Während ich grade meine Berliner IT ordne, merke ich, wie sträflich meine langjährige Ignoranz bzgl. AVMs Fritz!-Geräten eigentlich war. Denn eigentlich sind das erfreulich kundenfreundliche Tausendsassas, mit denen sich auch ein Geek wie ich anfreunden kann: sie beherrschen Fax-Versand und (imho wichtiger) -Empfang. Und das via analoger oder digitaler Amtsleitung – und wohl sogar direkt per T.38 bei VoIP? Ein direkter Zugang zur Box via telnet ist generell vorgesehen (und einfachsten zu aktivieren). Auch als Anrufbeantworter, samt Fernabfragemöglichkeit und WAV-Versand per eMail, macht so eine 71xx eine gute Figur. Kurzum: eigentlich kann so eine Fritz!Box von Haus aus kaum etwas nicht, was ich vermissen würde; und falls doch, läßt sie sich recht benutzerfreundlich ohne Reflash sogar erweitern … Tja, und so kam es dann, daß, nachdem ich Blut geleckt hatte, ich nun schon 6 Fritz!- bzw. Speed!Boxen (‘gefritze’ Telekom-Speedports 701V oder 900V) betreibe: eine in meinem Elternhaus (mit OpenVPN-Tunnel zwecks Fernwartung), eine im NHZ (hinter einem Alice-IAD; ebenfalls plus OpenVPN), zwei in GT (eine 701V ursprünglich als CapiOverTCP-Gegenstelle für Asterisk und noch als Fax-Empfänger; eine 900V als TK-Anlage inklusive lokalem Asterisk) sowie zwei in Berlin (eine als Ersatz für das Alice-Modem 1111 – in B macht Alice, zumindest hier in Mitte, POTS/ISDN traditionell – sowie eine zweite als WPA2-Repeater statt eines Cat.5-Kabels quer durch den Raum). Wenn schon, denn schon :-)
Ode an meine Fritz!Box(en)
(Blogged via flickr)
Kamera: Vignette Vignette for Android


BTW, wie es der Zufall will, das (ISDN-) Telefon im Bild stammt auch von Telecom Italia, dem vormaligen Eigner der deutschen Alice; es handelt sich dabei um ein ISDN-(System-)Telefon, welches mit EDSS1-Signalisierung (aka »Euro-ISDN«) auskommt und ich für, IIRC, ‘n Heiermann mal aus der Bucht gefischt habe. In den internen S0 der FB gesteckt, FB auf internen S0 konfiguriert – das Telefon bekommt sogar Datum/Uhrzeit anstandslos mit.