Gedanken zur Zi8 (#floatingcast)

Dienstag habe ich den Datenwust vom FloatingCast-Event mal etwas sortiert, teils zu flickr hochgeladen (gut, daß bald ein neuer Monat anfängt, dank der Aktion heute bin ich bei 90+ Prozent meines Volumenlimits ;)) — und insbesondere mir das Material mal auf der heimischen 47″-Glotze (LG 47G7000) als auch meinem noch experimentellen HD-VDR-System mit u. a. auch XBMC drauf angesehen. Wohltuend finde ich, daß Kodak, anders als Panasonic bei der TZ7, der Zi8 ein passendes HDMI-Kabel beilegt (Mini-HDMI (Kamera) an HDMI (so ziemlich jedes andere Gerät); nicht nur, daß mich das seinerzeit wegen der TZ7 angeschaffte ca. zwanzig Euro extra kostete, es dauerte dadurch auch, bis ich mir die TZ7-Filme auf dem HDTV ansehen konnte …
Enttäuscht war ich allerdings von der Darstellung der Zi8-Fotos und -Videos auf meinem LG; während die 1080i-Filme passabel aussahen (wenngleich teils mit deutlisch sichtbaren MPEG-Artefakten?), litten sowohl 720p60 als auch 720p30-Aufnahmen unter deutlich sichtbaren Skalierungseffekten — der LG 47G7000 ist ein FullHD-Gerät. Nun habe ich nicht viele Filme parallel mit TZ7 und Zi8 gedreht, aber bei denen, wo ich einen direkten Vergleich hatte, traten diese Effekte bei den 720p25-Filmen der TZ7 weniger in Erscheinung als bei denen der Zi8; dies mag aber auch an der anderen Optik der TZ7 liegen. Hier war ich jedenfalls arg enttäuscht; ich kann aber nicht ausschließen, daß es sich um Einstellungsthemen des LGs handelt, denn beide HDMI-Eingänge (1 und 4) habe ich vorher nicht in Benutzung gehabt und somit auch noch keine der teils aberwitzigen LG-Defaults abgemildert … Zur Ehrenrettung sei vielleicht gesagt, daß diese Effekte sich bei der Darstellung der reinen Datenfiles via XBMC mit VDPAU auf einem liyama 24″-FullHD-LCD nicht zeigen, oder zumindest nicht in dem Maße. Ich wäre daher mal an Bewertungen Anderer gespannt, meiner einer hat kaum HDTV-taugliches Equipment geschweige denn eine sinnvolle Möglichkeit, (Full-) HD-Material zu schneiden (/me no Windows und ich lasse auch Fallobst links liegen) oder dessen Qualität zu begutachten — außer dem FullHD-LCD im Wohnzimmer und dem FullHD-Display im Arbeitszimmer ist kaum ein Display jenseits der 1280er Horizontalauflösung vorhanden. BTW, Fotos zeigt die Zi8 via HDMI als 720p an — ist das dem Umstand geschuldet, daß dies die minimale HD-Auflösung ist und man sich so unterschiedliche Skalierungen je nach Display sparen konnte?
Im Vergleich mit der TZ7 – die ich mir Anfang des Jahres nach Tip von @ifranz bestellt habe, um meine treue aber betagte Sony DSC-P10 abzulösen, insbesondere, da deren MPEG2-Videos in VGA-Auflösung für HD-Fernseher nicht mehr ansehlich waren – sprechen für die Zi8 aus meiner Sicht die FullHD-Option, natürlich der Preis sowie die simple Bedienung. Nachteilig finde ich den fehlenden Lagesensor – Bilder händisch auf Hochkantformat drehen zu müssen ist irgendwie ziemlich retro im Jahre 2009 –, den fehlenden Blitz (mag man bei einer »Pocket Video Camera« verschmerzen) und die Fixfokus-Optik. Letztere bedingt doch einen relativ großen Abstand zum Motiv der Wahl, was auch bei den Videos vom #floatingcast schön sichtbar ist — man achte im Folgenden auf @jeffreyhayzlett zumindest im Orginal ist er leicht unscharf (abgebildet), noch deutlicher wird es beim Blick auf die Displays der anderen Zi8 im Vordergrund:

