Die strikten Handelsbeschränkungen haben sich die Lieferländer einst überhaupt erst auferlegt, weil ein für zivile Zwecke gelieferter Reaktor zum Waffenbau missbraucht worden war, und zwar von Indien.
[…]
[…] die USA machten solange Druck, bis die letzten Skeptiker einlenken mussten. Das Signal, das davon ausgeht, ist verheerend: Der Zugang zu Atomtechnik, egal welcher Art, ist eben nicht abhängig vom Verzicht auf die Waffenoption, sondern vom strategischen und wirtschaftlichen Interesse der Exporteure, allen voran der USA.
Mit anderen Worten: noch zwei, drei Stürme über den Vereinigten Staaten dieses Jahr, und auch der Iran darf auf Lockerung der Sanktionen hoffen? Kuba dürfte eher zu arm sein, um sich um Atomwaffen zu scheren, aber was ist mit Venezuela? Neue Märkte, los, George W., frag’ doch mal nach.
Fax … Wann stribt dieser Dienst endlich aus? Ich sollte heute einen Fahrzeugschein gefaxt bekommen, um für jenes Fahrzeug im Netz ein Ersatzteil aufzutun, »Dir fällt das doch bestimmt leicht« … Und was kam – wie zu erwarten – an? Ein unleserlicher Pixelteppich, mehr nicht.
Nun finde ich es immer schwer, jemanden am anderen Ende der Leitung, zumal jemanden, der nicht ganz so technikaffin wie vielleicht ich es bin ist, anzuleiten, z. B. den Kontrast beim Scan zu erhöhen. Ich sagte statt dessen: »Ach komm, scan’ das eben ein und schick’ mir das Bild.«
Wenn es denn so leicht wär, dem Vernehmen nach wollte die Software irgendwas neu- oder nachinstallieren und hätte gerne eine CD gehabt, die aber nur als Image auf der Platte lag — oder so; jeder hat so seine Philosophie, mit Windows-Crap umzugehen, die meine ist es, nicht mehr als unbedingt nötig mir daran die Hände zu entsäubern. Während dort also gewirbelt wurde, entsann ich mich, daß ich das Netz in meinem Elternhaus adoch aufgebaut habe und per OpenVPN auch mit meinem gekoppelt.
Ein Trace bestätigt die Funktion der Verbindung, eine Suchanfrage bei der allwissenden Müllhalde förderte »hp-makeuri« zu Tage und »man xsane« ergab, daß man xsane auch einen URI auf der Kommandozeile übergeben kann. Also:
bringt das bekannte SANE-Interface hervor, ein Preview-Scan das Objekt der Begierde in geringer Auflösung auf meinen Schirm. Flugs den Weiß- und Schwarzpunkt bestimmt, DPI auf 300 gestellt und … ab dafür.
Dank DSL 6000/576 auf Sende- und VDSL 25000/25000 auf Empfängerseite flutschen die gescannten MBs nur so über die IP-Verbindung, und während dort noch nach dem Speicherort des nun auch lokal geglückten Scans gefahndet wurde, konnte ich den Schein der Begierde schon lokal – natürlich über’s Netz – ausdrucken.
R0x0r! Mein Dank gilt den Entwicklern vom »HP Linux Imaging and Printing System« und HP für die offensichtliche Unterstützung ihrer Produkte auch unter Linux! (Daß die sauteure HP-Tinte in meinem HP OfficeJet 5605z nach wie vor nach ~1 Tag Nichtbenutzung eintrocknet – die des Canon Pixma iP4300 tut dies, 1 m Distanz auf dem Schreibtisch, nicht –, ist nach wie vor aber eine ziemliche Abzocke. Dafür gibt’s weiterhin fette Abzüge in der B-Note, HP!)
Ich hatte mir den Skuku-Stick ja seinerzeit bestellt, denn es sollte ja auch unter Linux laufen. In die Bestellung hatte ich reingeschrieben, daß ich kein Interesse habe, falls es nicht unter Linux laufen würde.
Einige Tage nach der PayPal-Zahlung — kam diese zurück, »your payment has been refunded«:
VIGSM (censored -at- censored) has issued you a full or partial refund for your payment.
Message from merchant:
----------------------------------------------------------------
Original Payment Details
----------------------------------------------------------------
Date Payment Sent: 18. Aug 2008
Amount: 22,00 EUR
Nun wollte ich natürlich wissen, ob mein Geld stänke oder so:
Hi,
> > [.siehe.oben.]
no email nor even an explanation via Paypal?
Aber: no response; VIGSM/eimtelecom.com scheint eine Telco wie so viele zu sein: unfähig, zu kommunizieren.
