DSL als Allheilmittel?

von burnix @ Mittwoch, 15. Nov, 2006 – 22:05:40
sorry an alle die auf meine seite kommen die aus miner klasse kommen.bald gibt es wieder was neues wenn wa dsl haben.freitag bestelln wa(nach anatefka JUHU:dann wird hier jeden tag was neues stehn.also gedultdet euch noch dann komm hier aktuelle news über alles.

 

von burnix @ Mittwoch, 03. Jan, 2007 – 16:55:38
na endlich gibts bei uns dsl. seit 40 tagen haben wir darauf gewartet und jetzt endlich ist es soweit tja was kann man jetzt schreiben mhh darüber demk ich mal bis zum abend nach man liest sich tschau

 
Wenn man sich http://tobias-oliver.blog.de/ heute ansieht, wird man unweigerlich feststellen müssen, daß DSL alleine … nun, sagen wir: das Raum-Zeit-Kontinuum weder beugt noch biegt. Content hätte die ersten drei bis fünf Tage vielleicht aus »geil, wie schnell man jezz saugen kann!« bestehen können – für »jeden tag was neues« allerdings braucht man eigentlich kein DSL, es hilft einem bei der Themenfindung quasi nicht wirklich. Been there, done that — went bankrupt on unsold T-shirts ;)

Privatisierungsschatten

Im vorliegenden Fall hatte die Bahn im April 2003 einen Teil der Hunsrückquerbahn in Rheinland-Pfalz aus Sicherheitsgründen gesperrt. Das Eisenbahn-Bundesamt forderte daraufhin von der Bahn, die Strecke wieder betriebsbereit zu machen. Die Bahn lehnte dies als unwirtschaftlich ab […]. Das Bundesamt hatte in der Vorinstanz wie auch vor dem Bundesverwaltungsgericht bereits Recht bekommen.

 
So macht man sich also schön für die Börse, einfach Investitionspflichten aussitzen? April 2003, das sind dann mittlerweile satt vier Jahre, in denen auf der fraglichen Strecke nicht nur die Bundesverspätungsbahn nicht fährt sondern auch kein Mitbewerber fahren darf; bis zur Instandsetzung dürften nochmals zwei, drei Tage ins Land gehen.

Rechtsausleger

Ich finde es immer wieder bezeichnend, wie sich insbesondere Politiker (es wird nicht nur jenen Berufsstand betreffen, aber in dem Umfeld wird es naturgemäß gerne öffentlich thematisiert) geschriebenes und gesprochenes Recht zurecht (aus-)legen.
Aktuell befindet der Anwalt und, meiner Auslegung seiner Ausführungen nach offensichtlich nur nebentätige, Bundestagsabgeordnete Otto Schily für sich, daß »Bundestagsabgeordneter« kein Beruf sei und seine anwaltliche Tätigkeit folglich nicht »nebenberuflich« zu seiner Tätigkeit als gewählter Abgeordneter sein kann. Dies berichtet jedenfalls u. a. die Süddeutsche Zeitung:

Otto Schily ist Anwalt. Und es gibt Meldungen, dass er den Siemens-Konzern vom 1. März bis 30. September 2007 rechtlich beraten hat. Für angeblich 140.000 Euro. Dies müsste Schily nach den Regeln des Bundestages angeben.
[…] Weil man nichts von ihm hörte, fragte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) höflich nach. […] Bis Montag hatte Schily darauf noch nicht geantwortet.
Dafür hatte Schily dem Nachrichtenmagazin Spiegel seine Sicht der Dinge dargelegt. Nach seinem Verständnis sei die Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter kein Beruf, teilte er mit. Seine Arbeit als Anwalt betrachte er nicht als Nebentätigkeit. Über sie könne er “keinerlei Auskünfte erteilen”. Angaben darüber seien ihm “auf Grund meiner anwaltlichen Verschwiegenheitsverpflichtung auch gegenüber dem Bundestagspräsidenten nicht möglich”.

