Heise Newsticker via Netbook

Kristian Köhntopp postete angebliche Bilder des Heise Newstickers via Mobiltelefon, nur daß er dabei nicht den Ticker, sondern augenscheinlich die 7-Tage-News-Übersicht verwendete. Da gehen viele Meldungen auf jeden Screen, aber das ist, mit Verlaub, auch nach heises Sicht nicht der »Newsticker«.
Naja, eigentlich auch egal.
Wie super das neue Layout auf einem 800×480-Display (Nokia Internet Tablets; »Trauerrahmen«-Netbooks) wirkt, hatte ich ja schon gezeigt, hier nun noch ein Screenshot von einem aktuellen Netbook, ich möchte fast schon 2nd-Generation sagen, dem Medion akoya Mini. Auch beim 1024x600er-Display – und dieses Format dürfte durch die Netbooks auch für Sites wie heise wieder an Bedeutung gewinnen – ist der Infomationsgehalt durch das neue Layout auf grade einmal 1,5 Artikel geschrumpft, nicht zuletzt wegen der großen Fläche für Anzeigen oben.
Klar, sieht schöner aus als davor, aber letztlich kann ich dann auch gleich auf die reine RSS-Nutzung schwenken und klicke dann im (Google) Reader nur noch die spannend klingenden Überschriften an — mehr als die Überschrift, mithin das, was »7-Tage-News« zeigt, liefert heise per RSS ja sowieso nicht.
Sollte das Schule machen, dürften Hits wie PIs sinken; dank IVW sollte dies ja zu beoachten sein.

iBrick reloaded: iPhone 3G 0G

Menschen sind einfach wunderbar. Über die von Microsoft gelebten Eingriffe in die Rechte der Anwender – seien es die »Call-Home«-Themen, die heimliche eindeutige Nummerierung der Windows-Nutzer oder auch die ausdrücklich untersagte heimliche automatische Installation von Software, die Microsoft dem Kunden auch gegen dessen Willen nicht vorenthalten will – wurde und wird regelmäßig für 10 Minuten laut aufgeschrieen. Hernach kehrt man zur Tagesordnung zurück und wickelt mit Microsoftprodukten seine Bankgeschäfte und ab und vielleicht auch Downloads, wo beim althergebrachten Versandhandel man einen neutralen Umschlag begrüßen würde — kurz: man wendet sich augenscheinlich wichtigeren befriedigeren Dingen zu als z. B. der eigenen informationellen Selbstbestimmung.
Nun dachte ich ja wirklich – bis zur Einführung des iPhones –, daß Apple-Anwender weniger Lemming-DNA hätten als die traurige, Microsoft-ergebene Bevölkerungsmehrheit. Aber weit gefehlt: das iPhone 3G ist ruck-zuck ausverkauft und wird weiter, trotz Zahlungsverpflichtung auch ohne geliefertes iPhone 3G bei T-Mobile bestellt wie blod. Auch daß Apple Softwareinstallationen auf dem iPhone aktiv beeinflussen kann und somit selbst legal gekaufte Software ohne Möglichkeit für den Nutzer, diese Enteignung zu verhindern, nachträglich deaktivieren, scheint im an Überwachung gewöhnten, von Schily und Schäuble geprägten Deutschland niemanden mehr zu tangieren. Wäre ich Verschwörungstheoretiker, müßte ich wohl vermuten, daß das iPhone Gedankenmanipulation betreibe.
So wird es denn wohl auch keinen stolzen iBrick-NG-Besitzer mehr schocken, daß Apple nun auch teilweise Hardwareprobleme mit einem Softwareupdate zu lösen gedenkt. Ich mutmaße mal: die 3G-Funktion wird einfach endgültig deaktiviert, ein Mehrwert des iPhones 3G zum GRPS-only-Vorgänger bleibt ja — in Form eines günstigeren Preises sowie eines GPS-Empfängers … Aber, nichts genaues weiß man nicht:

Wie üblich waren von Apple keine Informationen dazu zu bekommen.

 

Twitter finanziell angeschlagen?

