FONIC entblogt?

Lustig, worauf man so stößt. Einträge bei handy-blogg.de deuten darauf hin, daß es mal ein FONIC-Blog gab:

also ich würde mich freuen, wenn sich hier jemand mal zu fonic äußern könnte der selbst Kunde ist …!
#1 mark (Homepage) am 12.09.2007 16:42 (Antwort)

Ich habe mir die Karte gekauft und kann nur sagen (schreiben) niemand braucht mehr einen Vertrag, außer er sieht den Vertrag als kostenlosen Kredit.
9,9 Eurocent bietet kein Netzanbieter für Gespräche zu anderen Mobilfunknetzten. Noch eine O² Genion S- Karte dazu und ab 3 Eurocent kann ins Festnetzt gequatscht werden.
Gruß Gerd
#1.1 Gerd am 13.09.2007 14:53 (Antwort)

 
hi,
es freut uns, dass Ihnen unser produkt gefällt.
wenn sie noch mehr erfahrungsberichte und informationen über FONIC bekommen möchte, schauen sie doch mal auf www.das-ist-die-wahrheit.de
auf dieser internet seite stellen wir einen blog und einige media-downloads zu fonic und der aktuellen werbekampagne zur verfügung.
würde uns freuen, wenn sie vorbeischauen würden.
ihr FONIC team
p.s. da gibt es auch ein gewinnspiel ;-))
#2 Michael (Homepage) am 13.09.2007 22:50 (Antwort)

Na, Sie an sogar das FONIC-Team liest meinen Blog.
#2.1 Thomas (Homepage) am 13.09.2007 23:47 (Antwort)

 
Natürlich,
Wenn wir das nicht tun würden, wäre die Blogaktion von uns ja nur ein Fake und nicht das was wir wollten. Uns interessiert die Meinung der Blogger und natürlich unserer Kunden. :-))
Viel Spass beim telefonieren
Ihr FONIC Team
#3 Michael (Homepage) am 14.09.2007 09:26 (Antwort)

Hi Michael,
das mit dem Fake habe ich nicht ganz verstanden, aber ist wahrscheinlich auch nicht so wichtig.
Mich würde mal interessieren, ob ein Partnerprogramm bspw. über zanox.de o. ä. geplant ist?
#3.1 Thomas (Homepage) am 14.09.2007 10:13 (Antwort)

 
Hallo Thomas!
Es gibt ein Affiliate Programm, wobei im Moment noch in geschlossener Form. Ab nächsten Jahr ist ein offenes Programm geplant.
Hier dazu der folgender Link: http://www.das-ist-die-wahrheit.de/blog/?p=22#comments
Wenn Sie Interesse haben und mehr Informationen wünschen, bitte einfach an Herrn Muss von der Plannet wenden.
Grüße
Ihr FONIC Team
#4 Michael (Homepage) am 14.09.2007 10:17 (Antwort)

 

Der Link führt heute nach einer offensichtlich kruden mod_rewrite-Attacke zu http://www.fonic.de/html/#comments und zeigt augenscheinlich die FONIC-Homepage.
Irgendwie war das entweder keine große Aktion oder es ist schlicht an mir vorbeigegangen (gut, persönlich empfinde ich das Kommen und Gehen von Mobilfunkdiscountern jetzt auch nicht sooo richtig spannend, zumal sie sich ja meist nur um Zehntelcent unterbieten — dieses Spielchen ist ja im aktuellen Jahrtausend schon bei Festnetz-mit-Vorvorwahl sowie den Schmalband-Internetzugängen praktiziert worden).
Eine Google-Suche erhellt mich dann etwas, es gab da offensichtlich eine Aktion, Centurio wollte dann aber nicht in Vorleistung treten bei einem kostenlosen Mobilfunkkartentest …
Schnee von gestern (gab’s da Schnee?); was ich bemerkenswert finde und hiermit für die Nachwelt festhalten will, ist eben die Tatsache, daß das besage Blog nicht mehr existiert. Es wurde – so empfinde ich es –, augenscheinlich von einer beauftragten Agentur, also für den Start von FONIC mal eben ein Blog für den Web2.0-Anschein aufgesetzt, ein paar Blogger angeschrieben und nach einem Vierteljahr gibt’s das Blog auch schon nicht mehr. (Die Mobilfunkmarke gibt’s noch, ob sie mittlerweile richtig abrechnen kann, weiß ich nicht.)
Ob wohl der Vertrag mit der Agentur ausgelaufen ist? Oder ist ein Mobilfunkdiscounter einfach eben kein Produkt des Web2.0 und ein Blog daher mehr so über?
Funktionieren kann eine solche Aktion nur, wenn Blogger sie auch bebloggen (gesucht wird Öffentlichkeit, Berichterstattung); vielleicht sollte man daher etwas derart offensichtliches zukünftig totschweigen? Ich meine, hey!, über eine SIM eines Discounters des viertgrößten der Vier deutschen Mobilfunkbetreiber, was sollte da überhaupt zu bebloggen sein? Die Netzabdeckung ist bekannt. Die grundlegende Funktion eines Mobiltelefons sollte ebenfalls bekannt sein, die Rufnummern kommen aus dem O2-Range (012 oder 032 wäre mal innovativ ;)). Ok, MMS könnte man testen – sofern man kein iBrick hat (was aber eines der Konzernmutter von o2 Germany sein müßte, damit es im deutschen o2-Netz funktionierte) –, und sonst?
Viel Lärm um nichts, IMHO. (Sollte ein FONIC-Nutzer mitlesen, wäre ich über einen Kommentar, ob die Abrechnung mittlerweile auch die Nachkommastellen umfaßt, dankbar.)

