Das Fest der Liebe rückt näher — und bestellen kann ich mein N810 noch immer nicht.
Vorschläge, welches sonstige Gadget ich mir statt dessen unter den Weihnachtsbaum legen soll?
Zufälle gibt's …
…, die gibt’s gar nicht. Wie Spiegel Online berichtet, gibt es Verzögerungen bei der Zustellung von Briefpost — das Wachstum ist sicher jahreszeitlich vollkommen unvorhersehbar gewesen.
Reiner Zufall ist es denn wohl auch, daß grade jetzt, während Springer seinen Ableger pin u. U. in die Insolvenz zu schicken überlegt, also ein potentieller Konkurrent die Segel zu streichen beginnt, die der Noch-Monopolist mal wieder sich als wenig leistungsfähig präsentiert.
GAU abgewendet
Ich habe nicht mitgemacht; und offensichtlich dann auch sonst nicht soviele, wie von Energieversorgern befürchtet — und diesmal fürchteten jene sich vorgeblich nicht einmal um die eigene Kasse sondern um nichts geringeres als die Stabilität der europäischen Stromnetze.
Ob diese Warnung zu geringerer oder eher sogar mehr Teilnahme geführt hat — wir werden es nie erfahren.
Aber fest steht wohl, daß es nicht zu den befürchteten »größeren Störungen im Netz« gekommen ist. Und was hat die Aktion nun gebracht? Friert das Eis an den Polen jetzt wieder?
Vielleicht ein nettes Symbol; aber wie auch beim Autofahren, ohne Verbot hilft nur die Kostenschraube, und an der drehen, zu primär ihrem Wohle, die Konzerne ja schon länger.
Back to the Steinzeit? Energiebezugsscheine für Hartz-IV-Empfänger? Computerverbot für Minderjährige? Oder verdrängt demnächst Weihnachten das Thema wieder von dem medialen Mittelpunkt?
Schmales Brett, Verzeihung, Breitband
Wirklichkeitsfern finde ich diese Einstellung:
Laut der jüngsten Ausgabe des Breitbandverzeichnisses könnten theoretisch schon heute 97 Prozent der deutschen Haushalte mit schnellen Netzanschlüssen versorgt werden. Zum Breitband werden derzeit alle Verbindungsformen gezählt, die Übertragungsraten von mehr als 128 kbit/s erreichen und somit auch durch eine ISDN-Kanalbündelung nicht erreichbar sind. Eine Anhebung dieser Maximalbestimmung und eine damit einhergehende Änderung der Breitbanddefinition plant das Wirtschaftsministerium “frühestens mit der nächsten Veröffentlichung” des Atlasses im kommenden Jahr.
Quelle: heise online
128 kBit/sec, was ist denn das heute noch? Wenn das obligatorische Windows-Update im dreistelligen MByte-Bereich anzusiedeln ist? Mit Verlaub, unter 1 MBit/sec von »Breitband« zu reden, finde ich irre-, nicht zielführend.
Fragwürdige Produktpolitik
Mal ernsthaft, was soll das?
Wieso baut man in »Full-HD«-Fernseher einen Tuner für das einzige Übertragungsmedium ein, welches in absehbarer Zeit keinen HD-Content übertragen wird und noch dazu unter der geringstens Bandbreite zu leiden hat?
Ganz abgesehen von
der Bandbreite — auch die Senderauswahl ist, außer in wenigen Ballungsgebieten, doch arg einseitig öffentlich-rechtlich (dafür aber mit Regionalfenstern satt). Und wie man sehen kann, ist der Empang mit (aktiv verstärkender) Zimmerantenne zumindest hier grade noch möglich — beim Hausbau wurde eine Sat-Anlage geplant, denn Kabelanschluß gibt es hier (Neubaugebiet) angeblich nicht und mit dem ÖR-Rundfunk alleine machte eine Dachantenne keinen Sinn (Radio gibt’s auch via Astra, wenn’s denn sein muß).
720×576 Bildpunkte umfaßt das PAL-Signal; auf 1080p hochgezogen ergibt das eine Ver-1,875fachung — muß super Aussehen auf einem Meter Bildschirmdiagonale …
Nee, nee, ich glaube, ich bleibe doch noch erstmal bei meiner 100-Hz-Röhre. Und wenn ich dermaleinst zuschlagen sollte, nähme ich – DVB-S- und IPTV-Anwender – einen LCD ohne zweckfreie Tuner.
Die Nicht-Präsenz des N810
Wenn ich mir auch denken konnte,
daß das neue Nokia Internet Tablet N810 in der deutschsprachigen Blogosphäre nicht ganz den Eindruck hinterlassen haben wird – bislang zumindest –, wie das von Apple an die Kette gelegte hippe Ein-Tasten-Telefon, so erschreckt mich doch die Statistik etwas, die Technorati derzeit auswirft.
Während sich die Nennungen in Blogs in deutscher Sprache lt. Technorati beim Begriff »iPhone« täglich im
zwei- bis dreistelligen Bereich bewegen, Peaks bis zu 200 pro Tag keine Seltenheit, dümpeln die Nennungen des Begriffs N810 dann doch so bei stolzen 3 (in Worten: drei) pro Tag – im Peak – in den letzten 30 Tagen rum.
Man mag nun über die Relevanz von Technorati-Statistiken philosophieren; als Indikator taugt diese Auswertung meines Erachtens allemal.
Und nein, es ist leider kein lokales Phänomen — auch mit der Auswahl »any language« hinkt die Nennung in Blogs beim N810 der des iPhones signifikant hinterher, wie der folgende Vergleich zeigt:
Danke.
Hachja, als Minderheit – sprich: Nutzer nicht des Mainstream-OS und dessen Krebsge- schwürauswuchses (aka »Browser«) – hat man doch immer wieder Erfolgsmomente.
Danke, Adobe, daß Du mich vorsorglich davor bewahrst, sinnlos Zeit in Browsergames zu versenken, die die Grafikleistung meiner Kiste wahrscheinlich eh’ überfordern.
Es ist da!
Jedenfalls ein bißchen. Die Suche findet das N810 im Onlineshop mittlerweile, bestellen ging lange Zeit aber nicht; seit ca. 17 Uhr klappt das in-den-Warenkorb-legen aber auch …
… allerdings kostet es dann 532,29€; 73,29€ kostet demnach der Versand?
»459,00€ inkl. MwSt. zzgl. Versand« soll es kosten bei Nokia. Ob das eine besondere Zustellung für Erstbesteller ist? So mit reitendem Boten im Adams- oder Eva-Kostüm (je nach Vorlieben des Bestellers)?
Zwischenzeitlich kommt man sogar über die Produktauswahl »Internet-Tablets« zum N810 — aber so ganz fertig scheint das noch nicht zu sein; ich muß sowieso warten, da mein Gutscheincode noch nicht akzeptiert wird. *sniff* Dabei wäre eine Lieferung bis Freitag schon praktisch, ein langes Experimentalwochende, mit Großeltern- support für die Kids … ;)
Arschlochente mit Ohren
Narf. Ich zappte des Nachts zum zweiten Mal binnen einer Woche in das Rosettenmeerschwein die Arschlochente. Nun ja, was erwartet man von Call-In-TV? Richtig:
Falls es jemand noch nicht weiß, gesucht wurde der Stachelrochen …
Danke, Hartmut!
Heute bleibt die Küche kalt, denn der ICE endet in Köln. Nach Gütersloh umsteigen muß – und ICE bezahlt habe – ich in bzw. bis Dortmund. Gaaanz großes Kino wieder, typisch Bahn.