Die Erklärung dürfte die FAQ-Seite geben, die jetzt folgendes verkündet:
Which operating software (Windows, etc.) supports the service?
Currently our system supports Windows based Operating System (Windows XP, Vista).
Tja, schade Jungs, ich hätte Eure Linux-Version gerne getestet; aber wer nicht mal mit Kunden spricht …
Ich gestehe, ich war neugierig, was es denn an dem Text zu bekritteln gab; ich hätte da ja was:
Das kann teilnehmerseitig zu TV-Empfangsstörungen führen, weil bei Wimax der Rückkanal vom Surfer ins Internet auch per Funk läuft; in jedem Wimax-Modem steckt ein kleiner Sender, der nah bei Nachbars Fernsehantenne funkt. Diese OFDM-Eigenschaft ist den TV-Betreibern ein Dorn im Auge, sie befürchten vermehrte Störungen.
Ich schätze mal, der Feierabend drängte den Redakteur, Freitag, 17:42, man kennt das ja. Anders ist ein solcher – technisch korrekter aber sprachlich kaum unglücklicher zu bauender – Text nicht wirklich erklärbar. Details? Bitte:
[…] weil bei Wimax der Rückkanal vom Surfer ins Internet auch per Funk läuft […]
Was für eine Überraschung, daß bei einer Funktechnik für die bidirektionale Anbindung auch der Rückweg über Funk – und nicht etwa Rauchzeichen – geht.
[…] in jedem Wimax-Modem steckt ein kleiner Sender […]
Übrigens auch in jedem WLAN- oder Blauzahn-Gerät, jedem GSM- oder UMTS-Handy, jedem Schnurlostelefon – Bügeleisen und Kaffeemaschinen sind oftmals senderlos und damit für den Fernsehempfang wohl unkritisch.
[…] Sender, der nah bei Nachbars Fernsehantenne funkt.
Alles ist relativ, so auch das »nah« hier. Bei 50m Dachmitte zu Dachmitte mag man von »nah« sprechen können, bei jenseits 500m ist es nur »nah« im Sinne von »andere Sender sind ferner«. Oder nicht?
Diese Eigenschaft […]
Äh, jetzt welche, der prinzipielle Rückkanal über Funk, daß dazu ein Sender ins WiMAX-Modem eingebaut ist oder daß dieser Sender im Modem angeblich nah an Nachbars TV-Antenne funkt?
Bißchen klarer wäre es vielleicht mit ein paar Extraworten gewesen, z. B. mit dem Hinweis auf die Verteilung der Frequenzen auf die (Kabel-)TV-Kanäle. Was der Redakteur wohl aussagen wollte ist, daß TV-Anbieter – die sich nach meinem Verständnis dann doch aber in anderen Frequenzbereichen tummeln und somit gar nicht betroffen werden können? – gegen den Einsatz der unmodifizierten, in den 700 MHz-Frequenzbereich gezogenen WiMAX-Technik aus Angst vor Störungen des TV-Programms durch die 700-MHz-ODFM-Sender befürchten.
Das wäre nachvollziehbar, sollten diese zukünftigen Datenfunkfrequenzen mit Rundfunkfrequenzen sich überschneiden; aber es gibt doch um darum, daß »die dank digitaler TV-Übertragung frei werdenden Funkkanäle im 700-MHz-Bereich« genutzt werden sollen. Impliziert nicht »freigeworden« die Abwesenheit von TV-Sendern in diesem Frequenzbereich und mithin die Unmöglichkeit, das, was nicht mehr da ist, zu stören? Diesen Punkt, liebe heise-online-Redaktion, verstehe ich irgendwie gar nicht, und das hat nichts mit den 3 strahlenden WLANs im Haus zu tun …
Wie auch immer; lieber B_e_e_e_d_r, es geht wohl weniger darum, sich den Stream des Nachbarn roh auf dem TV anzusehen – wobei DVB-T auf einem rein analogen TV sicherlich spannend anzusehen ist – sondern darum, daß man ggf. kein TV-Bild mehr hat, wenn der Nachbar mit »WiMAX-700« das surfen begänne. Aber – »freigeworden« –, da da ja nun kein TV mehr funkt, wen, außer andere »WiMAX-700«-Nutzer, sollte dieser »Störsender« stören?
Ich wußte es ja immer, Linux saugt. Keine »eigenen Programme« kann man laufenlassen auf diesem kommunistischem Dreckszeug, daß einem als mündigem Konsumenten in mehr und mehr Geräten einfach ungefragt aufgezwungen wird!
