Bye-bye, Mobile Drei

Da schau her, nun hält Vodafone auch offiziell nichts mehr von DVB-H und kruden Pay-per-View-Modellen beim »Fernsehen« via Handy und setzt auf DVB-T dort — hat ja doch etwas gedauert.
Ich halte das nicht HDTV-taugliche, dafür als »Überallfernsehen« schon weiträumig verfügbare, DVB-T ja auch für die sinnvollere Wahl, wenn man echtes Fernsehen mit mobilen Geräten empfangen will. Als Zusatzoption können Mobilfunker ja durchaus – auch kostenpflichtige – IPTV-Streams über ihre Infrastruktur bereitstellen, hindert sie doch niemand … Bemerkenswert allerdings – wenn auch nachvollziehbar – ist die Begründung Vodafones:

“Ich werde auch kein Bezahl-TV auf dem Handy unterstützen, solange die Gefahr besteht, dass Kunden dann weniger Geld für andere Dienste ausgeben”, sagte der Chef des nach Umsatz größten deutschen Mobilfunkanbieters [Vodafone].

 
Es geht Vodafone also um’s Geld. Um’s Geld der Vodafone-Kunden, die unendliche Mittel in ihre mobilen Kommunikationsbedürfnisse weder stecken können noch, vermutlich, stecken wollen. Konsequenterweise muß man dann damit rechnen, daß zukünftig, nach dem Sündenfall VoIP, auch andere Datendienste von Vodafone-Tarifen pauschal ausgeschlossen werden. Wird Vodafone-UMTS also bald nur noch mit ping zum Festpreis erhältlich sein — oder sollte man, um der wahrscheinlich zur Datenidentifikation eingesetzten Deep Packet Inspection zu entgehen, schon heute über Vodafone nur noch verschlüsselt kommunizieren?

»We attempted to deliver your item in GERMANY …«

United States Postal Service®
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Label/Receipt Number: CJ28 xxxx xxxx x
Detailed Results:
* Attempted Delivery Abroad, May 23, 2008, 8:08 am, GERMANY
* Out of Foreign Customs, May 20, 2008, 8:04 pm, GERMANY
* Into Foreign Customs, May 20, 2008, 8:04 pm, GERMANY
* Into Foreign Customs, May 19, 2008, 5:37 pm, GERMANY
* Arrived Abroad, May 19, 2008, 5:36 pm, GERMANY
* International Dispatch, May 18, 2008, 8:35 am, O’HARE APT/CHICA
* Acceptance, May 17, 2008, 3:18 pm, SOMEWHERE, IL 55555
* Electronic Shipping Info Received, May 16, 2008

 
Damned. Keiner war da – alle jetzt im Chor: BRÜCKENTAG –, und der United States Postal Service klingelt wohl nur einmal … und nur beim Empfänger, nicht bei anderen Bewohnern? Und die Benachrichtigungszettel hatte Homeland Security nicht zum Export freigegeben, weshalb ich nur aus dem Netz erfahre, daß mein 3ware schon in meiner Straße war — so nah, wie er nie wieder sein wird? *seufz*

Ubuntu 8.04 »Haariges Hängebauchschwein« considered broken beyond repair

Danke …

wusel@brick:~$ xine "xvdr://my-net-pvr1.local#nocache;demux:mpeg_block"
This is xine (X11 gui) - a free video player v0.99.6cvs.
(c) 2000-2007 The xine Team.
[32513] [input_vdr] write_control failed (poll timeout or error)
[32500] [input_vdr] write_control aborted
[32500] [input_vdr] (ERROR (xine_input_vdr.c,959): Resource temporarily unavailable)

Beeindruckend. Demnach habe ich den einen Bug schon mal nicht, bei mir tut’s einfach seit dem Ubuntu-Upgrade auf die Haarige Hurenkugel (8.04 LTS) grundlegend nicht.

wusel@brick:~$ vdr-sxfe xvdr://my-net-pvr1.local
[...]
[454] [input_vdr] UDP:19-34 missing, requested re-send for 0 frames
[454] [input_vdr] write_control failed (poll timeout or error)
[454] [input_vdr] UDP:19-41 missing, requested re-send for -1 frames
[455] [input_vdr] read_block: no data source, returning NULL
[432] [vdr-fe] xine_event_cb: XINE_EVENT_UI_PLAYBACK_FINISHED
[452] [input_vdr] XINE_EVENT_UI_PLAYBACK_FINISHED
[425] [input_vdr] write_control aborted
[425] [input_vdr] (ERROR (xine_input_vdr.c,959): Resource temporarily unavailable)
[425] [input_vdr] Connections closed.
Terminating...

[ ] Toll.
Offensichtlich plagt mich, unter anderem, Ubuntu-Bug #197400:

Whenever I press a key, the thing dies.