Quelle: Kodak Zi8, heruntergerechnet von 1920×1080 mit ffmpeg

Andererseits, wer wirklich Video-Podcasts macht, für den wird die Anschlußmöglichkeit eines externen (Stereo-) Mikrofons ein Killerfeature sein und vermittels eines solchen Mikros (mit ausreichend langer Schnur ;)) und eines Stativs stellt sich die Entfernungsfrage Objektiv <> Objekt auch nicht mehr wirklich.
Deutlicher Pluspunkt in meinen Augen ist die Wahl des .MOV-Dateiformates anstelle des eher arg exotischen .MTS (MPEG-Transport-Stream) bei der Panasonic TZ7; zumindest unter Linux ist das Abspielen von .MTS nicht trivial, augenscheinlich gibt es auch Probleme bei der nativen Darstellung via VDPAU (für Nicht-Linuxer: Nutzung der HW-Beschleunigung moderner nVIDIA-Grafikkarten bei der Dekodierung und Anzeige von HD-Inhalten).
Während @ifranz (ja, ich habe meiner Blogsoftware eben schnell twitter-Namen beigebracht ;)) sein Interview mit Jeffrey führte, experimentierte ich mit den weiteren Aufnahmemodi der Zi8 — wobei man nach der Konvertierung nach Flash 480×270 kaum Unterschiede zwischen FullHD (1920×1080), HD (1280×720) und WVGA (848×480; für uns Europäer aus dem PAL-/SECAM-Reich wäre natürlich ein passender 576er Modus noch schön gewesen) erkennen dürfte:

Quelle: Kodak Zi8, heruntergerechnet von 1280×720 mit ffmpeg

Quelle: Kodak Zi8, heruntergerechnet von 848×480 mit ffmpeg

Letztlich bringt mich genau dies – die Un-Unterscheidbarkeit nach Konvertierung in webtaugliche Formate/Größen – zu der Frage des »warum eigentlich FullHD?« Wahrscheinlich liegt es man wieder an meiner Affinität zu OpenSource, daß ich keine gescheite Wandlung nach .FLV hinbekomme unterhalb exorbitanter Bitraten (8 MBit/sec für 848×480, satte 14 MBit/sec für 1280×720; die 1280er-Datei ist als -FLV damit größer als das .MOV-Orginal — und qualitativ schlechter) und ebenso stellt sich außer mir, der seine Streamings gerne selber hostet, kaum einer diese Frage, da Vimeo und YouTube HD-Content tapfer annehmen und munter konvertieren. Der Vorteil der Aufnahme in (Full-) HD dürfte in erster Linie darin liegen, daß man diese Aufnahmen nicht nur im Web nutzen kann (wie bei herkömmlichen VGA-Aufnahmen), sondern auch auf DVD oder im (HD-) TV verwenden — liege ich da richtig?
Nunja, mal sehen, was die Zukunft bringt. Die Zi8 ist ein schnuckeliges, handliches Gerät mit weitgehend intuitiver Benutzerführung (mangels »Exit«-Option schaltete ich anfangs die Zi8 einfach aus, um aus dem Einstellungsmenü wieder herauszukommen …) und durchaus bemerkenswerten technischen Leistungen — um »the Kodak moment« festzuhalten sicherlich recht cool (»kool, with a k«, wie Jeffrey betonte). Als always-on-Evangelist fehlen mir für ein »YouTube-Gadget« rudimentäre Schnittfunktionen (während des Ansehens Start- und Stopp-Markierungen setzen, Schnitt starten, neues Video wird abgelegt — analog der Bedienung z. B. bei VDR) und insbesondere die Möglichkeit, Kontakt zur Außenwelt jenseits der Welt des Full-Size-USB-Steckers aufzunehmen (lies: wenigstens Bluetooth). Derzeit brauche ich, um mit der Zi8 einen Clip online zu stellen neben der Zi8 einen Rechner, der eine Verbindung ins Internet bereitstellt, ich muß das Video von der per USB verbundenen Zi8 (die über USB scheinbar nicht geladen wird?) bzw. deren Speicherkarte über ein Webfrontend/ein spezielles Tool zum Dienst der Wahl hochladen. Klar, in Zeiten der Netbooks alles machbar und bei den Datenmengen erscheint USB 2.0 der logische Weg (weder BT noch WLAN können diese Bandbreite bieten); so ganz warm werde ich mit dem »YouTube«-Logo auf der Zi8 aufgrund der auf USB-Storage/SD-Card-beschränkten »Schnittstellen« derzeit nicht.
Ergo: ich bin gespannt auf die anderen ~19 Rezensionen ;)

