Ubuntu 8.04 »Haariges Hängebauchschwein« considered broken beyond repair

Danke …

wusel@brick:~$ xine "xvdr://my-net-pvr1.local#nocache;demux:mpeg_block"
This is xine (X11 gui) - a free video player v0.99.6cvs.
(c) 2000-2007 The xine Team.
[32513] [input_vdr] write_control failed (poll timeout or error)
[32500] [input_vdr] write_control aborted
[32500] [input_vdr] (ERROR (xine_input_vdr.c,959): Resource temporarily unavailable)

Beeindruckend. Demnach habe ich den einen Bug schon mal nicht, bei mir tut’s einfach seit dem Ubuntu-Upgrade auf die Haarige Hurenkugel (8.04 LTS) grundlegend nicht.

wusel@brick:~$ vdr-sxfe xvdr://my-net-pvr1.local
[...]
[454] [input_vdr] UDP:19-34 missing, requested re-send for 0 frames
[454] [input_vdr] write_control failed (poll timeout or error)
[454] [input_vdr] UDP:19-41 missing, requested re-send for -1 frames
[455] [input_vdr] read_block: no data source, returning NULL
[432] [vdr-fe] xine_event_cb: XINE_EVENT_UI_PLAYBACK_FINISHED
[452] [input_vdr] XINE_EVENT_UI_PLAYBACK_FINISHED
[425] [input_vdr] write_control aborted
[425] [input_vdr] (ERROR (xine_input_vdr.c,959): Resource temporarily unavailable)
[425] [input_vdr] Connections closed.
Terminating...

[ ] Toll.
Offensichtlich plagt mich, unter anderem, Ubuntu-Bug #197400:

Whenever I press a key, the thing dies.

 
Leider gehen mir auch grade die Alternativen aus:

root@brick:~# apt-get dist-downgrade
E: Invalid operation dist-downgrade

[X] Mist.

Transparenz ade?

Komisch, die Suche bei bundestag.de zeigt einen Artikel aus 2001 über ‘ne Webcam im Büro eines Abgeordneten:

Blick ins Abgeordnetenbüro
Die Kamera ist immer dabei.
Hans-Joachim-Otto, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion überrascht mit einem ungewöhnlichen Internetauftritt. Auf größtmögliche Transparenz bedacht, installierte der Abgeordnete eine Live-Webcam in seinem Büro, […]

 
Auf der verlinkten Website allerdings findet sich augenscheinlich kein Link mehr auf jene Webcam — nach sieben Jahren ist für Herrn Otto wohl Transparenz nicht mehr so wichtig?

Äpfel und Pinguine

Vielleicht habe ich in meiner Sturm- und Drang-Zeit als Amiga-Jünger doch mehr gelitten, als es den Anschein hatte; jedenfalls bin ich bislang, was ich erstaunlich finde, von jeglichem Apple-Hype unberührt geblieben.
Ah, halt, nicht ganz; einen Nachmittag lang war das iPhone bei seiner Vorstellung für mich ein MUST HAVE — das hielt dann allerdings auch nur bis zum Studium der technischen Features an. Denn für ein überholtes Radio (2G only – innovativ geht anders), Hardware mit Knebelvertrag und Netzbindung (D1 ist nun einmal (zu) oft für mich das falsche Netz) und uegeknöpfter Software mit erlesenen Minderleistungen (kein MMS? Wieder: innovativ geht anders) zahle ich schon lange keinen saftigen hipper-Hersteller-Aufschlag mehr.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht – mehr? – Apple-kompatibel … Jedenfalls fällt es mir schwer, mich mit neuen Softwarezwängen abzufinden – zumal, wenn der Hersteller mir ungefragt Software unterjubeln würde, deren Installation ich gar nicht bestellt habe. Letzteres ist für mich schlicht digitaler Hausfriedensbruch. Schlimm finde ich dabei insbesondere, daß Apples Prinzip der Kundennnötigung zu Safari aufgeht. Über einen ins OS integrierten, kostenlosen Browser regte die Politik sich noch auf und zerrte Microsoft nach Jahren – das Kind war im Brunnen schon zur Unkenntlichkeit verwest – vor den Kadi; Apple (und Adobe und viele andere) läßt man mit der Unsitte, Softwarebundles zu installieren, auch wenn der Kunde nur ein bestimmtes Subset der Anwendungen haben will, gewähren. Apples Zwangsinstallation von Safari – anfäglich gar noch in Widerspruch zu Apples eigenen Lizenzbedingungen – erscheint mir besonders perfide: Erst mit Apples iTunes wird das iBrick zum iPhone — und diese potentiellen Millionen von Windows-Nutzern, die zwangsweise iTunes installieren müssen, mißbraucht Apple auch noch zur Aufhübschung des Marktanteils des Apple-eigenen Browsers. Die Versuchung war wohl zu groß, was, Steve?
Unverständlich wird mir wohl auf Dauer bleiben, warum Apple-Nutzer für Dinge, die es als Open-Source gibt, …