Hi,
I’m sending you this note because you registered a mobile device to work with Twitter over our UK number. I wanted to let you know that we are making some changes to the way SMS works on Twitter. There is some good news and some bad news.
I’ll start with the bad news. Beginning today, Twitter is no longer delivering outbound SMS over our UK number. If you enjoy receiving updates from Twitter via +44 762 480 1423, we are recommending that you explore some suggested alternatives.
[…]
Why are we making these changes?
Mobile operators in most of the world charge users to send updates. When you send one message to Twitter and we send it to ten followers, you aren’t charged ten times–that’s because we’ve been footing the bill. When we launched our free SMS service to the world, we set the clock ticking. As the service grew in popularity, so too would the price.
Our challenge during this window of time was to establish relationships with mobile operators around the world such that our SMS services could become sustainable from a cost perspective. We achieved this goal in Canada, India, and the United States. We can provide full incoming and outgoing SMS service without passing along operator fees in these countries.
We took a risk hoping to bring more nations onboard and more mobile operators around to our way of thinking but we’ve arrived at a point where the responsible thing to do is slow our costs and take a different approach. Since you probably don’t live in Canada, India, or the US, we recommend receiving your Twitter updates via one of the following methods.
m.twitter.com works on browser-enabled phones
[,,,]
Twitter SMS by The Numbers
It pains us to take this measure. However, we need to avoid placing undue burden on our company and our service. Even with a limit of 250 messages received per week, it could cost Twitter about $1,000 per user, per year to send SMS outside of Canada, India, or the US. It makes more sense for us to establish fair billing arrangements with mobile operators than it does to pass these high fees on to our users.
[…]
Thank you for your attention,
Biz Stone, Co-founder
Twitter, Inc.
http://twitter.com/biz

 
Tja, damit ist dann Twitter mehr so endgültig raus. IM — tut seit laaaaanger Zeit nicht mehr. SMS — ist nun ohne Vorwarnung auch tot. Und der SMS-Empfang war für mich eines *der* Features von twitter, denn auch nur mit einem Telefon konnte man »dabei« sein.
Tja, schade,
Ich habe mich bei identi.ca angemeldet und werde demnächst mir mal ‘nen eigenen Server dafür aufsetzen. Zwitschern done right? Hhopefully …

Amazon: MSI Wind U100 nicht verfügbar, aber auf Lager

Manchmal frage ich mich ja schon, wie solche Ergebnisse rauspurzeln können.
Auf die klare Frage »nenne mir nur Subnotebooks bis 10 Zoll, die auch “am Lager” (also vorrätig und lieferbar, hätte ich jetzt erwartet) sind«, listet mrt Amazon das MSI Wind U100 auf — nicht verfügbar, in keiner der drei Farben … Aber immerhin, ich könnte mich für einen Verfügbarkeitshinweis ja anmelden … Thema verfehlt, Sechs, setzen?

Medion akoya Mini && Linux, Update 1

Kleiner Nachtrag zum Status Linux auf dem akoya Mini: zwischenzeitlich habe ich mittels der aktuellen SVN-Version des uvcvideo-Treibers die Webcam an den Start gebracht — und festgestellt, daß das mehr so vergebene Liebesmüh’ war, denn die »Qualität« ist zumindest in natürlich als auch künstlich beleuchteten Räumen derart unterirdisch, dagegen hatten die Bilder meines Nokia 7650 Spiegelreflexqualität …
Das WLAN habe ich mittels ndiswrapper und Windows-Treiber (von der Recovery-Partition) gebändigt, der native Treiber gebar sich als ein störrischer Haufen Grütze :( Mit der ndiswrapper-Lösung tat bei mir jetzt in 4 WLANs die Ein-/automatische Umbuchung unter NetworkManager-Kontrolle, mehr will ich – erst mal – nicht. Monitor-Mode wäre geil nett, aber wenn ich ein KismetBook wollte, würde ich ggf. stumpf die Karte gegen eine von Atheros tauschen.