Disclaimer: Ich war auf einem von Kodak Deutschland organisierten und finanzierten Event (FloatingCast; Anreise/ggf. Unterkunft auf eigene Kosten, Teilnahme kostenlos), bei dem ich die Zi8 nicht nur ausprobieren, sondern am Ende, samt SDHC-Karte, auch behalten durfte.

#floatingcast – first impressions

Es war ein kurzweiliger Abend, dieser #floatingcast-Event, organisiert von @Kodak_de (hmm, muß ich meinem Blog jetzt beibringen, # & @ in twitter-Links zu übersetzen, oder darf ich darauf vertrauen, daß die geneigte Leserschaft diese Transferleistung eigenständig hinbekommt?) und gepusht von @ifranz … Wenngleich ich zumindest derzeit kein Videoblogger bin: andere Blogger mal in freier Wildbahn zu treffen ist schon nett — Grüße insofern u. a. an Jens Matheuszik (und allen anderen, denen nach dem Aufruf von blogdoch.net ein »”jetzt wird zurückgeblogt”, das sagt mir was« einfällt ;)).
Zum Thema des Abends, der Zi8, fallen mir als mehr-Foto-denn-Video-Blogger doch schon mal zwei Dinge ein: Erstens – siehe Zi8-Post – fehlt der Zi8 ein GPS-Modul; wenngleich für Videos ggf. eher belanglos, böte dieses die Möglichkeit, Fotos mit GPS-Daten zu taggen als auch Uhrzeit/Datum der Zi8 automatisch mit hoher Genauigkeit zu stellen. Zweitens fehlt der Zi8 imho ein Funkinterface (lies: Bluetooth), um ohne einen PC die filmischen oder fotografischen Werke hochladen zu können (mein Android-Telefon schluckt anstandslos die JPGs von N95 oder auch Zi8 und schiebt sie tapfer zu den einschlägigen Diensten hoch … wenn man die Bilder erstmal zum Androiden bekommen hat, was derzeit einen PC als Relay voraussetzt).
Ein Freund von Fixfokus-Objektiven bin ich denn auch eher nicht, aber die Cam schlägt sich erstaunlich gut, für Fixfokus.

Disclaimer: Ich war auf einem von Kodak Deutschland organisierten und finanzierten Event (Anreise/ggf. Unterkunft auf eigene Kosten, Teilnahme kostenlos), bei dem ich die Zi8 nicht nur ausprobieren, sondern am Ende, samt SDHC-Karte, auch behalten durfte.

#floatingcast: Kodak Zi8 vs. Panasonic TZ7

Jajaja, ich vergleiche Äpfel mit Birnen, ein 170-Euro-FulHD-Videogerät mit einer 280-Euro-10-MP-Kamera mit HD-Videofunktion (720p), aber dennoch — ich war nunmal auf dem #floatingcast-Event und hatte neben der TZ7 auch mein treues Nokia N95 und mein »videofähiges« HTC Magic dabei …

Quelle: Kodak Zi8

Quelle: Panasonic TZ7

Die Videos wurden mit ffmpeg aus den nativen (Breitbild-) Formaten der Kameras auf blogdoch.net-taugliche 480×270 und nach .flv konvertiert (Zi8 speichert .MOV (hier, lt. mplayer: VIDEO: [avc1] 1920×1080 24bpp 29.970 fps, Selected audio codec: [faad] afm: faad (FAAD AAC (MPEG-2/MPEG-4 Audio) decoder)), TZ7 .MTS (hier, lt. mplayer: TS file format detected. VIDEO H264(pid=4113) AUDIO A52(pid=4352) NO SUBS (yet)! PROGRAM N. 1, Selected audio codec: [a52] afm: liba52 (AC3-liba52)).

