VDSL2-Frühstart mit angezogener Handbremse

Rot. Das wäre wohl meine Farbe des Tages gewesen, hätte nicht die automatische Umschaltung auf die asynchron geshapte SDSL-Leitung funktioniert (olsrd++)) — denn bei der Deutschen Telekom war heute schon der 09.11.07 und so schaltete sie gegen 16 Uhr ADSL2+ ab und VDSL2 auf.
Zwar mit telefonischer Ansage (sinngemäß »für Ihre Umschaltung muß ich die Leitung mal für 10 Minuten abschalten«) und Rückmeldung über die erfolgte Umschaltung — aber natürlich hingen weder VDSL-Splitter noch VDSL-Modem im Keller und natürlich war der Router auch noch nicht auf die VLAN-Sperenzchen von T-VDSL eingestellt … Aber gut, statt 1000 nur 300 kBit/sec Upstream, so dauerte mal alles etwas langsamer — für die Sache!
Dank der hervorragenden Tipps von Claus Malter war der Austausch des als reines Modem betriebenen Speedports W500V gegen das Speedport 300HS ein Kinderspiel. Erste Amtshandlung war – natürlich – die Aktivierung des Web- und Telnet-Zuganges zum 300HS. Mit einem Upstream von 2740 kbps und Downstream von 25088 kbps muß ich mich wohl ersteinmal bescheiden; lt. Modem sind Downstream bis zu rd. 36 MBit/sec drin:

/ # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997lsg 0 1
nReturn=0 nLine=0 nDirection=1 LATN[0]=212 LATN[1]=574 LATN[2]=712 LATN[3]=-32768 LATN[4]=-32768 SATN[0]=212 SATN[1]=568 SATN[2]=712 SATN[3]=-32768 SATN[4]=-32768 SNR[0]=77 SNR[1]=80 SNR[2]=0 SNR[3]=-32768 SNR[4]=-32768 ATTNDR=36284000 ACTPS=0 ACTATP=77

Voller Speed zu mir, leider nur etwas mehr als die Hälfte des möglichen Upstreams; nicht ganz, was ich mir, ca. 900m von der Vermittlungsstelle entfernt, erhofft hatte — aber, hey, immerhin gut doppelter Upstream gegenüber vormals DSL-16000, insofern schon mal ok. Reicht zwar leider noch nicht ganz für meine DVB-over-DSL-Sachen, aber mal schauen, vielleicht kann ich ja noch ein paar hundert kBit/sec durch Optimierung der Kabelführung rauszaubern …
BTW, Tipp am Rande: bekanntlich läuft der Datenverkehr mit T-Com ja im VLAN 7 auf dem Interface des Speedport 300HS. Der Speedport selber ist derweil auf dem Ethernet ohne VLAN-Tagging erreichbar: Nach »vconfig add ethX 7« ist also auf ethX.7 die PPPoE-Session aufbaubar, auf ethX kann man die 192.168.1.1 konfigurieren, um – nach der Vorbereitung, s. o. – den 300HS unter der 192.168.1.99 zu erreichen. Mittels »/sbin/iptables -t nat -I POSTROUTING -d 192.168.1.99 -j SNAT –to 192.168.1.1« hab’ ich ihn dann noch aus dem (anders numerierten) LAN generell erreichbar gemacht — sollte man sich allerdings gut überlegen, da der 300HS beim telnet-Zugang nicht mal nach ‘nem Passwort fragt …

VDSL kommt!