 
Mit dieser Argumentation – IANAL und muß mich daher auf entsprechende Berichte verlassen – habe, so die SZ weiter, schon die Klägerschar beim Bundesverfassungsgericht, u. a. Friedrich Merz, Schiffbruch erlitten — für mich ist dann doch etwas unverständlich, wie ein Anwalt, ein Bundesminister des Inneren a. D. noch dazu, eine vom Bundesverfassungsgericht als unrichtig erkannte Rechtsmeinung weiterhin öffentlich aufrecht erhalten kann.
Es wäre es wert, daß über Herrn Schily weiterhin berichtet wird; schließlich ist er der seinerzeit verantwortliche Minister für die Anti-Terror-Gesetzgebung, die sein Amtsnachfolger Schäuble als dankbare Basis für eine Umwandlung in einen Präventivstaat vorgefunden hat.
Es wird auch interessant sein zu verfolgen, ob und falls – ja, »falls«, nicht »wenn«, ist hier meiner Ansicht nach zu verweden –, also falls ja, wie Bundestagspräsident Norbert Lammert am Ball bleibt; daß auch Otto Schily, solange er Bundestagsabgeordneter ist, Einkünfte, die er neben den Zahlungen in Verbindung mit dem Bundestagsmandat erhält, offen legen muß, ist meinem Verständnis nach abschließend höchstrichterlich entschieden worden.
In diesem Zusammenhang stellt sich für mich dann auch die Frage, warum das Bundesinnenministerium Schily lt. SZ weiterhin alimentiert:

Er residiert gerne im Berliner Café Einstein oder rauscht mit Leibwächtern zu politischen Empfängen. Die Bodyguards lässt ihm sein altes Ministerium, obwohl die Zeit für dieses Privileg eigentlich abgelaufen ist.

 
Da ich nicht glaube, daß Schily, Jahrgang 1932, auf dieses Goodie finanziell angewiesen ist, stünde des dem neuen Hausherrn, zumal in den aktuellen Zeiten knapper Kassen, gut zu Gesicht, diese Praxis zu beenden.

TP: »Schäubles Symptome: Trüben Traumata die Urteilsfähigkeit des Ministers?«

Über die Motive des amtierenden Bundesinnenministers Schäuble wird immer mal wieder spekuliert, zumal die Forderungen und Warnungen immer abenteuerlicher wären — nicht, daß ich die hypothetische Gefahr der Zündung einer Schmutzigen Bombe in der Bundesrepublik Deutschland gänzlich wegdiskutieren könnte oder auch nur wollte; allein, wozu diese sonderbare Argumentation, Warnung und »nur nicht kirre machen lassen« hinterher?
»Der Schäuble, der dreimal Wolf rief« lautet der Titel eines Artikels auf Telepolis, in dem es heißt:

Eines der größten Sicherheitsrisiken für die Bundesrepublik heißt Wolfgang Schäuble. Nicht nur, weil der Bundesinnenminister durch mögliche gesundheitliche Einschränkungen, über die er und seine Behörde sich ausschweigen, in seiner Fähigkeit getrübt ist, Gefahren realistisch einzuschätzen und die Verhältnismäßigkeit der dagegen eingesetzten Mittel abzuwägen, sondern auch deshalb, weil er den Begriff der Terrorwarnung im Vorfeld des G-8-Gipfels von Heiligendamm derart entwertete, dass ihn kaum jemand mehr ernst nimmt.

 
Ist die Warnung vor einem Anschlag mit radioaktivem Material also nur ein Versuch des Dauer-Rufers, auf sich und seine Weltsicht wieder aufmerksam zu machen? Oder handelt es sich um eine konzertierte Aktion von Innen- und Verteidigungsminister, wie man nach dem Spiegel Online-Artikel vermuten könnte:

Mit der Verfassungsänderung […], “soll die Möglichkeit eröffnet werden, in einer Extremsituation, die dem klassischen Verteidigungsfall vergleichbar ist, militärische Mittel einzusetzen, und zwar auch dann, wenn Tatunbeteiligte mitbetroffen wären”.
Das zielt eindeutig auf die Situation, vor der sich der Verteidigungsminister sieht, wenn ein Terrorflugzeug mit friedlichen Passagieren an Bord auf das Kanzleramt zurast – oder auf ein vollbesetztes Fußballstadion.

 
Aber existiert denn überhaupt eine Gefahr, wie sie von Schäuble immer wieder beschworen wird, und falls ja, wie hypothetisch ist diese? Denn zu den Auswirkungen bei Einsatz einer Schmutzigen Bombe meldet immerhin das Bundesamt für Strahlenschutz – lt. Spiegel Online-Bericht – eher Entwarnung:

Wie gefährliche schmutzige Bomben tatsächlich sind, ist unter Sicherheitsexperten durchaus umstritten. Das Bundesamt für Strahlenschutz kam beispielsweise zur Einschätzung, dass derartige Bomben selbst in unmittelbarer Nähe zum Freisetzungsort aus radiologischer Sicht keine Gesundheitsgefährdung für Menschen hervorrufen könnten. […]
Die Hauptgefahr schmutziger Bomben bilden nach Meinung der Behörde Überreaktionen in der Bevölkerung – “aus Unkenntnis über die tatsächlichen Gefahren”.

