An dieser Stelle möchte ich Cord Beermann zu seinem ersten Blogartikel im eigenen Blog ganz herzlich gratulieren ;)
Brückentag
Frage mich ja manchmal, was ich früher getan habe — vor dem Zuzug nach Ostwestfalen vor nunmehr über 8 Jahren kannte ich als fleißige Arbeitsbiene den Begriff »Brückentag« gar nicht … Und Montag genehmige ich mir mal wieder einen, wie es auch die Schule und der Kindergarten tun; sowas wiederum gab’s – damals, als das Abitur nicht unter 13 Schuljahren erreichbar war – zu meiner (niedersächsischen) Schulzeit auch nicht, die Schule hatte zu, wenn Ferien waren (oder wetterbedingt der Transport nicht hinreichend sicher gewährleistet werden konnte), nicht auch an irgendwelchen anderen, eben diesen »Brücken-«, Tagen.
Aber was soll’s; mein Wochenendprojekt konnte erfolgreich umgesetzt werden – nun habe ich auch in meinem, der Sonnenseite die Fensterseite bietenden, heimischen Arbeitszimmer und zeitweisen Home‐Office neben dem herkömmlichen 433‐MHz‐Wetterstatiönchen vom Grabbeltisch zwei mit einem Rechner verbunden
1‐Wire‐Temperatursensoren am Start … As time permits, werde ich diese Werte demnächst dann über blogdoch.net zugänglich machen.
Der – logische – nächste Schritt ist natürlich, für meine motion-getriebenen Outdoor‐Überwachungswebcams ebenfalls Temperatursensoren zu bauen und optimalerwise über nur ein USB-Kabel (d. h. über integrierten USB-Hub) Kamerabild und 1-Wire-Sensordaten abrufen zu können. Mal sehen, das nächste (Brücken‐) Wochenende ist ja nicht fern ;)
Wochenendprojekt
Nachdem es überraschend früh im Jahr schon (un-)erfreulich warm ist, hab’ ich mir für’s Wochenende Teile von Reichelt bestellt (Freitag gegen 8 Uhr bestellt, Samstag gegen 10 Uhr da — das ist mal Service), um an ein paar interessanten Stellen (Arbeitsplatz in $COMPANY, heimisches – nicht mehr absetzbares (*grrrrrr*) – Arbeitszimmer sowie den verschiedenen Räumen, wo Rechner von mir stehen, u. a. dem »Keller‐RZ«) Temperaturmessungen vorzunehmen.
Zwar habe ich schon eine Wetterstation WS3600 im Garten inkl. graphischer Auswertung, mir fehlen aber die Werte an verschiedenen Stellen im/am Haus und den oben genannten Stellen — bei Preisen von rd. 50,– EUR für fertige USB-Temperatursensoren, erscheint das selbst-löten doch mal wieder lukrativ. (Teile bei Reichelt ca. 10,– EUR, USB-to-Serial-Konverter bei Bedarf weitere 12,– EUR => weit unterhalb der Hälfte der Kosten der Kauflösung …)
Sommerzeit
Daran könnte ich mich gewöhnen … In der lauen Vorsommerabenddämmerung im Garten sitzen — und den Browsern die Silbentrennung beibringen.
Oder was anderes tun. Mails lesen, bloggen, bei einem guten Tropfen recherchieren, SPHPBlog pimpen, …
Zuvorkommend
Jeden Tag eine neue Gemme hat es auf Lager, dieses coole Tool.
Hab’ ich ‘nen Virus? ‘nen heimlichen Mitbenutzer?
Was ich weiß ist, daß ich keinen Plan habe, was mir Notes heute wieder mitteilen wollte. Die Existenzberechtigung jener XP‐Installation ist eigentlich nur, Zugang zu Notes und Office bereitzustellen. Wieviele »Instanzen« welches »Updaters« da laufen — couldn’t care less, solange CPU‐Zeit vorhanden ist …
Dinge, die die Welt nicht braucht: »Window Aging«
Nachdem ich nun die 3D-Desktop-Spielerei Beryl an den Start gebracht habe, ein kurzes Zwischenfazit: bunt, nice to look at — aber eigentlich »außer Spesen nix gewesen«.
Sicher, die offenen Fenster auf einem Kubus plaziert statt auf einer langen planen Wand, über Shortcuts diesen Kubus drehen und dabei auch versteckte Fenster sehen zu können oder auch die alle‐Fenster‐Miniaturansicht – alles furchtbar nett, aber eben auch nicht mehr als ein nice‐to‐have.
Lustig anzusehen ist auch das mit zunehmender Zeit der Nichtaktivität zunehmende Durchscheinen von tiefer liegenden Fenstern – quasi als ob man Butter auf einem Papierstapel verliert – siehe Bild. Nett. Bunt. Und nicht nutzbar auf älterer Hardware …
Naja, dank Vistas Resourcenhunger wird jeder moderne PC und Laptop ausreichend Power mitbringen, derlei Gimmicks zu berechnen und anzuzeigen, insofern sicherlich gut, daß es auch unter Linux diese Optionen existieren.