Krass, das. Die Bestellung im T-Punkt scheint es tatsächlich durch die T-Systeme geschafft zu haben, wenn die abgebildete Springflut an Korrespondenz ein Indikator sein sollte — was ich natürlich hoffe. Und mittlerweile weiß ich auch: alleine mit den Problemen bei der VDSL- bzw. T-Home Entertain-Bestellung bin ich nicht.
Unter anderem findet sich eine schriftliche Auftragsbestätigung für die Hardware für T-Home Entertain einerseits sowie den Wechsel von T-DSL zu VDSL (man notiere das fehlende »T-« ;)) bei den zugesandten Unterlagen. Darin wird der 9. November 2007 als Termin einerseits für die Schaltung von VDSL und andererseits für den Wegfall von Call & Surf samt T-DSL sowie den Zugang von VDSL genannt. Mal gucken, ob die Hardware rechtzeitig eintrudelt … Kann man eigentlich Telekom-ADSL2+ auch mit dem VDSL-Splitter machen? Oder muß ich am Morgen des 9. das T-DSL-Geraffel durch VDSL-Equipment tauschen und dann einfach hoffen?
Nett ist auch der Tippfehler in der »Vertraulichen Mitteilung« der PIN für das IPTV-Zeuch — kann es sein, daß hier doch noch eine sehr heiße Nadel am Werk ist?

Mogulus / Flash V9

top - 00:21:25 up 32 days, 2:57, 37 users, load average: 2.38, 2.33, 1.72 Tasks: 257 total, 3 running, 246 sleeping, 1 stopped, 7 zombie Cpu(s): 6.0%us, 6.5%sy, 69.2%ni, 17.9%id, 0.0%wa, 0.5%hi, 0.0%si, 0.0%st Mem: 774988k total, 737360k used, 37628k free, 3884k buffers Swap: 1052248k total, 1031836k used, 20412k free, 224168k cached PID USER PR NI VIRT RES SHR S %CPU %MEM TIME+ COMMAND 6712 wusel 23 8 643m 205m 22m R 73.0 27.2 324:33.71 firefox-bin 3097 root 15 0 1390m 113m 5992 R 6.5 15.0 483:04.04 Xorg 7401 wusel 15 0 2336 1036 744 R 1.0 0.1 9:21.89 top

Nicht schlecht, der Specht — immerhin ein AMD Athlon(tm) XP 3000+ (2,17 GHz), der sich da auf einem Fedora 7 am blogdoch.tv-Teststream abarbeitet.
Aber auch einen recht aktuellen Centrino-Duo-Rechner plättet Mogulus locker — im Beispiel links lief das »Sendestudio« von Mogulus und es wurde das Bild einer Kamera eingespielt.
Als Windows-Hasser aktiver Windows-Vermeider teste/nutze ich Mogulus natürlich unter Linux — Ubuntu 7.xx und Fedora 7, um genau zu sein. Und, was soll ich sagen, schon hier jagt einen Mogulus ins Bockshorn — indem Firefox 2.0.0.6 aus Ubuntu 7.10, latest and greatest!, als nicht supported auswiesen wird und einem geraten wird, Firefox 2 zu installieren … Aber in der Tat, es ist mir nicht gelungen, mit Firefox unter Linux

  • Das Senderlogo zu verändern (Flash sagt bestenfalls “almost there«)
  • eine Standbildseite hochzuladen
  • Filme von lokal hochzuladen (Flash killt Firefox verläßlich spätestens nach volständigem Upload der Datei)

Allerdings sind das alles keine Dinge, die man mit VMWare nicht lösen konnte ;)
Zwischenfazit zu Mogulus: ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wer das nutzen wollen würde; technisch für einen Livebroadcast eine durchaus interessante Plattform, die aber, zumindest unter Linux, für jede Cam einen eigenen, einspielenden, Rechner verlangt. Extrem wünschenswert wäre – analog der schon jetzt einbindbaren Webcam – die Möglichkeit, einen normierten Livestream von Mogulus lesen zu lassen.

