Schon länger wollte ich was zu fring schreiben, einem VoIP- (Skype, SIP) und IM- (Skype, GoogleTalk, MSN) -Client für (Hauptspeicher-) potente Series 60-Mobiltelefone.
Bislang nutze ich den frimp-Client nur experimentell für GoogleTalk — experimentell primär aufgrund des Fehlens eines attraktiven (pauschalen) Datentarifs bei Vodefone; das tut soweit auch.
Series 60 r0x0r, btw — über 7650, 3350 und 6630
verfolge ich, vom 2110 über 8110 und schließlich das 6110 kommend, diese neue Codebase als Anwender. Und bis auf die typischen groben Schnitzer in der Firmware (wie fehlende Garbage-Collection in frühen 7650-Versionen oder der chronische “Nicht genug Speicher”-Fehler, wenn ich beim 6130 den Digizoom nutzen will) bin ich sehr angetan. Aber das ist ein anderes Thema ;)
Nun mag man einwenden, »VoiP auf dem Handy, darauf hat die Welt gewartet« — naja, irgendwo stimmt’s auch, auf einem Mobiltelefon eine Software für Telefonie (wenn auch über IP) zu installieren, ist … erstmal widersinnig. Dies gilt erst recht für SIP, was, anders als Skype, heute noch ein überwiegend für VoIP mit breitbandigen Codecs verwendetes Protokoll ist.
Der Charme liegt sicherlich darin, daß man auch unterwegs für Skype-Kontakte per Chat und Voice erreichbar bleiben könnte – es soll ja Leute geben, die Skype als primaäre Kommunikationsform nutzen …
Gestern allerdings wurde beim Start ein Update auf Version 3.20 angeboten und die Installation verlangt (eine Wahlmöglichkeit »Willst Du updaten? Ja/Nein« gab es nicht) — tja, und nun startet der frimp-Kram beim Starten des 6630 automatisch. loggt sich ein und erzeugt Datentraffic. Bei einem »metered contract«. Danke!
Aber neben dem Autostart-Mist bringt die neue Version auch Unterstützuing von twitter — that’s l33t! (Ich nutze das zwar (noch?) nicht, aber andere schon …) Nun kann man endlich von überall unterwegs sich mitteilen – auch ohne MMS-Umwege. Wenn die mobile Datenkommunikation nur nicht mehr so teuer wäre …