Zufälle gibt's …

…, die gibt’s gar nicht. Wie Spiegel Online berichtet, gibt es Verzögerungen bei der Zustellung von Briefpost — das Wachstum ist sicher jahreszeitlich vollkommen unvorhersehbar gewesen.
Reiner Zufall ist es denn wohl auch, daß grade jetzt, während Springer seinen Ableger pin u. U. in die Insolvenz zu schicken überlegt, also ein potentieller Konkurrent die Segel zu streichen beginnt, die der Noch-Monopolist mal wieder sich als wenig leistungsfähig präsentiert.

GAU abgewendet

Ich habe nicht mitgemacht; und offensichtlich dann auch sonst nicht soviele, wie von Energieversorgern befürchtet — und diesmal fürchteten jene sich vorgeblich nicht einmal um die eigene Kasse sondern um nichts geringeres als die Stabilität der europäischen Stromnetze.
Ob diese Warnung zu geringerer oder eher sogar mehr Teilnahme geführt hat — wir werden es nie erfahren.
Aber fest steht wohl, daß es nicht zu den befürchteten »größeren Störungen im Netz« gekommen ist. Und was hat die Aktion nun gebracht? Friert das Eis an den Polen jetzt wieder?
Vielleicht ein nettes Symbol; aber wie auch beim Autofahren, ohne Verbot hilft nur die Kostenschraube, und an der drehen, zu primär ihrem Wohle, die Konzerne ja schon länger.
Back to the Steinzeit? Energiebezugsscheine für Hartz-IV-Empfänger? Computerverbot für Minderjährige? Oder verdrängt demnächst Weihnachten das Thema wieder von dem medialen Mittelpunkt?

Danke.

Hachja, als Minderheit – sprich: Nutzer nicht des Mainstream-OS und dessen Krebsge- schwürauswuchses (aka »Browser«) – hat man doch immer wieder Erfolgsmomente.
Danke, Adobe, daß Du mich vorsorglich davor bewahrst, sinnlos Zeit in Browsergames zu versenken, die die Grafikleistung meiner Kiste wahrscheinlich eh’ überfordern.

Endlich reich‽

Sie sind damit gewinner von: EUR 715, 810,00
(SIEBEN HUNDERT FUNFZHEN TAUSEND
ACHTHUNDERT UNO ZEHN EURO.) Die summe
ergibt sich einer gewinnausschuttung von EURO:
16,621,340,00 (SECHZEHN MILLIONEN
SECHSHUNDERT EINUNDZWANZIG TAUSEND
DREI HUNDERT UND VIERZIG EURO) Die summe
wurde durch 27gewinnem aus der glieichen
kategorie geteilt. HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!

 
Yessss! Endlich!
Wobei … Ich habe doch nie im Ausland, geschweige denn in Spananien, an einer Lotterie teilgenommen?

Alle gewinner werden per computer aus 45.000
namen aus ganz europa ,asien, australien und
amerika als teil unserer Intemationalen
promotion programms ausgewahlt, Welches wir
einmal im jahr veranstalten. Bitte kontaktieren
sie unseren auslands sachbearbeiter bei
der sicherheitfirma MUTUA SECURITAS SA.
Tel:0034 XXXXXXXXX Fax: 0034 XX-XXXXXX
Bitte denken sie daran, jeder gewinnanspruch
muss bis zum 05/12/2007 Angemeldete sein.