Ubuntu 7.10: Hrmft Hrmpffft

Bislang war ich mit Ubuntu für den/die Desktop(s) und Debian (Etch) für Server ja recht angetan, aber das – natürlich am ersten Tag vollzogene – Ubuntu-Upgrade von 7.04 (»Feiger Fussel« oder so) auf 7.10 (»Grundgütiger Gammel« würde ich es umschreiben wollen) hat mich wieder gelehrt, daß Upgrades generell Kacke sind.
Laptop 1: User hat keinen Windowmanager mehr (und ohne den stacken sich alle Fenster ab oben links übereinander) – ohne »Failsafe Gnome«-Session nicht mehr nutzbar. Auch sehr schön:

root@brick:~# apt-get install compiz-gnome compiz-plugins compiz-compcomm-plugins-main compiz compiz-core compizconfig-settings-manager computertemp
Reading package lists... Done
Building dependency tree
Reading state information... Done
compiz-plugins is already the newest version.
compiz-plugins set to manual installed.
compiz-compcomm-plugins-main is already the newest version.
compiz-core is already the newest version.
compiz-core set to manual installed.
Some packages could not be installed. This may mean that you have
requested an impossible situation or if you are using the unstable
distribution that some required packages have not yet been created
or been moved out of Incoming.
The following information may help to resolve the situation:
The following packages have unmet dependencies:
compiz: Depends: compiz-fusion-plugins-main (>= 0.5.2+git20070917) but it is not going to be installed
E: Broken packages

Added man compiz-fusion-plugins-main manuell, bekomme ich:

The following packages have unmet dependencies:
compiz-fusion-plugins-main: Conflicts: compiz-compcomm-plugins-main (< 0.0.0+git20070622-0ubuntu1) but 0.0.0+git20070612-0ubuntu1 is to be installed

Packetmanglement at it’s worst :(
Ferner macht NetworkManager massive Probleme, kabelgebundenes Ethernet führt schnell zur DHCP-konfigurierten Verbindung; nach Verlust der Kabelanbindung klappt die Suche nach WLANs nicht oder nicht mehr richtig. Oft soll ich einen schon bekannten SSID-Schlüssel angeben, bis ich das tue. blockt NetworkManager natürlich alles — somit gebe ich die (NetworkManager bekannte) Passphrase ggf. erst im Büro ein, 15 km reicht aber zumindest mein hiemisches WLAN nicht …
Laptop 2: Aktualisierung auf 7.10 schmeißt die restricted-Treiber raus — schade, schade, schade, denn: ath0 (madwifi-Treiber, der die proprietäre HAL benötigt) war der Link zur Welt (Wireless-Umgebung, kein Ethernet).
Nun denn, ich kann nicht ausschließen, daß dies alles tragische Einzelschicksale sind; generell bin ich noch immer sehr angetan davon, wie einfach insbesondere die Laptopnutzung auch unter Linux sein kann. Vieles davon verdankt Ubuntu sicherlich dem Gnome Desktop (mein Fedora-7-Rechner zu Hause bietet ähnliche Features), und ohne die Arbeit der Debian-Community hätte Ubuntu keinen Unterbau gehabt, auf dem man hätte aufbauen können.
Dennoch: soviele Probleme wie mit dem Upgrade auf Ubuntu 7.10 hatte ich bislang noch nie.

Der Auftrag ist im System!

Zeichen und Wunder — der VDSL-Auftrag hat es ins System geschafft! Immerhin schon im dritten Anlauf — man kann nur hoffen, daß T-Com T-Home andere Kunden einfacher VDSL bestellen läßt …
Etwas skeptisch bin ich nach dem Blick in den detailierten Auftrag: Meine zusätzlichen ISDN-Rufnummern werden gekündigt und – brav inkl. dem »Produkt: Einmaliges Entgelt« – neu angelegt, sodaß der Auftrag es auf satte 18(!) Positionen bringt; nicht auszudenken, welchen Spaß das geben kann, wenn nur ein Teil der Posten nicht oder nicht richtig bearbeitet werden …
Und wieso bin ich Geschäftskunde? Naja, solange bei gleichem Preis der Service besser ist, bin ich gerne Geschäftskunde ;)

