LTE ist cool ;)

Grade mit meinem Multi-Link-AP kurz nach dem Halt in Hannover Hbf ausprobiert, als der USB-Stick mir Vodafone-SIM LTE signalisierte:

Tue Apr 24 07:34:48 CEST 2012
PING gw-d2.uu.org (193.26.120.206) 56(84) bytes of data.

--- gw-d2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9082ms
rtt min/avg/max/mdev = 38.021/42.213/51.538/4.231 ms

Zum Vergleich, D1 mit baugleichem Stick (Huawei K5005) und o2 mit Huawei E1550:

Tue Apr 24 07:34:49 CEST 2012
PING gw-d1.uu.org (193.26.120.204) 56(84) bytes of data.

--- gw-d1.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 11814ms
rtt min/avg/max/mdev = 216.279/3340.028/7213.291/2193.227 ms, pipe 8/
Tue Apr 24 07:34:49 CEST 2012
PING gw-o2.uu.org (193.26.120.208) 56(84) bytes of data.

--- gw-o2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9778ms
rtt min/avg/max/mdev = 208.762/291.890/508.182/78.296 ms

Alles, wohlgemerkt, aus dem schon wieder fahrenden ICE.

(Die Verbindung läuft über OpenVPN (per UDP) über dedizierte Endpunkt-IPs an einem Server im ‘Festnetz’, die über die jeweile PPP-Verbindung der USB-Mobilfunkmodems geroutet werden. Das alleine ist schon ein Big Win bei den laufend abbrechenden PPP-Sessions wegen Abdeckungsmangel …)

Ein bißchen später, so in Höhe Gifhorn im ICE 541, sieht das dann allerdings auch anders aus:

Tue Apr 24 07:57:09 CEST 2012
PING gw-d1.uu.org (193.26.120.204) 56(84) bytes of data.

--- gw-d1.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9006ms
rtt min/avg/max/mdev = 10064.308/12367.812/15869.452/1888.586 ms, pipe 10
Tue Apr 24 07:57:08 CEST 2012
PING gw-d2.uu.org (193.26.120.206) 56(84) bytes of data.

--- gw-d2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 8 received, 20% packet loss, time 57635ms
rtt min/avg/max/mdev = 984.208/2262.540/3884.146/834.960 ms, pipe 3
Tue Apr 24 07:57:07 CEST 2012
PING gw-o2.uu.org (193.26.120.208) 56(84) bytes of data.

--- gw-o2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 85126ms
rtt min/avg/max/mdev = 590.445/1558.000/4091.427/1151.067 ms, pipe 2

Internet im ICE — noch immer ein Abenteuer ;) Zum Abschluß — auch der Reise ;) — nochmal Pings aus dem stehenden ICE im Bahnhof Berlin.-SPandau, mit LTE bei D2:

Tue Apr 24 08:58:11 CEST 2012
PING gw-d1.uu.org (193.26.120.204) 56(84) bytes of data.
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=1 ttl=64 time=886 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=2 ttl=64 time=1327 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=3 ttl=64 time=334 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=4 ttl=64 time=107 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=5 ttl=64 time=107 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=6 ttl=64 time=155 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=7 ttl=64 time=94.9 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=8 ttl=64 time=103 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=9 ttl=64 time=112 ms
64 bytes from gw-d1.uu.org (193.26.120.204): icmp_req=10 ttl=64 time=221 ms

--- gw-d1.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9494ms
rtt min/avg/max/mdev = 94.927/345.152/1327.262/399.590 ms, pipe 2
Tue Apr 24 08:58:11 CEST 2012
PING gw-d2.uu.org (193.26.120.206) 56(84) bytes of data.
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=1 ttl=64 time=69.6 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=2 ttl=64 time=65.4 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=3 ttl=64 time=69.4 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=4 ttl=64 time=65.5 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=5 ttl=64 time=57.1 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=6 ttl=64 time=59.9 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=7 ttl=64 time=62.1 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=8 ttl=64 time=60.8 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=9 ttl=64 time=61.0 ms
64 bytes from gw-d2.uu.org (193.26.120.206): icmp_req=10 ttl=64 time=71.0 ms

--- gw-d2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9006ms
rtt min/avg/max/mdev = 57.137/64.225/71.063/4.502 ms
Tue Apr 24 08:58:12 CEST 2012
PING gw-o2.uu.org (193.26.120.208) 56(84) bytes of data.
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=1 ttl=64 time=687 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=2 ttl=64 time=729 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=3 ttl=64 time=229 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=4 ttl=64 time=559 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=5 ttl=64 time=319 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=6 ttl=64 time=239 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=7 ttl=64 time=239 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=8 ttl=64 time=239 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=9 ttl=64 time=239 ms
64 bytes from gw-o2.uu.org (193.26.120.208): icmp_req=10 ttl=64 time=239 ms

--- gw-o2.uu.org ping statistics ---
10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9367ms
rtt min/avg/max/mdev = 229.667/372.074/729.099/193.154 ms

Leider ist o2 derzeit, was die RTT angeht, deutlichst im Hintertreffen; 200ms bei einer HSPA-Verbindung ist … unzureichend :-(

Spar' Dich reich!

