… zumindest hier. Da ich leider keine Notbuch-Akkus dabei habe, die die unsäglichen GSM-Raten verkraften, gibt’s heute nur rudimentären Text – ohne portable Steckdose in die Pampa ist keine Gute Idee[tm] …
A New Hope
Gegen Nachmittag wurde das Wetter in etwa so, wie vorhergesagt: Trocken, mäßig warm, leichte Bewölkung:
Aber es sind wieder Regenfälle für die Nacht angekündigt — leider habe ich vergessen, einen Temperatursensor mitzunehmen, wäre hier bestimmt interessant gewesen. Die Gasheizung habe ich im Zelt jedenfalls vor ‘ner guten Stunde schon angemacht ;)
Lt. GPS sollten wir hier sein, werde ich morgen noch mal verifizieren …
Urlaubsgrüße
Hurra, wir leben noch — die Schwimmhäute allerdings beginnen zu wachsen …
Pfingsturlaub – es wird spannend
… aber hoffentlich nicht so naß, wie vorhergesagt.
Falls dies der letzte Eintrag bleiben sollte, wurden wir vom Regen in die Nordsee gespült ;) In diesem Sinne: trockene frohe Pfingsten!
Virtuelle Unsicherheit
Doof, daß man in Second Life nicht die gleichen Sicherheitslevel hat wie im wirklichen Leben: Insel des TV-Senders ABC durch Hacker in die Luft gejagt.
Deutschland, ein Sommeralptraum
Der Bundestag kriminalisiert präventiv mal Teile der sonst ach-so-wichtigen Hochtechnologie …
Viele Security-Experten fragten sich, ob sie bei der Verrichtung ihrer Arbeit bei Inkrafttreten des Gesetzes nicht bereits mit einem Bein im Gefängnis stünden. […]
Das Parlamentsplenum soll den vom Rechtsausschuss abgenickten Entwurf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 2 Uhr morgens verabschieden. Es ist davon auszugehen, dass eine Live-Debatte zu dieser Uhrzeit entfällt und die Reden allein zu Protokoll gegeben werden.Quelle: heise online (23.05.)
Der Bundestag hat am späten Donnerstagabend mit den Stimmen von Schwarz-Rot, der FDP und den Grünen den Regierungsentwurf […] verabschiedet. Die PDS und Jörg Tauss, forschungs- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, votierten gegen das als Tagesordnungspunkt 23 behandelte Gesetz. Änderungen, wie sie etwa Experten bei einer parlamentarischen Anhörung im März sowie Branchenverbände nachdrücklich angemahnt hatten, nahmen die Abgeordneten […] nicht mehr vor. Auch eine echte Aussprache über die Verschärfung der Hackerparagraphen fand nicht statt. Die für die Debatte vorgesehenen Redner gaben ihre Positionen angesichts der späten Stunde zu Protokoll.
Quelle: heise online (25.05.)
…, ermöglicht jedem Bundesbürger endlich die zwangsweise Abgabe der Fingerabdrücke (zumindest, sollte der Bürger den unbotmäßigen Wunsch verspüren, in ein Land zu reisen, wo sein deutscher, maschinenlesbarer Personalausweis nicht ausreicht).
Aus dem Sommermärchen von 2006 wird langsam ein Alptraum. Ein vermeintlich sicherer Alptraum vielleicht, aber Alptraum bleibt Alptraum.
CCC-Sprecher Andy-Müller Maguhn weiter: “Hier wird systematisch der gesetzliche und organisatorische Rahmen geschaffen, um Bürger und Unternehmen wehrlos gegenüber Computerangriffen, Wirtschaftsspionage und auch dem Bundestrojaner zu machen. Sicherheitsforschung kann nur noch in einer unannehmbaren rechtlichen Grauzone stattfinden.”
Quelle: Golem
Aber der Konjunkturmotor muß brummen — der Fotofachhandel freut sich jedenfalls schon diebisch auf Paßfotos auf der schnieken Gesundheitskarte:
Willy Fischel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels e.V. (BVT): “Namhafte Krankenkassen haben dem BVT gegenüber erklärt, dass sie voraussichtlich per Mailing bei ihren Mitgliedern die persönlichen Daten und das Passbild für die Gesundheitskarte abfragen. Versicherte können ihr Bild per Post schicken oder ihre digitale Passbild-Datei auf eigens eingerichteten Portalen der Krankenkassen einstellen. Bei Millionen Versicherten, die ein neues Passbild benötigen, bietet sich für den qualifizierten Foto-Fachhandel eine Riesen-Chance.”
Kostenfalle
Schon länger wollte ich was zu fring schreiben, einem VoIP- (Skype, SIP) und IM- (Skype, GoogleTalk, MSN) -Client für (Hauptspeicher-) potente Series 60-Mobiltelefone.
Bislang nutze ich den frimp-Client nur experimentell für GoogleTalk — experimentell primär aufgrund des Fehlens eines attraktiven (pauschalen) Datentarifs bei Vodefone; das tut soweit auch.
Series 60 r0x0r, btw — über 7650, 3350 und 6630
verfolge ich, vom 2110 über 8110 und schließlich das 6110 kommend, diese neue Codebase als Anwender. Und bis auf die typischen groben Schnitzer in der Firmware (wie fehlende Garbage-Collection in frühen 7650-Versionen oder der chronische “Nicht genug Speicher”-Fehler, wenn ich beim 6130 den Digizoom nutzen will) bin ich sehr angetan. Aber das ist ein anderes Thema ;)
Nun mag man einwenden, »VoiP auf dem Handy, darauf hat die Welt gewartet« — naja, irgendwo stimmt’s auch, auf einem Mobiltelefon eine Software für Telefonie (wenn auch über IP) zu installieren, ist … erstmal widersinnig. Dies gilt erst recht für SIP, was, anders als Skype, heute noch ein überwiegend für VoIP mit breitbandigen Codecs verwendetes Protokoll ist.