Ein neues Design … und seine Folgen

Das neue heise-online-Layout kommt augenscheinlich nicht so gut an, jedenfalls liefert es reichlich – 4636 Beiträge derzeit – Diskussionstoff. Ein blogdoch-Leser – der leider eine vermutlich ungültige Mailadresse beim kommentieren angab und somit seinen Kommentar nicht freischalten kann (Alternative: wasteland!) – pointerte mich auf einen Diskussionsbeitrag mit einer userContent.css-Lösung für das blöde neue Layout. Danke!
Leider tut der bei mir – Ubuntu Haariges Hundehäuflein, also mit FF3 – jetzt nicht so gut beim Klick auf »ältere« (Artikel) in der Übersicht … Wobei, der Trauerflor hat natürlich auch was, ist fast ein wenig symptomatisch — das neue Design läßt jedenfalls die Gegenideen nur so sprießen.
Und wahrscheinlich muß man den heise-Layoutern sogar dankbar sein, daß sie »endlich« auf CSS geschwenkt sind; dadurch wird es augenscheinlich einfach, das in manchen Augen unvorteilhafte Design durch lokale FF-Einstellungen zu verschlimmbessern, auch ohne lustige Plugins. Fraglich, ob heise das letztlich glücklich machen wird. Ohne solche Anpassungen bleibt der Newsticker allerdings eher unbrauchbar auf Internet Tablets und frühen Netbooks.
[Nachtrag] Heise ’08 – Retro funktioniert im userContent.css bei mir bislang. Hat jemand ‘ne Idee, wie/wo dergleichen beim Browser des Nokia Internet Tablets N810 eingestellt werden könnte? [/Nachtrag]

Layout: hui, Usability: pfui

Super. heise online hat sich ins Zeug gelegt und sich ein neues Layout gegeben. Und, zugegeben, schicker ist es. Allerdings auch deutlich weniger praktisch in meinen Augen — und auch recht »gewöhnlich«: beim ersten Blick dachte ich, ich wäre bei golem.de gelandet :(
Bislang war heise.de eine angenehm schnell ladende Newssite, (mit ABP) ohne viel Brimborium, übersichtlich bekam man die neuesten Artikel an erster Stelle geliefert. Der Inhalt verteilte sich über die Bildfläche des Browsers, Text war in meiner normalen Einstellung gut lesbar — siehe Snapshot links.
Jetzt hingegen … klafft ersteinmal ein großer Leerraum dort, wo ABP irgendein (flashiges?) Werbebanner kalt gestellt hat. Und dann folgen gefeaturte Artikel. ganze zwei aktuelle Schlagzeilen kann ich in meiner Standardkonfiguration sehen — auf einem 1400x1050er Display … Immerhin, mit http://www.heise.de/newsticker/classic/ bietet man einen Einstieg ohne Schörkel, aber leider kann auch hier AdBlockPlus nur die Anzeige selbst entfernen, nicht aber den layouteten Leerraum für selbige. Was sich leider nicht ändert, ist die feste Seitengröße, rd. ein Drittel meines Browserfensters bleibt nun eklig weiß — dafür quetscht sich der Nachrichtentext am linken Rand des Fensters. Schöner aussehend, aber nicht zwingend besser lesbar :(
Anyway: Wenn jemand eine Idee hat, wie ich den ollen weißen Ad-Fleck auch noch automatisch wegredigiert bekomme in Firefox: ich bin ganz Ohr.

Spar' Dich reich!

Das ist doch mal eine Aussage:

“Der im Vergleich zum Wettbewerb spätere Ausbau ist eine sehr intelligente Entscheidung, denn heute kostet zum Beispiel eine neue UMTS-Basisstation nur noch ein Fünftel dessen, was vor drei Jahren fällig geworden wäre. Und sie verbraucht auch nur noch die Hälfte bis ein Drittel des Stroms”, begründet Schulze die Konzernstrategie. Das spare der E-Plus-Gruppe enorme Kosten – und sei nebenbei umweltfreundlicher.

 
Da mag e-Plus ganz ganz viel Geld sparen — leider vergißt e-Plus dabei aber auch, daß nakte UMTS-Basisstationen heute – vielleicht außer e-Plus – keiner mehr haben will, der aktuelle Standard heißt HSxPA und wenn wenn e-Plus weiter so »günstig« einkauft, könnte es sein, daß sie mit ihrem 2,75G-Netz als reiner Telefonie-Billigheimer wahrgenommern werden, wenn der Rest der Branche bei 4,xG angekommen ist … Kann passieren, muß nicht; wer weiß das schon?
Generell hat es den Anschein, als befänden sich Deutschlands Anbieter auf dem Rückzug, was die mobile Datennutzung angeht; wirklich neue Angebote gibt es nicht und die wenigen bestehende Flatrates werden mehr oder weniger offiziell kastriert, siehe z. B. Mogelcent MoobiCent. Nur e-Plus, mit seinen billig geschossenen UMTS-Basisstationen, scheint in der Lage zu sein, Flatrateangebote ohne heimliche oder offen zur Schau gestellte Trafficlimitierungen weiterhin anbieten zu können. Allerdings:

“Unsere Flatrates bei E-Plus und Base kosten jeweils 25 Euro und sind aktuell ohne Beschränkungen”, erklärt Kommunikationsmanager Schulze. Dabei verschweigt er aber, dass den E-Plus-Kunden zurzeit mit UMTS-Geschwindigkeit noch niedrigere Übertragungsraten als bei der Konkurrenz zur Verfügung stehen und der Anbieter einigen Base-Kunden die Verträge wieder gekündigt hat, wobei die Hintergründe hierfür im Dunklen liegen.

 
Faszinierend finde ich, daß niemand sich in Deutschland traut, ein Angebot wie TIM/Alice zu machen: werktags von 17 bis 09 Uhr und von Freitag 17 bis Montag 09 Uhr 9 GB/Monat versurfen für XX EUR (die 35,00 EUR sind dafür am deutschen Markt wohl nicht mehr durchsetzbar). Für Berufstätige würde das IMHO vollkommen reichen — und bei klarer Nennung der inkludierten Trafficmenge gibt es auch kein Gejammer um einen als »Flatrate« angepriesenen Volumentarif, der eben in Wirklichkeit Letzterer ist und bei Überschreitung das Businesscase-Kartenhaus des Anbieters ins Wanken bringt.
Irgendwie ist es ja erstaunlich, daß seit nunmehr seit zehn Jahren immer wieder Anbieter mit fragwürdigen Businesscases Flatrates marktschreierisch anbieten, die sie, bei auch nur teilweiser Inanspruchnahme des Angebotes, arg in Bedrängnis bringen müssen — genauso erstaunlich eigentlich, daß, man muß annehmen wider besseren Wissens, immer wieder viele Leute sich mit Elan auf derlei Angebote stürzen, um hernach überraschterweise sich enttäuscht wiederzufinden. Oder ist das einfach nur – »Geiz ist geil« – menschlich zeitgeistlich?

Details zu: MyCampingHotSpot

Repeater V0.1: Sender (links) und Empfä¤nger (rechts) diskret aufgebaut :-)
[locr] Da es doch die eine oder andere Nachfrage zu meiner WLAN-Verlängerung auf dem Campingplatz gab, habe ich die Kismet- und locr-Daten des Urlaubs mal in einer Google-Maps-Anwendung visualisiert.
Leider habe ich keinen Rundgang mit dem kismet-Laptop auf dem Rücken über den Campingplatz gemacht, dazu war weder das Wetter adäquat noch das Areal; einmal hatte ich den Laptop dabei, als ich einkaufen fuhr, aus diesem Lauf stammen einige Punkte des »residence m3«-APs als auch von »Ingresso«. Die Position des »Market«-APs wurde aus den locr-Daten abgeleitet.
Finale, windgesicherte Installation :-)
[locr] Die Position von »residence m3« ist geschätzt aufgrund der erfolgreichen bzw. nicht erfolgreichen Verbindungen mit N810 und Medion akoya Mini dorthin in der Nähe unseres Platzes; die Koordinaten des self-made-Repeaters im Zelt wiederum wurden aus den locr-Daten extrahiert.
Es gab noch weitere APs, zumindest fand mein N95 gelegentlich weitere, einer war »restaurant m3« in etwa auf 41.940180, 16.076030 — aber oben am Platz hatte ich mit normalen Endgeräten nur, in einigen Metern Entfernung, Verbindung zu »residence m3«.
Anyway. Wie man mittels des »Rulers« ausmessen kann, klappte die Verbindung auf ca. 400m mit sehr guter Qualität — und das ohne Einhaltung der theoretischen Grundlagen; eine, zumal freie, Line of Sight existierte schlicht nicht (vgl. Blick auf den Trigano (das grau-grüne Gebilde in der Bildmitte rechts), der Fotostandort ist als Fake-AP »Foto« grün markiert).
Nach wie vor bin ich fasziniert, wieviel besser offensichtlich der (Atheros-) WLAN-Chip in den Foneras arbeitet verglichen mit denen (mind. teilweise anderer Hersteller) in N95, N810 oder auch meinen mitgeführten Lap-/Nettops. Leider habe ich vor Ort keine Vergleiche angestellt, ob die Atheros-Chips auf den mitgeführten PC-Cards vielleicht ebenso gut funktioniert hätten; letztlich fühle ich mich aber in meiner Annahme (die zum Kauf von Steckdosen sowie ‘ner »Tupperdose« führte) bestätigt, daß man mittels zweier APs/Foneras hervorragend seine WLAN-Empfangschancen verbessern kann.
Verheiratet mit einem SIP-Telefon, könnte dies auch den WAF heben; aber wer will schon das erste Zelt in Italien mit stationärem Telefon in einem deutschen Ortsnetz – oder gar der heimischen Rufnummer – haben? ;)
 