Disclaimer: Ich war auf einem von Kodak Deutschland organisierten und finanzierten Event (Anreise/ggf. Unterkunft auf eigene Kosten, Teilnahme kostenlos), bei dem ich die Zi8 nicht nur ausprobieren, sondern am Ende, samt SDHC-Karte, auch behalten durfte.

PSN gehackt? IP Block für dynamische IPs?

Seit ein paar Wochen bekomme ich von gutmeinenden Mitspielern auf dem PlayStationNetwork Nachrichten, die davon warnen, bestimmte andere Nutzer niemals und unter keinen Umständen auf die Freundesliste zu setzen; heute bekam ich das Ganze noch mal als Bild, siehe rechts.
WTF soll ein »IP-Hack« sein und wie sollen diese Nutzer im PSN einen IP-Block für dynamische Pooladressen, die in Deutschland auch bei der DSL-»Einwahl« üblicherweise vergeben werden, realisieren? Ich weiß etwas zuwenig davon, wie Sony sein PSN administriert, aber das ganze scheint mir doch mehr ein übler Hoax – übel insbesondere für die genannten User …
*sigh*

Integration Ritto TwinBus Türsprechanlage in heimische Kommunikationslösung

Einen Fehler habe ich – wahrscheinlich zwangsläufig – gemacht; beim Kauf der im Bau befindlichen Eigentumswohnung habe ich nicht auf die Türklingel-und-Gegensprechanlage geachtet, ich ging davon aus, es reiche ja, das Haustelefon im EG zu haben.
Nun klingeln aber immer öfter die Nachbarskinder, um sich mit den unsrigen zum Spielen zu verabreden und es wird zunehmend lästig, wenn man gegen 18 Uhr oben im Arbeitszimmer sitzt, die Treppe runterhetzen muß nur um ein »kommt $Kind raus?« mit »ist schon« oder »ist gar nicht da« oder was auch immer zu beantworten … zumal es durchaus vorkommen kann, daß wenige Minuten später – man hat den Faden im Arbeitszimmer grade wieder aufgenommen – das nächste Kind die identische Frage klingelnderweise stellen will.
Ich denke, derlei muß man selbst erfahren und erfährt es eher als Elternteil, vorher denkt man einfach nicht daran, daß es sogar unfallvorbeugend sein kann, seine Türsprechstelle mit der heimischen Telekommunikationslösung (also heute i. d. R. wohl einer DECT-Anlage) zu verheiraten.
Insofern habe ich mich schlau gemacht, das »Wohntelefon« ist vom Typ RITTO 17630, mithin ist immerhin schon eine sog. TwinBus-Anlage verbau worden. Leider noch nicht IP-fähig, aber augenscheinlich auch ein spannendes System, welches über einen 2-Draht-Bus leicht erweiterbar scheint. Es gib dazu einen TK-Adapter (14685), der augenscheinlich irgendwo in den TwinBus eingeschleift werden kann und scheinbar bis zu 99 Klingeln zu 99 verschiedenen Zielnummern verbinden kann — ausreichend für das Drei-Parteien-WEG hier ;) Charmanterweise könnte man diesen TK-Adapter im Keller a) vom TwinBus-Netzgerät mit speisen lassen und hätte b) dort die Möglichkeit, den TK-Anschluß über die in räumlicher Nähe befindlichen Telefonverteilung in die Wohnung zu bringen. Alternativ müßte ich von meinem Wohntelefon im Flur den TwinBus zu einem Ort legen (hin- und zurück), wo ich den TK-Adapter aufstellen und mit Energie versorgen kann und von dort zur TK-Anlage einen weiteren 2-Draht legen — err, deutlich negativer WAF hier ;)
Also muß ich mal auf der nächsten WEG-Versammlung das Thema mal ansprechen, vielleicht möchten ja auch andere Parteien diese Funktion nutzen; dann stellte sich nur die Frage, wie man aus 1 a/b-Anschluß des TK-Adapters dann 3 unterschiedliche Signalisierungen in die 3 Wohneinheiten bekäme. In jede Wohnung gehen, IIRC, vom Telekom-Hausverteiler 4 Doppeladern, nehmen wir mal an, 1 DA wären für Telefonie und 1 DA für DSL belegt (ja, ich weiß, daß das normalerweise über 1 DA geht ;)), wären immer noch zwei DA frei, d. h. mit 1 DA könnte man aus dem Keller die »Türnebenstelle« in die jeweilige Wohnung bringen (gut, bei mir nicht, da ich den Amtsanschluß in den Keller gelegt habe und die 4 DA in die Wohnung für 2x S0 benutze; Details. Ist ja noch ‘n Leerrohr frei ;)).
Aber um die drei Parteien zu versorgen, die getrennte Kommunikationslösungen verwenden, bräuchte man drei getrennte a/b-Anschlüsse, die als Telefone an analoge Nebenstellenanschlüsse der die TK-Anlage in der jeweiligen Wohneinheit angeschlossen werden könnten; das Gerät von Ritto bietet aber nur einen (dafür Anwahl verschiedener Nummern je nach gedrückter Klingel). Frage an die Anlagenspezies unter den Lesern: welche Optionen gibt es denn dafür?
Einfach wäre es, den Ritto-TK-Adapter an einen Fon-Port einer Fritz!Box zu hängen und hinter diese per SIP (mittlerweile geht SIP-Registrar ja) SIP-Anlagen der anderen WE, Kopplung im Zweifel über die jeweiligen DSL-Zugänge … Aber das ist mir zu sehr von hinten durch die Brust ins Braune …

