Interessanter Artikel auf The Inquirer, wonach Yahoo seinen erst vor gut einem Jahr gestarteten Think-Tank, wenn man mir diesen Pre-2.0-Ausdruck nachsehen möge, »Brickhouse« nun wieder zu macht.![]()
Da stellt sich dann mir die Frage, den Beteuerungen des Teams zum Trotze, wie lange es Fire Eagle noch geben wird?
Derzeit nutze ich den Fire Eagle Updater als Tracking/Uploading Client für mein Nokia E71, und bislang hat sich deses Stück Software als erstaunlich stabil auch bei längeren Fahrten (Updates werden alle 60 Sekunden zu Fire Eagle geschickt, über das noch immer lückenhafte o2-Netz) erwiesen. (Gestern allerdings versagte die Kombination von Nokia Sports Tracker (um GPSX-Tracks zu erstellen für OSM) und Fire Eagle Updater allerdings irgendwann unterwegs, das E71 rebootete jedenfalls. (locr und der Nokia Photo Tagger werden beim Telefonstart automatisch geladen und dürften also auch noch gelaufen sein; jftr.))
Nach anfänglicher Skepsis bin ich von Fire Eagle tendentiell recht angetan, die Idee, ein Repository für meine Trackingdaten zu haben, auf das anderen Dienste einfach zugreifen könne, gefällt mir; aber wenn ich die Zeichen der Zeit deute, sollte ich vielleicht doch nicht mich so auf Fire Eagle verlassen, sondern am eigenen Skriptwerk weiterarbeiten ..?
Pownce: Bye, bye!
Na toll. Pownce schmeißt hin.
We will be closing the service and Mike and I, along with the Pownce technology, have joined Six Apart, the company behind such great blogging software as Movable Type, TypePad and Vox. We’re bittersweet about shutting down the service but we believe we’ll come back with something much better in 2009. We love the Pownce community and we will miss you all.
Loids, wenn Ihr die Community lieben würdet, dann würdet Ihr nicht jene einfach so im Regen stehen lassen … *soifz*
Spambook
Genau das habe ich gebraucht. Endlich kann ich auch in Facebook daran glauben, daß jemand in mich verliebt sei, eine heiße Affäre nur einen Mausklick (und nicht, wie bei SMS, eine horrend teure Antwort-SMS) entfenrt. Hach, ich bin so aufgerecgt, ich kann gar nicht mehr richtig tippen!
Spaß beiseite, daß sich ein Portal refinanzieren muß, ist klar, Werbung für einen kostenlos für den Nutzer erbrachten Dienst ein akzeptiertes, notwendiges Übel.
Jener Text war aber ein so schöner Zufall, da ich vor gar nicht soo langer Zeit solche coolen Nachrichten per SMS, per eMail und selbst auf dem Festnetz bekommen habe — ok, im Falle Festnetz hatte mein Anrufbeantworter das Vergnügen. Daher mußte er als Aufmacher dienen :-)
Eigentlich schreiben wollte ich über des Gesichtsbuchs Ajax-Chat-Implementation; da poppt auf einmal ein Fensterchen auf, klein, unverrückbar und andere Komponenten des Browserfensters verdeckend. Also, würde ich nicht Googles Dienste kennen und mich vor ein paar Jahren, als mich Bekannte in die kunterbunte und frei verschiebbare Ajax-Wunderwelt auf googlemail.com einluden, ob der Möglichkeiten fast naß gemacht haben, ich würde das als tolle Leistung werten, so ein kleines aufgehendes Unterfenster.
Aber heute? Ende Q3 2008? Ein nicht verschiebbares Chatfenster, welches andere Objekte unabänderlich überdeckt? Jungs, das geht besser!
Allow Access?
Luxusproblem
Ok, welchen Microbloggingdienst schasse ich? twitter steht bei mir ganz oben auf Der Liste, hat massive technische und organisatorische Probleme (SMS-Versand abgeschafft, IM-Integration seit Monaten down) — aber es ist der bekannte Dienst, der Einzug in die Mainstream-Medien gefunden hat (Fans der Serie EUReKA dürften schon SARAH kennen, schein’s betrieben vom Sender …).
