MIPS-Prozessor mit 266 MHz

Mal ‘ne Frage an die Bitpfriemler: das bei Golem vorgestellte Gerät, »The Slurpr«, soll 6x 54 MBit/sec parallel treiben können, und das mit ‘ner »MIPS 32 4Kc based 266MHz (BIOS adjustable from 200 to 400MHz)« CPU.
Wenn ich nicht grob auf dem falschen Pferd sitze, ist das in etwa die CPU-Leistungsklasse, wie sie auch bei vielen OpenWRT-getriebenen Accesspoints bzw. Routern eingesetzt wird? Dort allerdings ist doch schon (bei den Neueren mit Taktraten jenseits der 200 MHz) bei etwa ca. 50 MBit/sec IP‐Routing Schicht im Schacht, wie sollen hier 6x 54 MBit/sec (brutto, i. e. ca. 22 MBit/sec netto jeweils) durchgesetzt werden?
Bekanntlich macht einer meiner auf Igel‐Basis gebauten Router mit IP‐Cop als Distribution mit ‘ner Cyrix MediaGX-CPU bei 233 MHz ja schon bei 4 MBit/sec PPPoE-Durchsatz schlapp — selbst wenn die MIPS‐CPU deutlich effizenter wäre und Bonding weniger CPU‐intensiv als PPPoE, wir sprechen von 6mal dem 5fachen Durchsatz …

Exterminate!

Als Fan der Serie Doctor Who, die seit 2005 wieder fortgeführt wird (die 1. Staffel datiert aus 1963), finde ich das, was neuerdings.com vorstellt, natürlich kraß: Anrufmelder mit ‘nem kleinen Dalek drin …

Doctor Who läuft im Orginal samstags auf BBC One, 2 Wiederholungen (Sonntag, Freitag vor der neuen Folge) auf BBC Three – derzeit zumidnest FTA, empfangbar z. B. in Gütersloh mit ‘ner 85er Schüssel ausgerichtet auf Astra 28,2° Ost. (Nein, Reserve für ostwestfälischen Platzregen ist da leider nicht drin; bei Wolkenbrüchen reicht aber auch die zweite 85er für Astra 19,2° Ost nicht :()
(Image via boingboing.net.)

Bedienung einstürzender Neubauten

Eine neue Erkenntnis ist es nicht, aber vielleicht als Gedächtnisstütze für mich selbst … Ein vorhandener WAF bedeutet nicht automatisch eine allzeit fehlerfreie Bedienung latent fragiler technischer Spielereien, die zum Gebrauchsgegenstand gemacht wurden.

Uff! Scheinbar keine größeren Schäden durch einen wegen vermeintlichen Hängens seitens meiner besseren Hälfte durchgeführten zweiten Power-Cycles – während der fsck lief – am Wohnzimmer-VDR. Zuviel Reboot ist eben auch nicht gut ;)

ffmpeg-[html]-[/html]

I’m slightly pissed. Aus nicht näher zu bebloggendem Anlaß wollte ich nach langer Zeit wieder mal mehrere mit meinem 6630 erzeugten Tetris-Lifesessions Filme weiterverarbeiten.
Tendentiell Mittel zur Wahl für mich ist da das Schweizer Armeetaschenmesser in diesem Bereich, ffmpeg. Nachdem ich dem ffmpeg des zur Bearbeitung verwendeten Rechners (Ubuntu Feisty) mp3-Ausgabe sowie amr_nb-Eingabe durch Recompile beigebracht hatte (Dank der Anleitungen für mp3 und amb), wollte ich es mit mencoder probieren, da mencoder, anders als ffmpeg, mehrere Dateien, auch unterschiedlicher Formate, zu einer Zieldatei im Zielformat zusammenbasteln kann.
Problem: mencoder findet angeblich nicht den amr_nb-Einsprung in der libavcodec (welche von ffmpeg stammt). Zeter, Fluch. ffmpeg neu gebaut und installiert. Gleicher Fehler. strings bemüht – Einsprung ist da, das ffmpeg-Binary kann ja auch amr_nb nach mp3 wandeln …
Bis es mir wie Schuppen aus den Haaren fiel: viele Anwendungen, die auf ffmpeg aufbauen, nutzen ja nicht die shared libraries sondern kompilieren einen für sich funktionalen Snapshot mit ein. (Hintergrund ist wohl, daß ffmpeg alles andere als stable ist, nicht mal auf API-Ebene – Kenneth Lavrsen schreibt dazu: »The ffmpeg team often changes the API without warning or concern and they hardly ever release anything. They want people to download whatever is there from their ffmpeg SVN server. For this reason a known good ffmpeg CVS snapshot has been uploaded to the Motion Sourceforge file area.«)
Nun gut. Die Aktion »mal eben noch die Filmchen konvertieren und hochladen« war dadurch, wieder einmal, eine Sache von Stunden denn Minuten, aber, hey, es hat am Ende funktioniert ;)

