Studivz on SpeeeeED!

Lang, lang ist’s her, daß dies versprochen wurde, mittlerweile scheint Studivz dermassen viele Supporter zu haben, daß sie einzelne Blogs verfolgen können:

4 Responses to “StudiVZ – Probleme?”
1. svz Says:
May 29th, 2007 at 23:37
Wir haben die falsche Konfiguration rausgespielt, sorry! Aber es ist schon spät.. auf unserem Staging hat’s geklappt. Grüße
2. Marco Hahnen Says:
May 29th, 2007 at 23:40
das nenn ich mal nen schnellen Comment!
3. svz Says:
May 29th, 2007 at 23:44
Wir sind eben auch nur Menschen und machen mal Fehler. Gute Nacht.
4. Marco Hahnen Says:
May 29th, 2007 at 23:47
Jau, trotzdem: *thumbs up*. Gute Nacht!

 

Blogger-Kleinkrieg?

Was soll man davon halten, wenn die Nummer 68 der »Deutschen Blogcharts« – so bedeutungslos diese Statistik auch sein mag – der Nummer 35 ins Portokässchen pullert?
Um ehrlich zu sein, so ein bißchen Refinanzierung in der heutigen Zeit fände ich ja auch ganz nett, und in Zeiten von AdZap (squid) oder AdBlock+ (Firefox) auch nicht mehr wirklich verwerflich: wer Werbemüll entgehen will, schaltet Ad* scharf und Javascript sowie Flash aus. (Dies wirkt übrigens auch bei GRPS-Verbindungen wahre Wunder. Man muß allerdings in Kauf nehmen, Content wie von wetter.com nicht zu Gesicht zu bekommen — aber wer GPRS-Surfern eine Flash-Video-Werbung aufzwingen will, darf sich in meiner kleinen Welt gerne zum Pfeffer gesellen.)
Da ich mein eigener Hoster bin (Housingfläche angemietet, Kiste hingestellt, eigenes PI-/24 routen lassen — fertig ist Dein eigener ISP), gestaltet sich die Refinanzierung allerdings schwierig … Ob ein Spendenkonto was brächte?

Meine Blogsoftware kann aber …

Tja. Da steh’ ich nun, ich Tor, mit meinem handgeklöppelten SPHPBLOG und mein Dealer zieht einfach weiter zu Serpent’s Pity(sp?) — Undank ist des C0d3rs Lohn ;)
Gut, ich benutze nun SPHPBLOG nicht nur, weil corona es mir vormachte, sondern weil ich ein flat-file-basiertes Blog für meine Zwecke einer eierlegenden Wollmilchsau mit SQL-Backend vorziehe – ein full-blown CMS betreibe ich schon …
Meiner SPHPBLOG-Installation habe ich u. a. Pingback beigebracht, eine (derzeit zwingende) Kommentarverifikation per eMail/Backlink sowie ein paar typographische Finessen (– = – (–), — = — (—), ‐ = ‐ (‐), ‽ = ‽ (‽) sowie … = … (…)). Bedarf noch etwas des Feinschliff’s — unter anderem wäre es sinnvoll, wenn die Eingabecodes direkt gewandelt würden, denn beim Quoting (RSS, track-/pingback) steht da sonst eben leicht »D2‐Netz« statt »D2‐Netz« …
Immerhin habe ich mit meinem SPHPBLOG noch keinen Kommentarspam erleiden müssen wie auf meiner WordPress‐Testinstallation (s. Bild – Zugriff von außen per .htaccess mittlerweile geblockt) …
Fehlt mir noch was bei SPHPBLOG? Eigentlich – wenn ich ein Blog als Webtagebuch auffasse – nicht.
Ein Kollege wünschte sich einen Kommentarfeed — dunno, für Sites wie die Blogbar mit Kommentarzahlen im drei- bis vierstelligen Bereich, ist SPHPBLOG definitiv nicht konzipiert … Codefragmente:
// I'm just using a brute force method, I'm sure there
// are better ways to do this... :)

// Filter Entries by Category
//
// Unfortunately we actually have to open up the file
// and read it to figure out what category the entry
// belongs to. I think we should probably start saving
// an index file of all the entries and categories.
// I'm sure it would be faster when blogs start to have
// to 1000's of entries.