HD-Test

Auch wenn’s das blogdoch-Layout komplett zerreißt, ich wollte doch mal sehen, wie denn das mit dem Einbinden von HD-Content in HD-Auflösung (wenigstens 1280×720) funktioniert — und was eignet sich dazu besser als der ifranznation-Beitrag »Floating-Cast mit Jeffrey Hayzlett und ifranz«?

Floating-Cast mit Jeffrey Hayzlett und ifranz from ifranz on Vimeo.

Also, mein »T3400 @ 2.16GHz«-getriebener Schlepptopp (GeForce 9400M-Grafik, nVidia-Treiber 180.44) macht, unter Ubuntu 9.09, hier massiv schlapp beim Versuch, dieses Video im Feuerfuchs darzustellen. Wie sind Eure Erfahrungen? (Und kann man das bei Vimeo vielleicht direkt in höheren Auflösungen gucken, ohne es woanders embedden zu müssen?)

Abrechnung mit Android

So geekig-geil ich auf [m]ein erstes Android-Gerät war, so ernüchtert bin ich dann doch vom – bar bezahlten¹ – HTC Magic der zensurgeilen Vodafone.
Pros & Cons

Pro Con
Das Magic hat einen grade noch ausreichend großen Bildschirm zum mobilen Surfen Der Bildschirm ist wirklich bestenfalls »grade groß genug«; direkter Support für Flash-Videos existiert nicht (jedenfalls nicht kostenfrei: das gehört aber dazu), PDF-Viewer ebenfalls Fehlanzeige (gibt’s im Market, keines der getesteten taugt auch nur annähernd)
Kontaktverwaltung vorhanden Es existiert kein offensichtlicher Weg, die – umfangreiche und über Jahre gepflegte – Kontaktliste von einem Symbian S60-Gerät zu importieren
Kameramodus und Videomodus vorhanden; Fotos werden automatisch GEO-tagged … Die Kamera ist, im Vergleich zum Nokia N95 (2+ Jahre auf dem Markt!), mehr so eine kostenlose Beigabe; die Steuerung über einzig den Trackball ist fehleranfällig, die Bilder generell out-of-focus. Die Lichtstärke der Kamera hat bestenfalls E71-Niveau, immerhin werden die Farben in etwa korrekt wiedergegeben. Der Videomodus mit weniger als VGA-Auflösung ist 2009 … in-dis-ku-ta-bel
Schon erstaunlich große Auswahl an »Apps« im Android Market Die Qualität der Anwendungen, der »Apps«, schwankt beträchtlich; für einige – für mich als Blogger elementare – Funktionen ist das »rooten«, also die Umgehung einiger Vorkehrungen gegen den UID-0-Zugang seitens des Herstellers notwendig: warranty void
Klein, schlank, wenig Knöpfe, gefällige Bedienung Im Gegensatz zum G1 fehlen dem »G2«/HTC Magic neben dem Hardware-Keyboard auch noch separate Tasten zur Fotografie; leider erwartet manche »App« den Druck auf Tasten, die das Magic und auch das HTC Hero schlicht nicht vorzuweisen haben. Und daß der Startbildschirm und die Telefonapplikation nur hochkant funktionieren … ist ziemlich dämlich, wenn man mit einer Halterung das Magic im Querformat für die Navigation im Auto anbringt :(