Das ist doch mal eine Aussage:

“Der im Vergleich zum Wettbewerb spätere Ausbau ist eine sehr intelligente Entscheidung, denn heute kostet zum Beispiel eine neue UMTS-Basisstation nur noch ein Fünftel dessen, was vor drei Jahren fällig geworden wäre. Und sie verbraucht auch nur noch die Hälfte bis ein Drittel des Stroms”, begründet Schulze die Konzernstrategie. Das spare der E-Plus-Gruppe enorme Kosten – und sei nebenbei umweltfreundlicher.

 
Da mag e-Plus ganz ganz viel Geld sparen — leider vergißt e-Plus dabei aber auch, daß nakte UMTS-Basisstationen heute – vielleicht außer e-Plus – keiner mehr haben will, der aktuelle Standard heißt HSxPA und wenn wenn e-Plus weiter so »günstig« einkauft, könnte es sein, daß sie mit ihrem 2,75G-Netz als reiner Telefonie-Billigheimer wahrgenommern werden, wenn der Rest der Branche bei 4,xG angekommen ist … Kann passieren, muß nicht; wer weiß das schon?
Generell hat es den Anschein, als befänden sich Deutschlands Anbieter auf dem Rückzug, was die mobile Datennutzung angeht; wirklich neue Angebote gibt es nicht und die wenigen bestehende Flatrates werden mehr oder weniger offiziell kastriert, siehe z. B. Mogelcent MoobiCent. Nur e-Plus, mit seinen billig geschossenen UMTS-Basisstationen, scheint in der Lage zu sein, Flatrateangebote ohne heimliche oder offen zur Schau gestellte Trafficlimitierungen weiterhin anbieten zu können. Allerdings:

“Unsere Flatrates bei E-Plus und Base kosten jeweils 25 Euro und sind aktuell ohne Beschränkungen”, erklärt Kommunikationsmanager Schulze. Dabei verschweigt er aber, dass den E-Plus-Kunden zurzeit mit UMTS-Geschwindigkeit noch niedrigere Übertragungsraten als bei der Konkurrenz zur Verfügung stehen und der Anbieter einigen Base-Kunden die Verträge wieder gekündigt hat, wobei die Hintergründe hierfür im Dunklen liegen.

 
Faszinierend finde ich, daß niemand sich in Deutschland traut, ein Angebot wie TIM/Alice zu machen: werktags von 17 bis 09 Uhr und von Freitag 17 bis Montag 09 Uhr 9 GB/Monat versurfen für XX EUR (die 35,00 EUR sind dafür am deutschen Markt wohl nicht mehr durchsetzbar). Für Berufstätige würde das IMHO vollkommen reichen — und bei klarer Nennung der inkludierten Trafficmenge gibt es auch kein Gejammer um einen als »Flatrate« angepriesenen Volumentarif, der eben in Wirklichkeit Letzterer ist und bei Überschreitung das Businesscase-Kartenhaus des Anbieters ins Wanken bringt.
Irgendwie ist es ja erstaunlich, daß seit nunmehr seit zehn Jahren immer wieder Anbieter mit fragwürdigen Businesscases Flatrates marktschreierisch anbieten, die sie, bei auch nur teilweiser Inanspruchnahme des Angebotes, arg in Bedrängnis bringen müssen — genauso erstaunlich eigentlich, daß, man muß annehmen wider besseren Wissens, immer wieder viele Leute sich mit Elan auf derlei Angebote stürzen, um hernach überraschterweise sich enttäuscht wiederzufinden. Oder ist das einfach nur – »Geiz ist geil« – menschlich zeitgeistlich?

Bye-bye, Mobile Drei

Da schau her, nun hält Vodafone auch offiziell nichts mehr von DVB-H und kruden Pay-per-View-Modellen beim »Fernsehen« via Handy und setzt auf DVB-T dort — hat ja doch etwas gedauert.
Ich halte das nicht HDTV-taugliche, dafür als »Überallfernsehen« schon weiträumig verfügbare, DVB-T ja auch für die sinnvollere Wahl, wenn man echtes Fernsehen mit mobilen Geräten empfangen will. Als Zusatzoption können Mobilfunker ja durchaus – auch kostenpflichtige – IPTV-Streams über ihre Infrastruktur bereitstellen, hindert sie doch niemand … Bemerkenswert allerdings – wenn auch nachvollziehbar – ist die Begründung Vodafones:

“Ich werde auch kein Bezahl-TV auf dem Handy unterstützen, solange die Gefahr besteht, dass Kunden dann weniger Geld für andere Dienste ausgeben”, sagte der Chef des nach Umsatz größten deutschen Mobilfunkanbieters [Vodafone].