 
Leider gehen mir auch grade die Alternativen aus:

root@brick:~# apt-get dist-downgrade
E: Invalid operation dist-downgrade

[X] Mist.

Quo vadis?

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Label/Receipt Number: CJ28 xxxx xxxx x
Status: Out of Foreign Customs
Your item cleared customs in GERMANY at 8:04 PM on May 20, 2008. Information, if available, is updated every evening. Please check again later.

 
Hmm. Und wo ist’s nach dem 20.05.2008 hin? Vorbereiten auf’s Oktoberfest‽

Transparenz ade?

Komisch, die Suche bei bundestag.de zeigt einen Artikel aus 2001 über ‘ne Webcam im Büro eines Abgeordneten:

Blick ins Abgeordnetenbüro
Die Kamera ist immer dabei.
Hans-Joachim-Otto, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion überrascht mit einem ungewöhnlichen Internetauftritt. Auf größtmögliche Transparenz bedacht, installierte der Abgeordnete eine Live-Webcam in seinem Büro, […]

 
Auf der verlinkten Website allerdings findet sich augenscheinlich kein Link mehr auf jene Webcam — nach sieben Jahren ist für Herrn Otto wohl Transparenz nicht mehr so wichtig?

Äpfel und Pinguine

Vielleicht habe ich in meiner Sturm- und Drang-Zeit als Amiga-Jünger doch mehr gelitten, als es den Anschein hatte; jedenfalls bin ich bislang, was ich erstaunlich finde, von jeglichem Apple-Hype unberührt geblieben.
Ah, halt, nicht ganz; einen Nachmittag lang war das iPhone bei seiner Vorstellung für mich ein MUST HAVE — das hielt dann allerdings auch nur bis zum Studium der technischen Features an. Denn für ein überholtes Radio (2G only – innovativ geht anders), Hardware mit Knebelvertrag und Netzbindung (D1 ist nun einmal (zu) oft für mich das falsche Netz) und uegeknöpfter Software mit erlesenen Minderleistungen (kein MMS? Wieder: innovativ geht anders) zahle ich schon lange keinen saftigen hipper-Hersteller-Aufschlag mehr.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht – mehr? – Apple-kompatibel … Jedenfalls fällt es mir schwer, mich mit neuen Softwarezwängen abzufinden – zumal, wenn der Hersteller mir ungefragt Software unterjubeln würde, deren Installation ich gar nicht bestellt habe. Letzteres ist für mich schlicht digitaler Hausfriedensbruch. Schlimm finde ich dabei insbesondere, daß Apples Prinzip der Kundennnötigung zu Safari aufgeht. Über einen ins OS integrierten, kostenlosen Browser regte die Politik sich noch auf und zerrte Microsoft nach Jahren – das Kind war im Brunnen schon zur Unkenntlichkeit verwest – vor den Kadi; Apple (und Adobe und viele andere) läßt man mit der Unsitte, Softwarebundles zu installieren, auch wenn der Kunde nur ein bestimmtes Subset der Anwendungen haben will, gewähren. Apples Zwangsinstallation von Safari – anfäglich gar noch in Widerspruch zu Apples eigenen Lizenzbedingungen – erscheint mir besonders perfide: Erst mit Apples iTunes wird das iBrick zum iPhone — und diese potentiellen Millionen von Windows-Nutzern, die zwangsweise iTunes installieren müssen, mißbraucht Apple auch noch zur Aufhübschung des Marktanteils des Apple-eigenen Browsers. Die Versuchung war wohl zu groß, was, Steve?
Unverständlich wird mir wohl auf Dauer bleiben, warum Apple-Nutzer für Dinge, die es als Open-Source gibt, …

root@brick:~# apt-get install curlftpfs
[...]
0 upgraded, 1 newly installed, 0 to remove and 57 not upgraded.
Need to get 24.7kB of archives.
After this operation, 98.3kB of additional disk space will be used.
Get:1 http://archive.ubuntu.com hardy/universe curlftpfs 0.9.1-2 [24.7kB]
[...]
Setting up curlftpfs (0.9.1-2) ...

… wie selbstverständlich bereit sind, Geld zu bezahlen. Mal abgesehen davon, daß sich die sshfs-Befehlszeile zum Mounten meines Repositories für blogdoch auch als Gnome-Launcher verikonifizieren ließe und der sshfs-Mount natürlich auf dem Desktop erscheint — warum muß für alles und jedes eine GUI da sein? Meine Bilder für blogdoch erstelle ich mit Gimp (Zuschnitt, ggf. Ausblendungen) und einer Kommandozeile für ImageMagick — »convert«, um genau zu sein. Und auch dieses könnte ich GUIfizieren, doch wozu?