Wirklichkeitsfern finde ich diese Einstellung:
Laut der jüngsten Ausgabe des Breitbandverzeichnisses könnten theoretisch schon heute 97 Prozent der deutschen Haushalte mit schnellen Netzanschlüssen versorgt werden. Zum Breitband werden derzeit alle Verbindungsformen gezählt, die Übertragungsraten von mehr als 128 kbit/s erreichen und somit auch durch eine ISDN-Kanalbündelung nicht erreichbar sind. Eine Anhebung dieser Maximalbestimmung und eine damit einhergehende Änderung der Breitbanddefinition plant das Wirtschaftsministerium “frühestens mit der nächsten Veröffentlichung” des Atlasses im kommenden Jahr.
Quelle: heise online
128 kBit/sec, was ist denn das heute noch? Wenn das obligatorische Windows-Update im dreistelligen MByte-Bereich anzusiedeln ist? Mit Verlaub, unter 1 MBit/sec von »Breitband« zu reden, finde ich irre-, nicht zielführend.

Ich denke, der Unterschied liegt bei “Zeittarif” oder “Volumentarif/Flatrate”. Wenn ich nicht pro Minute bezahlen muss, ist’s mir egal, ob das Update eine Nacht braucht um reinzutröpfeln.
Hmm, mir nicht; Freitags das Update anwerfen und Sonntag abend endlich installieren können, schon alleine die Gefahr, in der Zeit infiziert zu werden … (Grade bei Modem-/ISDN-nutzern würde ich eine direkte PPP-Session des Endgerätes erwarten und keinen Schutz durch einen NATenden Router.)
Aber nicht nur bei den üppen Updates heutzutage (auch Linux-Systeme verlangen ja durchaus nach Bandbreite, um up-to-date zu bleiben) ist von »Breitband« erst obenhalb von rd. 1 MBit/sec zu reden — auch populäre Dienste wie YouTube, myVideo, … machen mit weniger Bandbreite wenig bis keinen Sinn, oder? Von den allgegenwärtigen Flash-Enhanced Webseiten will ich gar nicht erst anfangen ;)