Der Charme liegt sicherlich darin, daß man auch unterwegs für Skype-Kontakte per Chat und Voice erreichbar bleiben könnte – es soll ja Leute geben, die Skype als primaäre Kommunikationsform nutzen …
Gestern allerdings wurde beim Start ein Update auf Version 3.20 angeboten und die Installation verlangt (eine Wahlmöglichkeit »Willst Du updaten? Ja/Nein« gab es nicht) — tja, und nun startet der frimp-Kram beim Starten des 6630 automatisch. loggt sich ein und erzeugt Datentraffic. Bei einem »metered contract«. Danke!
Aber neben dem Autostart-Mist bringt die neue Version auch Unterstützuing von twitter — that’s l33t! (Ich nutze das zwar (noch?) nicht, aber andere schon …) Nun kann man endlich von überall unterwegs sich mitteilen – auch ohne MMS-Umwege. Wenn die mobile Datenkommunikation nur nicht mehr so teuer wäre …
Deadline verpaßt :(
Schade, ich lasse mich ja tendentiell schon fremd-anziehen — nur mit der direkten Werbung, zumal unangekündigt per Postkarte, habe ich das nicht so.
Die Aktion von ekaabo (sind eigentlich alle sinnvollen Kombinationen von Buchstaben als Dienst-/Unternehmensname schon weg? Doppel-a … Gefährlich, ich tippe da z. B. gerne »ekaboo«, weiß der Henker, warum) ist mir leider durch die Lappen gegangen — heute um 15:51 war Deadline.
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Letztlich kommt wohl eh’ nur Google Reader in Frage — Zweitverwertung für’s Blog inbegriffen. Hmmmmm…)
Wie gesagt: Schade. Eine der (fast) identischen Tassen hätte ich wohl gerne genommen …
Der gläserne Surfer
Kollege corona zeigt auf fimpern.de offenherzig, was seine Vorlieben sind. Man kann seine Surfvorlieben verfolgen, die er für andere via Google Reader markiert (»shared«) hat. Seine musikalischen Vorlieben läßt er uns schon länger via last.fm-Einblendung zuteil werden. What’s next? RSS-Feed seines twitter.com-Accounts ins Blog? Man darf gespannt sein — sinnvolle wie zweckfreie Web2.0-Dienste schiessen ja noch immer aus dem Boden. Do you do Plazes?
Was mich dabei nachdenklich macht – und weshalb ich bislang die Nutzung von Google-Services, zu denen ich mich anmelden muß (GoogleMail, Google Talk, Google Analytics, …), auf einen Rechner beschränkt habe und insbesondere nicht Googles Browser-Sync in Erwägung zog –:
Google kennt nicht nur das, was ich veröffentliche sondern weiß auch, was ich quasi »heimlich« ansurfe. Seien es die Klicks via Google Reader, sei es normales Surfing — spätestens nach meiner Anmeldung und dem entsprechenden Keks-Austausch eben sollte Google mich auf diesem Rechner wiedererkennen könnnen. Theoretisch auch, wenn ich nicht mehr bei Google eingeloggt bin …
They might not be evil — sie sind, jedenfalls informationstechnisch, aber noch lange nicht satt:
Der neu gestartete Dienst iGoogle ist für Schmidt in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt. Mit dem Programm kann der Benutzer seine Startseite personalisieren und liefert so Google weitere Informationen über seinen Wohnort, seine Vorlieben und Interessen. Dazu kommt die personalisierte Suche, mit der der Benutzer (und Google) erkennen kann, nach was er wann gesucht und welche Seiten er besucht hat.
Fragt sich nur, wie sicher diese Daten bei Google vor europäischem oder US-amerikanischem Zugriff sind — wenn Daten gehortet werden, entstehen immer auch Zugriffsgelüste auf diese. Von verschiedensten Seiten.
Erhöhte Schlagzahl
WestEins, die geplante »virtuelle Heimat für die Leser der vier Zeitungstitel WAZ, NRZ, WR und WP sowie alle Internet-Nutzer in der Region«, nimmt Fahrt auf, »Überblogger« Thomas Lau blogt seit Montag über ein bevorstehendes WAZ-Fußballtunier und seinen Tagesablauf — mithin immerhin einem Eintrag pro Tag.
So direkt auf das »Projektblog« zugeschnitten scheinen die Themen nicht zu sein, aber immerhin, westeins.de ist wenigstens derzeit keine Dauerbaustelle (im doppelten Sinne) mehr. Und ein Launchtermin scheint näher zu rücken:
Durch den sich abzeichnenden Launch sind die künftigen Bloggerkollegen zu briefen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Zwei Absagen auf Bloggerbewerbungen müssen formuliert werden, bei denen man darauf achten muss, nicht in den Singsang standardisierter Absagen auf Bewerbungen zu verfallen. Mit einer Kandidatin ist der Termin für ein persönliches Gespräch festzulegen: ihr kompletter Verlaufsplan über drei Monate mit gesicherter Contenteinspeisung alle 48 Stunden für ein spannendes Themenblog hat uns überzeugt.
Man darf also gespannt sein. Auf die Farben und Funktionen als auch den Inhalt. Und auf die Antwort auf die Frage nach der Anzahl der PIs – lt. Alexa liegen die eher noch so im blogdoch.net-Bereich ;)