Als olvwm-Anhänger könnte ich allerdings auch 2008 noch ohne derlei Kinkerlitzchen überleben ;)
You drive me crazy
*seufz* Nicht mal lausige JPEG‐Attachments kann dieses Dreckstool anzeigen?
Sicher, es kann immer mal was schiefgehen – Lotus Notes scheint aber die Schieflage zur Kür gemacht zu haben.
Vom (funktionierenden) Funktionsumfang und der Bedienoberfläche her, durchaus produktivitätsbeeinflussende Faktoren, gebe ich Notes 6.5 im Schulnotensystem knapp noch eine 4-. Und den Vermerk: »Versetzung insgesamt gefährdet«.
Spielkram
Mit Debian Etch RC aka 4.0RC wollte es nicht, mit Ubuntu Edgy Eft aka 6.10 (was für Namen …) habe ich es dann endlich hinbekommen: 3D-Desktop auf Laptop und Arbeitsplatz.
Was es bringt? Auslastung für die neuerdings mit dem Desktop chronisch unterforderten CPUs, insbesondere bei den Doppelherz‐Varianten – und auf älterer Hardware den einen oder anderen Aha-Effekt, sprich: ‘s tut nich’.
.6live
Beim Aufbau eines neuen VDR war auch mal ein
Update der Kanallisten fällig (nicht zuletzt aufgrund von diversen Formatunterschieden zwischen der mittlerweile antiken Version 1.2.2 aus 2005 und der nun eingesetzten 1.4.5) – und beim händischen sortieren der gefundenen Kanäle stolperte ich dann über ».6live«.
Ich weiß nicht, was da abends und nachts läuft – am Karfreitag‐Nachmittag jedenfalls kommt nur ein Standbild‐Stream mit ca. 400 kBit/sec, voller Werbung für Hotlines mit 0137er oder 09005er Vorwahl bzw. 118er‐Auskunftsdienste. Daß sich sowas rechnet, irritiert mich schon ein wenig. Aber »Sex sells« heißt es ja nicht umsonst …
Fehler oder Realitätsbezug?
Da sitzen wir heute also im Biergarten, geniessen das schöne Wetter – wie scheinbar auch der Rest Ostwestfalens, wenn man die allgegenwärtigen Schlangen auf Straßen und vor Verkaufsständen als Maßstab nimmt –, und das Thema kommt auf den nächsten Sommerurlaub.
Toskana mal wieder? Eigentlich ‘ne gute Idee, gleich mal Route planen lassen — dank der immer breiten Langfingerfraktion hat man sein Baumarktsnavi ja nun immer dabei …
Mist, natürlich nur DACH drauf. Hrmpft, den Navi-PDA mit halb Europa (Stand 2004, naja) drauf habe ich natürlich nicht dabei (ist ja auch nicht grade klein, so ein Vorkriegs PocketPC 2002 mit adäquatem Speicherkartenausbau für europaweite Navigation … Aber da mir der absturzfreudige Windows-DreckStack nicht mehr ins Haus kommt und Alternativen insbesondere anbieterseitig kaum existieren …).
Aber halt. Ich habe doch noch diese Handyversion meiner bevorzugten Navigationssoftware auf dem 6630 … Ob die noch geht?
Ja, sie tat noch. Allerdings wäre prompt ein Bugreport fällig geworden — stände nicht schon die Nachfolgeversion in den Regalen: um die Situation eines Gespanns (PKW + Anhänger — die ggf. greifenden Regelungen für ein Tempo jenseits der 80 km/h (D: 80 oder 100, A: 80 oder 100, F: 80 bis 130, andere Länder: derzeit unbekannt) berücksichtigt wohl derzeit keine Navigationssoftware?) und damit die Reisezeit abzuschätzen, wurde das Profil “LKW” gewählt. Nunja, von Gütersloh nach Pisa in 10 Stunden und 21 Minuten, das klingt sportlich. 1200 km mit einem Gefährt mit einer europaweiten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (bzw. ggf. nur 60 jenseits der Autobahnen und Kraftfahrstraßen) – für die 1200 km sollen nur knapp zehneinhalb Stunden benötigt werden? Selbst überschlagsmäßig käme ich bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 km/h auf wenigstens 12 Stunden für 1200 km. Andererseits: mit konstant 80 km/h möchte man auch nicht in Deutschland unterwegs sein — ich jedenfalls habe lange keinem LKW auf der Autobahn mehr beim kilometerlangen Überholvorgang zusehen dürfen, der nicht deutlich über 80 km/h, sei es lt. Fahrzeug‐Tacho oder GPS‐Messung, fuhr. Und aus der Vor‐GPS‐im‐Auto‐Zeit kenne ich noch mich überholende LKW, als der Fahrzeugtacho 110 zeigte … Dennoch: einen LKW mit einem Schnitt von 120 zu berechnen, erscheint mir mehr ein Bug denn eine Adaption der Situation auf den Straßen.