Jaiku hat die Probleme von twitter derzeit noch nicht — jaiku hat seine Pforten für die Massen aber auch erst Ende letzten Monats geöffnet. Jaiku wurde, das sollte man wissen, von Google gekauft. Jaiku versendet derzeit auch tapfer SMS — wird jaiku mal Probleme haben, die SMS in den Staaten oder in Europa zu versenden? Ich glaube nicht — Google sollte schon Vereinbarungen zum günstigen SMS-Massenversand haben, denn GMail als auch GCalendar können schon seit langem SMSen … Wird Jaikus Software auf hundettausende von aktiven Nutzern skalieren? Ich weiß es nicht; aber auch hier gilt für mich: falls derlei jemand hinbekommt, dann die Google-Truppe.
Mittlerweile bin ich auch bei kwippy, weil mich jemand eingeladen hat. Und bei Pownce. Und – natürlich? – Facebook. openBC XING nicht zu vergessen.
Und – natürlich! – identi.ca, dem Open-Source-Ansatz zum Thema Microblogging. Aktiv nutzen kann ich derzeit aber wirklich nur jaiku (wg. SMS-Unterstützung) und twitter, nur für diese Dienste habe ich aktuell einen Client installiert auf meinen (fast-) immer-dabei-Gerät, dem N810. Schicker ist ganz klar jaiku, der auch mit einem S60-Client daherkommt, der Dinge wie den GPS-Empfänger aktueller Geräte zu nutzen weiß; für twitter finde ich nur Kram in Java und ich mag Java wegen der run-once-write-anywhere-Erfahrungen nicht (Allerdings kommt die Nutzung direkt vom Mobiltelefon aufgrund der Tarifpolitik bei Vodafone derzeit für mich noch nicht in Frage — und es tippt sich auch leichter auf dem N810 ;))
Interessant finde ich den Ansatz von Mauku (Client für jaiku und twitter für das N810), parallel in beide Dienste senden zu können und beiden zu lauschen. Nur stellt das natürlich alle anderen, die z. B. mich ebenfalls bei twitter und jaiku verfolgen, vor das Problem, den gleichen Text zweimal, einmal je Dienst, zu bekommen. Das saugt eigentlich ganz große Steine — der vernetzte Ansatz der Software, die identi.ca realisiert, erscheint mir da ungleich spannender …
Wie dem auch sein; so ganz das Wahre ist es nicht, seine Bekanntschaften über zig Dienste hinweg zu pflegen und zu betreuen … Was sprach doch gleich gegen die gute alte eMail?
Bye, twitter (got IM working again?) …
Natürlich hat twitter noch immer keinen IM-Dienst reaktiviert,
wie auch im rottigen Dienst selbst thematisiert. Ich habe nun den ewig ladenden twitter-Kram hier aus blogdoch.net entfernt und werde mich u. a. jaiku zuwenden.
Leider wurde ich bei der Suche nach einem Pro-jaiku-Song in der Röhre nicht fündig,
aber vielleicht sind Lobgesänge auch hier verfrüht: beim Testen des nativen S60 Series 2-Clients (auf dem 6630) beglückte mich die Website wiederholt mit neckischen 503-Meldungen.
Ich werde nun mal mauku, wie schon vorgeschlagen, für’s Nokia N810 Internet Tablet ausprobieren – aber schnuckeliger fände ich ja einen GPS nutzenden, always-on client auf meinem N95. (Presence and location and messaging, all-in-one.) Nur müßte ich dazu einen Weg finden, meine primäre Telefonnummer (D2 Vodeclown derzeit noch) kostengünstig auf entweder meiner ICQ- (Liechtensteiner Mobilfunknummer, Rufumleitung dahin leider etwas teurer) oder meiner o2-Genion-SIM terminieren zu lassen (auf jener habe ich ja das 5 GB-Paket, da stört ‘n bißchen IM-Traffic nimmer). Hmmm …
Der Twitter-Song — aus einer besseren Zeit …
Nein, ich bin nun ganz und gar nicht der Meinung, die der folgende Song zum Ausdruck bringt — aber als kulturelle Randerscheinung ist es nur eine Frage der Zeit, bis jemand selbst die sich auflösenden Microbloggingplattform »twitter« besingt:
Vielleicht doch besser direkt OpenWRT?