 
Intemational. Ja, nee, iss klar, Leute. *grummel* Und ich dachte, ich hätte wirklich mal abgesahnt ;)

Received: from smtpoutwbe01.prod.mesa1.secureserver.net (smtpoutwbe01.prod.mesa1.secureserver.net [208.109.78.112])
by famine.uu.org with SMTP id lAKN9xbL018433
for <WONTTELL-alias@uu.org>; Wed, 21 Nov 2007 00:10:05 +0100

Seufz. Relevante Dinge, wie die T-Rechnung Online, scheitern an der Absenderverifikation, aber sowas kommt durch :(

Zeichen der Zeit?

Lange Zeit stand der Linux-Nutzer ja doch bei Peripheriegeräten im Regen … Nun, dies zumindest scheint mehr und mehr zur Ausnahme zu werden; Konica-Minolta z. B. bietet die Treiber selbst direkt zum Download an.
Und auch HP unterstützt die Treiberentwicklung für Linux, sogar in Richtung der vollständigen Unterstüzung der All-in-one-Geräte (ein HP OfficeJet der 5600er Serie war übrigens per xsane für das Scannen zuständig).
Selbst meinen Canon, den ich initial einzig zum CDs bedrucken (von Windows aus) anschaffte, kann ich schon heute ausreichend für bestimmte Drucke von Linux aus ansteuern; sollte tatsächlich ein Sinneswandel, endlich, stattfinden?

Multics und die alten Säcke

Bull gibt die Multics-Quellen frei. »Multics?« mag der geneigte Leser fragen, vielleicht sogar »ist das eine neue Linux-Distribution?«
Nein. Nicht mal nicht ganz, eher mehr so in Richtung Genesis: zwei, drei dicke Wälzer später könnte man von Minix zu reden beginnen …
Also, Multics ist ein OS. Und für mich integraler Teil der Legenden um die Unix-Entstehung; was ich dann bis gestern allerdings nicht wußte ist, daß Multics nicht nur in den späten 60ern kurz existierte sondern auch nicht nur damals nicht beerdigt wurde sondern noch bis ins aktuelle Jahrtausend in Benutzung war.
Irgendwie merkt man daran dann doch, daß die erste Mondlandung und damit das eigene Geburtsjahr lange, lange her sind. Kurzweilige Infos rund um Multics, inklusiver einiger Richtigstellungen von Legenden, finden sich bei multicians.org.

Das Internet, das Klima – und DerWesten.de

Déjà-vu? Irgendwie ist mir so, als ob ich diese super Story über das Internet als Klimakiller schon mal gelesen habe – bevor sie Freitag auf derwesten.de auftauchte. Nunja, da mangels dortiger RFC-Konformität mir ein Account bei derwesten.de verwehrt bleibt, halt hier, quasi ein externer Kommentar:
Liebe Redaktion im Westen, was ist das jetzt, Nachrichtenrecycling? Diese hybschen Rechenexempel kursierten doch schon Anfang und Ende August, im September und Oktober durch den deutschen Bit- und auch Blätterwald.
Interessant finde ich allerdings die durchaus unterschiedlichen Zahlen — August, Zeit:

Das verblüffende Ergebnis: Die virtuellen Stellvertreter der Spieler leben, was ihren Energiekonsum angeht, auf großem Fuß. Geht man vom Stromverbrauch der 4.000 Second-Life-Server und von 12.500 zu jedem Zeitpunkt rund um die Uhr »lebenden« Avataren aus, dann braucht der virtuelle Mensch so viel Strom wie ein echter Durchschnittsbrasilianer.

 
September, Welt:

Falsch. Ein virtueller Second-Life-Mensch verbraucht mehr Strom als ein durchschnittlicher Brasilianer. Der US-Blogger und Buchautor Nicholas Carr hat die Ökobilanz der Avatare durchgerechnet. Berücksichtigt man den Stromverbrauch der Spieler-Computer und der 4000 Second-Life-Server, so ergibt das einen Jahresverbrauch von 1752 Kilowattstunden pro Avatar. Für den Planeten ist das bitter: Jedes Jahr produziert eine virtuelle Identität 1,17 Tonnen des Klimakillers CO2.

 
Oktober, Spiegel:

Dagegen hat ein Avatar in “Second Life” weitaus größeren Appetit. Die Firma Linden Lab betreibt zurzeit 2000 Server, um 36.000 Nutzern gleichzeitig ein zweites Leben zu ermöglichen. Ein einziger Avatar kommt dabei auf 195 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das sind 120 Kilogramm CO2. “So viel wie ein Mensch in drei Monaten ausatmet”, rechnet Rolf Kersten vor.

