Wolkenbruch

Nachdem es sich heute morgen langsam einzuregnen begann, kam es heute abend dann wieder zu einem stärkeren Regen, ausreichend, den Satellitenempfang zu verunmöglichen.
Runde 12 l/m² hat es seit 20 Uhr geregnet — mit 24 l/m² in den letzten 24 Stunden nähert sich die Menge an Niederschlags dem bisherigen Maximum des 18.01.2007 …
Die Vorhersagen lassen erahnen, daß jetzt die Zeit ist, die Vorräte an Sonnencreme aufzustocken – mit ausreichend Zeit, auch auf Sonderangebote warten zu können.

Update (20070508 22:25):

Es wurden letztlich gut 30 l/m² an diesem Tag, nicht schlecht, Herr Specht.

I'm getting wet in the rain …

Schöne Bescherung. Erst zu spät für einen vorderen Parkplatz gekommen, morgens auf eine Jacke verzichtet nach den warmen letzten Wochen – und dann schüttet es zum Dank wie aus Eimern zum Feierabend.
Petrus, komm’ Du mir lieber nicht mal mit Netzwerkproblemem …

Klimawandel?

Hmm. Trockener April. Lt. meiner Orca-basierten Aufzeichung der Daten meiner Wetterstation, hat es in KW 14 (hmm, ich gestehe, ich habe bislang nicht überprüft, ob diese Angabe überhaupt der maßgeblichen Norm ISO 8601 genügt — aber Excel tut das eh’ nicht, why bother?) zuletzt Niederschlag hier in Gütersloh‐Süd gegeben. Und man hört ja allenthalben von der schlimmen globalen Erwärmung (hätte ich nicht Immobilien als auch Freunde und Verwandte im Norden, fände ich den Gedanken, die Küste demnächst schon in Porta Westfalica zu haben, durchaus reizvoll). Und wie mir meine Pumpe neuerdings bestätigt, läuft unser bei Einzug gespülter Brunnen auch langsam leer (die Abschaltung wg. unter 400 l/h löst im 5‐Minuten‐Takt aus) …
Aber ist es wirklich dermaßen ungewöhnlich, 4 Wochen ohne Niederschlag im April in Deutschland? Laut dem UN‐Bericht ist eine Klimaänderung nicht mehr aufzuhalten, nur noch abzumildern. Insofern mag das aktuelle Wetter einen Vorgeschmack geben auf Deutschland im Jahre 20XX, lt. tagesschau.de wird in besagtem Bericht dargelegt, daß »die globale bodennahe Mitteltemperatur bis zum Jahr 2100 um 0,6 Grad steigen« werde — schon das ist unvorteilhaft. Allerdings weist mein Graph auch schon im letzten Jahr

[sup]*[/sup]

mehrwöchigen Nicht‐Niederschlag aus, ca. 2 Wochen jeweils im März und Mai 2006 …
Zugegebenermaßen ungewohnt sind aber Berichte über sowohl eine Wasserknappheit als auch Notstands‐Überlegungen vor Beginn des Sommers in anderen europäischen Ländern – zu sehen z. B. in der tagesschau vom 30.04.2007 …

… oder in verschiedenen Artikeln im Spiegel, auch über Auswirkungen für die Schifffahrt in Deutschland.

Update (20070505 07:50):

Pünktlich zum Morgenkaffee ist zu vermelden, daß es in Ostwestfalen zu regnen angefangen hat. Nicht unbedingt ergiebig (die gemessenen 1,0 mm (entspricht 1,0 l/m²) sind noch weit entfernt vom diesjährigen Maximum von 26,9 mm in 24 Stunden am 18.01.2007), aber immerhin. Die Frage ist nur, ob es sich hier nun April-typisch einnäßt oder der (Früh-)Sommer bald wieder durchstartet …

[sup]*[/sup] Natürlich reicht ein Jahr Rückschau nicht aus, um Wetterphänomene wirklich zu vergleichen. Absolut gesehen war dieser April 2007 unzweifelhaft der trockenste Monat seit Begin der Wetteraufzeichnung.

Gegendarstellung

Zum Artikel »Cord blogt nun auch. Gelegentlich.« monierte der Angesprochene die Formulierung »seinem ersten Blogartikel«. Er führt aus:

meine ersten Ergüsse in der Blogosphäre datieren aus einer Zeit als bloggen noch kein Hype war und auch noch nicht so hiess.