T-Home Entertain VDSL zum Dritten

Letzten Dienstag bestellte ich telefonisch VDSL, da es über das Internet nicht ging — man könne meinen Anschluß nicht eindeutig zuordnen.
Da ich weder Post von der T-Com bekam noch der Auftrag im T-Home-Portal zu sehen war, machte ich mich gestern auf, auf zur Odysse durch die T-Hotlines.
Die 0800-Hotline, die auf der Website abgegeben wurde und wo ich bestellte, konnte leider nur buchen, nicht aber nach dem Buchungsstand sehen.
Aber es gäbe eine spezielle Entertain-Hotline, ebenfalls 0800.
Dort erfuhr ich nur, daß eine Woche nach Auftragsstellung es nicht zwingend »schon« im Portal sichtbar sein mußte. Aber meine Gesprächspartnerin konnte auch keinen Auftrag finden; um ganz sicher zu gehen, könnte ich aber eine 01803-Hotline anrufen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Bei der 01803-Auftragshotline fand man auch keinen Auftrag vor, war aber durchaus gewillt, einen solchen zu erfassen. Bestellung Nummer zwei also …
Heute nachmittag, T-Home-Portal: »Es liegen keine Aufträge vor.« Hat schon eine komische Art von Humor, diese Telekom …
Nachdem ich nun nicht länger warten wollte, opferte ich heute abend eine Stunde meines Lebens, stellte mich ans Ende der Schlange im T-Punkt und kam als Letzter des Abends, quasi das Highlight ;), um kurz nach 19 Uhr dann doch noch an einen »Entertain(er)«, wie die T-Punktler ausweislich ihres Ansteckers derzeit bezeichnet werden. Um es kurz zu machen: kein Auftrag im System zu finden. Was mit den anderen Aufträgen passiert ist: nicht zu ergründen. Aber da keiner im System sei, könne er einen neuen eingeben.
Und so bestellte ich im T-Punkt – und absolut gesehen zum 3. Mal – also wieder einmal T-Home Entertain VDSL. Leider bekomme ich nur VDSL 25, die Upstreamgeschwindigkeit konnte man mir nicht nennen. Und mein Entertain(er) ruft mich morgen gegen Mittag an, ob der Vertrag »durchgegangen« sei.
Denn, wie ich erfahren durfte, die Aufträge werden nachts (Batch? Großrechner?) »in ein anderes System übertragen« und Aufträge, die »liegengeblieben sind, werden nicht weiter bearbeitet«.
Auch habe ich erfahren, daß ich zwei T-Online-Accounts habe: meinen regulären, jetzt an Call & Surf gebundenen sowie einmal T-Online-by-Call. Kenne ich zwar keine Daten dazu, aber das dürfte der Account sein, den man zwangsweise mit T-ISDN zumindest vor Jahren bekam …
Nunja, die Spannung steigt: werde ich noch VDSL bekommen? Wird der Titel »Dr.«, den lt. Aussage meines Entertain(er)s nur T-Online bei meinen Daten hat (nicht von mir …), den Auftrag vereiteln? War meine vormalige Adresse, die als Lieferanschrift angeblich im System war, vielleicht der Grund, warum die ersten beiden Aufträge versackten? Werde ich hat drei Mal VDSL 25 auf meine Kupferdoppelader geschaltet bekommen? Oder nur drei Settop-Boxen, VDSL-Splitter und -Modems? Ist das Bundesliga-Paket, trotz der ausgewiesenen monatlichen Gebühr, wirklich das erste Jahr kostenlos, wie mein Entertain(er) mir mehrfach versicherte? (Er erwähnte übrigens keine 20.000 ersten Besteller, sondern sprach nur von »Bundesliga, 12 Monate kostenlos aus der Aktion«.)
VDSL — das letzte Abenteuer?

Wie bitte‽

Liebe Telekom,
geht’s noch? Was heißt »Aktuell liegen uns keine Aufträge zu Ihrer Kundennummer vor«?
Ich habe doch vor vier Tagen telefonisch – weil Eure rottige Software trotz Buchungskontonummer meinen Anschluß nicht eindeutig mir zuordnen konnte … Oder war das nur vorgeschoben? – VDSL bestellt, mit dem BuLi-per-EiiPiiTiiVii, versteht sich. Was ist damit passiert‽
Allerdings: wenn ich mir meinen Auftragsstatus zur Umstellung von DSL 16000 auf Call & Surf ansehe, wundert mich gar nichts mehr. »Ihr Auftrag wird bearbeitet« — habt Ihr mal ‘ne ETA, wann Ihr in etwa mit dem Ändern der Abrechnungsmodalitäten der gleichbleibenden technischen Infrastruktur fertig sein könntet? Ich meine, hey, was sind schon drei Monate für das Ändern von Feldern in der Abrechnungssoftware?
Ein schlechter Witz? Wer hat das gesagt‽ ;)

