Nach der Kälte kam der Schnee, und wie schon gestern (http://is.gd/eBBJ) sind viele Gütersloher draußen und geniessen das Winterwetter.
Grenzen der Miniaturisierung
Nachdem unsere Netbooks – Medion akoya Mini und HP Mininote 2133 – bekanntermaßen optiosche Laufwerke vermissen lassen, habe ich kürzlich einen externen Brenner, Anschluß per USB, bestellt.
Dieser ist denn nun auch angekommen, und noch vor der ersten Inbetriebnahme fällt eins auf: die Miniaturisierung, wie sie sich bei den Netbooks grade wieder manifestiert hat – und partiell zurückgefahren wird, siehe HPs Anstrengungen, die Atom-Technologie auf Geräte jenseits 10″ zu übertragen –, hat natürliche Grenzen. Teilweise gesetzt durch die Technologie (hier: der Durchmesser der CDs/DVDs), teilweise aber auch durch die Usability (siehe die meisten Netbooks der Sub-10-Zoll-Klasse).
Beindruckend allerdings finde ich, wie riesengroß sich das externe Brennergehäuse gegenüber meinen HP 2133 ausnimmt — und wesentlich größer ist der akona Mini (aka MSI Wind U100) nun auch wieder nicht.
Der Brenner hat eine größere Grundgfläche und ein deutlich größeres Volumen als mein schnieker HP — das wird insbesondere bei der Sicht von vorne und der Seite auffällig.
Naja, ich denke, als quasi-stationäres Laufwerk geht das noch klar, aber ich möchte definitiv den Trümmer nicht mitschleppen müssen auf Reisen.
Sony hatte seinerzeit für die 12″-Subnotebooks, das war so um 2000 herum, kleine Zusatzgeräte im Zubehörprogramm, ein USB-Floppy-Laufwerk und ein, per PCMCIA anzuschließendes, Slim-Line-CDROM. Aber gut, ich vermute mal, zum Brennen benötigt man mehr Energie als zum Lesen, ferner habe ich mir das Laufwerk nicht nach modischen, sondern strikt nach Kostengesichtspunkten ausgesucht.
Fazit aus meiner Sicht jedenfalls: Netbooks wollen keine CDs mehr, sie wollen die Daten auf (micro-)SD-Karte oder USB-Stick – oder eben gleich Wireless …
Nachtrag: Es ist kalt geworden
Die späten 70er kommen wieder
Vielleicht habe ich seinerzeit als Krabbelkind zuviel Plüsch eingeatmet — diese Retrowelle in der Möbelindustrie mit Anleihen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren geht meines Erachtens jedenfalls gar nicht.
Schwarz, weiß, geometrische – statt ergonomische – Griffe — all das war doch schon mal da? Und zwar vor so, relativ gesprochen, kurzer Zeit, daß zumindest ich mich noch erinnern kann. An ein schwarzes, geschmiedetes, Wohnzimmertischgestell mit einer riesigen Glasplatte drauf, plüschige Teppiche — nur der Wohnzimmerschrank war nicht, wie im Bild (sorry für die schlechte Qualität, die Kamera im E71 ist leider Crap³) schwarz, sondern mehr so Richtung Buchenfunier (nachgedunkelt durch ein, zwei Lagen Nikotin).
*Brrrr* Dann wird’s wohl doch eine Eigenkreation mit BILLY/BENNO bzw. EFFEKTIV/LACK, zumal ich eigentlich nicht den Gegenwert von zwei bis drei 42″-LCDs noch mal in die für jenen notwendigen neuen Wohnzimmermöbel stecken wollte …
Navigon Mobile Navigator 7
Wie schon erwähnt, hat mein vor rd. 1,5 Jahren gekauftes Navigationsgerät von Medion seinen Zenit überschritten und terminiert das eigentliche Navigationsprogramm neuerdings kommentarlos und willkürlich — nicht ohne beim Neustart darauf hinzuweisen, daß man das Gerät nicht während der Fahrt benutzten solle. (Ja, für so manche programmierte Abscheulichkeit wäre ich durchaus für 3 Monate sibirisches Arbeitslager als Strafe für den Koder …) Gut, ich vermute mal, man hat mal wieder mindewertige Teile verbaut für im Auto eingesetzte Hardware; spannenderweise war die Hinfahrt von Würzburg nach München problemlos möglich, ich wünsche Aldi/Medion schon mal viel Spaß bei der Fehlersuche.