 
November, WestEins Derwesten:

Viel schlimmer ist die Energieverschwendung, die nutzlose Internet-Spielwiesen – allen voran “Second Life” – verursachen. Man schätzt, dass jeder virtuelle Stellvertreter eines Spielers jährlich genau so viel Strom verbraucht und Kohlendioxid produziert wie ein Single aus Fleisch und Blut im selben Zeitraum. “Ein Avatar im Second Life”, sagt Dietlinde Quack vom Freiburger Öko-Institut, “verbraucht im Jahr 1700 Kilowattstunden. Das ist genau der Verbrauch, den ein privater Einpersonenhaushalt an Strom benötigt.”

Quelle: DerWesten.de

 
Sicherlich kostet dieser ganze Zinnober einiges an Ressourcen — insbesondere Strom. Aber weder teile ich die Brandmarkung von Geschäftsmodellen wie dem vom Linden Labs als »nutzlose Internet-Spielwiesen« noch steht es Euch ja wohl zu, hier den Stab zu brechen, nicht wahr? Wie sieht denn die Energiebilanz vom neuen Portal DerWesten.de aus? Wieviele Tonnen CO

[sub]2[/sub]

werden zusätzlich durch die mit DerWesten.de direkt zusammenhängenden Aktivitäten mehr emittiert, wieviel bleibt nach Gegenrechnung der Abschaltung alter Systeme (die wurden doch abgeschaltet, oder gibt’s nur den Redirect und gut?) an Mehr- oder Minderemission übrig? Wieviel Prozent der Infrastruktur bedient sich denn (lt. Herstellerangabe) resourcenschonender Komponenten, z. B. Suns »CoolThreads«? Wieviel Energie verbraucht die Generierung der Hauptseite von DerWesten.de – Tomcat frißt mehr als ein reiner Apache, würde ich mal schätzen?
Butter bei die Fische, wenn man schon andere anschwärzt, werden diese Daten ja – bei guter Recherche wäre das ein Muß – schon vorliegen. Oder sollte auch DerWesten.de ein Klimakiller sein?
Und wie teuer – unter Klimagesichtspunkten – ist denn nun ein Second-Life-Avatar, eine eBay-Aktion oder eine Google-Suchanfrage?
Spiegel online behauptet »etwa acht Wattstunden Strom benötigt die Suchmaschine, um den User daheim am Rechner mit einer Ergebnisliste zu versorgen«, DerWesten.de überbietet mit »schon eine einzige Suchanfrage bei Google kostet durchschnittlich so viel Strom, wie eine 11-Watt-Energiesparlampe in einer Stunde verbraucht«; nur, damit wir auf dem gleichen Stand sind, ein Watt über eine Stunde entspricht einer Wattstunde, richtig?
Die Welt hat sich da übrigens nicht festgelegt, sondern orakelte mehr: »Ergebnis: Jede Suchanfrage braucht so viel Strom, wie eine Energiesparlampe in einer Stunde.« (Lustig, der Booster hier, der von der Lichtausbeute einer 100W-Birne das Wasser reichen können soll, schluckt, IIRC, 21 reale Watt; meine LED-Einsätze hingegen, bei allerdings deutlich weniger Helligkeit, nur eines.)
Selbst die Zeit, die zeitlich dieses Thema vielleicht losgetreten hat, war da mehr so unspezifisch: »Tatsächlich aber schluckt, das hat die New York Times einmal ausgerechnet, schon die einzelne Suchanfrage bei Google so viel Strom wie eine Energiesparlampe in einer Stunde.«
Auf den Punkt bringt es aus meiner Sicht ein undatierter (»Letzte Änderung am: 05.11.2007, 16.24 Uhr«) Artikel beim SWR:

Dabei soll das Internet als Klimakiller genauso schlimm sein, wie Fliegen. Anno Knüttgen aus der SWR-Umweltredaktion ist diesen Gerüchten mal auf den Grund gegangen.
Der Vergleich klingt beeindruckend: Ein Avatar, also ein künstlicher Mensch, im Computerspiel Second Life verbraucht knapp 1800 Kilowattstunden Strom pro Jahr – mehr als ein lebendiger Mensch in Brasilien. Seriös sind solche Rechnungen nicht. Wer wie lange das Internet nutzt und wie viel Strom welcher Rechner für die Übertragung welcher Datenmengen verbraucht – das alles müssten wir wissen, um den Stromverbrauch und damit den durch das Internet verursachten CO2-Ausstoss auszurechnen. Darüber gibt es keine verlässlichen Daten.

 
Auf welcher Berechnungsgrundlage basieren dann aber die angeblichen 11 Wattstunden einer jeden Google-Anfrage? Dicker Daumen?