*seufz*
“IT’S ONLY HULABALOO, BUT I LIKE IT!” (02.01.92 – 05.01.92)
Hulabaloo, genauer obiger Titel, war das Thema einer »Fährkreuzfahrt« mit der Finnjet, an der wir zu viert teilnamen.
»Wir«, das war eine Gruppe von Leuten, die schon Anfang der Neunziger mit der Vernetzung Ihrer Computer sich beschäftigten (ja, das gab’s auch damals schon; damals, als die Disketten grade von 5¼ auf 3½ Zoll geschrumpft waren, V.32bis, V.42bis und HST »coole« Dinge – lange nicht so cool wie ein Trailblazer allerdings – waren — und Ferngespräche noch richtig teuer), dies privat über UUCP taten und sich über das daraus resultierende Netz kennengelernt hatten.
Wir hatten uns dazu per eMail verabredet, einer hatte die Karten besorgt — und, wenn ich mich richtig erinnere, haben sich mindestens einige von uns dort zum ersten Mal im wirklichen Leben gesehen. (Hey, das ist jetzt auch schon wieder 16 Jahre her, alles behält man ja nun auch nicht so präsent nach all den Jahren ;))
Die Finnjetist war ein sehr schnelles und großes Fährschiff, welches ich von Kindesbeinen an kannte; wir machten aufgrund familiären Hintergrundes oft in Lübeck Urlaub und so kannte ich das Bild der in Travemünde einlaufenden Finnjet nur zu gut. Ich kann mich sogar noch an die orginale Zeichnung erinnern; die Finnjet war ein toller Wellenerzeuger, sowohl am Travemünder Strand wie auch am Strand des Priwalls, und sie war nicht zu übersehen, wenn sie im Travemünder Hafen am Kai lag. Nur gefahren auf ihr, das war ich nie. Bis zu jener »Winterkreuzfahrt« von Travemünde nach Helsinki und, nach wenigen Stunden Aufenthalt (der IIRC grade reichte, um uns eine Kirche dort anzusehen), wieder Retour nach Travemünde.¹
Werbefilm der Reederei aus 1987
Es war jedenfalls ein Erlebnis; es war nicht meine erste Fahrt mit einem großen Schiff oder gar einer Hochseefähre, aber das Gefühl auf diesem riesigen Schiff … ist schwer zu beschreiben. “IT’S ONLY HULABALOO, BUT I LIKE IT!” — irgendwie trifft es das Motto ziemlich genau auf den Punkt.
Diese HULABALOO-Überfahrt war insofern etwas besonderes, als daß dort dann abends an Bord ein besonderes Programm geboten wurde — man erinnere sich, eigentlich ist war die Finnjet eine Fähre im endlosen Pendelverkehr zwischen Helsinki und Travemünde. Zum Hulabaloo ging es dort allerdings kreuzfahrtmäßig feucht-fröhlich² zu ;)
Aber die Party ist vorbei, die einst so stolze – und schnelle – Fähre GTS Finnjet, die »Königin der Ostsee«, ist nur noch ein auf den Strand gezogenes Abwrackobjekt namens »MV Kingdom«.
Immerhin, anders als mit der Concorde, kann ich sagen, daß ich mit diesem Stück herausragender Technik wenigstens einmal gefahren bin. Und ich bin, wie auch der eine oder andere der damaligen Vierergruppe, auch rückblickend noch fasziniert von »meiner« Finnjet. Etwas Wehmut schwingt allerdings schon mit, wenn ich die News von finnjetweb.com verfolge — vielleicht liegt es wirklich daran, daß ich den Anblick der ein- oder auslaufenden Finnjet so gut kenne, viele schöne Erinnerungen an die unbeschwerte Jugend damit verbinde … und selbst mit ihr mal gefahren bin. Dieses Schiff in Indien auf einen Strand gezogen zu wissen, der Abwrackung harrend — es berührt mich. Machen kann ich allerdings nichts, gute 8 Millionen EUR gibt mein Dispo leider grade nicht her; vielleicht hätte ich gestern nicht volltanken sollen …
Viel mehr bleibt mir nicht mehr zu sagen; die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es, aber bei aller Hoffnung, die immer noch aufkommt — wenn man in sich reinhört, weiß man – spätenstens nach dem Lagebericht der Finnjet-Fans von FINNJETweb.com aus Alang, Indien –, daß die Ära Finnjet vorbei ist. Nichtsdestotrotz, auch wenn die Nachrichten und Bilder schöner sein könnten — immerhin gibt es diese Nachrichten, immerhin wird das Schiff, wird die FINNJET, nicht unbemerkt verschwinden. Daher:
Rest in Peace, Dear GTS FINNJET (1977-2008)