Vorgewarnt, hatte ich daher die 30-Tage-Testversion des Navigon Mobile Navigator 7 auf meinem E71 instaliiert und dieses auch parallel mit der Routenführung betraut — man möchte ja nicht bei 180 sich durch ein neues Navi kämpfen … Und anders als bei den Regenschirmen – wo es nie regnet, wenn man sie mitnimmt und immer, wenn man sie zu Hause läßt – trat hier der Ausfall-Fall ein; nach rund einer Stunde terminiert das Navigationsprogramm nachhaltig (Neustart überlebt es keine 5 Sekunden) und es schlug die Stunde des E71 mit Navigon Mobile Navigator 7.![]()
Um es kurz zu machen: ich bin nicht 100%ig überzeugt von Navigon Mobile Navigator 7. Zum einen wollte er mich einmal, ich glaube auf Höhe des Abzweigs zur Autobahn nach Coburg, von den drei Hauptfahrstreifen über die parallel verlaufenden Richtungsfahrstreifen führen — ähnliche Scherze haben schon vor ca. 3-4 Jahren sich die Versionen 2 und 3 des Navigators für Windows-Mobile-PDAs erlaubt, seinerzeit fuhren wir mehrfach über Hotelzufahrten, weil der Navigator dies als schneller empfand als auf der Hauptstraße zu bleiben.
Erklärlich ist ein solches Verhalten für mich in erster Linie, wenn das Kartenmaterial für solche Parallelwege z. B. keine Beschränkung der Geschwindig hinterlegt hat, für die Hauptstrecke allerdings schon — dies zeugt aber von eher schlechter Kartenqualität, imho.
Warum ich allerdings kurz vor dem Hattenbacher Dreieck auf die Bundesstraße gelotst werden sollte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; Verkehrsmeldungen, die eine Vollsperrung des Dreiecks nahelegen und damit das Ausweichen auf Bundesstraßen rechtfertigen könnten, hatte der MN 7 nicht empfangen — dazu später mehr.
Ich wage ferner zu bezweifeln, daß die »schnellste Route« von Paderborn nach Gütersloh ab kurz hinter Paderborn über Land führt — ökonomischer und kürzer mag sei sein, bei freier Strecke auf A33 und A2 aber sicherlich nicht schneller, zumal bis nach Gütersloh Innenstadt. ![]()
Routingfehler sollte ein Navigationsprogramm – selbst für’s Mobiltelefon, welches heute ja auch nichts anderes als ein tragbarer Minicomputer ist – schon mal nicht produzieren; daß dann aber meine Heimatadresse (existent seit mindestens fünf Jahren) im Verzeichnis des brandneuen Mobile Navigator 7 nicht vorhanden ist, stimmt mich doch ziemlich nachdenklich. (Zumal die später zum Kreisel umgebaute Kreuzung durchaus als Kreisel hinterlegt ist – generell ist das Kartenmaterial also wohl aktuell, nur nicht wirklich komplett.)