Böse Verpackungen

Letzte Woche hat sich eine RTL 8169-basierte GBit-Karte in meinem Fileserver verabschiedet: MAC war plötzlich, auch nach Powercycle, FF:FF:FF:FF:FF:FF, es wurde kein Transceiver mehr erkannt => Sondermüll.
Schade, war immerhin ‘ne 64Bit-PCI-Karte, theoretisch also schon im Stande, die Bandbreite auch auf den Bus zu bringen.
Nachdem die schnelle Lösung – Quad-Fast-Karte und Aufteilung der 3 logischen Netze auf drei physischen Interfaces – nicht den gewünschten Erfolg brachte, war mal wieder ein schneller Kauf bei eBay angezeigt. Sofortkauf mit PayPal-Zahlungsmöglichkeit Montag abend, Mittwoch waren die beiden Karten hier – r0x0r, so soll das sein!
Noch habe ich keine Ahnung, ob diese Karte unter Linux auch funktioniert oder gar, welcher Chip darauf sitzt — angeblich soll es Treiber für Linux geben, ich vermute daher einen weit verbreiteten Chip, aufgrund des Preises von unter 10,00 Euro/Stück vermutlich wiederum Realtek.
Ich hoffe allerdings, daß es ein Treiber ist, der im Mainstream-Kernel mitgeliefert wird — und, da das Zielsystem einen er ersten 2.6er Kernel fährt, ein schon lange bekannteR Treiber … Sollte ich nämlich auf die beiliegende Treiber-CD Rückgriff nehmen müssen, könnte ich mit Zitronen gehandelt haben: beim Zerschneinen der Blisterverpackung zwecks Öffnung habe ich offenbar mehrfach mindestens die CD-Hülle und an einer Stelle auch die CD angeschnitten …

SD? HD? LSD!

So, mit »LSD« im Titel dürfte sich dann auch blogdoch.net neue Leserschichten, wenn auch von Amts wegen, gesichert haben — willkommen also, was immer Du sein magst/welche Farbe Deine Ausgehuniform haben mag.
Nein, hier geht’s nicht um Rauschmittel jenseits Andechser Doppelbock Dunkel (für Pointer auf Bezugsquellen in GT bin ich immer aufgeschlossen; der letzte Versuch endete in der angewiederten Rückgabe der Kästen noch vor der Kassenzone — wegen schon mehrwöchigem Ablauf des MHD), wie schon zu sehen war, besteht mein Videoequipment im Wohnzimmer aus einer noch fast jungen (hmm, Anfang 2000 erstanden?) planen Röhre von Sony, im klassischen Format 4:3 … Und theoretisch ist ja ein HD-tauglicher Empfänger auf dem Weg — wäre es da nicht an der Zeit, das leider noch immer scharfe Röhrenluder dem Schrott der Wiederverwertung zu überantworten und, die Konjunktur ankurbelnd, so ein super-duper LCD-Schnittchen (schrieb’ ich eingangs »LSD«? Oops, Typo) sich zuzulegen?
In manchen Foren wird über die Weltherrschaft der Hohen Definition spekuliert, aber, um ehrlich zu sein: schon 2000, bei der anstehenden Neuanschaffung eines TVs, habe ich lange überlegt und dann doch einem guten Angebot für meinen 4:3-Sony den Vorzug gegeben gegenüber der entsprechenden 16:9-Variante. Die klassischen Cinemascope-Streifen kenne ich seit ich fernsehen kann — an Eierköpfe, abgeschnittene Bereiche oben und unten oder horizontale Trauerränder für das noch immer manigfach gesendete 4:3-Material mag ich mich nicht gewöhnen und mich zumindest stört 4:3 auf 16:9 weitaus mehr als in 4:3 gequetschte 16:9-Inhalte. Zumal es neben 4:3 (1,33…:1), 16:9 (1,77…:1) auch noch das Seitenverhältnis 2,1:1 gibt.
Kurz: ich hoffe, die T-Home-STB X301T kann auch HD-Inhalte in SD ausgeben, sonst … haben T-Home und ich »Diskussionsbedarf«.