Bei kohlhof.de gibt’s ein paar mehr – generelle – Bilder zur Schiffsverwertung in Alang; nostalgische Töne eines Finnjet-Fahrers hat marana5 zu bieten und im »Cruise-Chat« äußert sich ein ehemaliges Besatzungsmitglied (und verlinkt u. a. auch das (ehemalige) Maklerangebot, ein Farewell-Video dann noch in der Röhre …
____
¹ Nein, GPS-Logs von damals habe ich keine — 1992 waren tragbare Computer nicht wirklich so portabel, wie man das Wort Laptop heute versteht und GPS-Geräte waren auch noch richtig teuer. Was ich aber noch haben müßte sind Dias und Dia-Negative vom GPS-/Radarbild, welches für interessierte Passagiere unterhalb der Brücke auf einem Moniitor angezeigt wurde — tja, auch die Digicam war, sofern schon erfunden, zumindest nicht auf dem Consumermarkt für studentische Geldbeutel erschwinglich. Gab’s 1992 eigentlich schon GSM? ² Das unter dem verlinkten Bild »1993« für »after the first “Hulabaloo” party« steht, verwundert mich jetzt ein wenig — ich bin mir ziemlich sicher, daß unsere Reise unter jenem Motto am Jahresanfang 1992 stattfand. Vielleicht hat ja jemand da draußen noch Hintergrundinfos, wurden »Hulabaloos« ab 1993 vielleicht die Regel und 1992 war der Versuchsballon?
Ok, welchen Microbloggingdienst schasse ich? twitter steht bei mir ganz oben auf Der Liste, hat massive technische und organisatorische Probleme (SMS-Versand abgeschafft, IM-Integration seit Monaten down) — aber es ist der bekannte Dienst, der Einzug in die Mainstream-Medien gefunden hat (Fans der Serie EUReKA dürften schon SARAH kennen, schein’s betrieben vom Sender …).
Jaiku hat die Probleme von twitter derzeit noch nicht — jaiku hat seine Pforten für die Massen aber auch erst Ende letzten Monats geöffnet. Jaiku wurde, das sollte man wissen, von Google gekauft. Jaiku versendet derzeit auch tapfer SMS — wird jaiku mal Probleme haben, die SMS in den Staaten oder in Europa zu versenden? Ich glaube nicht — Google sollte schon Vereinbarungen zum günstigen SMS-Massenversand haben, denn GMail als auch GCalendar können schon seit langem SMSen … Wird Jaikus Software auf hundettausende von aktiven Nutzern skalieren? Ich weiß es nicht; aber auch hier gilt für mich: falls derlei jemand hinbekommt, dann die Google-Truppe.
Mittlerweile bin ich auch bei kwippy, weil mich jemand eingeladen hat. Und bei Pownce. Und – natürlich? – Facebook. openBC XING nicht zu vergessen.
Und – natürlich! – identi.ca, dem Open-Source-Ansatz zum Thema Microblogging. Aktiv nutzen kann ich derzeit aber wirklich nur jaiku (wg. SMS-Unterstützung) und twitter, nur für diese Dienste habe ich aktuell einen Client installiert auf meinen (fast-) immer-dabei-Gerät, dem N810. Schicker ist ganz klar jaiku, der auch mit einem S60-Client daherkommt, der Dinge wie den GPS-Empfänger aktueller Geräte zu nutzen weiß; für twitter finde ich nur Kram in Java und ich mag Java wegen der run-once-write-anywhere-Erfahrungen nicht (Allerdings kommt die Nutzung direkt vom Mobiltelefon aufgrund der Tarifpolitik bei Vodafone derzeit für mich noch nicht in Frage — und es tippt sich auch leichter auf dem N810 ;))
Interessant finde ich den Ansatz von Mauku (Client für jaiku und twitter für das N810), parallel in beide Dienste senden zu können und beiden zu lauschen. Nur stellt das natürlich alle anderen, die z. B. mich ebenfalls bei twitter und jaiku verfolgen, vor das Problem, den gleichen Text zweimal, einmal je Dienst, zu bekommen. Das saugt eigentlich ganz große Steine — der vernetzte Ansatz der Software, die identi.ca realisiert, erscheint mir da ungleich spannender …
Wie dem auch sein; so ganz das Wahre ist es nicht, seine Bekanntschaften über zig Dienste hinweg zu pflegen und zu betreuen … Was sprach doch gleich gegen die gute alte eMail?
Natürlich hat twitter noch immer keinen IM-Dienst reaktiviert, wie auch im rottigen Dienst selbst thematisiert. Ich habe nun den ewig ladenden twitter-Kram hier aus blogdoch.net entfernt und werde mich u. a. jaiku zuwenden.