Als prinzipieller Vorteil hätte sich dann der, »NAVIGON Traffic« genannte, Online-Update über die Verkehrslage erweisen können — leider blieb der Speicher dafür während der gesamten Fahrt leer, mangels TMC-Empfänger im E71 war das Routing mithin rd. ein, zwei Jahre schlechter als jenes meines Medion-Gerätes. ![]()
Erst heute stellte ich dann fest, daß meiner Mobile Navigator 7-Installation der Zugriff auf Verkehrsinformationen verwehrt ist — das erklärt die dauerhaften 0 Verkehrsnachrichten auf der Rückfahrt gestern, stellt natürlich andererseits aber auch das Konzept des 30-Tage-Try&Buy-Angebotes von Navigion in Frage. Wie soll ich denn mich von den Vorteilen, der Aktualität und Qualität der – wegen mobiler Datennutzung je nach Vertrag – teuren Online-Verkehrsmeldungen (statt TMC [plus], was jedes aktuelle Navigationsgerät bietet) überzeugen, wenn ich dadrauf gar keinen Zugriff habe? Da wäre ein zielführenderes Angebot an die Unentschlossenen Kunden sicher angebracht …
Licht und Schatten liegen daher aus meiner Sicht nah beieinander; wer ein potentes Seris-60-3rd-Release-Smartphone sein Eigen nennt, bekommt für 69,– EUR Deutschland und die Alpen bzw. für 99,– EUR Europa komplett samt einem ausgereiften Routingprogramm — und da man das Handy immer dabei hat, entfallen Diebstahlsproblematik und »Mist, das Navi ist zuhause«.
Ob die Verkehrsmeldungen über Mobilfunk was taugen – und einen echten Mehrwert gegenüber traditionellem TMC, was das Smartphone in der Regel nicht bietet, darstellt –, konnte ich bislang nicht testet; ohne diese ist es ein Navi ohne jegliche Verkehrslageinformation, das ist imho nicht mehr Stand der Technik. Und man muß immer mitdenken bei den Routinganweisungen, ob es grade Sinn macht, was der MN 7 grade vorschlägt :( Grade diesen Fehler hätte ich nicht mehr erwartet in einer Version 7, zumal andere Navis derlei Späße auch sich verkneifen …
Das Ende der Reise
Verzögerung
2009
TomTom LIVE
Mein Medion Navi (P4410 / MDPNA 470T) hat augenscheinlich mit rd. 1,5 Jahren die Halbwertzeit überschritten;
seit rd. einem Monat terminiert die Navigationssoftware mitten während des Routings kommentarlos – der Neustart per Klick auf das Icon für »Navigation« bringt dann zwei sinnfreie Hnweisbildschirme (»Bedienen Sie das Navigationsgerät nicht während der Fahrt«, »Ihre Kartendaten sind älzter als 12 Monate …«) — auch bei Tempo 180 … Am 29.12. nun begann das Navi, die Route zum Ziel neu zu berechnen, um nach ca. 2 Sekunden wieder zu terminieren, sang- und klanglos, wie es sich für Windows-Mobile-Crap gehört.
Ich habe daher gestern von der SD-Card ein Backup gemacht und durch das blockweise Lesen verifiziert, daß kein Defekt vorliegt. Auf der Testfahrt gestern lief das Navi auch wieder anstandslos.![]()
Dennoch habe ich mich schon einmal umgesehen, was der Markt denn noch so hergibt; bislang war ich vom Medion-Gerät bzw. der Navigationssoftware drauf recht angetan — einizges nerviges Manko ist die Bildschirmkalibrierung, die nach wenigen Tagen/Starts mit der Anzeige auf dem Schirm nicht mehr viel gemein hat.
Reizvoll erscheinen mir – nach durchweg negativen Effekten mit Windows-getriebener Navi-Hardware über nun rd. 4, 5 Jahre – die TomTom-Geräte. Und TomTom hat grade was Neues auf den Markt geworfen, nämlich ein Navi mit Verkehrsinfoupdate per GSM-Netz.
Aber, leider, natürlich habe ich da die Rechnung ohne die Abzockerriege der Hersteller und Netzbetreiber gemacht:
Also gibt es diesen Service nur für die brandneuen, mit GSM ausgestatteten, »LIVE«-Geräte. Mitsamt einer SIM (von Vodafone), die mir diesen Dienst in Deutschland ermöglicht — in andern europäischen Ländern hingegen müßte ich drauf verzichten, selbst wenn es den Dienst dort gäbe (Schweiz) und ich die Traffickosten zu tragen bereit wäre (z. B. via ICQ-/United Mobile-SIM).
