Spaß mit VoIP: »Die Rufnummer 04755- 232419 wurde leider geloescht.«

Als ob ich es geahnt hätte:

beim Wechsel Ihrer ONN ist uns im Zuge der Umstellung auf eine neue Plattform leider ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Die Rufnummer 04755232419 wurde leider geloescht. Ich hatte in den letzten Tagen alles daran gesetzt hier noch etwas zu retten, leider ohne Erfolg. (deshalb hat’s die letzten Tage etwas gedauert) Wir moechten uns in aller Form fuer diese Panne entschuldigen. Wir wuerden umgehend – natuerlich nur wenn Ihrerseits noch Interesse besteht – eine neue Rufnummer aus dem Ortsnetz (0)4755 fuer Sie bestellen, selbstverstaendlich ohne einmalige und monatliche Kosten fuer Sie. […]

 
Als Sofortmaßnahme hab ich das Impressum geändert (unkalkulierbare 032-Rufnummer statt regulierter ONN); ich habe allerdings nicht vor, kampflos mir diese Rufnummer stehlen zu lassen — mal sehen, wie das weitergeht …
Wie man sieht, schützt selbst das Nichtpraktizieren von Anbieterwechseln davor, daß die Dienste, die man brav pünktlich beim Anbieter bezahlt, unbemerkt verlustig gehen. *seufz*

Narf. »Diese Rufnummer ist nicht vergeben«

… hören derzeit die Anrufer auf meiner BNetzA-konform bestellten persönlichen Ortsnetznummer (ONN). Leider ist der Anbieter – mit dem ich bislang hinsichtlich Preis-Leistungsverhältnis als auch Service äußerst zufrieden war – mittlerweile auch auf Tauchstation gegangen; werden die Rückfragen lästig?
Vier Tage nach der Meldung (das Problem besteht sicherlich schon länger und dürfte durch einen SIP-Dienstleisterwechsel zwischen Juli und Oktober hervorgerufen worden sein; ich vermute mal schlicht, daß dieser Anbieter entweder das Ortsnetz 04755 nicht angebunden hat oder aber die Portierung verschlampt wurde — wie gesagt, reine Vermutungen, außer “ich melde mich” vor zwei Tage habe ich keinerlei Informationen :() erwarte ich dann doch wenigstens einen Zwischenbericht über den Grund des Ausfalls und die vermutliche weitere Dauer.
Mal sehen, sollte bis Ende nächster Woche keine Besserung in Sicht sein, werde ich mir wohl einen anderen Anbieter suchen müssen.
Aber eigentlich müßte ich die Nummer frei portieren können, meine eigene »one number for life« quasi, die, anders als in den Staaten auch direkt auf meine Person vergeben wurde; der jeweilige Dienstleister hält daran, BNetzA sei Dank, keine Aktien … Soweit die Theorie — ich hoffe ja noch darauf, die Untiefen der Praxis (noch) nicht durchwaten müssen.

Die Bahn, das kinderfreundliche Verkehrsmittel

Montag, 01.10.07: Morgendiches Schlangestehen am Bahnschalter in Würzburg. Sich rechtfertigen müssen, warum man in der Schlange am Schalter statt der vor den Automaten stehe; dezenter Hinweis auf die Unmögichkeit der Buchung des Kinderabteils via Internet oder Fahrkartenautomat und man darf weiter vor dem Schalter warten — und natürlich mehr für die Reservierung zahlen als am Automaten oder im Internet …
Montag, 01.10.07: Wieder im Auto: Freitag wird gestreikt, sagt die GdL. Äh. Das doof, der geplante Fahrtermin ist Freitag, 05.10.07, nachmittags. Na toll. Hätte der Schalterhansel vielleicht darauf dezent hinweisen können? Saftladen.
Dienstag, 02.10.07: Wieder am Bahnschalter, alternativen Rückreisetermin finden — mit 2 Kindern und Gepäck auf Züge warten, die ggf. nicht kommen und dann ggf. ohne Reservierung in überfüllten Zügen fahren? Nein. Danke. Ah, Umbuchung des Tickets nicht nötig (BahnCard 25-Ticket) für Fahrt am Samstag. Aber die Reservierung ist neu zu zahlen; nur, falls der Zug tatsächlich ausfiele, gäbe es das Geld ggf. zurück. Fuck it, für die 7 Euro regt man sich besser nicht auf … Aber bemerkenswert, daß die Bahn es für zumutbar hält mit zwei Kindern im Kindergarten- bzw. Grundschulalter eine Fernreise auf gut Glück anzutreten. Müssen DINKS1 sein, die das vorgeben. Danke, Bahn.
Samstag, 06.10.07: Was auch sonst: ICE Würzburg — Hannover natürlich wieder verspätet, diesmal richtig, es bleiben minus 7 Minuten zum Umsteigen in den IC nach Gütersloh. Die Bahn kommt, nur nicht pünktlich — das war doch der Slogan der deutschen Bummelbahn, oder? Neue ETA nun 35 Minuten später in Bielefeld. Oder 67 Minuten nach eigentlichem Termin in Gütersloh — plus einmal mehr Umsteigen. Das kippte aber den Tagesplan, der wegen der fehlenden Garantie von Dienstag, daß der ICE am Freitag auch fahren würde, nun straff ist … Also wieder mal privater Taxi-Shuttle von Bielefeld nach Gütersloh, um weniger Zeit zu verlieren (Einkaufen auf Weg BI —> GT).