root@brick:~# apt-get install curlftpfs
[...]
0 upgraded, 1 newly installed, 0 to remove and 57 not upgraded.
Need to get 24.7kB of archives.
After this operation, 98.3kB of additional disk space will be used.
Get:1 http://archive.ubuntu.com hardy/universe curlftpfs 0.9.1-2 [24.7kB]
[...]
Setting up curlftpfs (0.9.1-2) ...

… wie selbstverständlich bereit sind, Geld zu bezahlen. Mal abgesehen davon, daß sich die sshfs-Befehlszeile zum Mounten meines Repositories für blogdoch auch als Gnome-Launcher verikonifizieren ließe und der sshfs-Mount natürlich auf dem Desktop erscheint — warum muß für alles und jedes eine GUI da sein? Meine Bilder für blogdoch erstelle ich mit Gimp (Zuschnitt, ggf. Ausblendungen) und einer Kommandozeile für ImageMagick — »convert«, um genau zu sein. Und auch dieses könnte ich GUIfizieren, doch wozu?

Paketgeschwindigkeit

Verglichen mit dem Kollegen vom pottblog sind meine Zustellungsprobleme eher so langweilig. Die DHL-Fahrerin versteckt Paketsendungen unauffällig auf der Terrasse und verzichtet, damit niemand auf dumme Gedanken kommt, konsequent auf den Einwurf von Hinweiszetteln — sofern ich denn eine Trackingnummer vorab erhalten habe, gucke ich, wenn dort »ausgeliefert« gemeldet wird, also abends mal auf die Terrasse nach auffällig unauffälligen Kartons. Habe ich keine Trackingnummer erhalten … fluche ich still in mich hinein. GLS, UPS, DPD oder auch Hermes allerdings geben Pakete gerne in der Nachbarschaft ab, gewährt ihnen auf das summarische Klingeln bei allen Parteien niemand Einlaß — letzteres klappt glücklicherweise meistens, so daß ich auch hier keine Zettel, wohl aber mein Paket vor der Wohnungstür abends vorfinde.
Nur verstanden, warum mein Garten bei DHL »Lieselotte« heißt, das habe ich noch nicht. Wäre es nicht einfacher für DHL, das Paket im Garten zu deponieren und einen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten zu werfen, anstatt jemanden mit hiesiger Anschrift zu erfinden, der dann, mit kindsgleicher Unterschrift, den Empfang quittiert — hier in der Straße aber gar nicht gemeldet ist?
Aber eigentlich bin ich ja ein zufriedener DHL-Kunde; der Transport ist – sofern der Absender das Paket wirklich auf die Reise schickt und dies nicht nur in seiner EDV plant – flott, selten über einen Tag quer durch die Republik — Destination Sietland eingeschlossen. Die Auslieferung erfolgt, wie beschrieben, fast immer problemlos und direkt, auch wenn hier grade persönlich niemand anwesend ist — und durch die Überwachungskameras im Garten kann ich zumindest nachvollziehen, sollte ein Dritter mir meine Pakete mopsen. Nur was in dem Fall wäre – »Lieselotte« unterschreibt, aber ich finde kein Paket –, das herauszufinden dürfte nicht erstrebenswert sein …

Stümper

Apr 30 09:50:03 famine smf-sav[26099]: sender check failed: <shop@buhl.de>, 62.159.27.99, mailto.buhl-data.com, [00:00:11]
Apr 30 09:50:03 famine sendmail[18147]: m3U7njgl018147: Milter: from=<shop@buhl.de>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Apr 30 09:50:03 famine sendmail[18147]: m3U7njgl018147: from=<shop@buhl.de>, size=9445, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=mailto.buhl-data.com [62.159.27.99]