Naja, bevor wir mit Indices anfangen, vielleicht doch eher ein SQL‐Backend? For the time being werde ich SPHPBLOG treu bleiben und es weiter anpassen — I’ve got the Source to fix it. Alles weitere wird die Zeit zeigen …

Steuerverschwendung Deluxe: nationales Blogarchiv?

Wie heise online meldet, stehen Blogbetreiber vor neuen staatlichen Gängelungsmaßnahmen:

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit war im Juni 2006 das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) novelliert und auf “unkörperliche Werke”, insbesondere also Netzinhalte, erweitert worden. […]
Definitiv verfügbar gemacht müssen nach dem Verordnungsentwurf E-Mail-Newsletter mit Webarchiv sowie “netzbasierte Kommunikations-, Diskussions- oder Informationsinstrumente”, die “sachliche oder personenbezogene Zusammenhänge” aufweisen. Als Beispiel hierfür dienen in der Entwurfsbegründung öffentliche Weblogs. […]

 
Inhalt der Meldung paßt, wie das aktuelle Wetter, eher zum ersten April — die Androhung von Geldbußen von »bis zu 10.000 Euro« ist allerdings wenig spaßbetont.
Stellt sich die Frage, ob die Bibliothek mit wget/curl sich nun ein Skriptwerk zu bauen gedenkt, welches die gewünschten Daten aus den Blogs zieht — oder aber Blogbetreiber tatsächlich einen FTP-Auszug nachrüsten müssen:

7. Wie erfolgt die technische Übermittlung der Publikation an die Deutsche Nationalbibliothek?
Alle zur Netzpublikation gehörenden Dateien müssen in eine Archivdatei gepackt werden, wobei als Dateinamen eine vorher per E-Mail erhaltene Lieferungs-Identifikation und als Dateinamenserweiterung zip, tar, tgz oder tar.gz verwendet werden muss. Näheres dazu findet sich unter Organisation und Technik des Anmeldeverfahrens. Anschließend wird die Archivdatei per FTP unter Verwendung von Anmelder-Identifikation und Passwort an ftp://deposit.d-nb.de/, übertragen.

 
Wie allerdings diese Rohdaten ohne Beiwerk der orignären Blogsoftware präsentationsfähig aufbereitet werden sollen (insbes. bei Bewegtbildern und Tönen reicht ein PDF-Abdruck für’s Archiv kaum aus), darüber steht nichts in der FAQ. Wohl aber kann man erahnen, daß prinzipiell Blogs durchaus umfaßt sind:

4. Welche Netzpublikationen werden von der Deutschen Nationalbibliothek gesammelt?
In die erweiterte Ablieferungs- und Sammelpflicht sind alle Publikationen einbezogen, […]
Daneben werden Websites gesammelt, deren Informationsgehalt über reine Öffentlichkeitsarbeit, Warenangebote, Arbeitsbeschreibungen oder Bestandsverzeichnisse / – kataloge hinausgeht. Zeitlich begrenzte Vorabveröffentlichungen und wissenschaftliche Preprints, reine Software- oder Anwendungstools und auch Fernseh- und Hörfunkproduktionen werden hingegen nicht gesammelt.
Der gesetzliche Sammelauftrag umfasst auch die so genannten webspezifischen Publikationen, die sich durch ihre dynamische Entwicklung, interaktive Kommunikationsfunktionen und multimediale Komponenten definieren. Hier muss die Deutsche Nationalbibliothek erhebliche Entwicklungsarbeit für die Archivierung und Verfügbarmachung leisten; in diesem Bereich sind derzeit viele Fragen hinsichtlich Sammlungsumfang, Sammlungstechnik und Verfügbarmachung noch unbeantwortet.
[…]Die Konkretisierung des erweiterten gesetzlichen Auftrages wird durch Neufassung der Pflichtablieferungsverordnung und der Sammelrichtlinien in naher Zukunft erfolgen.