Dank sei an dieser Stelle dargeboten Frau und Kindern, die meinen Spleen klaglos hinnahmen.

o2 really does: HSDPA in Gütersloh

Ich habe o2 ja gerne als zögerlichen Spätstarter gescholten und nach meinen katastrophalen spät-90er-Erfahrungen mit e-Plus bin ich ja seit 11 oder 12 Jahren überzeugter D-Netz-Kunde bei D2 und hatte mir eigentlich – naja, nicht geschworen aber … – gesagt, daß ich e-Netze nicht mehr mit der Kneifzange anfassen würde, geschweige denn dort Kunde werden (siehe Absatz »Warum ausgerechnet o2?«).
Nunja, die Zeiten und auch meine Einstellungen ändern sich und ich wurde, wie berichtet, doch o2-Kunde. Und wenn ich noch immer verschiedentlich fluche, wenn meine Genion-SIM keine (IP-) Verbindung zuläßt, so muß ich auch konstatieren, daß der Netzausbau von o2 augenscheinlich voranschreitet. Auf der letzten Urlaubsetappe (WÜ-GT) zum Beispiel hatte ich meinen Laptop mit motion in einer Art »wusel Street View«-Modus im Zeitraffermodus mit 1 Bild pro Sekunde laufen, er war außerdem online über mein Huawei E220 und meine Genion-SIM und fungierte für das N810 im Cockpit, welches im Minutentakt die aktuelle Position hochlud, als nattender WLAN-Accesspoint. Auf den ca. 350km hat das E220 »nur« zweimal die Datenverbindung kurzzeitig verloren (Abbruch auf PPP-Ebene => Redial). Das kenne ich noch deutlich schlechter …
Vor kurzem bemerkte ich, daß nicht nur in Verl sondern nun auch in Gütersloh die LED des E220 in HSDPA-Farben erstrahlt — und tatsächlich, HSDPA ist mittlerweile selbst in Gütersloh verfügbar!

met@home:~$ wget -O /dev/null http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.25.4.tar.bz2
--01:20:23-- http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.25.4.tar.bz2
=> `/dev/null'
[...]
Length: 48,589,922 (46M) [application/x-bzip2]
68% [========================> ] 33,215,620 173.60K/s ETA 01:29

Ich fürchte mal, mehr als 1,8 MBit/sec schafft die Karte im »Surf@home II hs« nicht :( Gut, verglichen mit ADSL2+ mit 16 bzw. VDSL mit 25 oder gar 50 MBit/sec ist es mittlerweile wieder langsam, aber das Verhältnis zwischen der Bandbreite zuhause und der möglichen Bandbreite unterwegs (die allerdings in größeren Maße unter den aktiven Nutzern geteilt wird) sieht mit 1,8 bis 7,2 MBit/sec mobil nun deutlich besser aus.
Sollte o2 nun auch, wie versprochen, noch die Lücken in der Fläche schließen und außerhalb der UMTS-Gebiete EDGE ausrollen, dann könnte ich tatsächlich in die Verlegenheit kommen zu sagen »o2 can do«. Mal abwarten, wie’s demnächst in meiner norddeutschen Heimat aussieht …

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