Was soll ich sagen? Bahnfahren ohne Auto in der Hinterhand ist nicht praktikabel. Termine auf Basis des Bahnfahrplanes zu machen, ist grob fahrlässig. Für 2007 war’s die letzte Bahnfahrt, der nächste Trip findet nun auch auf der Strecke nur noch per Auto statt. Und ja, ich fände einen wirklichen Wettbewerb auf der Schiene charmant. Möge dieses hochnäsige, chronisch unzuverlässige Unternehmen mitsamt seiner dreist rüberkommenden Führungsriege sich doch einer echten Abstimung mit den Füßen stellen … Meine Meinung jedenfalls dürfte klar sein:

Die Bahn. Saugt.

1 Double Income, No Kids. Stützen der Besserverdienenden-Gesellschaft. Vermutlich F.D.P.-Wähler.

HSDPA r0x0r

Vergangenen Sonntag in München. Die Sonne brennt. O[sub]2[/sub] brennt auch, jedenfalls zeigt das Display des 6630 Vollausschlag an; selbst im Zimmer in Sichtweite des Hauptbahnhofs.
Mir brennt es daher dann unter den Fingern, endlch O[sub]2[/sub]-HSDPA (per USB-Adapter Huawei E220) auszuprobieren; in Gütersloh gibt’s richtig schnelles mobiles Internet ja leider von O[sub]2[/sub] nicht.
Und, jaaaaaaaa, linux-2.6.20.tar.bz2 wurde mit bis zu 337 KByte/sec per O[sub]2[/sub]-Mobilfunknetz als HTTP-Download nach /dev/null geschoben — nicht schlecht, Herr Specht!
Leider waren die RTTs alles andere als auf HSDPA-Niveau, 90 bis über 100 ms ist nicht state-of-the-art. Aber was soll’s; in der Fläche gibt’s diese Innovation bei O[sub]2[/sub] ja nicht; in die Fläche mit HSDPA gehen derzeit nur D1 und D2 …

N95: Lost in the City

Frustblogging …
Samstag in Rheda-Wiedenbrück, mein schniekes N95 sollte mal zeigen, was es kann, nämlich uns zurück zur Straße lotsen, wo ich mein Auto abgestellt hatte (wieso, weshalb, warum … ist eine längere Geschichte).
Nokias obercoole Kartenanwendung böte ja die Möglichkeit, vom per GPS lokalisierten Standort aus einen Weg, auch als Fußgänger, zum Zielort zu berechnen. Aber, der geneigte Leser ahnt es, dazu müßte dieses olle Stück Altmetall auch in endlicher Zeit mal einen GPS-fix zustande bringen. Aber dazu war mein RM-159 mit V 11.0.026 vom 17.04.07 über mehr als fünf Minuten nicht in der Lage!
Zur Ehrenrettung der prinzipiellen Funktion habe ich dann mein 2+ Jahre altes XAIOX BT-GPS (müßte ‘n Sirf II oder III drin haben, 12+ Satelliten trackt es jedenfalls, was nicht immer von Vorteil ist, aber normalerweise eine recht gute Positionsbestimmung zuläßt) als Orientierungsgeber verwendet — this worked like a charm.
Da fragt man sich natürlich schon, warum Nokia GPS-Hardware von vor dem Ersten Weltkrieg in ihr (Feature-) Flagschiff eingebaut hat. War’s der Preis? Oder einfach Unvermögen? Sollte doch die alte Redewendung – »Schuster, bleib bei Deinem Leisten«