 
Es geht Vodafone also um’s Geld. Um’s Geld der Vodafone-Kunden, die unendliche Mittel in ihre mobilen Kommunikationsbedürfnisse weder stecken können noch, vermutlich, stecken wollen. Konsequenterweise muß man dann damit rechnen, daß zukünftig, nach dem Sündenfall VoIP, auch andere Datendienste von Vodafone-Tarifen pauschal ausgeschlossen werden. Wird Vodafone-UMTS also bald nur noch mit ping zum Festpreis erhältlich sein — oder sollte man, um der wahrscheinlich zur Datenidentifikation eingesetzten Deep Packet Inspection zu entgehen, schon heute über Vodafone nur noch verschlüsselt kommunizieren?

Un-Flat

Sie finden doch immer einen Weg, dem Verbraucher nicht die vertraglich zugesichterte Leistung liefern zu müssen, die Herren Juristen. Vielleicht nicht rechtlich einwandfrei, aber welcher Endknude zieht gegen übermächtige Telekommunikationskonzerne schon zu Felde?
Jedenfalls ist letzte verbliebene UMTS-Flatrate nun Geschichte – obwohl auch heute auf base.de noch anders geworben wird (Hervorhebung durch mich):

BASE ist mehr als Telefonieren. BASE ist auch Internet. Ideal für alle, die ausgiebig surfen, mailen oder chatten. Egal, wie viele Stunden. Ganz gleich, wie viel Volumen. Mit der BASE Internet-Flatrate sind Sie auch online immer auf Zack.

 
Unter »egal, wie viele Stunden« und »ganz gleich, wie viel Volumen« versteht der Netzbetreiber e-Plus allerdings offensichtlich etwas anderes, »egal« hat hier eine – nicht kommunizierte – Obergrenze:

In dem Schriftstück heißt es zur Begründung der Kündigung, dass die Internet-Flatrate vorwiegend “zum Aufbau und Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage und zu permanenten Datenübertragungen verwendet” wurde.

 
Klassisch auch der Vorwurf, gegen die AGB verstoßen zu haben:

Vorwarnungen habe es nicht gegeben, wenn Kunden das Netz in missbräuchlicher Weise nutzen und damit den Netzbetrieb stören, erfolge direkt die Kündigung.

 
Ich wünschte, ich wäre betroffen (aber das manchmal-UMTS-Abdeckungsnetz von e-Plus war für mich schlicht nie eine Alternative), hier wäre endlich einmal ein Musterprozeß nötig. Im Grund ist dies nichts Neues und sattsam bekannt spätestens seit der legendär gescheiterten Dialup-Flatrate von Mog Mobilcom — wer ein unbegrenztes Produkt anbietet darf sich nicht wundern, wenn Kunden dieses Angebot annehmen und anbiederungsgemäß unbegrenzt nutzen.
Diese bestimmungsgemäße Nutzung dann als Störung des Netzbetriebes zu deklarieren, ist meines Erachtens Augenwischerei. Es ist technisch selbst einem Laien klar, daß technologiebedingt der klassische Mobilfunk untauglich ist als DSL-Ersatz. e-Plus hat es offensichtlich unterlassen, die Kapazitäten den verkauften Resourcen entsprechend aufzustocken und dadurch entstehen nun, bei bestimmungsgemäßen Gebrauchs eines »Egal, wie viele Stunden. Ganz gleich, wie viel Volumen.«-Angebotes Probleme im Netz. Tja, schade, e-plus:There ain’t no such thing as a free lunch. Ich fände es jedenfalls mal erfrischend, würde e-plus die Kündigung aus diesem fadenscheinigen Grund untersagt …

Vetrauen ist gut, …

… Kontrolle der Mobilfunkrechnung von Vodafone aber offensichtlich nötig:

Mobile TV
00049 28.02 06:39 00:00 Mobile TV 49172******* 0,00 8,3950 Netto
Summe der Nettobeträge: 8,3950

Klar stehe ich manchmal am Donnerstag morgen zu Hause auf und schaue 0 Minuten und 0 Sekunden MobileTV zu rd. 9 EUR. Man gönnt sich ja sonst nix …
Und jetzt, stutzig geworden, fallen noch ganz andere Posten auf:

Mobile TV
00027 28.01 06:57 00:00 Mobile TV 49172******* 0,00 8,3950 Netto
Summe der Nettobeträge: 8,3950
Mobile TV
00078 28.12 06:40 00:00 Mobile TV 49172******* 0,00 8,3950 Netto
Summe der Nettobeträge: 8,3950

Auch im Dezember hat Vodefone mir MobileTV-Nutzung für 8,3950 Netto berechnet, eine Verbindungsübersicht ist praktischerweise nicht mehr verfügbar …
Also, ich bin mir spontan schon fast so sicher, daß ich an Eides Statt versichern könnte, daß ich nicht regelmäßig am 28. eines Monates zwischen 6:40 und 7:00 aufstehe, um genau 0 Sekunden Vodafones beknacktes MobileTV pro forma zu aktivieren. Schon gar nicht, wenn mich das EUR 9,99 zusätzlich kosten würde …
Spannenderweise kostet die »Vodafone MobileTV Flat« genau diesen Betrag — ausweislich des MeinVodefone-Portals habe ich diese aber weder gebucht noch könnte ich sie gar stornieren. Online allerdings finde ich dies nach wie vor gebucht — ohne Kündigungsmöglichkeit. Danke, Vodafone, daß heißt, daß Ihr mir bislang sechzig Euros für nichts und wieder nichts abgezockt habt?
Na, dann werde ich doch mal Asterisk zum mitschneiden konfigurieren und mir dieser Tage Spaß mit der Hotline gönnen (natürlich inkl. Hinweis, daß das Gespräch zu Beweiszwecken aufgezeichnet wird).

T-Mobile vs. Nokia

Ausgerechnet der Laden, der die Beteiligung des Hardwareherstellers am Umsatz in Deutschland – über das iBrick – hoffähig gemacht hat, lehnt sich nun gegen Nokia und deren Pläne für eigene Services auf? Eigentlich lächerlich und keinesfalls kundenorientiert ist in meinen Augen das, was lt. WirtschaftsWoche T-Mobile vorhat:

Vertragskunden können bei T-Mobile nun nur noch zwischen zehn verschiedenen Nokia-Geräten wählen, die sich alle nicht für Ovi eignen. Vor fünf Wochen hatte T-Mobile noch 15 Nokia-Handys im Sortiment. Konkurrent Vodafone hält derzeit 23 Geräte bereit.

 
Das könnte noch spannend werden, auch für die Verbraucher. Sollte der andere große Netzbetreiber in Deutschland, Vodafone, mitziehen, könnte es eng werden für Nokia auf dem deutschen Markt: Das, was an Umsatzvolumen durch den Imageschaden aufgrund der Schließung des Bochumer Werkes noch nicht kundenseitig boykottiert wurde, könnte durch den »Ovi«-Boykott der Anbieter nochmals drastisch zusammenschmelzen.Falls das passiert, wird Nokia zurückschlagen, direkt subventionierte Telefone anbieten?

D2 can't do

Mannomannomann. Wenn ich etwas hasse, dann sind das hochgradig stümperhafte Dienstleister,
The price to pay für die kostenlose Bundesliga per Klötzchen-TV war die Angabe eines Lieblingsvereins und die Einwilligung in die Zusendung von Informations-MMS zum Lieblingsverein. Drum bekomme ich nun an jedem Bundesligaspieltag MMS über Spielergebnisse und Tabellenstand sowie News und Tratsch rund um den SV Werder Bremen. Und, natürlich, »Dienstmitteilungen« mit Links auf »meine« Bundesliga per Mobil-TV …
Da ich grade auf den nächsten Bereitschaftsanruf warte (ja, es gibt Dienstleister, die überwachen die eigenen Dienste sowie die der Kunden 24/7 …), dachte ich, hey, bißchen UMTS nutzen, warum nicht?
Aber nix gibt’s, Vodafones Klötzchen-TV ist grade unpäßlich. Dennoch ist man sich bei Vodafone nicht zu fein, dem Kunden zu unterstellen, vielleicht durch einen alten Link Schuld an der Nichtfunktion zu sein — was hier nachweislich, siehe Screenshot, aber nicht der Grund sein kann. Charmant, charmant.
Wie man beiwirres.net lesen kann, hat auch ein anderer deutscher Mobilfunker augenscheinlich seine Systeme nicht wirklich im Griff. Immerhin geht ja, meistens zumindest, die Sprachkommunikation, wenngleich ich, seit ich mit meinem N95 telefoniere, in ca. 40% der ein- oder ausgehenden Gespräche irgendwelche Störungen habe, die bei Neuanwahl von meiner Seite weg sind. Lustigerweise betrifft dies D2-interne Verbindungen ebenso wie mehrfach umgeleitete Gespräche …