Another one bites the dust: Auch www.missionpoken.de lehnt gültige Mailadressen in verleumderischer Weise ab.
Dann muß ich eben bei der (Old-School-) Visitenkarte bleiben …
Summer …
Mobiles twittern mit Bildupload …
Twittern ist ja heute eher ein Muß, und gelegentlich überkommt es mich, mobil auch mal was twittern zu wollen; bislang mache ich das per twibble über mein E71 (und der »Fair«-Flat von o2). Vor einiger Zeit klappte das Hochladen von Bildern via twibble nicht mehr, augenscheinlich ein Problem zwischen twibble und Twitpic — doof nur, daß die komplette Nachricht im Nirvana verschwand, nicht nur das Bild.
Heute, zum wöchentlichen Treffen der unanonymen Koffeiniker, habe ich beim twibble-Start den Hinweis bekommen, mein twibble wäre outdated;
und wenngleich die twibble-Homepage nicht grade Vertrauen zu erwecken vermochte, ich führte das Update durch.
Und, siehe da, nun geht auch wieder der Bildupload — dafür fällt mir auf, daß – dies war allerdings auch schon bei Twitpic so – meine Updates mit Bildupload nicht vom twibble-Client kommen sondern vom Bilderdienst, jetzt also Mobypicture.
Warum beschleicht mich das dumme Gefühl, daß eine Handvoll externer Dienste nun schon meine twitter-Credentials kennt? Die Website von Mobypicture verleitet auch zum munteren Credential-Versand:
From now on, if you already have a Twitter account, you don’t have to have an account at Moby to start using it ! How does that work?
You just send an email or MMS containing a photo, a title (subject) and optional a text (body) to:
(so for example: johndoe.jane@mobypicture.com)
In the background we process the message and semi register your Mobypicture account. And we post the update to Twitter for you. We will also send you a direct message on Twitter with a link and instructions to complete your registration. Completing the registration is optional but very useful if you also want to post your pictures directly to other services.
Start sharing your adventures today!
In Zeiten, wo Zensursula und der bundesinnere Rollstuhlfahrer augenscheinlich die Restasifizierung Deutschlands verfolgen, ist eine derart ungeschütze Weitergabe der Credentials nicht wirklich nach meinem Geschmack … Also doch lieber was Eigenes hochziehen? *sigh*
N810, das Nicht-Ubertool
Als ich vor einem Jahr im Rahmen einer Developer-Promotion ein Nokia N810 Internet-Tablet günstig erstehen konnte, fand ich das Konzept eines Geräts mit noch hosentaschentauglichem Formfaktor, deutlich über VGA liegender Auflösung, Touchscreen, ausziehbarer Tastatur und, nicht zuletzt, GPS, WLAN und Bluetooth eingebaut, sehr charmant.
Wie oft, so hielt auch hier die Realität nicht ganz, was „man“, also konkret ich, sich erhoffte. Tastatur, Display und Touchscreen sind ok; schon bei moderaten JavaScript-Seiten allerdings macht die ARM(e)-CPU schnell schlapp; wenngleich durch das Displayformat (800×480) das Browsen passabel möglich ist, mangelnde CPU-Leistung und fehlende (aktuelle) Plugins lassen doch so manches, was für „ausgewachsene“ Browser angeboten wird, auf dem „Internet Tablet“ unbenutzbar, unbrauchbar werden.
So landete das N810 nach wenigen Monaten doch in der Schublade untauglicher Versuche hinsichtlich der mobilen Internetnutzung — da, wo schon meine PocketPCs mit Windows Mobile 2002 und 2003 und erste Smartphones wie das Nokia 6630 auf einen zweiten Frühling harren …
Zum Urlaub in Tunesien packte ich es dann, neben dem Netbook HP Mininote 2133, mit ein — ich hoffte, es würde mit Kismet oder MaemoMapper ein praktischer GPS-Logger sein können … Handlich ist es ja, GPS und Software sind dabei … Großer Denkfehler!![]()
Das Linux auf dem N810 an sich ist ene feine Sache; leider krankt die „Firmware“ an mittelprächtiger Unausgereiftheit und offensichtlich dem Rotstift beim Komponentenkauf. Beispiel GPS: wo N95 und E71 – unassisted, mangels mobilem Datentarif in/für Tunesien – binnen vielleicht 5 Minuten ‘nen Fix errechnen, stümpert das N810 locker 15 Minuten ergebnislos Daten vom Himmel. Konsequenterweise auch unbeleckt von Positionsdaten von vor 5 Minuten mit jedem (Warm-) Start wieder neu. Und warm-/durchstarten tut mein N810 gerne, wenn MaemoMapper läuft und dann chronisch ca. 50% der CPU-Zyklen verbrät. Es greift dann irgendein dämlicher Wachhund, den die Nokianer in die Firmware gebaut haben — natürlich läuft nach dem Neustart aber keine Tracking- bzw. Mapping-Applikation mehr, so daß der Track unvermittelt früh endet, guckt man nicht alle 5 Minuten auf das – immerhin ausgezeichnete – Display.