Kurzum: DAS Telefon verkörpert auch die aktuelle Android-Generation nicht für mich; der Weg ist latent richtig (wobei ich UID-0 sein möchte ohne Klimmzüge und ohne Garantieverlust), im Prinzip suche ich wohl ein Gerät mit Maemo- oder Android-Unterbau, bedienbar wie das N810 (BTW, der »kapazitive« Touchscreen ist toll, wenn der Androide in meiner Hand ist; an der Windschutzscheibe muß ich eigentlich das Ding mit zwei Händen anfassen, damit das sicher funktioniert … das ist, äh, unvorteilhaft) in der Größe des Magic und mit mindestens den Mulltimedia-/Kamera-Eigenschaften des Nokia N95 – von dessen Cam ich nach wie vor sehr angetan mit, super Ding für ‘ne Telefonknipse –, hachja …
____

¹ Naja, einen ganzen Euro hatte ich, der chronische Kartenzahler, dann grade noch in bar da.

Bundespost-IWV-Telefon W48 an Fritz!Box

Mittlerweile habe ich so ziemlich alles durch, was (IP-)Telefonie angeht, Fokus liegt klar auf ISDN für lokale Endgeräte bzw. DECT-Basen für schnurloses Telefonieren, SIP für Interoperabilität und IAX2 für die Kopplung von Asterisken, insbesondere über Tunnel.
Aber irgendwie, als jüngst die Sprache auf alte Wählscheibentelefone kam, fand ich, es fehlte was — und zudem kennen meine Kinder ja nur Handys und Schnurlostelefone, bestenfalls ein Tastentelefon als DECT-Basis mit Display und Menü und so. Und, um ehrlich zu sein, ich habe den Nachbarn, der noch in den 80ern sein »Reichstelefon« hatte und allen Versuchen seitens der Deutschen Bundespost, dat olle Ding ihm abzuluchsen, heldenhaft widerstand, immer ein bißchen bewundert. Es war halt was anderes als der typische graue Kasten, den fast alle anderen hatten …
Also habe ich mir, wie schon angedeutet, einen orginalen Tischfernsprecher W48 aus der Bucht gefischt und heute dann – mithilfe eines Anschlußplans mit den Orginalfarben – an eine meiner Fritz!Boxen geklemmt — TAE-Stecker ans Kabelende, wo die Strippen lose baumelten, und fertig. (Anmerkung: Für den W48 reichen La/a1 und Lb/b1, was die Fritz!Box auch bereitstellt; W und E waren wohl mal für diese ausgefuchsten mechanisch-elekrischen Mehrgeräteschaltungen notwendig, da müßte man einen entsprechenden Bus aufbauen, wenn ich das richtig überreiße.)
Grade, wenn man das Gerät mal aufgeschraubt hat (bei mir prellte die Gabel gar fürchterlich und gab auch noch ein Rauschen dazu ab, sodaß ich eh’ mal kurz reinigen mußte) und die doch arg übersichtliche Technik in diesem »Endgerät« sich ansieht, muß man, finde ich, schon den Hut ziehen vor der Technik, oder vielmehr der Idee, mit so wenig Technik so viele Menschen zu verbinden … Und klasse ist das natürlich, daß dieses Stück Technikgeschichte, das wahrscheinlich älter ist als ich, auch heute noch, selbst im volldigitalen Netz, »mitspielen« kann. Da hat AVM bei seiner Fritz!Box-Lösung ganze Arbeit geleistet, Respekt!
Und wenn man wirklich will, kann man sogar ein bißchen Komfort beim IWV-Telephonieren haben mit einem W48 an einer Fritz!Box (siehe auch IPPF).