[sup]*[/sup]

– zutreffen?
Warum es auch immer so ist: Im praktischen Einsatz sind die im N95 verbauten GPS-Schlachtabfälle jedenfalls – IMHO, versteht sich – schlicht unbrauchbar. Beruhigend ist es, dann zu erfahren, daß für das N95 8GB keine leistungsfähigere funktionalere Hardware verbaut wurde. So kann man sich weiterhin rühmen, daß beste GPS zu besitzen, welches Nokia in einem UMTS-Handy verbaut hat. (Navigieren geht damit zwar bei Bedarf eher selten, aber das Wissen gibt einem wenigstens ein warmes Gefühl im Schritt, während man orientierungslos Passanten nach dem Weg fragt — ein ob des fast leeren Akkus kläglich winselndes N95 schamhaft verstecken wollend.)
Ach so: das Auto haben wir dann anhand der großzügig verteilten Stadtpläne schneller gefunden als per Nokia-GPS-Anwendung … R0x0r.

[sup]*[/sup] Insofern mag der Verzicht auf aktuelle Gimmicks wie UMTS oder GPS beim iPhone durchaus einen sinnvollen Hintergrund haben. Aber UMTS ist in den Staaten ja wohl eh’ nicht so verbreitet wie in zivilisierteren anderen Teilen der Welt.

Linux++

Boah. Was bin ich froh, daß ich dieses [censored] [censored] aus Redmond privat nicht nutzen muß. Grade wieder 30+ Minuten Zeter-und-Mordio- Telefonat mit Verwandten hinter mich gebracht, »es ist ein Laufzeitfehler aufgetreten« beim Runterladen von Firefox und Thunderbird war dann der vorläufige Höhepunkt — nun soll Avira das fragliche Kistchen mal unter die Lupe nehmen …
Wie formulierte es jüngst ein Kollege so trefflich?

Windows kotzt gerade ein wenig ins Essen…
zum Spielen ganz witzig, aber zum Arbeiten…

 
Gut, ich fasse es eigentlich nur wg. M$ Offiz und Lokus Nodes oder sonstiger Kacksoftware an, die nicht für funktionalere Betriebssysteme verfügbar ist; ansonsten würde ich dem allerdings zustimmen. (Und mein letzter Versuch, es zum Spielen zu verwenden, endete nach rd. 1 Monat im dringenden Bedürfnis, den Mist neu zu installieren, da, nach sporadischen Windows-Updates, die Instabilität anstieg; mag mehr an der sonstigen Software als am Fensterkern gelegen zu haben, aber Windows & Spielen setzt für mich mittlerweile eine Xbox voraus. Ich habe keinen Bock, wenn ich zum abreagieren mal zocken will, mich erst durch Windowsunbill kasteien zu lassen … Ja, es ist durchaus möglich, daß ich und dieser ehemaliger Grafikaufsatz auf DOS generell inkompatibel sind. Soll es ja geben, sowas.)

(Open)Solaris++

Gut, man hätte es wissen können. Aber immer wieder nett, es schwarz auf grau zu bekommen:

Bug ID 4780936
Synopsis Solaris9 sendmail compiled with milter but no libmilter.a nor include files
State 11-Closed:Duplicate (Closed)
Duplicate Of 4616508
Description
Solaris 9 currently ships with sendmail 8.12.2 and is compiled with the
Milter interface (new in Solaris 9). However, the corresponding libmilter.a
and include files are not part of the sendmail package or any other
package, and are needed as well in order to use this new functionality. Could
you please include these in future Sun sendmail releases?
Work Around
N/A
Bug ID 4616508
Synopsis include MILTER (mail filter api) functionality to sendmail
State 10-Fix Delivered (Fix available in build)
Commit to Fix s10_53
Fixed In s10_53
Release Fixed solaris_10(s10_53)
Related Bugs 6368555 , 4780936 , 4987472
Submit Date 20-DEC-2001
Last Update Date 21-FEB-2006
Description
The sendmail Mail Filter API (Milter) is designed to allow third-party
programs access to mail messages as they are being processed in order to
filter meta-information and content.The sendmail Mail Filter API (Milter) is designed to allow third-party
programs access to mail messages as they are being processed in order to
filter meta-information and content.
Sendmail from sendmail org gives the possiblity to include this feature
to versions 8.11.x and 8.12.x which might be very useful.
see eg. ./sendmail-8.12.1/libmilter/README in the sources from sendmail.org
Work Around
compile your own sendmail from sendmail.org

… wobei ein solcher sendmail dann natürlich aus der Sun-Support-Matrix (beim Non-Open-Solaris) fällt. (Für’s normale Solaris gelten wohl ähnliche Aussagen, die sind aber leider nicht per direktem Link zugänglich.)
Vier Jahre. Respekt.