 
Deutschland, einzig’ Sammlerland — Auswandern erscheint zunehmend die einzig valide Option. Vorschläge hierzu, von Australien mal abgesehen, werden in den Kommentaren gerne gesehen.

(Update, 2007-05-28 17:30)

Einige weitere Blogs, die dies thematisieren: f!xmbr, verweisungsform, kr0m.de, mathias-schindler.de, schlaus.de. Ganz neu ist das Thema eigentlich nicht ;)

Kostenfalle

Schon länger wollte ich was zu fring schreiben, einem VoIP- (Skype, SIP) und IM- (Skype, GoogleTalk, MSN) -Client für (Hauptspeicher-) potente Series 60-Mobiltelefone.
Bislang nutze ich den frimp-Client nur experimentell für GoogleTalk — experimentell primär aufgrund des Fehlens eines attraktiven (pauschalen) Datentarifs bei Vodefone; das tut soweit auch.
Series 60 r0x0r, btw — über 7650, 3350 und 6630

(V 2.39.15, 11-11-ß4, RM-1)

verfolge ich, vom 2110 über 8110 und schließlich das 6110 kommend, diese neue Codebase als Anwender. Und bis auf die typischen groben Schnitzer in der Firmware (wie fehlende Garbage-Collection in frühen 7650-Versionen oder der chronische “Nicht genug Speicher”-Fehler, wenn ich beim 6130 den Digizoom nutzen will) bin ich sehr angetan. Aber das ist ein anderes Thema ;)
Nun mag man einwenden, »VoiP auf dem Handy, darauf hat die Welt gewartet« — naja, irgendwo stimmt’s auch, auf einem Mobiltelefon eine Software für Telefonie (wenn auch über IP) zu installieren, ist … erstmal widersinnig. Dies gilt erst recht für SIP, was, anders als Skype, heute noch ein überwiegend für VoIP mit breitbandigen Codecs verwendetes Protokoll ist.
Der Charme liegt sicherlich darin, daß man auch unterwegs für Skype-Kontakte per Chat und Voice erreichbar bleiben könnte – es soll ja Leute geben, die Skype als primaäre Kommunikationsform nutzen …
Gestern allerdings wurde beim Start ein Update auf Version 3.20 angeboten und die Installation verlangt (eine Wahlmöglichkeit »Willst Du updaten? Ja/Nein« gab es nicht) — tja, und nun startet der frimp-Kram beim Starten des 6630 automatisch. loggt sich ein und erzeugt Datentraffic. Bei einem »metered contract«. Danke!
Aber neben dem Autostart-Mist bringt die neue Version auch Unterstützuing von twitter — that’s l33t! (Ich nutze das zwar (noch?) nicht, aber andere schon …) Nun kann man endlich von überall unterwegs sich mitteilen – auch ohne MMS-Umwege. Wenn die mobile Datenkommunikation nur nicht mehr so teuer wäre …

Deadline verpaßt :(

Schade, ich lasse mich ja tendentiell schon fremd-anziehen — nur mit der direkten Werbung, zumal unangekündigt per Postkarte, habe ich das nicht so.
Die Aktion von ekaabo (sind eigentlich alle sinnvollen Kombinationen von Buchstaben als Dienst-/Unternehmensname schon weg? Doppel-a … Gefährlich, ich tippe da z. B. gerne »ekaboo«, weiß der Henker, warum) ist mir leider durch die Lappen gegangen — heute um 15:51 war Deadline.