 
Nun gut, belassen wir es dabei – die Erörterung, ob etwas, was nicht so hieß denn das war, was heute so heißt, führte jetzt vielleicht doch zu weit.

(Daß ich Texte, wie sie heute blogdoch.net bereichern, weit vor der breiten Nutzbarkeit des Usenets in Deutschland – vor Erfindung des Web – schon verbreitet habe, in kleiner Auflage und standesgemäß gedruckt auf Zeitungspapier … Who cares. Nach einem langen und harten Tag auf dem Bau fehlt einfach die Kraft, sich auf diese Metadiskussion einzulassen ;))

Projektunblog

Ein Vierteljahr ist vergangen, außer Standbildern von Bauschutt tut sich nicht viel auf www.westeins.de (aus statistischen Gründen diesmal kein Link).
Wenn man aus dem »Projektblog« des seinerzeit gehypten WAZ‐Projekts »WestEins« auf die Aktivität hinter den Kulissen schließen darf, ist das Projekt mittlerweile sanft entschlummert. Wie zwischenzeitlich auch Lyssas Lounge, das ehemals vielverlinkte Blog der als inhaltlich verantworliche Macherin für WestEins verhafteten verpflichteten Frau Borchert.
Lediglich die Kommentare hauchen dem »Projektblog« noch etwas Aktivität ein — ich lasse die aktuell letzten hier mal als Screenshot für sich selbst sprechen:

Brückentag

Frage mich ja manchmal, was ich früher getan habe — vor dem Zuzug nach Ostwestfalen vor nunmehr über 8 Jahren kannte ich als fleißige Arbeitsbiene den Begriff »Brückentag« gar nicht … Und Montag genehmige ich mir mal wieder einen, wie es auch die Schule und der Kindergarten tun; sowas wiederum gab’s – damals, als das Abitur nicht unter 13 Schuljahren erreichbar war – zu meiner (niedersächsischen) Schulzeit auch nicht, die Schule hatte zu, wenn Ferien waren (oder wetterbedingt der Transport nicht hinreichend sicher gewährleistet werden konnte), nicht auch an irgendwelchen anderen, eben diesen »Brücken-«, Tagen.
Aber was soll’s; mein Wochenendprojekt konnte erfolgreich umgesetzt werden – nun habe ich auch in meinem, der Sonnenseite die Fensterseite bietenden, heimischen Arbeitszimmer und zeitweisen Home‐Office neben dem herkömmlichen 433‐MHz‐Wetterstatiönchen vom Grabbeltisch zwei mit einem Rechner verbunden 1‐Wire‐Temperatursensoren am Start … As time permits, werde ich diese Werte demnächst dann über blogdoch.net zugänglich machen.
Der – logische – nächste Schritt ist natürlich, für meine motion-getriebenen Outdoor‐Überwachungswebcams ebenfalls Temperatursensoren zu bauen und optimalerwise über nur ein USB-Kabel (d. h. über integrierten USB-Hub) Kamerabild und 1-Wire-Sensordaten abrufen zu können. Mal sehen, das nächste (Brücken‐) Wochenende ist ja nicht fern ;)

Wochenendprojekt

Nachdem es überraschend früh im Jahr schon (un-)erfreulich warm ist, hab’ ich mir für’s Wochenende Teile von Reichelt bestellt (Freitag gegen 8 Uhr bestellt, Samstag gegen 10 Uhr da — das ist mal Service), um an ein paar interessanten Stellen (Arbeitsplatz in $COMPANY, heimisches – nicht mehr absetzbares (*grrrrrr*) – Arbeitszimmer sowie den verschiedenen Räumen, wo Rechner von mir stehen, u. a. dem »Keller‐RZ«) Temperaturmessungen vorzunehmen.
Zwar habe ich schon eine Wetterstation WS3600 im Garten inkl. graphischer Auswertung, mir fehlen aber die Werte an verschiedenen Stellen im/am Haus und den oben genannten Stellen — bei Preisen von rd. 50,– EUR für fertige USB-Temperatursensoren, erscheint das selbst-löten doch mal wieder lukrativ. (Teile bei Reichelt ca. 10,– EUR, USB-to-Serial-Konverter bei Bedarf weitere 12,– EUR => weit unterhalb der Hälfte der Kosten der Kauflösung …)