Narf. Warum gibt es derlei Checks nicht auch für den Briefkasten? Wobei … bei der Schneckenpost hat Buhl komischerweise einen ordentlichen, zustellbaren Absender angegeben. Go figure …

Amazon Marketplace und die Versandkosten

Coole, durchaus günstige Angebote gibt es in Amazons Marktplatz. Aber leider ist eine Bestellung dort nicht anzuraten:

Versandkosten bei Amazon.de Marketplace
Die Höhe der Versandkosten richtet sich nach der Art des Artikels, den Sie erwerben und nach dem Land, in das Ihre Bestellung gesendet wird.
Die Versandkosten werden pro Artikel berechnet. Sie haben hier nicht wie bei direkt von Amazon.de bestellten Artikeln die Wahl zwischen Komplett- und Einzellieferung. Auch das Angebot der Frei-Haus-Lieferung ab einem Bestellwert über EUR 20, 00 gilt hier *nicht*, auch dann nicht, wenn Sie Ihre Marketplace-Bestellung mit einer Amazon.de-Bestellung kombinieren.

 
Dieses käuferunfreundliche Abrechnungssystem führt dann zu Versandkosten in fast doppelter Höhe des Warenwertes — wer, der wenigstens halbwegs im Besitz seiner geisten Kräfte ist, kauft dort ein‽

Regen & Traufe

(10:16:55 AM) twitter: (tiboralthans): facebook gibts ja jetzt auf deutsch…bye bye studivz – wurde aber auch langsam mal zeit…

 

Trügerische Sicherheit (Update)

Ubuntu Linux sicherer als MacOS X und Windows Vista Ultimate? Klar, liest man als Linuxer gerne, aber auf die Details kommt es an:

Besonders übel erging es dem Apple-System in Form eines MacBook Air, das innerhalb von 2 Minuten gehackt wurde, indem eine offene Sicherheitslücke im Safari-Browser ausgenutzt wurde.

 

[…] konnte ein System mit Windows Vista Ultimate und installiertem Service Pack 1 hacken, nachdem eine aktuelle Version von Adobes Flash auf dem Rechner installiert wurde. In Adobes Flash steckt ein Sicherheitsleck, das bislang nicht geschlossen wurde und zu dem bislang auch keine weiteren Informationen vorliegen

 
Ich denke, Zweierlei ist klar:

  1. An zeitnaher Installatiion aller(!) verfügbaren Sicherheitsupdates führt – auch bei (Ubuntu) Linux – kein Weg vorbei.
  2. Auch installierte Zusatz- oder Drittherstellersoftware kann ein eklatantes Sicherheitsproblem herbeiführen — generell auch unter (Ubuntu) Linux.

Kurzum: Schöner Test, nette Publicity — aber leider geringe allgemeine Aussagekraft, IMHO. Jedes Massen-OS zumindest ist, über die Zeit oder durch Zusatzsoftware, knackbar — und je nach Statistik ist ein auf Linux aufsetzender Webserver zum Beispiel nicht zwingend sicherer als einer unter einem anderen OS … (Wobei man sicher auch munter darüber streiten kann, ob gehakte 0,3 Prozent von 80 Millionen Websites wirklich schlechter ist als 0,2 Prozent von 56 Millionen. Wie heißt es? »Traue keiner Statistik, …«)
Update, 2008-04-05: Wie sich mittlerweile herausstellte, wurde das Ubuntu-Laptop nicht nur nicht gehackt sondern nicht einmal der Versuch dazu unternommen. Security by ignorance, das hat nun (Ubuntu-) Linux nun eigentlich auch nicht verdient … allerdings halte ich das nun nicht gleich für eine Verschwörung ein Gerücht — publicityträchtiger ist sicherlich der Hack von dem für seine erweiterte Sicherheit beworbenen und ob der damit angeblich zusammenhängenden chronischen Sicherheitsabfragen haßgeliebten Vista oder der erstaunlich flotte Hack der – ja eigentlich auch auf vermeintlich sichererem Unix-Kern aufbauenden – MacOS-Büchse.