 
Wird mit der Schürung einer Angst vor solchen Bomben – die nach Ansicht immerhin eines Bundesamtes gar nicht so gefährlich sind wie die Kombination Bombe und Radioaktivität vermuten läßt – nicht erst der Boden bereitet für »Überreaktionen in der Bevölkerung – “aus Unkenntnis über die tatsächlichen Gefahren”«? Wäre damit nicht Schäuble ein Gefährder der öffentlichen Sicherheit und Ordnung — und als solcher zukünftig zur vorläufigen Erschießung freigegeben?
Wie kommt es überhaupt zu dieser Vehemenz und Vorschlagsmenge, die selbst seinen Amtsvorgänger Schily wie einen Stubentiger aussehen läßt? Auch dazu gibt es einen Artikel bei Telepolis mit dem Titel »Schäubles Symptome« (Untertitel »Trüben Traumata die Urteilsfähigkeit des Ministers?«):

Obwohl sich keine Ferndiagnosen stellen lassen und das Innenministerium über die Krankengeschichte des Ministers weit weniger umfassend Einsicht gibt, als es der Minister von seinen Bürgern gerne hätte, spricht einiges für das Vorliegen einer sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Selbst wenn man die recht engen Kriterien der professionellen Psychologie für die Entwicklung einer solchen Störung anlegt – Todesgefahr oder schwere Verletzung -, kommt man im Fall Schäuble zum Ergebnis: das könnte passen.

 

Hinzu kommt, dass sich die Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung einer [PTBS] erhöht, wenn der Betroffene nach dem Ereignis ein ganz anderes Leben führen muss als vorher.
Seit Schäuble lebensgefährlich angeschossen wurde, ist er vom dritten Brustwirbel abwärts gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Eine erhebliche Einschränkung: keine Sexualität mehr, und ein Angewiesensein auf fremde Hilfe bis hin zu den täglichen sehr privaten Verrichtungen.

 

Die Berufung zum Innenminister im Kabinett Merkel war sein erster Erfolg seit damals – und eine Wiederholung der Ernennung von 1989, der bald darauf das Attentat folgte.
Will Schäuble tief in seinem Innern eine Wiederholung dieses Ereignisses symbolisch vermeiden? Mit allen Mitteln? Mit dem grundgesetzwidrigen Ausbau der Überwachung, mit Präventivbefugnissen für das Bundeskriminalamt, […] bis hin zum Einsatz der Bundeswehr im Innern?

 
Eine Antwort auf die Frage liefert – naturgemäß – auch jener Artikel nicht; aber er weist wiederholt auf die wenig praktizierte Öffnung des Innenministers hin; darauf, daß Schäuble im Namen der Terrorprävention viel, viel mehr von den Bürgern wissen will, als diese über ihn wissen dürfen.
Was immer der Grund sein mag für den amtierenden Bundesinnenminister, gerne noch mal »draufzusatteln« und sich mit nichts als dem vollkommen Gläsernen Bürger zufriedenzugeben – Fürsorge oder schicksalsbedingte Zukunftsangst? –, ich meine, daß es reicht.
Ich hoffe, daß viele viele Bürger auf der Demo gegen den Überwachungsstaat sein werden; ich hoffe, daß das Bundesverfassungsgericht sich nicht von den Ideen, die andere Juristen schon inspirieren, anstecken läßt und ich hoffe wider besseren Wissens, daß der »Juniorpartner« in der Großen Koalition, die SPD (stärkste Partei bei den letzten Bundestagswahlen, aber kleinste Fraktion der Koalitionäre), klug handeln möge und notfalls auch die Koalition platzen lassen …
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dumm gelaufen

Eigentlich wollte ich mir den Tatort vom Sonntag noch einmal genauer ansehen, insbesondere die Szenen, bei der die Protagonisten augenscheinlich den Produktionsrechner des Pädophilen finden, ihn anmachen und »Ei Ar Ce«-Logs finden (kurz bevor dann die Hütte abgefackelt wird vom bösen Rechtsanwalt (sic!)).
Normalerweise sieht man bei sowas ja nur Crap, diesmal sah es relativ echt aus. Leider war hier die Technik gegen mich (genauer: der Plattenplatz alle):

vdr@vdr-1.uu.org:~ # ls -lat /video0/Tatort/Tatort__Macht_der_Angst/2007-09-16.20\:10.60.14.rec/
total 8
drwxr-xr-x 2 vdr vdr 4096 Sep 16 22:00 .
-rw-r--r-- 1 vdr vdr 0 Sep 16 20:10 001.vdr
-rw-r--r-- 1 vdr vdr 0 Sep 16 20:10 index.vdr
-rw-r--r-- 1 vdr vdr 0 Sep 16 20:10 summary.vdr
drwxr-xr-x 3 vdr vdr 4096 Sep 16 20:10 ..