Leider wurde ich bei der Suche nach einem Pro-jaiku-Song in der Röhre nicht fündig, aber vielleicht sind Lobgesänge auch hier verfrüht: beim Testen des nativen S60 Series 2-Clients (auf dem 6630) beglückte mich die Website wiederholt mit neckischen 503-Meldungen.
Ich werde nun mal mauku, wie schon vorgeschlagen, für’s Nokia N810 Internet Tablet ausprobieren – aber schnuckeliger fände ich ja einen GPS nutzenden, always-on client auf meinem N95. (Presence and location and messaging, all-in-one.) Nur müßte ich dazu einen Weg finden, meine primäre Telefonnummer (D2 Vodeclown derzeit noch) kostengünstig auf entweder meiner ICQ- (Liechtensteiner Mobilfunknummer, Rufumleitung dahin leider etwas teurer) oder meiner o2-Genion-SIM terminieren zu lassen (auf jener habe ich ja das 5 GB-Paket, da stört ‘n bißchen IM-Traffic nimmer). Hmmm …
Mein Netz zu Hause ist redundant angebunden; eine SDSL-Leitung aus den Frühzeiten des DSL-Aufbaus der GTelnet (heute Teil der BITel, IIRC), shaped to 1500/300 kBit/sec, tut seit Jahren nur noch als Fallbackanbindung Ihren Dienst, normalerweise läuft aller Traffic über den auf meinem T-ISDN-Anschluß aufsetzenden T-DSL-Zugang, derzeit VDSL 25000/2500. Das heimische /27 offizieller IPv4-Adressen aus einem meiner /24 route ich über zwei openvpn-Links (je einer je DSL-Strecke) zwischen einem Rechner von mir im Housing in einem Rechenzentrum zum Router im Keller meiner Wohnung. Die Dynamik der Links, nicht zuletzt bedingt durch die telekomseitige Zwangstrennung alle 24 Stunden, erschlagen normalerweise die olsr-Daemons auf dem Server im RZ und meinem Router im Keller.
»Normalerweise«, denn gelegentlich scheint sich einer der olsrds zu verhaspeln; zwar läuft er noch, aber die Verbindung läuft über die schwächere Strecke, und trotz allfälligen Paketverlusts schwenkt olsrd nicht auf die dickere Pipe — so auch gestern. Tja, wieder einmal ein Beweis dafür, daß man sich mit der Zeit an »seine« Bandbreiten gewöhnt und Fallbackszenarien durchaus alle Jahre wieder mal auf ihre Tauglichkeit überprüft werden müssen — Fallbackbandbreiten von 10% der normalen Bandbreite, das bringt aus meiner Erfahrung dann doch spürbare Einschnitte mit sich.
Leider gibt es zu VDSL von der Deutschen Telekom zumindest in Gütersloh keine Alternative; das noch bezahlbare sind ADSL2+-Anbindungen anderer Anbieter … Der TV-Kabel-Ausbau wurde, nach damaliger Auskunft zumindest, für das Neubaugebiet hier (ehem. Vossen-Areal) nicht in Angriff genommen (und TV über Kabel würde ich sowieso nicht wollen).
Jedes Mal, wenn ich über WordPress-Fehlermeldungen bzgl. der Datenbankverbindung stolpern muß, freue ich mich, daß SPHPBLOG auf das gute alte Modell »das Filesystem ist die Datenbank« setzt. Naja, ok, das skaliert wohl nur deshalb hier, weil die Zugriffszahlen überschaubar sind …
Aber ich frage mich als Programmierer schon, warum kein gemischter Ansatz gefahren wird — abgerufene Artikel werden im Filesystem abgelegt, bei Änderungen am Artikel wird dieser im »Cache« gelöscht und das Spiel geht von vorne los beim nächsten Zugriff. Damit wären jedenfalls schon einmal abgerufene Inhalte auch längerfristig ohne zufällig grade laufende Datenbank vorhanden, letztlich sänke die Last auf der Datenbank, es stiege nur der Platzbedarf. Nur: Plattenplatz ist richtig billig derzeit; sebst auf eine Datensicherung des betreffenden Bereichs könnte man verzichten, da es sich ja nur um Repräsentationen dessen handelt, was zusätzlich in der Datenbank vorgehalten wird. Aber der Ansatz ist wohl zu revolutionär — oder mit Trivialpatenten belegt, möchte ich nicht ausschließen. Viel Gehirnschmalz, sich dieses auszudenken, bedarf es ja nicht …