Dank des CPU-Bedarfs von MaemoMapper allerdings ist nach rd. 3h sowieso der Akku am Ende — irgendwie hätte ich mir das anders gewünscht. Die Krönung aber ist der gpsd, der – was Wunder – natürlich mit meinem externen Bluetooth-GPS-Empfänger nicht sprechen mag; trotz Anzeige eines Fixes am Empfänger vermelden sämtliche N810-Programme tapfer die Suche nach einem Fix bei 1 Satelliten in Sicht. Gut, das Problem kenne ich ja schon — nur ist der gpsd im N810 augenscheinlich in die GPS-Infrastruktur verwoben und ein Austausch gegen eine normale Linux-Version erscheint „schwierig“.
Zum ExtGPS-Programm auf N95 oder E71 verliert das N810 leider unregelmäßig den Kontakt — und wartet dann hochintelligent mit einem Requester auf, fragend, ob die Verbindung erneut versucht werden solle. Manchmal frage ich wirklich, wo die Coder ihr Hirn versetzt hatten, als sie derlei Dummfug kodeten :(
Nun denn, so wurde es also nichts mit einem kompletten Tracking, welches eigentlich die fehlenden GPS-Möglichkeiten der eingesetzten Digitalknipsen kompensieren sollte, indem später anhand von Trackingpositionen und -zeitspempeln die Bilder nachverortet werden sollten. Technologisch war der Urlaub mithin ein Griff ins Klo, zumal am vorletzten Tag min N95 begann, während Videoaufnahmen kommentarlos zu rebooten — die laufende Aufnahme natürlich nirvanisierend. Nur die noch laufende Vodafone-Gewährleistung bewahrte es vor einen heftigen Zusammenprall mit tunesischer Bausubstanz. (Und ja, eingehende SMS als auch BT-Verbindungen oder defekte SD-Karten wurden in Testreihen ausgeschlossen — das N95 ist einfach im Eimer :()
Bleibt mir also die – nicht neue — Erkenntnis, das nicht alles, wo Linux drin ist, gut ist; Dreckssoftware bleibt Dreckssoftware auch unter Linux, Kackhardware (oder unzureichend unterstützte, kommt hier auf’s selbe raus) bleibt auch Linux-driven Kackhardware. Und es bleibt die Bestellung eines autarken GPS-Loggers, vorzugsweise wäre dieser voll unter Linux (i386; armv6l wäre ein Plus) nutzbar und als i-Tüpfchelchen auch noch parallel zum Datenloggen als USB-, alternativ BT-, -GPS-Empfänger nutzbar … Any ideas?
WiFi
Liebe Vodafone,
Einwegpfand
Vorsaison
Katzenkontent
Lebenszeichen
Nach einem Schwung von – mangels mobilem Internetzugang teils zeitverzögert – Einträgen via locr nun mal ein kurzer Blogeintrag über das frisch im Hotel installierte »Wi-Fi-Zone«-WLAN.
Tunesien ist sicherlich alles andere als ein Geheimtipp, Mitschüler reisten schon vor 20 Jahren (es mag auch noch länger her sein ;)) gen Tunesien; aber für mich ist’s der erste Besuch in Afrika und insofern schon spannend. Mobiler Internetzugang, oder auch nur UMTS, sind hier noch immer Fremdwörter (es gibt zwar lt. Netzsuche der Handies gelegentlich ein 3G-Netz, aber einbuchen darf ich mich weder als D2- noch o2- noch United-Mobile-Kunden); Datenverkehr (MMS eingeschlossen) geht mit meiner o2-Karte auch nur im Netz von TUNISIANA; bei TUNTEL gibt’s nur ‘ne Fehlermeldung, daß der Paketdienst nicht freigeschaltet sei und man seine Netzdienste prüfen möge — tolle Sache das.
United Mobile, der Prepaid-Callback-Anbieter, den ich eigentlich für günstiges weltweites Roaming zu nutzen gedachte, hat hier in Tunesien leider vollkommen abgeloost; beide +423-Karten (ICQSIM und UM-Data-SIM) sind hier zum raustelefonieren unbrauchbar (“Netz belegt” oder ähnliche Scherze kommen), die +44er Karten lehnen valide deutsche Nummern (+49 XXXX YYYY) mit dem Hinweis ab, das sähe nicht wie eine valide Rufnummer aus — Hallo, wie lange hat Deutschland seinen offenen Rufnummernplan mit den variablen Rufnummerlängen‽ Auch der Kundendienst hat leider seit 2008 massiv gelitten, auf meine Anfrage vom 03.04.2009 ist außer einer kaputten automatischen Antwort nichts zurückgekommen:
Dear customer,
thank you for your request with the subject Customer Service Req […].
It will be processed within a short time and has been given the ticket-ID [Ticket#1014117]
For further queries regarding your request please always include the ticket-ID in the subject.
Due to a high volume of requests, it might take some days until your request will be answered.
Thank you for your understanding.
Best regards
Your United Mobile Customer Service
Daß eine von Tunesien nach Tunesien aufgebaute Verbindung vor lauter Verzögerungen und Störungen unbrauchbar und Verbindungen nach Deutschland auch induskutabel schlecht waren, ist da leider nur das i-Tüpfelchen. Schade, vielversprechender Ansatz, leider zu nichte gestümpert.
Aber mehr »mobile Kommunikationserfahrungen« demnächst, wenn ich wieder im hochtechnisierten Heim mich befinde ;)