(Sollte ich doch umkippen und das händisch-unregelmäßige Blog-Scannen einem der vielen Reader-Services überlassen? Nur welchem? bloglines hatte ich mal angeschaut, fand’s aber nicht so überzeugend.
Letztlich kommt wohl eh’ nur Google Reader in Frage — Zweitverwertung für’s Blog inbegriffen. Hmmmmm…)

Wie gesagt: Schade. Eine der (fast) identischen Tassen hätte ich wohl gerne genommen …

Der gläserne Surfer

Kollege corona zeigt auf fimpern.de offenherzig, was seine Vorlieben sind. Man kann seine Surfvorlieben verfolgen, die er für andere via Google Reader markiert (»shared«) hat. Seine musikalischen Vorlieben läßt er uns schon länger via last.fm-Einblendung zuteil werden. What’s next? RSS-Feed seines twitter.com-Accounts ins Blog? Man darf gespannt sein — sinnvolle wie zweckfreie Web2.0-Dienste schiessen ja noch immer aus dem Boden. Do you do Plazes?
Was mich dabei nachdenklich macht – und weshalb ich bislang die Nutzung von Google-Services, zu denen ich mich anmelden muß (GoogleMail, Google Talk, Google Analytics, …), auf einen Rechner beschränkt habe und insbesondere nicht Googles Browser-Sync in Erwägung zog –: Google kennt nicht nur das, was ich veröffentliche sondern weiß auch, was ich quasi »heimlich« ansurfe. Seien es die Klicks via Google Reader, sei es normales Surfing — spätestens nach meiner Anmeldung und dem entsprechenden Keks-Austausch eben sollte Google mich auf diesem Rechner wiedererkennen könnnen. Theoretisch auch, wenn ich nicht mehr bei Google eingeloggt bin …
They might not be evil — sie sind, jedenfalls informationstechnisch, aber noch lange nicht satt:

Der neu gestartete Dienst iGoogle ist für Schmidt in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt. Mit dem Programm kann der Benutzer seine Startseite personalisieren und liefert so Google weitere Informationen über seinen Wohnort, seine Vorlieben und Interessen. Dazu kommt die personalisierte Suche, mit der der Benutzer (und Google) erkennen kann, nach was er wann gesucht und welche Seiten er besucht hat.

 
Fragt sich nur, wie sicher diese Daten bei Google vor europäischem oder US-amerikanischem Zugriff sind — wenn Daten gehortet werden, entstehen immer auch Zugriffsgelüste auf diese. Von verschiedensten Seiten.

Erhöhte Schlagzahl

WestEins, die geplante »virtuelle Heimat für die Leser der vier Zeitungstitel WAZ, NRZ, WR und WP sowie alle Internet-Nutzer in der Region«, nimmt Fahrt auf, »Überblogger« Thomas Lau blogt seit Montag über ein bevorstehendes WAZ-Fußballtunier und seinen Tagesablauf — mithin immerhin einem Eintrag pro Tag.
So direkt auf das »Projektblog« zugeschnitten scheinen die Themen nicht zu sein, aber immerhin, westeins.de ist wenigstens derzeit keine Dauerbaustelle (im doppelten Sinne) mehr. Und ein Launchtermin scheint näher zu rücken:

Durch den sich abzeichnenden Launch sind die künftigen Bloggerkollegen zu briefen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Zwei Absagen auf Bloggerbewerbungen müssen formuliert werden, bei denen man darauf achten muss, nicht in den Singsang standardisierter Absagen auf Bewerbungen zu verfallen. Mit einer Kandidatin ist der Termin für ein persönliches Gespräch festzulegen: ihr kompletter Verlaufsplan über drei Monate mit gesicherter Contenteinspeisung alle 48 Stunden für ein spannendes Themenblog hat uns überzeugt.

 
Man darf also gespannt sein. Auf die Farben und Funktionen als auch den Inhalt. Und auf die Antwort auf die Frage nach der Anzahl der PIs – lt. Alexa liegen die eher noch so im blogdoch.net-Bereich ;)

BTW: Session Manager-Plugin++