s*VZ

Viel wurde hier und anderswo (Technorati und Gooooogle haben auch noch ein paar Fundstellen) im vergangenen Jahr zu und über die ehemalige Berliner Gruschel‐WG geblogt und geschrieben; mit der Übernahme durch den Holtzbrinck‐Verlag wurde es, vom Entrüstungs‐Blogsturm im Wasserglas bzgl. der neuen AGB mal abgesehen, eher ruhig.
Die drei Frührentner – von welt.de liebevoll als »ein Jungmanger, ein Verrückter und ein Technikfreak: die StudiVZ-Gründer Michael Brehm, Ehssan Dariani und Dennis Bemmann« betitelt –, treten nur noch selten in Erscheinung.
Nun denn, sie können ja auch eigentlich nichts rei dafür, jetzt Millionäre zu sein (ob sich Dariani nun einen Bentley gekauft hat oder nicht, ist da eher nebensächlich) – orginell war die Idee nicht (die hatte, samt Layout, Facebook vorher, und auf finanziellen Gewinn was die Unternehmung nicht getrimmt. Ob und wie Holtzbrinck, der neue Eigentümer, aus studiVZ, sei es die Limited oder das Portal, Geld rausholt, kann den Gründern (Dariani ist/wurde mittlerweile aus dem operativen Bereich ausgestiegen) mittlerweile eigentlich egal sein:

Vor einem Jahr tüftelten die Gründer noch zu dritt Tag und Nacht in Darianis WG-Zimmer in Berlin-Mitte. Heute sind sie Millionäre und beschäftigen 100 Programmierer, Kundenbetreuer und Marketingexperten. Im Januar kaufte der Holtzbrinck-Verlag die Netzgemeinde für eine Rekordsumme von 85 Millionen Euro, obwohl StudiVZ bislang keinen Cent Gewinn macht. 50 Millionen zahlte der Verlag sofort, der Rest ist erfolgsabhängig.

 
Mittlerweile findes sich Werbung, s. o., auf dem Portal — ob’s das rausreißt?
BigBusiness 2.0 also? Wer weiß; technisch bietet das Portal eigentlich nichts, was es nicht schon seit jahr und Tag gibt – treffen sich bei ilove und dgl. Singles, um Bilder und Texte auszutauschen, tun dies bei StudiVZ halt Studenten. Und diese tun »es« augenscheinlich oft und gerne, anders läßt sich der kometenhafte Aufstieg nicht erklären. Zwar sind nach wie vor alle Zahlen handverlesen, stammen also nicht aus unabhängiger, vergleichbarer Quelle wie z. B. der IVW, aber für irgendwas wird Holtzbrinck das Geld ja in die Hand genommen haben – nur für Excel‐Wunsch‐Tabellen, hoffe ich doch, fließen keine solchen Summen.

studiVZ 2.0: schülerVZ

Lt. Logo zumindest ist studiVZ noch immer »BETA2.0« — dennoch schraubt das Startup seit geraumer Zeit am nächsten Portal, schülerVZ.
Und genau dort bringt sich das Unternehmen mit rechtlich fraglichen Aktionen, »Guerilla‐Marketing« scheint man das zu nennen, ins Gespräch. Das jüngste Sahnehäubchen – aus Sicht der s*VZ-Skeptiker – publizierte dann heute Don Alphonso: »Das “Geheim”papier von StudiVZ«. Lt. diesem stehen noch weitere Marketingaktionen ins Haus — hoffentlich diesmal phantasievoller und rechtkonformer als die dummdreiste Aktion von Anfang dieser Woche …

Mäuse

Mittwoch abend, ca. 19:30.
Da raschelt was. Schemenhafte Bewegungen nehme ich aus dem Augenwinkel wahr.
Sprang nicht grade vor knapp 2 Wochen eine – hübsche, schwarz-braune – Maus aus der Mülltonne uns entgegen in die Freiheit?
Und tatsächlich – flugs die Kamera geholt zwecks Beweissicherung –: wir haben im Garten Untermieter.

(Mangelnde Qualität der Aufnahme rührt primär her von der minderen Qualität des Ausgangsmaterials: MPEG-1-Datenstrom in 640x480x15 von einer Sony DSC-P10. Ausschnittvergrößert und nach 500 kBit/sec‐Flash‐Video konvertiert mit ffmpeg …)

Auf die Globale Erwärmung mag man es nicht zurückführen können; aber die Fauna auch in der Stadt erholt sich offensichtlich – hier in stadtparknähe Gütersloh zumindest konnte ich auch schon Hasen beobachten …