Die SPD: die MeeToo-Parteil des 3. Jahrtausends

Arme alte Tante … Da bietet man einerseits Unterstützung für potentielle Kinderschänder und läuft andererseits lobbymäßig amok:

Auch Krüger-Leißner […] Dennoch lobte sie den “festen Willen” der französischen Regierung, entschlossen gegen Rechtsverstöße durch Filesharing vorzugehen.

 
Das mit den »Rechtsverstößen«, das sieht der genarrte Kunde tendentiell anders; aber wahrscheinlich weiß Krüger-Leißner sowenig, was ein MP3-Player ist, wie Zypries weiß, was ein »Brauser« ist … Ich versuche es dennoch: damals, in der guten alten analogen Zeit, da kaufte ich mir eine LP, sagen wir von Pink Floyd. Und weil ich die dunkle Seite des Mondes gut fand, klemmte ich meinen Langspielplattenspieler an meinen Compact-Cassetten-Recorder (ok, faktisch waren die über den Onkyo-Reciever schon verbunden) und zog mir eine Kopie für das Kassetten-Radio im Auto …
Heute darf ich derweil nicht mehr; sicher, eine Kopie ziehen dürfte ich vom nicht kopieregeschützten Tonträger auch heute; nur eine »echte« CD, wo gibt’s sowas noch?

Mehr vom Kinderschänderunterstützungsdienst der SPD

Hachja. Liebe SPD, falls Ihr einen Admin sucht — gegen Geld würde ich sogar auch bei Euch anheuern; vielleicht weniger aus politischer Überzeugung, sondern weil Ihr es wohl doch etwas nötig habt:

wusel@schlepptopp:~$ dig @dns2.spd.de. a rotten.com.
; <<>> DiG 9.5.1-P2 <<>> @dns2.spd.de. a rotten.com.
; (1 server found)
;; global options: printcmd
;; Got answer:
;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 4740
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 1, AUTHORITY: 13, ADDITIONAL: 10
;; QUESTION SECTION:
;rotten.com. IN A
;; ANSWER SECTION:
rotten.com. 3363 IN A 216.218.248.135
[...]

Hmm, stand nicht besagte Site mal auf einer Sperrverfügung aus NRW? Naja, muß Euch ja nicht kümmern, anderes Bundesland und so … Aber, mal ehrlich: findet Ihr es wirklich so klug, noch am nächsten Werktag, nachdem Euer gesprächiger Nameserver zum Thema auf Twitter wurde, Hinz und Kunz darüber die Namensauflösung zu ermöglichen? Ich meine, hey, Ihr habt grade einen fulminanten – wenn nach wie vor nicht rechtskräftigen – Angriff auf die Informationsfreiheit Gesetz werden lassen, Sprecher Eurer Partei finden den Betrieb eines Servers im Domain Name System per se schon verwerflich und kinderschänderunterstützungsnah, und was macht Ihr? Ihr liefert den armen Gelegenheitspädophilen, die so gerne ihre Veranlagung bekäpfen würden durch die Umleitung auf Stopp-Seiten, die Möglichkeit, von der Leyens Stoppschilder zu umgehen:

Pädophile, die ihre Neigung bekämpften, würden dagegen der SPD danken, “da sie nun nicht mehr Gefahr laufen, versehentlich auf entsprechende Seiten zu stoßen” [äußerte Eckhard Fischer, Wirtschaftsreferent der SPD-Bundestagsfraktion]