OMFG

Und Emacs (»Eight Megabytes And Constantly Swapping«) wird irgendwann doch noch mal ein vollwertiges Betriebssystem …
Es gibt nun eine weitere Einsatzmöglichkeit für den Editor Emacs: direktes, XML‐RPC-basiertes Blogging aus Emacs heraus ist nun möglich.
Zeit also herauszufinden, ob SPHPBLOG solch ein Interface hat ;)

Larry Campbell wird in den fortune-Sammlungen zitiert mit: »The only use I can find for vi is editing the emacs sources while porting them to a new machine.« *seufz* Ich hätte trotzdem lieber DME auch unter *ix …

Quads, Karts, StVZO

Schon lustig. Ich liebäugele schon länger mit ‘nem Quad als alternativem Transportmittel zum familienbedingten Kombi für die ca. 10 km zur Arbeit, seit der diesjährigen Lohnsteuererhöhung (in Form des Wegfalls der km-Pauschale) mehr denn je. Bislang siegte der Kopf über den Bauch — bis die Anschaffungs- und laufenden Kosten durch Minderverbrauch einspart würden, dauerte es »etwas« …
Aber heute finde ich zufällig auf Spiegel Online einen Artikel über straßenzugelassene Karts in Deutschland — samt Teaser-Video. Und ‘nem Pricetag, 3,5 kEUR.
Ein Kart. Auf der Straße … Hält mich bitte jemand fest?

Viral Marketing

Ist das schon virales Marketing?
Gut, die Postkarte ist also Teil einer größeren Marketingaktion — Ausgangspunkt scheint hier zu sein. Die Aktion brachte denn auch schon erste Blogeinträge hervor — aber es gibt auch schon kritische Töne:

Kommentar von Susanne am 11. Mai 2007 um 18:52 Uhr
Meine Webseite brauch ich Euch ja nicht zu schreiben, denn ihr habt wohl in meinem Impressum geschaut und mir ungefragt eine Postkarte mit Werbung für Euer TShirt geschickt.
Finde ich wirklich nicht prickelnd. Bin heute zum ersten mal auf Euer Seite und nichts auf der Welt könnte mich dazu bewegen mit einem Shirt für Euren Blog Werbung zu machen.
Wenn Werbung, dann nur für meinen eigenen Blog.

 
Okay, so eng sehe ich das nun nicht — aber grade Blogger via Snail‐Mail (und per vorausgegangener Adressen‐Sammlung aus dem jeweiligen Impressum) zu adressieren … Jungs, in Sachen Akzeptanzoptimierung würde ich dies keinen Geniestreich nennen.
Aber – totschweigen wird schwierig, vgl. Google – es bleibt noch die Flucht nach vorne, es gilt nun, die »Schmerzen in die Hälfte des Gegners zu tragen«. Den Slogan »TeNo Blog zieht Blogger an« wörtlich zu nehmen. Sodaß möglichst viele Aktions-T‐Shirts fällig werden. Oder kurz: Ich trage Körbchengröße XL.

Zufall?

Ein Nachteil, als Serverschabe sein Dasein zu fristen, sind die gelegentlichen Bereitschaftsdienste – nun will ich mich nicht beklagen (es wird bezahlt und die Häufigkeit der Alarmierung ist, naja, meistens akzeptabel und ihre Sinnhaftigkeit gegeben), heute allerdings wüßte ich gerne, ob der Kurierdienst, der just vor mir die Nebenstraße meines Arbeitgebers verließ, wohl die Teile gebracht hat, die ein Kollege in wenigen Minuten in einem defekten Server austauschen soll …

I'm getting wet in the rain …

Schöne Bescherung. Erst zu spät für einen vorderen Parkplatz gekommen, morgens auf eine Jacke verzichtet nach den warmen letzten Wochen – und dann schüttet es zum Dank wie aus Eimern zum Feierabend.
Petrus, komm’ Du mir lieber nicht mal mit Netzwerkproblemem …

Gegendarstellung

Zum Artikel »Cord blogt nun auch. Gelegentlich.« monierte der Angesprochene die Formulierung »seinem ersten Blogartikel«. Er führt aus:

meine ersten Ergüsse in der Blogosphäre datieren aus einer Zeit als bloggen noch kein Hype war und auch noch nicht so hiess.

 
Nun gut, belassen wir es dabei – die Erörterung, ob etwas, was nicht so hieß denn das war, was heute so heißt, führte jetzt vielleicht doch zu weit.

(Daß ich Texte, wie sie heute blogdoch.net bereichern, weit vor der breiten Nutzbarkeit des Usenets in Deutschland – vor Erfindung des Web – schon verbreitet habe, in kleiner Auflage und standesgemäß gedruckt auf Zeitungspapier … Who cares. Nach einem langen und harten Tag auf dem Bau fehlt einfach die Kraft, sich auf diese Metadiskussion einzulassen ;))