Softwarefehler durch Watchdogmechanismen oder Benutzerintervention zu kaschieren ist sicherlich billiger als fähige Entwickler mit der Lösung des Problems zu beauftragen. Wenn also fon als Entwickler der Software auf seinen Accesspoints selbst rät, regelmäßig mal ‘n Powercycle zu machen, dann klingt das schon nach Resignation, sprich Unwillen, Unzulänglichkeiten in der Stabilitit anzugehen und zu beheben.
Schade.
Übrigens, fon, »up 152 days, 23:52«, letzter Reboot forciert durch Stromabschaltung. (Nein, keine Fonera — nur ein ordinärer PC mit Linux …)
Twitter finanziell angeschlagen?
Hi,
I’m sending you this note because you registered a mobile device to work with Twitter over our UK number. I wanted to let you know that we are making some changes to the way SMS works on Twitter. There is some good news and some bad news.
I’ll start with the bad news. Beginning today, Twitter is no longer delivering outbound SMS over our UK number. If you enjoy receiving updates from Twitter via +44 762 480 1423, we are recommending that you explore some suggested alternatives.
[…]
Why are we making these changes?
Mobile operators in most of the world charge users to send updates. When you send one message to Twitter and we send it to ten followers, you aren’t charged ten times–that’s because we’ve been footing the bill. When we launched our free SMS service to the world, we set the clock ticking. As the service grew in popularity, so too would the price.
Our challenge during this window of time was to establish relationships with mobile operators around the world such that our SMS services could become sustainable from a cost perspective. We achieved this goal in Canada, India, and the United States. We can provide full incoming and outgoing SMS service without passing along operator fees in these countries.
We took a risk hoping to bring more nations onboard and more mobile operators around to our way of thinking but we’ve arrived at a point where the responsible thing to do is slow our costs and take a different approach. Since you probably don’t live in Canada, India, or the US, we recommend receiving your Twitter updates via one of the following methods.
m.twitter.com works on browser-enabled phones
[,,,]
Twitter SMS by The Numbers
It pains us to take this measure. However, we need to avoid placing undue burden on our company and our service. Even with a limit of 250 messages received per week, it could cost Twitter about $1,000 per user, per year to send SMS outside of Canada, India, or the US. It makes more sense for us to establish fair billing arrangements with mobile operators than it does to pass these high fees on to our users.
[…]
Thank you for your attention,
Biz Stone, Co-founder
Twitter, Inc.
http://twitter.com/biz
Tja, damit ist dann Twitter mehr so endgültig raus. IM — tut seit laaaaanger Zeit nicht mehr. SMS — ist nun ohne Vorwarnung auch tot. Und der SMS-Empfang war für mich eines *der* Features von twitter, denn auch nur mit einem Telefon konnte man »dabei« sein.
Tja, schade,
Ich habe mich bei identi.ca angemeldet und werde demnächst mir mal ‘nen eigenen Server dafür aufsetzen. Zwitschern done right? Hhopefully …
Twitter am Ende
Nach dem faktischen Ende der IM-Unterstützung bei Twitter schon vor Wochen bricht nun augenscheinlich mehr und mehr des filigranen Rahmenwerks zusammen.
Man hat bei Twitter ja wohl erkannt, daß Information sinnvoll, wenn nicht notwendig ist; dennoch, am Dienstag morgen deutscher Zeit findet sich noch immer als letzter Status jener von Freitag:
Friday report
2 days agoAs you can see from our publicPingdom report, we had 3 minutes of downtime about an hour ago. Despite this, our situation is largely improved today. We’ve had our lowest page load times since last Sunday and our uptime for the week has been 99.9%.
Our latency is still not as low as it should be (> 1sec is not good) and folks were running into error pages a lot yesterday. There’s still more to do, including the restoration of the services noted in red and orange in the sidebar.
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Nur: Am Montagabend war’s dann – mal wieder – soweit, auch das Webinterface strich die Segel — Twitter, Opfer seines Erfolges? Bezeichnend in dem Zusammenhang ist dann sicherlich, daß zu den rot gefärbten Diensten neben »IM« auch »Track« gehört — mit dem dezenten Hinweis »Offline. Needs reworking.«