Quelle: heise online

 
Und, BTW, kostenloser Hinweis am Rande (via @isotopp/Twitter): in-addr.arpa. gehört Euch nicht. Auch wenn es nett ist, daß Euer NS freundlicherweise AXFR zuläßt, in-addr.arpa ist »etwas« größer als Eure kleine Sicht darauf:

wusel@schlepptopp:~$ dig @dns2.spd.de. in-addr.arpa. axfr
; <<>> DiG 9.5.1-P2 <<>> @dns2.spd.de. in-addr.arpa. axfr
; (1 server found)
;; global options: printcmd
in-addr.arpa. 38400 IN SOA dns2.spd.de. admin.spd.de. 2009072107 10800 3600 604800 38400
in-addr.arpa. 38400 IN NS dns2.spd.de.
31.0.0.10.in-addr.arpa. 38400 IN PTR kis.spd.de.
32.0.0.10.in-addr.arpa. 38400 IN PTR kis2.spd.de.
210.6.0.10.in-addr.arpa. 38400 IN PTR pv-newsline.spd.de.
51.124.145.194.in-addr.arpa. 38400 IN PTR spd-online.de.
52.124.145.194.in-addr.arpa. 38400 IN PTR jusos.netzwerk.spd.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd201.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd202.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd203.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd204.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd205.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd206.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd207.spd-online.de.
134.129.227.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mailspd208.spd-online.de.
42.91.94.195.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mgatespd201.spd-online.de.
67.118.185.212.in-addr.arpa. 38400 IN PTR wmail201.spd-online.de.
81.118.185.212.in-addr.arpa. 38400 IN PTR webspd201.spd-online.de.
94.127.227.212.in-addr.arpa. 38400 IN PTR lesbenundschwule.spd.de.
66.161.9.212.in-addr.arpa. 38400 IN PTR bawue.spd.de.
11.194.239.213.in-addr.arpa. 38400 IN PTR gesine-schwan.de.
52.43.236.85.in-addr.arpa. 38400 IN PTR ds1.jusos.de.
52.43.236.85.in-addr.arpa. 38400 IN PTR mitmachen.jusos.de.
10.208.198.88.in-addr.arpa. 38400 IN PTR spenden.spd.de.
in-addr.arpa. 38400 IN SOA dns2.spd.de. admin.spd.de. 2009072107 10800 3600 604800 38400
;; Query time: 88 msec
;; SERVER: 195.50.146.131#53(195.50.146.131)
;; WHEN: [censored]
;; XFR size: 25 records (messages 1, bytes 814)

Ich mag gar nicht spekulieren, welche Auswirkungen das in Netzen hat, die diesen NS benutzen: außerhalb der SPD-Welt hat kein Host keinen Namen nicht?

wusel@schlepptopp:~$ host www.bild.de
www.bild.de has address 213.61.13.70
wusel@schlepptopp:~$ dig @dns2.spd.de. -x 213.61.13.70
; <<>> DiG 9.5.1-P2 <<>> @dns2.spd.de. -x 213.61.13.70
; (1 server found)
;; global options: printcmd
;; Got answer:
;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: NXDOMAIN, id: 31385
;; flags: qr aa rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 1, ADDITIONAL: 0
;; QUESTION SECTION:
;70.13.61.213.in-addr.arpa. IN PTR
;; AUTHORITY SECTION:
in-addr.arpa. 38400 IN SOA dns2.spd.de. admin.spd.de. 2009072107 10800 3600 604800 38400
;; Query time: 172 msec
;; SERVER: 195.50.146.131#53(195.50.146.131)

Au weia … Zum Vergleich: ein Trace mit korrektem NS und dem SPD-NS:

Internet dns2.spd.de-Sicht
traceroute to bawue.spd.de (212.9.161.66), 64 hops max, 40 byte packets traceroute to bawue.spd.de (212.9.161.66), 64 hops max, 40 byte packets
[…] […]
10 bond0.border2.LF.net (212.9.160.73) 80 ms 79 ms 77 ms 10 212.9.160.73 (212.9.160.73) 50 ms 55 ms 52 ms
11 bond0.core4.LF.net (212.9.160.66) 80 ms 81 ms 81 ms 11 212.9.160.66 (212.9.160.66) 66 ms 71 ms 95 ms
12 * * bond0.core4.LF.net (212.9.160.66) 117 ms !H 12 * 212.9.160.66 (212.9.160.66) 60 ms !H *

Hachja …