Aber der Story haben sich schon andere angenommen.
Ist es überhaupt eine Story? Nunja, augenscheinlich hat man einen realen Chat – #kano, wohl einem Kanotix-Channel – als Ausgangspunkt genommen. Die ersten Bildschirminhalte zeigen noch zelazny.freenode.net als IRC-Server; erst später wird daraus der scheinbar nicht existente Host irc.- bzw. zey.free.net (wobei free.net auf Chemistry of Russian Academy of Sciences registriert ist …) — bei der Connectmeldung wird aber dann die IP-Adresse 140.211.166.3 genannt:

3.166.211.140.in-addr.arpa domain name pointer zelazny.freenode.net. 

Der Zugriff erfolgte demnach von der IP-Adresse 84.140.174.31 (p548CAE1F.dip0.t-ipconnect.de) aus; identifizierbar sind noch u. a. 91.64.67.xx (descr: Kabeldeutschland Route Nuernberg) und 80.140.194.xx (es wird der dip0.t-ipconnect.de-FQDN gezeigt), später wird versucht zu verschleiern, aber leider ohne Kenntnis der Internet-Materie: Bei p54802310.dip0.t-ipconnect.de hat man es sich sehr einfach gemacht und kurzerhand die Domain auf t-ipt.de geändert hat — liegt jedenfalls nahe, denn t-ipt.de ist NXDOMAIN und mit der erstgenannten Domain löst der FQDN zu einer IP auf …
Kurzum: ich finde es sehr bedenklich, daß die ARD zur besten Sendezeit in einem Kriminalfilm über Pädophilie augenscheinlich reale Nutzer-IP-Adressen zeigt; zwar dürfte der Kanal #kano über den Pädophilie-Verdacht erhaben sein. Aber schon die über whois-Daten mögliche Eingrenzung auf eine Stadt (bei Kabel Deutschland) zeigt, wie unverantwortlich die Nutzung von realen Daten für fiktive Dinge ist.
In meiner kleinen Welt wäre seitens der soo große – gebührenfinanzierte – Onlinepläne schmiedenden ARD jetzt eine entschuldigende Klarstellung angebracht, aus der ersichtlich ist, daß die ARD verstanden hat, daß man unter keinen Umständen reale Daten in einen vollkommen anderen Kontext stellt und veröffentlicht — denn grade die ARD, deren staatlich besteller Finanzmittelbeschaffer grade den Wahrheitsfeldzug gestartet hat, sollte wissen, wie schädlich falsche Informationen sein können. (Oder auch richtige, die man nicht mag.)
Warum kriegen die Verantwortlichen in Deutschland es nicht auf die Reihe? In den USA, u. a. im Film »The Net« (deutsch: »Das Netz«), hat man das durchaus eleganter gelöst:

Factual errors: When searching for Praetorian, Angela searches for the owner of IP address: 24.75.345.200 This address would be impossible on the Internet because no subnet address can be greater than 255. This is analogous to using an 8-digit phone number, not one starting with 555; there are validly formed addresses that could have been used instead.
Continuity: When Angela is searching for the Praetorians on the computer at the Cathedral office the IP address that first pops up is: 75.748.86.91. A close-up of the IP address shows it as: 23.75.345.200

 
Aber natürlich ist das Nachstellen von Internetszenen viel zu aufwendig, deshalb engagiert man ja keine Schauspieler sondern filmt mal so drauf los Passanten und schneidet daraus denn den Film …

Nicht amtlich?

Lustig. Bei der Recherche, was es mit dem komischen Logo auf sich hat – übrigens, ich denke bei »Ruhr 2010« in erster Linie an einen Kongreß zur Krankheit namens Ruhr (vielleicht in Anlehnung an die »Agenda 2010« ein Kongreß über Optionen des sozialverträglichen Frühablebens?), aber ich bin ja auch nicht von hier oder dort –, stieß ich auf das NRW-Wappenzeichen:

Runderlaß des Innenministers Nordrhein-Westfalen
v. 17.2.1984 I B 3/17 – 62. 10
1. Von verschiedener Seite, insbesondere von Verbänden, Vereinen und Firmen, ist wiederholt der Wunsch geäußert worden, das Landeswappen verwenden oder abbilden zu dürfen, etwa als Kennzeichen der Zugehörigkeit zu Nordrhein-Westfalen oder der Verbundenheit mit ihm oder als Herkunftszeichen für Handelsprodukte. Diesen Anliegen kann regelmäßig nicht entsprochen werden, weil das Landeswappen nach seiner historischen und rechtlichen Funktion grundsätzlich staatlichen Stellen vorbehalten ist (Par. 1,2 der Verordnung über die Führung des Landeswappens vom 15. Mai 1956 (GS. NW. S. 140), zuletzt geändert durch Verordnung vom 17. Februar 1984 – SGV. NW. 113 -). 2. Gleichwohl soll dem bestehenden Bedürfnis, die Verbundenheit mit dem Land Nordrhein-Westfalen durch Verwendung eines Symbols zum Ausdruck zu bringen, entsprochen werden. Zu diesem Zweck erteile ich gemäß Par. 1, Abs. 2 der Verordnung über die Führung des Landeswappens folgende allgemeine Genehmigung: Zur Verwendung durch jedermann gebe ich das nachfolgend abgebildete “NRW-Wappenzeichen” frei. Das NRW-Wappenzeichen kann entweder in den Landesfarben (Abb. 1) oder in Schwarz-Weiß (Abb. 2) verwendet werden. Dieser RdErl. ergeht im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten – Chef der Staatskanzlei – und den übrigen Ministerien.

 
Das orginäre Wappen verfügt über ein filigraneres Roß und insbesondere nicht diese schwarzen Einfassungen. Aber irgendwie … kam mir grade diese kontourreiche Fassung bekannt vor.
Und richtig: Die netten Schreiben der lokalen Finanzverwaltung vulgo Finanzamt tragen, glaube ich, als unterlegtes Pseudowasserzeichen dieses Wappenzeichen.
Hmm, das zu verifizieren ist heutzutage ja relativ unaufwendig; einmal einscannen, Rahmen drum ziehen, Vorlage auf Ziel zurecht-sizen, reinkopieren und mit der Transparenz der verschiedenen Ebenen spielen … Und voilà, ich glaube, ich habe Recht, es ist mit ziemlicher Sicherheit das NRW-Wappenzeichen und eben nicht das Landeswappen NRWs, welches die Schriftstücke des Finanzamtes Gütersloh zieren.
Da ich bislang davon ausging, daß das Finanzamt durchaus zu den »staatlichen Stellen« gehört: warum die Jederman-Version statt des Originals? Sind die Briefe vielleicht gar nicht echt? ;)

Cyb^WEvonik

Hmm. Über den neuen Namen der RAG – Evonik – mag man ja geteilter Meinung sein; aber ob das Logo nun wirklich so intelligent gewählt wurde‽
In einer letztjährigen Episode der BBC-Serie »Doctor Who« jedenfalls wurde ein ziemlich ähnliches Logo, ein stilisiertes »c«, verwendet — und wer diese Folge gesehen hat, wird beim Evonik-»e« sicher ins Grübeln kommen, denn Cybus Industries ist nicht in erster Linie nett …
Zu viel sei nicht verraten, aber Logo und Firma in der Serie sind verbunden mit einer Organisation, die aus denkenden Menschen stumpfe Cybermonster bastelt — ob das wirklich die intendierte Message ist, also, ich zweifle daran ja …

Evonik-Bild via Pottblog.

Cute!

Herrlich. Lange micht mehr so gelacht ;)
My first iPhone Bill!

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Ganz unbekannt kommt mir das ja nicht vor; in den frühen 90er Jahren hatte einer meiner Rechner mal die Ehre, als hamburg.pop.<insert isp-long-gone here>.net zu firmieren — hinter einer ISDN-Wählleitung, Verbindungsaufbau on demand. Und natürlich war, da eigentlich mein privater Anschluß, Einzelverbindungsnachweis aktiviert.
(Das Ganze war eine rein-raus-Geschichte für einen Event, der wahre hamburg.pop.<won’t tell>.net war leider noch nicht einsatzbereit.)
Die Telekom hat es aber mit Eleganz gemeistert: die Abrechnung kam jenes Mal als Päckchen, mit sicher an einhundert Seiten, auf der jede abgehende Verbindung zur Zentrale mit ihrer kurzen Verbindungsdauer (damals kostete eine Stunde Fernzonengespräch noch um die 20 D-Mark — in der Nacht!) protokolliert war. (Nein, ich habe die Rechnung nicht auf jeden Einzelposten hin überprüft, sondern schnellstens von der Zentrale das Geld anweisen lassen, denn die Rechnung war eher vierstellig …)
Hachja. Damals … Irgendwann muß ich mal einen detailierten Nachweis über meine mobilen IP-Verbindungen bei o2 bzw. Vodafone anfordern ;)