mit dem Faxversand per »capifax« ;-)
Mittlerweile habe ich allerdings durch try-and-error auch den Fax-Druckertreiber an den Start gebracht, und nach dem Abschalten des Anrufmonitors klappt’s nun auch mit mehrseitigen Dokumenten. Open Source rulez …