Boah. Das geht ja mal gar nicht. Technisch scheinen sich die TomTom GO 740 LIVE/940 LIVE nicht von ihren non-GSM-Geschwistern 730 Traffic/930 Traffic zu unterscheiden — bis auf das GSM-Modul eben. Gehe ich von mir aus, liegt die Datenfunktion meines/meiner Handies im Auto i. d. R. brach; aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, zumindest im 3G-Netz sind mindestens 2 gleichzeitige Daten-Verbindungen (zum gleichen APN) möglich, parallel kann sogar noch telefoniert werden. (In 2G-Gebieten würde die telefonische Erreichbarkeit bei aktivem Datentransfer leiden — oder jener Zugunsten des Telefonates abgebrochen? Beides valide Optionen, zumindest für mich.)
Mit anderen Worten: technisch gibt es meines Erachtens keinen Grund, warum nicht auch andere TomTom-GO-Geräte, die eh’ schon auf TomTom-Onlinedienste via Mobiltelefon zuzugreifen in der Lage sind, nicht auch wahlweise LIVE-fähig gemacht werden könnten. Der einzige Pluspunkt bei der Vodafone-SIM-im-TomTom-Lösung ist aus meiner Sicht, daß für einen defnierten Pauschalbetrag jegliche Nutzung des Dienstes abgegolten ist (über die dedizierte SIM) — das gibt Planungssicherheit und mindert die Kundenbeschwerden.
Dennoch, eine solche Produktpolitik schmeckt mir nicht; MapShare, EPT (Bewegungssensoren in den 9×0-Geräten für eingeschränkte Navigation auch im Tunnel), IQ Routes — all das spricht eigentlich für TomTom. (Linux setzen sie leider offensichtlich nicht mehr als OS-Basis ein, jedenfalls fehlte jeglicher Hinweis auf Linux auf der Copyrights-Seite im 740 LIVE …) Aber das Zwangsbundle mit Vodafone, nee, ich werde doch nicht das iPhone verbal bekämpfen und dann einen zum iPhone analogen Schritt bei TomTom sanktionieren … Zumal die 9,95 rausgeschmissenes Geld wären; ich zahle schon genau diese Summe für meine unbegrenzte Internetnutzung mit meinem N95 – darüber könnte dann also auch das TomTom laufen – als auch – einen höheen Betrag – für eine 5 GB-»Flat-Rate« bei o2. Und keinen der Verträge konnte ich bislang auch nur annähernd ausreizen — weitere Datenverträge brauche ich schlechterdings nicht.
*sigh* Dann installiere ich halt mal Navigon 7 auf meinem E71 …
o2 und das Internet-Gateway
Offensichtlich war das Gateway-Problem von o2 heute Nachmittag gar kein wirklicher Ausfall des Gateways, wie es die Fehlermeldung suggerierte, vielmehr scheint dort eine Maschinerie zu agieren, die nicht immer hilfreich funktioniert bzw. sinnhafte Fehlermeldungen produziert.![]()
Ich hatte versucht, www.active-film.com aufzurufen — diese URL hatte ich unterwegs gelesen und war neugierig. Der Internetzugang von o2 meldete sich wie gepostet als dysfunktional, der Quervergleich mit Vodafone ergab dann eine andere Fehlermeldung; der beispielhafte Aufruf von www.heise.de danach tat den auch via o2, der von besagter URL nach wie vor nicht.
Jetzt, am späten Abend des 30.12.08, bekomme ich vom Laptop aus (über die eigene Infrastruktur, OpenVPN sei Dank) NXDOMAIN für www.active-film.com – und der nachmittags gespeicherte Bookmark auf dem Vodafone-N95 bringt jetzt “Internet: Server nicht bereit” beim Aufruf jener URL. Wann, oh, wann, portiert mal jemand OpenVPN oder meinethalben auch »nur« CIPE auf Nokia Series 60 3rd Release? Diese ganze Vermauschelung bei den Mobilfunkern schmeckt mir gar nicht …