Netzwerkredesign

*seufz* Gut, war zu erwarten, auf der Agenda (nicht »2010«) steht’s auch schon länger — im Vorgriff auf VDSL werde ich allerdings mein Netz umbauen müssen. Bislang hängt mein Heimnetz über 2x DSL (1x T-DSL 16000, 1x GTelnet-SDSL 1500/576 (don’t ask ;)) und entsprechende SSL-Tunnel am Internet; welche der Leitungen (bzw. Point-to-Point-Tunnel) konkret genommen wird, entscheidet OLSRd

[sup]1[/sup]

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Derzeit terminieren beide DSL-Links physisch und logisch auf einem (Linux-) Router; unter Redundanzaspekten nicht optimal, werde ich im ersten Schritt aber wohl so lassen. Fernziel ist ein Setup mit mehreren Routern (und, erstmal, nicht-redundanten Baummarkt-Switchen ;)), die über ein OLSRd-Netz und unabhängige Pfade (ISDN- und/oder UMTS-Backup? WLAN- oder Powerline-Link zum Nachbarn?), durch die jeweils SSL-Tunnel zu redundanten Servern im Datacenter aufgebaut werden, die Anbindung gewährleisten. Spannend werden dabei sicherlich Routing, ggf. NAT und natürlich das notwendige Firewalling. Letzteres wird wohl sinnvollerweise ins Datacenter verlagert werden müssen, spart Bandbreite auf den dünneren Links nach Hause als auch Komplexität in der Synchronisation der Settings.
Für IPTV allerdings reicht das bisher auf Unicast und Tunneling ausgerichtete Setup nicht mehr; Zugriff auf T-Home-Inhalte habe ich nur direkt am DSL-Interface der T-Com und nicht aus dem Internet, welches am Ende/Anfang des Tunnels verfügbar ist.
Zum Glück bin ich ausnahmsweise wohl nicht der Erste, der die vorgegebenen Pfade zu verlassen gedenkt; zu T-Home IPTV mit VDSL und Linux-Router gibt es schon mehrere Anleitungen. Ich bin mir aktuell nur nicht sicher, wie die Adaption auf mein Netzwerk aussehen wird ;)
Erste Versuche, die öffentlich-rechtlichen Streams über meinen T-Online-Zugang im Rahmen von Call & Surf (nicht T-Home Entertain) zu erreichen, schlugen denn auf dem bestehenden Setup fehl, der betagte Router mag schein’s die IGMP-Geschichten nicht an ppp0 weiterleiten — wobei ich natürlich nicht mal weiß, ob man zum. den öffentliche-rechtlichen Kram schon mit »nur« einem T-Online-Zugang empfangen kann. (Ehrlich gesagt zweifele ich ja daran ;))
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[sup]1[/sup] Da T-DSL wg. Zwangstrennung mind. alle 24h kurz ausfällt, ist dies der zuverlässigste Weg aus meiner Sicht, die Verbindung nach Hause aufrecht zu erhalten; auch wechselnden Einwahl-IPs stören so nicht: dank fester Adressierung der Zielsysteme gibt’s nur den unvermeidlichen Packetverlust zwischen Wegfalls des ppp-Links und dem Rerouting durch OLSRd.
Der SDSL-Link ist, wenn auch aus heutiger Sicht etwas langsam, stabil – außer bei technischen Problemen, die vielleicht 1x im Jahr auftreten – und bringt eine statische IP mit. Und er ist unabhängig von der T-Com-Infrastruktur — von der letzten Meile abgesehen.