HSDPA entblättert

Da ich wissen wollte, warum HSDPA so unglaublich viel besser bei der RTT abschneidet als UMTS (was selbst schon deutlich besser performt als GRPS/GSM) und mich die Erklärung bei o2 nicht vollends befriedigte, suchte ich weiter und fand einen lesenswerten Artikel zu HSDPA bei UMTSlink. Eine kürzere Zusammenfassung liefert das elektronik-kompendium.de.
Quintessenz: die Antwortzeiten (RTT) auf IP-Ebene sind deutlich besser mit HSDPA als ohne, HSDPA bringt neben der höheren Datenrate (die sich insbesondere bei zunehmender Auslastung der Funkzellen wiederum deutlich positiv bemerkbar machen sollte – 384 kBit/sec durch 10 Teilnehmer mach grade mal noch Uralt-Modem-Niveau, 1800/3600 kBit/sec bei 10 Nutzern ergibt rd. doppelte ISDN- oder gar einfache UMTS-Geschwindigkeit, die jedem Nutzer bliebe) also insbesondere eine deutlich bessere Nutzbarkeit bei interaktiven Diensten!

UMTS+HSDPA 60 – 70 ms Diagramm
UMTS 170 – 200 ms Diagramm
EDGE (EGPRS) 300 – 400 ms Diagramm
GPRS >= 500 ms Diagramm

Google Calendar und die Aktivierungs-SMS

Hmm. Hat noch jemand solche Probleme schon mal gehabt?
Mein Versuch, mein Google Calendar-Konto mit SMS-Benachrichtigung zu versehen, schlägt reproduzierbar fehlt. Und die Fehlermeldung, sowohl beim Nokia 6630 (branded by Vodefaone) als auch beim Nokia N95 (ebenso von Vodafone) deutet an, der Speicher sei voll (was er lt. Auskunft des Telefons nicht ist).
Mit anderen SMS habe ich keine Probleme. Twitter, direkte SMS von innerhalb und außerhalb des Vodefone-D2-Netzes — alles kein Problem, auch MMS kommen parallel an.
Gretchenfrage also: bin nur ich es, oder hat dieses Problem schon mal jemand anderes gehabt? Oder kennt jemand das Problem und wie man es umgeht? Weil: wenn ich morgen in den Vodefone-Shop tapere und dies reklamieren, werden sie das N95 einschicken (und ich hab’ dann keins *schnüff*) — Standardvorgehen, wenn der Kunde ein Problem zeigt und der Shopangestellte es reporduzieren kann, vermute ich mal. Zeige ich, daß das mit meinem 6630 ebenfalls passiert, wird schlimmstenfalls dieses mit eingeschickt (was nach ca. 3 Jahren ja ok wäre, bekäme ich dafür ein refurbished one für lau zurück). Tun wird der Franchisenehmer wohl nichts können.
Hotline ist ebenso hoffnungslos, denen überhaupt klar zu machen, was das Problem sein soll *grusel*
Narf. Warum immer bei mir?
Nachtrag:
Dank n95experts-beatus habe ich nun eine Screenshot-Applikation installiert und kann mir das krude und unscharfe abfotographieren mit Fixfocus-Kameras sparen.
Anbei daher noch mal die beiden Zustände, hier nun viel besser erkennbar …

snd_bt_sco considered harmful

Na toll; nachdem ich mühsam mein BT-Headset mit Ubuntu verheiratet hatte, mußte ich jetzt die Kiste mal neu booten (aufwachen aus Hibernation bei leerem Akku kam nicht so gut :().
Leider tat sich dann nach dem einloggen in Gnome nix mehr, Mauszeiger war da und das war’s …
Des Rätsels Lösung: snd_bt_sco wird als Soundkarte angesehen, auch wenn kein taugliches BT-Gerät verbunden ist. Soundausgabe darauf blockiert dann unendlich – ganz, ganz groß.